Gemeinsam in Europa
Gemeinsam in Europa

Kommentare ehemaliger Praktikant*innen und von Ehrenamtlichen

  • Melina Scholz

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    Studentin M.A. Kulturwirtschaft/International Business and Cultural Studies, Universität Passau

    Praktikumszeitraum: 01.10.2020-31.10.2020

    Da durch die Pandemie der Semesterstart kurzfristig verschoben wurde, hatte ich plötzlich viel Zeit im Sommer. Meine Sommerjobs waren auf die Zeit von August und September beschränkt und konnten auch nicht verlängert werde. Ich habe mich daher kurzfristig zu einem Praktikum im Verein „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V.“ entschlossen.

    Während meines Praktikums habe ich hauptsächlich für das Erasmus+-Projekt „WakeUp“ und die „Wochen der Demokratie“ gearbeitet. Zusammen mit einem anderen Praktikanten habe ich zwei Workshops zum Thema „Fake News und Verschwörungstheorien“ und „Warum sind Populisten so erfolgreich?“ geplant, erstellt und durchgeführt. Zusätzlich haben wir eine Diskussionsrunde zum Thema „Grundrechte in Zeiten von Corona“ geplant. Aufgrund neuer Beschränkungen haben wir diese dann spontan auf Zoom verlegt.

    Ansonsten habe ich auch an Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum und am Sprachpatenprojekt 10-10-10 teilgenommen und habe dabei auch viele tolle Menschen kennengelernt.

    Von meinem ersten Tag an habe ich mich im Team willkommen gefühlt. Die Arbeit an meinen Projekten konnte ich komplett eigenständig und eigenverantwortlich erledigen, und konnte mich dabei in neue Themenfelder einarbeiten und mich ausprobieren. Ich hatte dabei stets das Gefühl, dass meine Arbeit einen sinnvollen Beitrag leistet. Bei Fragen oder Problemen war jeder im Team immer offen und hilfsbereit.

    Ich kann ein Praktikum bei GLL jedem nur empfehlen. Es war eine spannende Zeit mit wertvollen Erfahrungen, in der ich viele neue tolle Menschen kennengelernt habe mit dem Gefühl, meine Zeit sinnvoll zu investieren.

  • Nils Allendorff

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    Student B.A. Kulturwirtschaft, Universität Passau

    Pratikumszeitraum: 01.10.2020-30.10.2020

    Da im Rahmen meines Studiums ein Praktikum zu absolvieren ist, schaute ich nach interessanten Möglichkeiten im Raum Passau und Umgebung. Ein Praktikum bei einem gemeinnützigen Verein erschien mir als eine der interessantesten Möglichkeiten, weshalb ich Kontakt zu Gemeinsam leben und lernen in Europa aufnahm. Das in einem ersten Gespräch vermittelte Aufgabenprofil eines Praktikanten hier sprach mich sofort an.

    Folglich begann ich am 01. Oktober 2020 mein Praktikum hier. Da die Passauer Wochen zur Demokratie, für die zwei Workshops und eine Diskussionsrunde noch vorzubereiten waren, kurz vor der Tür standen, legte ich gleich mit der Konzeption dieser Veranstaltungen los. Ich arbeitete dabei zusammen mit einer anderen Praktikantin, die Zusammenarbeit verlief bestens.  Der erste Workshop war auf den 20.10. datiert und behandelte das Thema Verschwörungsmythen und Fake News. Darum stand in den ersten Tagen eine umfangreiche Recherche zu dieser Thematik auf der Agenda. Auch über für Workshops gut geeignete Methoden machten wir uns schlau. Zudem suchten wir eifrig nach geeigneten Beispielen, welche zu den im Workshop erarbeiteten Inhalten passten. Für unseren zweiten Workshop mit dem Titel „Was macht Populisten so erfolgreich“ war das Vorgehen sehr ähnlich.  

    Neben der Recherche und der Konzeption der Workshops nahm ich auch an anderen Aktivitäten des Vereins teil. Dazu zählten unter anderem die Handynachhilfe für Senioren, eine Buchvorstellung oder der Besuch der Auftaktveranstaltung zu den Wochen der Demokratie. Diese Aktivitäten sorgten für einen angenehmen Ausgleich zu der Zeit im Büro.

    Insgesamt war ich mit meinem Praktikum bei Gemeinsam leben und lernen in Europa sehr zufrieden. An den Workshops konnte ich sehr eigenständig arbeiten und meine eigenen Ideen einbringen, zudem war es eine neue und wertvolle Erfahrung für mich, einen Workshop zu halten. Die anderen Aktivitäten waren sehr vielseitig und das Arbeitsumfeld inklusive aller Kolleginnen und Kollegen habe ich als sehr positiv wahrgenommen.

  • Anna Finkenzeller

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    Studentin B.A. Medien und Kommunikation, Universität Passau
    Praktikumszeitraum: 05.05.-31.07.2020

     

    Oft kommt es anders als man denkt – und das ist manchmal auch gut so!

    Eigentlich wollte ich im April Passau verlassen und für ein halbes Jahr nach Stuttgart ziehen. Als ich einer Freundin erzählt habe, dass mein Praktikum dort kurzfristig abgesagt werden musste und ich in Passau bleiben würde, hat sie mir den Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ für ein Praktikum empfohlen. Mitten im Lockdown habe ich dann ganz spontan dort angefragt und wenige Tage später direkt die Zusage bekommen.

    Dass ich neben dem Praktikum an der Uni noch zwei Seminare und einen Sprachkurs belegen wollte, war gar kein Problem. Ich habe an drei Tagen pro Woche im Verein gearbeitet und konnte so das Praktikum sehr gut mit der Uni vereinbaren.

    Auch sonst habe ich die Arbeit und Organisation im Verein als sehr flexibel und anpassungsfähig erlebt. Als ich im Mai angefangen habe, sind gerade wieder alle vom Homeoffice ins Büro gewechselt, sodass ich von Anfang an vor Ort arbeiten und meine KollegInnen direkt ‚richtig‘ kennenlernen konnte. Da der Gemeinschaftraum zu diesem Zeitpunkt für Veranstaltungen geschlossen war, haben wir ihn intern für eine Masken-Nähaktion genutzt und mit den Organisatorinnen von „Solidarity Bread“ Brote für die Tafel gebacken. Wenig später konnte dann mit einem Hygienekonzept schon (fast) das volle Programm wieder stattfinden: Ich durfte beim Frauencafé dabei sein, habe bei einem Spieleabend mitgeholfen und beim Kochabend „So schmeckt die Welt“.

    Im Büro habe ich vor allem beim EU-Projekt WakeUP! mitgearbeitet. Um mit den Partnerorganisationen in Kontakt zu bleiben, die überall in der EU verstreut sind, fanden regelmäßig Videokonferenzen statt. Es war schön zu erleben, wie sich gleichgesinnte Menschen aus aller Welt vernetzen und austauschen. Besonders spannend war für mich die Mitarbeit beim Podcast „WakeUP! – Futter für’s Hirn“. Was zu meinem Praktikumsbeginn als grobe Idee („Wie wär‘s denn mit einem WakeUP-Podcast?“) im Raum stand, nahm über die Zeit immer mehr Form an und an meinem letzten Praktikumstag kam schließlich die erste Folge online! (Mittlerweile sind es schon ein paar mehr, hört mal rein auf Spotify ????)

    Insgesamt habe ich den Verein als aufgeschlossenes und wertschätzendes Umfeld erlebt, in dem ich mich ausprobieren, Verantwortung übernehmen und tolle Leute kennenlernen konnte, die ich sonst wahrscheinlich nie getroffen hätte.

  • Julia Vollbrecht

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    Studentin B.A. Sprach- und Textwissenschaften, Universität Passau
    Praktikumszeitraum: 09.03.2020-24.04.2020
    Da ich für mein Studium ein Pflichtpraktikum absolvieren muss und nach Passau gezogen bin, habe ich etwas in der Umgebung gesucht. Durch Zufall bin ich auf den Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ gestoßen. Die vielen unterschiedlichen Projekte haben mich sofort angesprochen und ich dachte mir: „Davon möchte ich auch ein Teil sein!“ Schon vor meinem Praktikum hatte ich die Chance zum Beispiel bei Café Deutsch oder der Handynachhilfe zu helfen.
    Nach meinem Praktikum haben sich meine Erwartungen nicht nur bestätigt, sondern auch übertroffen! Ich konnte vom ersten Tag an selbstständig Projekte planen und sogar meinen eigenen kleinen Flashmob auf die Beine stellen. Aber nicht nur die Projekte des Vereins sind wirklich super, auch das Team könnte nicht besser sein. Ich habe mich sofort willkommen und als gleichwertiges Mitglied gefühlt. Alle sind sehr zuvorkommend und helfen auch gleich weiter, wenn man Hilfe braucht.
    Aufgrund der Corona-Pandemie musste ich viele Dinge von Zuhause aus erledigen. Aber auch hier wurde ich nicht alleingelassen. Jeden Vormittag konnte ich mit allen Teammitgliedern über Skype reden. Das war zu unserem Ritual geworden. Dabei wurden nicht nur Aufgaben verteilt und über den Verein diskutiert, wir konnten auch über unsere alltäglichen Dinge sprechen.
    Meine Hauptaufgaben lagen im Bereich Social Media und im EU-Projekt „Wake Up“. Aufgrund des geschlossenen Gemeinschaftsraumes lag es bei uns dessen Angebote virtuell nach draußen zu bringen. Dafür haben wir uns immer wieder verschiedene Dinge und Aktionen überlegt, wie zum Beispiel Evas Krisenküche oder Bastelanleitungen, um sich sein eigenes Spielbrett zu bauen. Aber auch für „Wake Up“ konnte ich viele Dinge erledigen, planen und erarbeiten. Sowie in meiner ersten Woche, als ich zusammen mit Marie, einer anderen Praktikantin, einen Flashmob ins Leben gerufen habe, um Leute zu motivieren zur Kommunalwahl zu gehen. Zuhause hatte ich dann die Möglichkeit viele Aktivitäten zu verschriftlichen, sodass auch andere Workshops oder Aktionen mit dem gleichen Erfolg durchführen können.
    Ich bin froh, dass ich hier mein Praktikum absolvieren durfte, und auch trotz schwieriger Lage dabei sein und all diese Dinge miterleben konnte.

  • Marie Popp

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    Studentin B.A. Kulturwirtschaft/International Cultural and Business Studies, Universität Passau

    Praktikumszeitraum: 02.03.2020-10.04.2020

    Nach meinem Auslandssemester hatte ich genügend Zeit, um das für mein Studium vorgesehene Praktikum zu absolvieren, weshalb ich mich auf die Suche nach einer interessanten Stelle machte. Dabei hatte mir Katharina, eine ehemalige Praktikantin, von „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ erzählt und ich war sofort überzeugt. Sowohl das Konzept, als auch die Beschreibung des Praktikums, man dürfe eigenverantwortlich Projekte umsetzen, sprachen mich sehr an.

    Im Nachhinein kann ich dies nur bestätigen. Ab dem ersten Arbeitstag durfte ich Verantwortung übernehmen und mitgestalten. Dabei fühlte ich mich sofort als Teil des Teams, das trotz oder gerade wegen des ständigen Wechsels jeden mit offenen Armen aufnimmt. Hier begegnet man sich auf Augenhöhe, nimmt die Ideen des jeweils Anderen ernst und wird akzeptiert, wie man ist. Das Betriebsklima ist wirklich toll und die Arbeit, dank der zahlreichen Projekte, unglaublich vielfältig.

    Zu meinen Hauptaufgaben zählte die Mitarbeit am EU-Projekt „WakeUp“. Im Rahmen der anstehenden Kommunalwahlen hielten wir Workshops zum Thema Wahlsystem, organisierten einen Kochabend mit den Oberbürgermeisterkandidat*innen und motivierten die Leute mit einer Flashmob-Aktion dazu, wählen zu gehen. Außerdem durfte ich anlässlich des Frauentages beim Internationalen Frauenfrühstück mitwirken.

    Nach zwei Wochen voller Veranstaltungen und nicht einmal der Hälfte meiner Praktikumszeit war dann plötzlich Home-Office und Kontaktsperre angesagt. Die Corona-Pandemie hatte massive Auswirkungen auf unseren Arbeitsalltag: der Gemeinschaftsraum musste schließen und der Verein von einem Tag auf den anderen von Zuhause aus geführt werden. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen und so wurde die Koordination des Teams kurzerhand digitalisiert. Über Trello lief die Projektorganisation und per Skype wurde täglich ein Teammeeting abgehalten – wobei nicht nur der nächste Schritt, sondern auch das persönliche Ergehen der Mitglieder besprochen wurde. Darauf legte Perdita großen Wert und gab damit Jedem das Gefühl, nicht alleine zu sein. Sie erkannte sofort die Chance in dieser Herausforderung und wie wichtig es war, in diesen Zeiten eine Aufgabe und gewisse Struktur zu haben. Um dies auch mit anderen zu teilen, rief sie eine Social Media-Campagne gegen Corona-Langeweile ins Leben. Das frischgegründete Social Media Team, zu dem auch ich gehörte, sollte die Facebook und Instagram-Abonnenten sowohl mit unterhaltsamen, als auch sinnvollen Beschäftigungsinspirationen versorgen. Das Ideensammeln machte großen Spaß und auch das restliche Team unterstützte uns fleißig mit Vorschlägen.

    Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum eine sehr aufregende und wertvolle Erfahrung für mich war, die ich Jedem empfehlen kann. Ob Politiker, Jugendliche, Senioren, Deutsche oder Menschen mit Migrationshintergrund, man kommt mit Leuten unterschiedlichster Art in Kontakt und erfährt ihre Perspektiven, die Einem die Augen öffnen können. Integration und Inklusion wird hier wirklich gelebt.

  • Larissa Schillai

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    Studentin Medien- und Kommunikationswissenschaften, Universität Passau
    Praktikumszeit:  10.02.2020 - 06.03.2020

    Im Rahmen meines Studiums machte ich ein vierwöchiges Praktikum bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa. Von dem Verein hatte ich bei verschiedenen Veranstaltungen gehört. Da das Konzept mich direkt ansprach, wollte ich die Zeit in den Semesterferien nutzen, um die Arbeit dahinter besser kennenzulernen.

    Ein Merkmal, durch das sich Gemeinsam Leben und Lernen besonders auszeichnet, ist die Anzahl an Mitarbeitern. Ehrenamtliche, Bundesfreiwilligendiensleistende, Praktikanten – jeden Tag lernt man jemanden neues kennen. Das ist auch der Grund, warum man sich vom ersten Tag an aufgenommen fühlt. Trotz des großen, ständig wechslenden Teams und der Vielzahl verschiedener Projekte ermöglicht die umfassende Einführung, dass man schnell einen Überblick erhält. Man sitzt nicht nur daneben, sondern ist mittendrin – und das vom ersten Tag an.

    Zu meinen Haupttätigkeiten zählte die Mitarbeit in dem EU-Projekt „WakeUP“. Anlässlich der anstehenden Kommunalwahlen planten wir Workshops zum Wahlsystem und einen Kochabend mit den Passauer Bürgermeister-Kandidaten.  Neben dem inhaltlichen Wissen über Kommunalpolitik lernte ich viel über Projektplanung und -umsetzung, das Arbeiten im Team und mit externen Personen, das System von EU-Projekten und über den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Schon die Arbeit an einem einzigen Projekt ist vielseitig. Hinzu kommt die Vielfalt anderer Aktionen, bei denen man sich jederzeit einbringen kann.  Auch für eigene Ideen stehen einem die Türen offen.  So konnte ich meine Erfahrungen mit InDesign nutzen, um einen neuen Monatsprogrammflyer zu gestalten. 

    Auf diese Weise gingen die vier Wochen meines Praktikums wie im Fluge vorbei.  Ein Praktikum oder Ehrenamt bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa kann ich jedem empfehlen.  Man lernt viel, kann sich aktiv und flexibel einbringen und trifft viele nette Menschen. 

    Der Verein macht deutlich, wofür die europäische Idee eigentlich steht: „Unity in diversity“ – In Vielfalt geeint. Und das auf einem ganz greifbaren Level.

  • Michelle Pink

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    Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ (02.09.2019-04.10.2019) war eine tolle Chance, sich weiter zu entwickeln und Kompetenzen zu stärken!
    Mein fünfwöchiges Praktikum im Verein war vor allem eines: Abwechslungsreich. Aufgrund der vielfältigen Projekte und verschiedensten Aufgaben, war jeder Tag aufs Neue interessant und lehrreich.Neben längerfristigen Aufgaben, die über die Dauer des Praktikums fast täglich weiter entwickelt wurden, durfte ich auch bei verschiedenen Projekten mit kleineren Beiträgen mitwirken.

    Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Ausarbeitung eines Workshops im Rahmen eines EU-Projektes und die Planung einer Fundraising-Aktion. Außerdem war ich an vielen Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum beteiligt, so wie am generationenverbindenden Projekt „Koch mit mir!“. Des Weiteren unterstützte ich einen Kollegen bei verwaltungstechnischen Aspekten des Sprachpatenprojekts für Kinder, verfasste eine Bewerbung für ein Preisausschreiben und half bei der Vorstellung unserer Veranstaltungen und des Vereins, zum Beispiel in Integrationskursen. Kleinere Bürotätigkeiten fanden immer mal wieder zwischendurch auch noch Platz. 

    Alles in Allem habe ich in den letzten Wochen viel gelernt und auch neue Kompetenzen entwickeln und stärken können, vor allem flexibles Arbeiten und kommunikative Fähigkeiten.Besonders gefallen hat mir, dass man gleich von Anfang an mitten im Geschehen ist und direkt aktiv mitarbeitet. Auch damit umgehen zu lernen, stellte für mich eine äußerst positive Erfahrung dar.

    Mein Fazit für alle, die ein Praktikum hier in Erwägung ziehen: Ich kann es euch nur empfehlen! Das Team aus Praktikanten, Bundesfreiwilligen, aktiven Ehrenamtlichen und Perdita Wingerter, die alles zusammen hält, ist eine tolle Gruppe, mit der Zusammenarbeiten richtig Spaß macht und in der man sich vom ersten Tag an wohl fühlt. Ihr lernt verantwortungsbewusst, eigenständig und flexibel zu arbeiten, eigene Projekte anzugehen und auch einfach mal etwas Neues auszuprobieren.  Ich bin froh, meine Semesterferien für ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ genutzt zu haben.

    Ein großes Dankeschön an das ganze Team für die schöne Zeit, die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung!

  • Daniela Polzer

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    Daniela Polzer, B.A. Sprach- und Textwissenschaften

    Seit Oktober 2018 studiere ich an der Universität Passau und wollte mich in meiner Freizeit gerne wieder ehrenamtlich engagieren. Dafür habe ich im Internet recherchiert und bin auf den Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ gestoßen. In einem ersten Kennenlerngespräch mit der Geschäftsführerin Perdita Wingerter wurden mir die zahlreichen Tätigkeiten der Organisation vorgestellt. Außerdem hat Frau Wingerter erzählt, dass sie speziell jemanden für den Bereich „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ suchten – genau meine Stelle! Während meiner ehrenamtlichen Mitarbeit einmal pro Woche habe ich gefragt, ob ich im Sommer nicht auch ein Vollzeitpraktikum im Verein absolvieren könne und wurde mit offenen Armen empfangen. Bis dahin war ich weiterhin regelmäßig im Verein, lernte die verschiedenen Projekte, Aufgabenfelder und Teamkollegen kennen. Vom 1. August bis zum 30. September 2019 war ich dort vollzeit als Praktikantin tätig. Darüber hinaus habe ich nach meinem Praktikum mit meiner ehrenamtlichen Arbeit weiter gemacht.

    Die wahrscheinlich schönste Erfahrung während meines Praktikums und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit war die Mitarbeit in einem motivierten, engagierten und durchweg freundlichen Team. Von Anfang an wurde ich herzlich aufgenommen, umfassend eingearbeitet und konnte deshalb sehr schnell mit eigenen Aufgaben und Projekten starten. War etwas unklar oder problematisch, konnte ich in den Teamsitzungen und auch sonst jederzeit nachfragen und habe sofort Unterstützung bekommen. Trotz großem Teamgeist war Eigenständigkeit besonders wichtig. Jeder im Verein hat viel zu erledigen, deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich auf die anderen und darauf, dass Aufgaben selbstständig bearbeitet werden, verlassen kann. Auch wurden mir sehr schnell eigene Themenbereiche wie die Koordination des Facebook-Profils oder die Buchhaltung zugeteilt. Eine große Chance waren für mich die eigenen Workshops. Hier konnte ich mich mit selbstgewählten Themen beschäftigen und kreative Vorträge gestalten. Die Vorbereitungen, aber vor allem die Workshops selbst haben mir wirklich viel Spaß gemacht.

    Ein Praktikum bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ kann ich jedem empfehlen, der einen umfassenden Einblick in viele verschiedene Bereiche bekommen möchte. Außerdem ist die Teamarbeit, wie oben beschrieben, sehr angenehm und auch die Persönlichkeitsentwicklung kommt nicht zu kurz. Selbstständig einen Workshop vorbereiten und durchführen, Telefonieren im Büroalltag, Projekte planen und bei der Umsetzung dabei sein – hier muss man seine Komfortzone das eine oder andere Mal verlassen und wächst dabei über sich hinaus.

  • Laura Zuber

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    Studienbegleitendes Praktikum vom 15.04. 2019 – 27.09. 2019

    Ein Praktikum im Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ hatte ich ziemlich lange im Auge: Anderthalb Jahre, um genau zu sein. Davor habe ich von dem Verein durch Freunde erfahren. Mich überzeugt, ein Praktikum anzufragen, haben aber vor allem die vielen positiven Erfahrungsberichte auf der Homepage. Nur hatte ich ein Problem, den wahrscheinlich viele Masterstudierende kennen: Von „Semesterferien“ kann keine Rede sein, ein Vollzeit-Praktikum ist wegen den vielen anstehenden Seminararbeiten somit nicht denkbar. Ich sah die einzige Lösung darin, ein Praktikum studienbegleitend zu absolvieren.

    Genau hier erfuhr ich die erste große Stärke des Vereins und seiner Geschäftsführerin Perdita: Denn für sie ist es selbstverständlich, auf die Möglichkeiten und Kapazitäten der PraktikantInnen einzugehen. Das Ergebnis? Ich verbrachte sechs Monate lang einen Tag unter der Woche im Verein und konnte vor Ort eigene Projekte verwirklichen, darunter Workshops zu unterschiedlichen Themen – Von Politik und Kulturerbe bis hin zur Arbeit mit Kindern.

    Eigenständigkeit und Teamgeist sind hier als PraktikantIn genauso gefragt wie Kreativität, Flexibilität und Spaß an der Umsetzung von Ideen. Es ist schwierig, einen Kritikpunkt am Praktikum zu finden. Alles in allem war es eine großartige Erfahrung und es war ein Freude, mit so vielen tollen KollegInnen zusammenzuarbeiten!

  • Felix Röhrner

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    Ich habe vom 01.12.2018 bis zum 30.11.2019 einen Bundesfreiwilligendienst im Verein Gemeinsam und leben in Europa geleistet und konnte in dieser Zeit viele positive Erfahrungen sammeln.
    Einerseits hab ich viele Eindrücke im Bereich der Büroarbeit sammeln können, aber andererseits genauso in der Arbeit mit den verschiedensten Menschen.So wurde ich unter anderem in der Vorkontierung, dem Telefondienst, in Abrechnungen, im Controlling von EU-Projekten sowie der Koordination des Sprachpatenprojektes für Kinder eingesetzt. Eigene Projekte und Workshops wie eine Handynachhilfe für Senioren und ein Workshop für US-amerikanische Jugendliche konnte ich eigenverantwortlich umsetzen.Dank der Teilnahme an diversen Workshops, Veranstaltungen und transnationalen Treffen konnte ich zusätzlich viele nützliche Erfahrungen für mein weiteres Leben erlangen.
    Durch die Arbeit war es mir möglich viele Bekanntschaften und tatsächlich auch die ein oder andere Freundschaft zu schließen, die ich bis heute noch regelmäßig pflege. Nach dem erlebnisreichen, aber leider kurzem Jahr wünsche ich der Gründerin und Geschäftsführerin Perdita viel Freude und Energie für die Zukunft und, dass der Verein noch lange existieren wird.Und trotz des Endes meines Bundesfreilligendienstes bin ich nach wie vor regelmäßig bei Veranstaltungen des Vereins dabei, da man dort immer wieder alte, aber eben auch neue Gesichter treffen kann.
  • Katja Stockinger

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    Bundesfreiwilligendienst vom 1.08.2018 bis 31.07.2019

    Nach meinem Abitur im Sommer 2018 wollte ich nicht gleich zu studieren anfangen, sondern wollte erst einmal etwas komplett anderes machen. Zudem war ich mir noch eher unsicher, was ich später einmal beruflich machen möchte. Da schien die Entscheidung, erst einmal einen Bundesfreiwilligendienst zu machen, eine gute Idee.

    Im Rückblick auf das Jahr kann ich definitiv sagen, dass das eine gute Idee war!

    Ich durfte zum einen in dem Jahr so viele tolle neue Leute kennenlernen, die ich im sonst wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Das waren zum einen die 14 PraktikanntInnen und viele weitere MitarbeiterInnen, mit denen ich während meines Bufdi-Jahres zusammenarbeiten konnte. Zum anderen waren das Menschen aus der ganzen Welt, die bei uns Kulturabende gemacht haben, bei unseren Veranstaltungen teilgenommen haben, einen Sprachpartner gesucht haben oder die wir bei den Transnational meetings im Ausland kennengelernt haben.

    Neben den vielen Bekanntschaften und auch Freundschaften, die ich in diesem Jahr geschlossen habe, hat mir auch die große Bandbreite an Arbeitsfeldern gefallen. Natürlich hatte ich eine Hauptaufgabe und zwar die Koordination des Sprachpatenprojekts für Kinder und Erwachsene, doch ich hatte auch noch genügend Zeit um mich in andere Projekte einzuarbeiten oder mitzuhelfen. So hatte ich zum Beispiel die Möglichkeit einen Europa-Workshop an einer Schule zu geben, Kochveranstaltungen und Kulturabende im Gemeinschaftsraum mitzubetreuen, an einem Projekt mit Menschen mit Behinderung mitzuarbeiten, Handynachhilfe für Senioren zu geben und und und… Die Anzahl der Projekte war wirklich sehr groß und wenn man dann noch eine Projektidee hatte, dann durfte man sie auch selber entwickeln und umsetzen!

    Was ich bei den Projektarbeiten außerdem sehr schön fand, war das man von Anfang an sehr viel Verantwortung übertragen bekommt und damit auch sehr eigenständig arbeiten kann. Man kann also seine individuelle Arbeitsweise miteinbringen und auch eventuelle Verbesserungsvorschläge  anbringen.

    Abschließend möchte ich noch besonders die vielen verschiedenen Bildungsmöglichkeiten hervorheben, die sich mir in diesem Jahr erschlossen haben. Zum einen waren wir (Bufdis) zusammen bei einem politischen Bildungsseminar in Spiegelau, hatten Fortbildungen zum Thema „Zeitmanagement“, „Ziele setzen und erreichen“, „Teamarbeit“, „Kommunikation“, „aktives Zuhören“, „Sexismus“, „Weltkulturerbe“, „Europa-Wahl“, „Interkulturelle Unterschiede“ und wir hatten außerdem ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Ein besonderes Highlight waren zudem die transnationalen Treffen mit europäischen Partnerorganisationen. So durfte ich zum Beispiel zusammen mit Perdita nach Finnland, nach Graz und nach Lissabon reisen und dort  die Projektarbeit auf europäischer Ebene kennenlernen.

    Abschließend kann ich nur sagen, dass mich das Jahr bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ sehr bereichert und inspiriert hat und, dass ich meine Bufdi-Entscheidung nach wie vor nicht bereue!

  • Sophia Holzberger

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    Ich habe mein Praktikum von 29. April bis 31. Mai 2019 gemacht und kann ein absolut positives Fazit ziehen.

    Schon in der Kommunikation vor meinem Praktikumsbeginn und als ich das erste Mal zum Vorstellungsgespräch vorbeigekommen bin, habe ich mich willkommen geheißen gefühlt und die offene, freundliche und lockere Stimmung im Team ist über meine ganzen fünf Wochen bestehen geblieben. Auch die Einarbeitung verlief reibungslos, obwohl Perdita selbst während meiner ersten Woche nicht im Büro sein konnte. Alle Bufdis und die anderen im Team haben diese Aufgabe super übernommen. Der häufige Wechsel von Teammitgliedern ist Teil des Vereins, weswegen da eine gute Routine herrscht.

    Besonders gefallen hat mir die Vielfalt an Aufgaben, die ich übernehmen konnte. Ein großes Projekt, an dem ich mitarbeiten durfte, war eine Zusammenarbeit mit drei anderen europäischen Vereinen, deren Ziel es war, Ehrenamtsarbeit professioneller zu machen. Da es sich um ein Erasmus+-Projekt gehandelt hat, war eine Menge an Dokumentation, Bürokratie und Übersetzung zu erledigen, was in diesem Kontext alles Neuland für mich war und sehr interessant mitzuerleben. Erst, wenn man hinter die Kulissen blicken kann, wird einem der ganze Aufwand, der hinter solchen Projekten steckt, bewusst.

    Außerdem habe ich bei der Planung und Umsetzung vieler Aktivitäten im Gemeinschaftsraum mitgeholfen und erleben können, was für Herausforderungen hinter Events wie „So schmeckt Europa!“, der Handynachhilfe für Senior*innen oder den Kulturabenden stecken können.

    Da ich nur fünf Wochen da war, habe ich nicht die Verantwortung für ein eigenes Projekt tragen können, was aber auf Grund der vielen anderen Aufgaben nicht ins Gewicht gefallen ist. So habe ich Katja beim Jahrmarkt des Ehrenamts unterstützen können oder im Seniorenheim mit den Bewohnern gekocht. Nebenbei habe ich einen Einblick in die Buchführung bekommen.

    Insgesamt bin ich sehr froh, den Verein als Praktikumsstelle gefunden zu haben, besonders für kurze Perioden ist er mehr als zu empfehlen und war für mich die einzige Alternative in Passau. Ihr werdet euch mit Perdita und den anderen des Teams sehr wohl fühlen, eigenständiges Arbeiten genießen können, aber auch Unterstützung bekommen, wann immer sie nötig ist. Ihr könnt kreativ sein und viele eigene Ideen einbringen, aber auch einen Einblick in den „Büroalltag“ bekommen. Also falls ihr noch zweifelt: Ja, macht das Praktikum auf jeden Fall!

  • Melanie Theinert

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    M.A. International Cultural and Business Studies, Universität Passau
    Zeitraum: 03.06.2016 – 28.06.2019 (Vollzeit)

    Da in meinem Master ein mindestens 3-wöchiges Projekt oder Praktikum vorgeschrieben ist, bin ich bei der Suche nach einem Praktikum auf den gemeinnützigen Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa gestoßen.“ Die Entscheidung, das Praktikum dort zu machen, habe ich zu keiner Zeit bereut. Im Nachhinein betrachtet fand ich es sogar sehr schade, dass ich den Verein erst in meinem letzten Mastersemester entdeckt habe, weil ich dort eine wirklich schöne Zeit verbracht habe und viele tolle und interessante Menschen kennenlernen durfte.

    Voraussetzung für ein Praktikum bei GLL ist, dass man mindestens einen Monat Vollzeit dort verbringt und jeder Praktikant sollte auch möglichst ein eigenes Projekt organisieren und durchführen. Dies hat sich perfekt mit der Projektarbeit im Master Kuwi gedeckt, weswegen ich ein Praktikum bei GLL für jeden Masterstudenten in Kulturwirtschaft empfehlen würde.

    Meine beiden Projekte in den vier Wochen waren einerseits die Organisation und Durchführung eines „Reste Essens“ im Gemeinschaftsraum des Vereins am Tag der Offenen Gesellschaft, und andererseits (mit den anderen Teammitgliedern zusammen) die Organisation und Planung der 20. Passauer Kunstnacht. Dabei war ich vor allem für die interne und externe Kommunikation zuständig. Leider kann ich an dem Tag der Kunstnacht selbst nicht in Passau sein, was nicht nur sehr schade ist, sondern auch eine kleine Herausforderung bei der Planung darstellte. Aber obwohl ich bei beiden Projekten sehr viel Eigenverantwortung hatte, konnte ich bei Fragen und Problemen jederzeit auf die Hilfe meiner extrem hilfsbereiten Kollegen*innen bauen. Neben diesen beiden größeren Projekten, habe ich noch bei einigen anderen Aktionen im Gemeinschaftsraum mitgeholfen, zum Beispiel der Handynachhilfe für Senioren, bei internationalen Kochabenden oder in der Kreativwerkstatt. Die Aktivitäten im Gemeinschaftsraum fand ich nicht nur sinnvoll, sondern die Arbeit dort hat auch wirklich sehr viel Spaß gemacht.   

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich – obwohl ich nur einen Monat Praktikantin bei GLL war – nicht nur einen guten Einblick in die (bewundernswerte) Arbeit des Vereins bekommen habe, sondern mich auch fachlich und vor allem persönlich weiterentwickeln konnte. Das lag nicht zuletzt an der immer offenen und herzlichen Atmosphäre im Büro und der wahnsinnig tollen Zusammenarbeit im Team. Auch als „Praktikantin für nur vier Wochen“ habe ich mich immer als Teil des Teams gefühlt und wurde in alle wichtigen Entscheidungen und Aufgaben voll integriert. Daher kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, ein Praktikum bei GLL zu machen oder auch einfach nur ehrenamtlich mitzuhelfen. Vielen Dank an meine unglaublich netten Teammitglieder für diese tolle und bereichernde Zeit, die ich bei euch verbringen durfte!

  • Clara Neubauer

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    Clara Neubauer, Praktikum bei GLL vom 1. Februar bis 1. März 2019

    Auf der Suche nach einem Praktikum in den Semesterferien daheim in Passau bin ich eher zufällig auf den Verein Gemeinsam leben und lernen in Europa (GLL) gestoßen. Da ich Europastudien studiere, hat mich der starke Bezug des Vereins zu Europa und zur EU gleich angesprochen.

    Während meines vierwöchigen Praktikums wurden meine Erwartungen weit übertroffen. Der Teamgeist, die kreativen Arbeitsweisen oder das abwechslungsreiche und selbständige Arbeiten sind nur einige Dinge, welche dieses Praktikum zu meinem bisher interessantesten gemacht haben. Vom großen Engagement und von der hohen Einsatzbereitschaft des Teams war ich sofort beeindruckt und begeistert. Da fast monatlich neue Praktikantinnen und Praktikanten beginnen, bei GLL zu arbeiten, habe ich mich im Team sehr schnell und sehr gut aufgenommen gefühlt. Obwohl ich einen großen Teil der Zeit mit der Kleiderspendenaktion „Platz schaffen mit Herz“ beschäftigt war, hatte ich die Möglichkeit, bei einigen EU-Projekten mitzuhelfen und einen eigenen Workshop auf die Beine zu stellen. Für die tolle Unterstützung und die schöne Zeit möchte ich mich hiermit auch nochmal beim ganzen Team herzlich bedanken: Ihr leistet wirklich Unglaubliches und ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, ein Praktikum bei GLL zu absolvieren, da man nicht nur Gutes tut, sondern sich fachlich und persönlich enorm weiterentwickeln kann.

  • Dolinda Cavallo

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    Dolinda Cavallo, MA International Relations, University of Bologna, Italy.

    Period: 02.11.2018 - 28.02.2019

    After the end of my Master's studies in Italy, I had the opportunity to have an internship at the association Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V., Passau and it was an incredible experience for different reasons. First of all, i didn't know German language and nevertheless since the beginning I felt to be part of the office. As an active partner of Europe, Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V. participates in several European projects with important international partners; I was working mainly in the Erasmus + project ReInclusion, which aims to create Guidelines for the social and work inclusion of the refugees and the asylum seekers. It has been interesting to learn how to manage and organize such an elaborate project which involves partners from Italy, Spain, UK, Greece and Lithuania. This internship has been the first professional experience in this field for me and I was happy to have the possibility to be actively involved in important tasks and responsibilities, which made the experience incredibly productive. Secondly, I arrived in Passau totally alone and I met a beautiful team, always friendly and helpful, with which I shared funny and relaxed moments as well as more urgent and busy ones. The team is luckily guided by the CEO Perdita Wingerter, who always motivates his interns to do their best and who creates an harmonic environment.

    I certainly suggest the experience of an internship in Gemeinsam Leben un Lernen in Europe e.V., because it is a place where you can learn a lot and where the contribution of everybody is important; you won't get bored for sure! I came back after 4 months with very nice memories and new competences and expertise. Thank you for giving me this opportunity and I am sure we will keep in contact! I already miss the office!

  • Mara Gutmann

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    BA Staatswissenschaften, 18.02.2019 – 17.03.2019

    Inklusion  kann man nicht nur durch theoretische Konzepte an der Universität erlernen, sondern will gelebt sein. Genau deshalb habe ich mich dafür entschieden, im Rahmen meines Staatswissenschaften Studiums ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ zu absolvieren, da sie in Passau beispiellos für eine inklusive und gerechte Gesellschaft eintritt und darüber hinaus auf europäischer Ebene mit Partnern aus den unterschiedlichsten Ländern agiert.
    Meine Aufgaben erstreckten sich über viele Bereiche – europäische Projekte, lokale Aktionen, Social Media und die Entwicklung und Durchführung eines eigenen Workshops. Dabei habe ich nicht nur neue Fähigkeiten bezüglich des Projektmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit erlernt, sondern auch die Arbeit im Team erfahren können. Auch den Einblick in die Kooperation zwischen den unterschiedlichen europäischen Partnern, der mir durch die Teilhabe an einem transnationalen Meeting hier in Passau ermöglicht wurde, empfand ich als sehr spannend und bereichernd.

    Generell ist das ganze Team aus Praktikant*innen, Ehrenamtlichen und Bundesfreiwilligen super herzlich und willkommen heißend und ich habe mich gleich von Anfang an im Büro wohl gefühlt.  In den Arbeitsalltag konnte ich mich auch dadurch, dass Perdita einen sehr selbstständig arbeiten lässt, gleich einleben. Kaffee und jede Menge Spaß gibt’s noch dazu. Dabei habe ich auch sehr positiv erfahren, dass man im Praktikum auch mal Verantwortung für Projekte und Aufgaben tragen darf und sollte, und nicht nur, wie sonst oft der Fall, die „Aufräumarbeit“ leistet.
    Ich würde ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ an alle weiterempfehlen die die praktische Umsetzung von gesellschaftlicher Partizipation und Inklusion erleben wollen und Lust haben, an der Konzeption und Durchführung vielfältiger Projekte teilzuhaben. Ich hatte eine sehr schöne Zeit da.
    Danke an Perdita und das gesamte Team!

  • Natalie Bauer

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    Natalie Bauer, B.A. Staatswissenschaften, Universität Passau
    Zeitraum: 10.10.2018 – 31.12.2018

    Im Rahmen meines Studiums absolvierte ich mein zwei-monatiges Pflichtpraktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“. Dabei war ich im Verein vor allem im Bereich Event- und Projektmanagement tätig. Anfangs bekommt man von Perdita, der Geschäftsführerin eine Einführung in die Arbeit und Tätigkeitsfelder des Vereins und kann sich so einen guten Überblick verschaffen.

    Meine Aufgabe bestand unter anderem in der Planung eines Standes am Herbstmarkt in der Passauer Fußgängerzone, bei dem der Verein seit mehreren Jahren vertreten ist. Außerdem war ich für die Organisation der Sozialhütte am Passauer Weihnachtsmarkt zuständig. Ich konnte v praktische Erfahrung sammeln, habe einen Einblick in die Arbeit des Vereins bekommen und viele interessante Menschen kennengelernt.  Vom ersten Tag durfte ich „mitanpacken“ und bekam zügig Verantwortung übertragen, was ich als sehr positiv empfand. Das Team war super herzlich und es war immer etwas zu tun, wodurch keine Langeweile aufkam. Kaffee kochen kann man auch, muss man aber nicht. (Außer man möchte paar Beliebtheitspunkte bei den Kollegen sammeln). Man konnte bei Fragen immer zu Perdita kommen und bekam Unterstützung von anderen Praktikanten. Die Atmosphäre im Büro war sehr gut, auch wenn es natürlich manchmal stressige Tage gab, empfand ich es angenehm dort zu arbeiten.

    Meine Zeit als Praktikantin bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ war eine sehr schöne, gewinnbringende Erfahrung, weshalb ich ein Praktikum dort sehr weiterempfehlen kann.  Danke an Perdita und ihr Team für die schöne Zeit!

  • Lena Wiggers

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    Studentin, B.A. Staatswissenschaften, Praktikum vom 01.09.2018-15.10.2018

    Ich kann ein Praktikum bei Gemeinsam Leben und Lernen aus vielen Gründen empfehlen. Es ist wahnsinnig vielfältig, ich habe viel gelernt und das Team und die Stimmung sind sehr fröhlich und angenehm. Wenn du keine Lust auf Kaffeekochen und Kopieren hast, dann bist du hier richtig!

    Ich hatte viel Spaß bei dem Praktikum, weil es selten langweilig wurde. Ich hatte sehr verschiedene Aufgaben. So habe ich zum Beispiel Pressemitteilungen geschrieben, eine Aktion geplant, mit einer Kollegin einen Workshop zu Interkultureller Kommunikation gehalten und an zwei Anträgen für Fördergelder mitgeschrieben. Da muss man immer wieder neue Aufgaben und Probleme lösen. Dadurch habe ich einen Einblick in verschiedene Bereiche bekommen, konnte meine Fähigkeiten gut einsetzen und habe sehr viel Neues gelernt, von dem ich mir sicher bin, dass ich es auch in Zukunft gut brauchen kann. Je nach Aufgabe verbringt man aber schon viel Zeit vor dem Computer.

    Auch die Betreuung kann ich nur loben. Es wurde großen Wert auf eine ordentliche Einarbeitung gelegt. Perdita bemüht sich als Chefin, für jede*n Praktikanten*in einen klaren Aufgabenbereich zu definieren und Aufgaben klar zu verteilen. So fragt man sich nie, was man eigentlich zu tun hat. Dabei trägt man als Praktikant*in von Anfang an viel Selbstverantwortung und hat damit auch viel Gestaltungsspielraum. Dabei hatte ich aber nie das Gefühl, allein gelassen zu sein, da das Ziel immer klar definiert wurde. Perdita nahm sich auch immer die Zeit, ausführlich Feedback zu geben.

    Ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams willkommen gefühlt. Immer hatte ich das Gefühl, dass meine Fragen, Meinung, Kritik und Vorschläge erwünscht sind. Teamwork war selbstverständlich und die Zusammenarbeit unkompliziert. Wir hatten bei der Arbeit immer viel Spaß zusammen!

  • Lisa-Maxine Klein

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    Ich studiere Kulturwirtschaft und Business Administration and Economics im Bachelor an der Uni Passau und bin inzwischen endlich in meinem letzten Semester. Im Herbst 2018 habe ich in den Semesterferien bei Gemeinsam leben und lernen in Europa ein Praktikum gemacht, weil ich es einerseits als Pflichtpraktikum für die Uni gebraucht habe, mich der Verein aber andererseits auch sehr angesprochen hat. Und gleich vorneweg: Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an und muss sagen, ich kann ein Praktikum im Verein absolut empfehlen!

    Während meiner sieben Wochen als Praktikantin war ich allem voran mit Perdita für die Schulung „Mit Kompetenz ins Berufsleben“ für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen zuständig. Zusätzlich habe ich viel Zeit in das Projekt EmPower gesteckt und immer wieder an diversen Veranstaltungen des Gemeinschaftsraums mitgearbeitet. Gerade in diesem Rahmen ist es üblich, oft spontan und kurzfristig Aufgaben zugewiesen zu bekommen – daher sollte man sehr flexibel arbeiten können, jedoch gleichzeitig die eigenen Prioritäten nicht aus den Augen verlieren. Man hat grundsätzlich die Möglichkeit, viel im Team zu arbeiten, wodurch der Alltag abwechslungsreicher wird und innerhalb des (recht kleinen) Teams an Kollegen im Büro eine entspannte und herzliche Atmosphäre herrscht.

    Perdita lässt einen selbst als Praktikant*in vom ersten Tag an sehr selbstständig arbeiten – durch die Verantwortung, die einem übertragen wird, hat man also stets das Gefühl, mit der eigenen Arbeit einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Man sollte (hauptsächlich wegen der vielen Abendveranstaltungen) auch darauf vorbereitet sein, mal die ein oder andere Überstunde zu leisten – allerdings hat mich das persönlich wenig gestört, da ich an den Events Spaß hatte. Das Praktikum hat in mir außerdem die Motivation geweckt, mich in Zukunft weiterhin ehrenamtlich zu engagieren (u.a. erstmal im Verein selbst) – also vielen Dank an das liebe Team und an Perdita für eine, persönlich wie beruflich, so schöne Zeit!

  • Isabella Kremer  

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    Isabella Kremer, Bundesfreiwilligendienst Oktober 2017 bis August 2018

     Was den Bufdi bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ auszeichnet? Viele neue Erfahrungen, tolle Menschen und ganz viel zum Selbermachen.

    Mein Freiwilligendienst bei GLL ging von Oktober 2017 bis August 2018. Ich war gerade mit dem Bachelor fertig geworden und wollte nicht gleich mit dem Master weitermachen, sondern erst mal eine Zeit lang etwas richtig „Praktisches“ machen. Bei GLL habe ich mich dann beworben, weil der Verein so eine große Bandbreite an Projekten umsetzt und dabei nicht nur in Passau aktiv ist, sondern auch europaweit mit anderen Freiwilligenorganisationen zusammenarbeitet.

    Ich war vor allem für das Sprachpatenprojekt für Kinder zuständig, bei dem wir ehrenamtliche Sprachpaten für Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund ausbilden und an Schulen im Landkreis Passau zum Einsatz bringen. Außerdem habe ich viele größere und kleinere Veranstaltungen mitorganisiert, wie den Jahrmarkt des Ehrenamts, den Herbst- und den Frühlingsmarkt, die Feier zum zehnjährigen Jubiläum des Vereins und die Kunstnacht. Ich habe immer wieder Projektleitfäden übersetzt, zum Teil auf Deutsch und zum Teil auf Englisch für unsere europäischen Projekte. Dazu war ich bei allen möglichen Veranstaltungen dabei – sei es bei Koch- und Kulturabenden, bei unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt oder bei Schulungen im Gemeinschaftsraum. Ein besonderes Highlight waren außerdem die Projekttreffen in Ungarn und Tschechien für unser europäisches Projekt „VOICE“.

    Ich hatte vor meinem Freiwilligendienst wenig Erfahrung mit Projektorganisation, aber alle Bufdis bekommen eine gründliche Einarbeitung und bei Fragen kann einem immer jemand weiterhelfen. Man lernt dabei alles, was so zu Projektorganisation dazugehört: Aufgabenpläne erstellen, Pressemitteilungen schreiben, mit Excel und InDesign umgehen, Teilnehmer ansprechen und Helfer rekrutieren, Materialien erstellen… Gerade wenn man längere Zeit im Verein ist, kann man sich richtig in die Projekte einarbeiten oder sogar ein eigenes Projekt auf die Beine stellen. Jeder hat dabei seinen eigenen Aufgabenbereich, aber die Zusammenarbeit im Team ist (besonders für größere Projekte) natürlich genauso wichtig.

    Bei all den Projekten gibt es auch immer wieder anstrengende Phasen, in denen mehrere Dinge gleichzeitig erledigt werden müssen oder kurzfristig neue Aufgaben dazukommen, aber wir haben als Team immer alles gemeistert bekommen. Der Büroalltag ist eine gute Mischung aus Projektarbeit, Teamsitzungen und allgemeinen Büroaufgaben. Die Atmosphäre ist dabei wirklich super – es wird angepackt aber auch immer viel gelacht (und Schokolade aus dem Supermarkt unseres Vertrauens besorgt).

    Also: Ich kann den Freiwilligendienst bei GLL nur empfehlen. Man lernt im Verein nicht nur, wie man Projekte organisiert, sondern man trifft auch unglaublich viele interessante Menschen – sei es im Team, bei Veranstaltungen oder bei Treffen mit anderen Freiwilligenorganisationen. Gerade das hat meine Zeit im Verein für mich zu einer besonders wertvollen Erfahrung gemacht.

  • Sharon Myers

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    Praktikum Februar-April 2018

    Ich studiere European Studies im letzten Semester und habe durch eine Kommilitonin, die bereits ein Praktikum hier gemacht hat, vom Verein "Gemeinsam leben und lernen in Europa" erfahren. Sie hat mir sehr positiv von ihrem Praktikum berichtet, besonders hinsichtlich der Bandbreite an Projekten und der angenehmen Atmosphäre im Verein.

    Zu meinen Hauptaufgaben gehörten die Mitarbeit als Referentin beim Projekt FremdenFREUNDlichkeit, die Übersetzung des "Empower"- Integrationsleitfadens sowie Teile des Projektberichts "Re.Inclusion", die Planung des "Aktionstags für Jungs" , die Weiterführung der Hochschulgruppe und die Planung und Durchführung einer eigenen Veranstaltung namens "SchreibRaum".

    Durch das Praktikum konnte ich einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche gewinnen. Von der Verfassung einer Pressemitteilung über den Entwurf eines Projektkonzepts für eine eigene Veranstaltung bis hin zur Vermittlung von Tagespraktika im Rahmen des "Aktionstags für Jungs" war alles dabei. Im Rahmen des Praktikum konnte ich sowohl auf beruflicher als auch auf persönlicher Ebene sehr viel mitnehmen, da ich Verantwortung für eigene Projekte übernommen habe, jedoch auch im Team arbeiten konnte und jederzeit um Rat und/oder Unterstützung bitten konnte. Die im Studium erlernten Inhalte lassen sich bei GLL aktiv in gesellschaftspolitisches Engagement umsetzen, was nicht nur großen Spaß macht, sondern einem auch die Wichtigkeit der Arbeit des Vereins verdeutlicht.

    Zusammenfassend lässt sich ein Praktikum bei GLL sehr empfehlen, da man viel Verantwortung übertragen bekommt, man eigene Projekte verwirklichen kann und ein sehr gutes Arbeitsklima herrscht.

     

     

  • Max Barnewitz

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    Student der Staatswissenschaften B.A. an der Universität 01.05.2017 – 01.07.2017

    In Passau ausschließlich studieren? Das kam für mich kaum infrage. Anpacken – doch wie? Das Studium, bei mir eine Kombination aus Politikwissenschaften und Soziologie, lässt diese Frage eher offen. Nach zwei anderen Praktika war der „Durst nach mehr“ geweckt und ich überlegte, ob es nicht Sinn ergeben würde, in Passau parallel zum Studium ein weiteres Praktikum zu absolvieren.

    Von Anfang Mai bis Ende Juni arbeitete  ich dann halbtags bei Gemeinsam und leben und lernen in Europa (GLL) und wirkte bei verschiedenen Projekten mit: Mal ging es um die Entwicklung einer Grafik über den Ablauf der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten im Rahmen eines, ein anderes Mal um die Aktualisierung verschiedener Daten und Inhalte auf dem Internetauftritt des gemeinnützigen Vereins. Das Hauptaugenmerk meiner Arbeit lag hingegen auf einen Workshop, den ich konzipieren sollte: ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen, das auf unterschiedliche Zielgruppen und deren Interessen angepasst werden kann. Wie kann man sachlich mit selbstgerechten Äußerungen umgehen? Was ist Hate Speech überhaupt und auf welche Weise beeinflussen Filterblasen und Co. unser Miteinander? Und – sicherlich eine der wichtigsten Fragen – was für Folgen ergeben sich aus einer derartigen Polarisierung, wie wir sie heute erleben, für unsere Demokratie? Am Ende meines Praktikums fand schließlich in dem neu eingerichteten Gemeinschaftsraum des Vereins das erste Argumentationstraining statt, im Oktober ist bereits der nächste Termin für eine Schule in Passau geplant.

    Während meinem Engagement im Verein war stets ein herzliches, hilfsbereites Team dabei – gegenseitiges „unter die Arme packen“ war ein zentrales Prinzip: Ob es um das Design von Werbematerial ging, um Pressemitteilungen oder etwas ganz anderes, immer wieder konnte innerhalb des Teams auf die gegenseitige Unterstützung gezählt werden. Auch deswegen werde ich dem Verein weiterhin verbunden bleiben – so durfte ich beispielsweise die Auftaktveranstaltung der Reihe „Erzähl mal…!“ mit dem Bundestagsabgeordneten Christian Flisek (SPD) und die Folgeveranstaltung mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Dr. Bärbel Koffer moderieren.

    Vor diesem Hintergrund schaue ich gerne auf die zwei Monate im Verein zurück und freue mich auf weitere Veranstaltungen – ob Diskussionsabende oder Workshops, interessant und spannend wird es allemal. 

  • Manon Girandola

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    Manon GIRANDOLA, Praktikum zwei Monate- März und August 2018

    Ich bin Erasmus Studentin aus Frankreich (Aix-Marseille Universität) und studiere Kulturwirtsacht im Bachelor mit Deutsch und English.

    Ich wollte auch gerne während meines Erasmus Jahr ein Praktikum im Deutschland absolvieren um meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Außerdem wollte ich auch in konkret Fälle die Bereiche Marketing und Projekte Management entdecken.

    Ich habe auf den Web-Seite von der Uni Passau Praktikumsangebote gesucht und hat an den Verein “Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.” bewerbt.

    Die Vereinsleiterin, Frau Wingerter, hat mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wir sprachen über alle Aufgaben, die ich gern tun würde.

    Im März habe ich das komplette Handbuch “ Informationenslotsen in dem Flüchtling und Integrationsarbeit” auf Französisch übersetzt. Danke diese Übersetzung, konnte ich meinen Wortschatz erweitern und mehr über Asylum-Verfahren lernen. Ich habe sehr genossen selbständig zu arbeiten.

    Dann, Im August habe Ich mit anderen Praktikanten verschieden Projekte wie “Hallo Nachar” oder “Spielabend” organisiert und verbessern. Ich habe auch mit anderen Praktikanten Ideen gesucht um das Marketing des Gemeinschaftsraums des Vereines zu verbessern. Ich war auch Teilnehmerin von der Schulung “Mit Kompetenz ins Berufsleben” die war von dem Verein organisiert. Deshalb konnte ich mehr über Das Berufsleben im Deutschland erfahren.

     Mein Hauptaufgab für diesen Monat war die Recherche über Fundraising und die Optimierung des bestehenden Fundraising-Konzeptes.  Diese Aufgabe war sehr interessant und variiert. Ich musste mit Excel Office arbeiten und konnte auch Firmen anrufen um eine Befragung durchzuführen. Als ausländische Studentin war es für mich eine sehr gute Übung.

    Mir hat es sehr gefallen, dass, ich meine eigenen Ideen immer ausdrücken kannst. Es war auch für mich eine schöne Einführung in der Arbeitswelt. Die Arbeitsatmosphäre war sehr sympathische und freundliche.  Danke an das ganze Team “Gemeinsam leben und lernen in Europa”!

  • Eileen Ryll

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    Praktikum September 2017
    Ich studiere Kulturwirtschaft im mittlerweile letzten Semester und stand im Sommer vor der Frage, was ich denn mit meiner Zeit in den Semesterferien anfangen möchte und die Entscheidung fiel schnell auf ein Praktikum. Über den Praktikumsfinder der Universität Passau bin ich dann auf den Verein „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa“ gestoßen und mein Interesse war sofort geweckt. Ich habe nach meinem Abitur bereits einen Europäischen Freiwilligendienst in Slowenien geleistet und bin dort in Kontakt mit ähnlichen Vereinen gekommen, die sich in verschiedenen Projekten auf lokaler und europäischer Ebene engagieren. (Einen EFD kann ich übrigens auch jedem empfehlen, der mal ein bisschen rauskommen möchte) Ich fand die Bandbreite an unterschiedlichen Projekten sehr interessant und wollte die deutsche Perspektiv kennenlernen. Mir war bis dato gar nicht bewusst gewesen, dass es einen solchen Verein direkt vor meiner Nase gibt, also habe ich spontan angerufen und mich direkt beworben. Schon beim Vorstellungsgespräch war die Atmosphäre angenehm locker und ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt. 

    Während meines Praktikums habe ich mich hauptsächlich um die Vorbereitung des Jahrmarkts des Ehrenamts gekümmert, der alle zwei Jahre stattfindet und interessierte Bürger/innnen aus Passau für das Ehrenamt begeistern soll. Die erste Zeit stand die Aktualisierung von Verteilerlisten im Schwerpunkt wodurch ich einen komplett neuen Blick für das Netz an ehrenamtlichen Vereinen und Gruppen in Passau gewonnen habe. Die Arbeit meiner Vorgängerinnen hat mir nicht nur die Arbeit erleichtert, da es für alles bereits Vorlagen und Projektpläne gab, ich habe so auch einen guten Einblick in das Projektmanagement auf lokaler Ebene und das Wissensmanagement des Vereins gewonnen. Zusätzlich war es sehr Angenehm, dass ich vom ersten Tag an selbst Verantwortung übernehmen durfte. Die folgenden Wochen habe ich Einladungen verschickt, telefoniert, Reminder verschickt, Rückmeldungen verwaltet und Rücksprache mit den wichtigen Ansprechpartnern für die Durführung des Events gehalten. Ich habe mich sehr über das Vertrauen gefreut, dass mit zu Teil wurde, aber es war auch zu jeder Zeit möglich jemanden aus dem Team oder Perdita um Rat zu fragen.

    Neben dem Jahrmarkt des Ehrenamts, habe ich meine Mit-Praktikantin bei der Vorbereitung der Integrationstagung unterstützt und bei verschiedenen Veranstaltungen des Vereins im Gemeinschaftsraum teilgenommen und mitgeholfen, und so einen Einblick in die Arbeit mit Geflüchteten bekommen. Einen besseren Eindruck von der Arbeit die der Verein auf europäischer Ebene leistet habe ich insbesondere durch Erfahrungsberichten aus dem Büro, als auch Übersetzungsarbeit im ReInclusion Projekt gewonnen. An dieser Stelle der erste Tipp an jeden der ein Praktikum beim Verein machen möchte: Bleibt länger als ich! Es gibt unglaublich viele Spannende Projekte im Verein und es wird garantiert nie langweilig!

    Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen und ich hoffe, insbesondere die Erfahrungen im Projektmanagement und meinen Einblick in das Wissensmanagement des Vereins für meine Zukunft nutzen zu können. Ich nehme außerdem eine große Wertschätzung des Ehrenamts mit und eine viel realistischere Perspektive auf die Arbeit mit Geflüchteten. ´

    Ich finde es großartig, dass es den Verein Gemeinsam Leben und Lernen in Europa gibt und habe großen Respekt vor der Arbeit, die Perdita und der Rest des Teams täglich leisten. Ich würde das Praktikum jedem empfehlen, der gerne einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten möchte, Verantwortung übernehmen möchte, Teil eines tollen Teams werden möchte und Interesse an Projekten auf lokaler so wie europäischer Ebene hat. Anders als in den meisten Praktika, kann man hier von Tag eins wirklich mitarbeiten. Da die meisten Projekte eher langfristig orientiert sind, lohnt es sich auf jeden Fall länger zu bleiben. Da ich zeitlich sehr eingeschränkt war, bin ich sehr dankbar für die Möglichkeit ein einmonatiges Praktikum zu machen, würde aber jedem dazu raten, ein längeres Praktikum zu machen.

  • Esther Hoffmann

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    Um Deine Frage abzukürzen: ja, es zahlt sich aus bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ ein Praktikum zu machen.

    Ich studiere binational deutsch-französische Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität Stuttgart und dem Institut d’études politiques de Bordeaux. In Bordeaux laufen die Uhren anders als bei einem deutschen Studium: Frontalunterricht mit Anwesenheitspflicht in Klassengefügen und stures Mitschreiben und Auswendiglernen.

    Was hat also überhaupt nichts mit diesem Stil zu tun? Genau, ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“. (Zeitraum: 04. 09. 2017- 06. 10. 2017)  Ich habe mich aus verschiedenen Gründen für das Praktikum entschieden:  Zeit, praxisnahes Arbeiten und Klarheit für meine Masterwahl.

    Nach der Vorstellung der Projekte konnte ich mir, masterorientierend, das Projekt „Re.Inclusion“ heraussuchen, bei dem ich angefangen habe den „final report“ ins Deutsche zu übersetzen. Ebenso fiel in meinem Aufgabenbereich die Organisation der Tagung „Miteinander leben- wie ein gutes Zusammenleben von Einheimischen und Zugereisten aus aller Welt vor Ort gelingen kann“. In der Praxis bedeutet das die Excel-Tabellen der Kontakte zu vervollständigen, um die Akteure einzuladen und sich in die Thematik einzulesen, was die Herausforderungen des Zusammenlebens sind. Explizit habe ich für die Workshops „Arbeit“, „Sprache“, „Wohnen“, „Recht“ und „Kultur“ die Themenbeschreibung und die Problemfragestellung erarbeitet.

    Was für mich das Praktikum besonders gemacht hat, war die emotionale Nähe zum Thema. Durch Möglichkeiten wie das Frauencafé konnte ich Fragen stellen und ganz viele Menschen haben mir ihre Lebensgeschichten und Erfahrungen zu teil werden lassen. Das hatte für mich den positiven Effekt, dass ich den Umfang des Themas nochmal aus einer ganz anderen Perspektive als nur der Theoretischen auf mich einwirken lassen konnte.

    Eigenständiges Arbeiten war eine weitere Komponente, die ich hervorheben möchte. Es war für mich ein tolles Gefühl Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen, eigenständig ein Projekt zu übernehmen und trotzdem zu wissen, dass ich immer das Team fragen kann, wenn ich nicht weiterkomme. Insgesamt ist das Team rückblickend eine wesentliche Komponente, weshalb mir das Praktikum in guter Erinnerung bleiben wird.

    Neben der Büroarbeit bietet der Verein viele Projekte wie gemeinsames Kochen, Spieleabende oder gemeinsames Tanzen an. Dadurch wurde mir die Chance zuteil viele tolle, inspirierende Menschen kennenzulernen.

    Ich kann und möchte es immer wieder sagen: das Praktikum war für mich eine emotionale und informative Bereicherung.

  • Yasemin Körpe

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    Studentin der Staatswissenschaften an der Universität, 1.10.2016 - 31.3.2017

    Meine Zeit bei Gemeinsam leben und lernen in Europa“ (GLL) hat sich über ein halbes Jahr erstreckt und hat mir so einen tiefen Einblick in die Arbeit des Vereins geboten. Mitte Oktober letzten Jahres habe ich mein Praktikum begonnen und zunächst studienbegleitend einmal wöchentlich gearbeitet. Während dieser Zeit war ich ausschließlich für das Projekt „Professional Volunteering“ verantwortlich, das von GLL konzipiert und in Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern in weiteren EU-Mitgliedsländern etabliert wurde. Durch das entwickelte Trainingsprogramm sollen ehrenamtlich Tätige nützliche Informationen und Fähigkeiten erlangen, die ihre Arbeit erleichtern und verbessern. So zum Beispiel im Bereich Kommunikation oder Projektmanagement. Ziel ist es, das Ehrenamt so professioneller zu gestalten und es damit zu stärken. Für das Projekt habe ich an der Überarbeitung der deutschen Version des Handbuches gearbeitet, sowie anschließend an einer einheitlich angepassten europäischen Version.

    Mit dem Beginn der Semesterferien habe ich weitere Wochen Einsatz in Vollzeit angehängt. In dieser Zeit habe ich an verschiedenen Projekten mitgearbeitet. Meine Hauptaufgabe war eine Version in einfacher Sprache des Handbuches „Professional Volunteering“ zu erarbeiten. Dabei geht es darum, Texte in eine einfache und gut verständliche Sprache für Menschen mit Lese- und Schreibschwächen umzuwandeln. Gleichzeitig hilft dies auch Menschen mit nur geringen Deutschkenntnissen. Durch die Anwendung einfacher Sprache wird die Inklusion von Menschen gefördert, für die unsere oft sehr bürokratische Sprache eine ständige Herausforderung und Belastung im Alltag darstellt. Auch für mich war es anfangs eine Herausforderung mich in die Methodik und Anwendung der einfachen Sprache einzuarbeiten. Durch diese Arbeit lernte ich Informationen auf das wichtigste zu komprimieren und auf das Wesentliche zu achten.

    Neben dieser Hauptaufgabe durfte ich bei der Bearbeitung eines neuen EU-Projektantrages mitwirken und half bei der Planung der europäischen Filmreihe „Europa lächelt“, die bald in Passau starten wird. Auch in das Brainstorming für ein neues Konzept für unsere Hochschulgruppe „Gemeinsam in Europa“ an der Uni Passau war ich mit eingebunden und durfte desweiteren mehrere Male die Leitung des Projekts „Koch mit mir“ übernehmen, bei dem jung und alt aufeinander treffen und zusammen kochen. Das Highlight meines Praktikums war die Teilnahme an einem europäischen Workshop in Polen, dessen Teilnehmer von unterschiedlichen Organisationen aus Europa stammten. In einem 1 wöchigen Trainingsprogramm wurden uns nützliche Kenntnisse und Fähigkeiten übermittelt, die für die Planung und erfolgreiche Umsetzung eigener Workshops wichtig sind. Am inspirierenden waren für mich die Diversität der Teilnehmenden, die einzigartige Atmosphäre innerhalb der Gruppe und die persönlichen Geschichten und Begegnungen.

    Alles in allem habe ich während meiner Zeit im Verein verschiedenste Arbeitsbereiche kennen gelernt. Sehr wertvoll war für mich, dass ich nicht nur die Planung und Verwirklichung der vielfältigen Projekte miterleben konnte, sondern diese zum Teil auch mitgestalten durfte. Insbesondere im Bereich Projektmanagement konnte ich so vieles für meine berufliche Zukunft mitnehmen. Was ich an GLL toll finde, ist der Raum für eigene Kreativität, die jedem gegeben wird. Was mir von meiner Zeit am meisten in Erinnerung bleiben wird ist vor allem die offene und angenehme Atmosphäre sowie der Spaß an der Arbeit aufgrund eines tollen Teams und sehr herzlichen Kolleg*innen. Ein großes Dankeschön dafür an das gesamte Team!

  • Tobias Angenent

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    Tobias Angenent, Jurastudent, Universität Passau, (Zeitraum: 11. November 2016 – 03. März 2017, 1-mal wöchentlich studienbegleitend, 6. März 2017 – 17. März 2017, Vollzeit)

    Wer sich in Stadt oder Landkreis Passau ehrenamtlich engagiert wird zwangsläufig an den Verein Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V. (GLL) geraten. So habe auch ich im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bereits vor ein paar Jahren von dem Verein gehört, damals wegen seiner umfangreichen Schulungsangebote. Als ich mich dann im Herbst 2016 nach einem interessanten Praktikumsplatz umsah, stieß ich im Praktikumsführer der Universität wieder auf den Verein. Zunächst habe ich mein Praktikum studienbegleitend über ca. 4 Monate absolviert. In der vorlesungsfreien Zeit habe ich dann noch einen Teil Vollzeit angeschlossen.

    Während des Praktikums habe ich schwerpunktmäßig an zwei Projekten gearbeitet. Im Projekt „EMPOWER“ habe ich vor allem an dem Leitfaden „Informationslotsen in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit in Stadt und Landkreis Passau“ gearbeitet. Dieser Leitfaden spricht alle wichtigen Themen in der Asyl- und Flüchtlingsarbeit an. Neben den Inhalten listet der Leitfaden jeweils die regionalen Kontakte und Anlaufstellen auf. In dieses Projekt konnte ich meine vorhandenen Erfahrungen, z.B. im Bereich des Asylrechts, einfließen lassen, aber ich habe mir auch neue Kompetenzen angeeignet, z.B. zum Thema der Traumatisierung. Dabei habe ich sehr selbstständig gearbeitet, konnte aber trotzdem auf die Unterstützung der anderen beteiligten Mitarbeiter zurückgreifen.

    Das andere Projekt, „Re.Inclusion“, ist ein durch die Europäische Kommission gefördertes Projekt mit mehreren Partnern aus unterschiedlichen EU-Mitgliedsstaaten. Das Projekt selbst ist sehr umfangreich und besteht aus mehreren kleineren Projekten. Meine Arbeit daran ist, im weitesten Sinn, wissenschaftliche Arbeit, so habe ich eigenständige Recherche betrieben oder an der Entwicklung eines Fragebogens sowie der Implementierung der Befragung mitgewirkt. Dadurch konnte ich schon in diesem Praktikum theoretische Inhalte aus dem Studium in die Tat umsetzen.

    Neben der inhaltlichen Arbeit habe ich über meine Arbeit hier auch Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen in unterschiedlichen Funktionen geknüpft. Auch gerade durch diesen persönlichen Kontakt habe ich interessante Einblicke in unterschiedlichste Arbeitsfelder und Arbeitsweisen anderer Organisation einschließlich der Stadt Passau gewonnen. Rückblickend ist das für mich einer der wichtigsten Aspekte meiner Tätigkeiten hier gewesen.

    Insgesamt habe ich GLL als NGO erlebt, die zwar sehr klein ist, aber trotzdem Aufgaben bewältigt, wie sie dem Umfang und der Reichweite nach auch bei zu größeren NGOs passen würden. Die kollegiale Atmosphäre und das breite Spektrum an Aktivitäten macht GLL zu einem der attraktivsten Arbeitsplätze im gesellschaftspolitischen Bereich in der Region.

  • Pavlína Bromová

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    tschechische Austauschpraktikantin im Rahmen des Projekts "projekt:praktikum Bayern - Tschechien" (Zeitraumen: 1. 10. 2016 – 31. 10. 2016)

    Nach meinem Auslandsjahr  habe ich vom 1. 10. 2016 bis 31. 10.2016 ein monatliches Praktikum bei Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. absolviert. Hier habe ich mehr über Ehrenamt und Organisieren von Veranstaltungen gelernt. Meine Hauptaufgabe war Mitorganisation von internationaler Schulung und Treffen „Professional Volunteering Crossborder( ProVol)“ in Passau vom 17. – 22. 10. 2016. An Schulung haben Partners aus Tschechien, Österreich und Slowakei teilgenommen. Ich danke für die Möglichkeit an Schulung auch teilgenommen zu können. Ich habe Vieles aus den Bereichen Projekt- und Timemanagement, PR Work, Kommunikation usw. gelernt. Unanfechtbarer Vorteil dieser Schulung ist die praktische Art und Weise von Vermittlung des Wissens. Außerdem hat sich sehr gute Kollektiv getroffen, also war das eine angenehm verbrachte Woche.

    Unter meine Aufgaben gehörte auch Übersetzung der Webseiten ins Tschechisch, wobei wurde auch mein Wortschatz erweitert. Insgesamt habe ich Informationen über 16 Projekte übersetzt.

    In der letzten Woche habe ich mich mit dem Projekt Sprachpaten für Flüchtlinge beschäftigt. Konkret habe ich alle Personen übersichtlich eingeordnet, in Excel Tabelle eingetragen (mit der Excel Tabelle hatten wir viel Spaß im Büro aber letzendlich hat geklappt) und schließlich in Caleido aufgeschrieben.

    Das Praktikum hier war für mich eine wertvolle Erfahrung. Die Atmosphäre im Büro war sehr freundlich und nett und die Kollegen waren immer hilfsbereit. In Gemeinsam leben & lernen in Europa ein Praktikum zu machen kann ich jedem nur empfehlen.

  • Sophia Cramer

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    Bundesfreiwilligendienst (15.9.2015 – 14.9.2016)

    Ich hatte nach dem Abitur ein Jahr als Au-Pair in Frankreich gearbeitet, wusste aber immer noch nicht, was ich studieren sollte. Deshalb entschied  ich mich für einen Bundesfreiwilligendienst bei dem gemeinnützigen Verein ‚Gemeinsam leben und lernen in Europa‘. Ich wählte genau diese Stelle, weil ich in möglichst viele soziale Bereiche reinschnuppern und nach jahrelangem Lernen endlich einmal erste praktische und berufliche Erfahrungen sammeln wollte. Und die bekam ich auf jeden Fall, auch das Gefühl, wirklich aktiv ihren Teil zur Gesellschaft beisteuern zu können. Wir kamen mit so vielen unterschiedlichsten Menschen zusammen: mit Arbeitslosen, Studenten, Behinderten, Flüchtlingen, Senioren, Schülern und Leuten aus ganz Europa. Das hat mir wirklich neue Welten eröffnet.

    Ich arbeitete z.B. selbst Sprachpatin und brachten Kindern in der Haidenhofschule auf ganz individuelle Weise Deutsch bei, wie zum Beispiel durch Memory spielen oder zeichnen. In meinem Bundesfreiwilligendienst habe ich gemerkt, dass ich eigentlich Verwaltungsarbeiten mag, Dinge gerne in Ordnung bringe und sehr strukturiert bin. Das konnte ich hier voll ausleben.

    Außerdem durfte ich  in viele andere Projekte reinschnuppern oder an Aktionen teilnehmen, wie z.B. bei den Seminarwochen in Spiegelau, Spanien oder Tschechien, der Organisation des interkulturellen Weihnachtsfestes, der Weihnachtshütte auf dem Christkindlmarkt, bei den Sprachpatenprojekten für Erwachsene und Jugendliche oder beim Besuch der Lebenshilfe mit Langzeitarbeitslosen im Rahmen einer Ehrenamtsschulung. Das alles waren Erfahrungen, die mir Eindrücke vermittelt haben, die ich sonst niemals bekommen hätte.

    Die Menschen denen ich in diesem Jahr begegnet bin, aber auch die vielseitigen Tätigkeiten, sowie die ganzen internationalen Begegnungen haben sowohl zu meiner persönlichen, als auch zu meiner beruflichen Entwicklung erheblich beigetragen. Außerdem hatte ich in diesem Jahr auch Zeit zu überlegen und Meinungen von vielen verschiedenen Menschen einzuholen, was logischerweise tatsächlich dazu geführt hat, dass ich jetzt genauer weiß, was ich in meiner Zukunft – zumindest in der näheren – erreichen will. Ich werde nun Psychologie in Tübingen studieren.

    Alles in allem ist der Bundesfreiwilligendienst ein Jahr, das ich wirklich allen empfehlen kann, die mal eine kleine Auszeit von den ganzen Büchern und theoretischem  Wissen brauchen, denn hier lernt man auch – nur eben praktisch!

  • Luisa Gruber

    #

    Bundesfreiwilligendienst (1.9.2015 - 31.8.2016)

    „Wege nach dem Abitur“ – unter diesem Motto standen so viele Zeitschriften, die wir am Ende der 12. Klasse zugesteckt bekamen, aber diese Wege sind unglaublich zahlreich. Work and Travel in einem fremden Land, Au Pair, Ausbildung, Studium oder doch einfach noch ein Jahr irgendwo arbeiten und sich darüber klar werden, was man wirklich will?

    Ich persönlich hätte mich nach dem Abitur niemals für einen Studiengang entscheiden können – es gab einfach viel zu viel interessante Auswahl für mich und genau vorstellen konnte ich mir keinen einzigen. Außerdem wollte ich nicht gleich wieder hinter einem Berg Bücher verschwinden und ohne Pause durchlernen. Deshalb entschied ich mich für einen Bundesfreiwilligendienst bei dem Verein Gemeinsam leben und lernen in Europa. Ich wählte genau diese Stelle, weil ich mir erhoffte in möglichst viele soziale Bereiche reinzuschnuppern und erste praktische Erfahrungen sammeln zu können.

    Viele verschiedene Eindrücke bekam ich in dem Jahr auf jeden Fall und auch das Gefühl, dass ich wirklich aktiv meinen Teil zur Gesellschaft beisteuern konnte.  Bekanntlich ist jedoch aller Anfang schwer und so war es auch bei mir. Die ersten zwei Wochen war ich mit der Vielzahl an Projekten und auch mit meinen eigenen Aufgaben etwas überfordert, doch das legte sich ziemlich schnell. Das ganze Jahr hindurch begleitete mich das Sprachpatenprojekt für Kinder, in dem ich für die Organisation und Koordinierung zuständig war. Der Kontakt mit den Schulen und Sprachpaten war toll und aufgrund dieser Kooperation konnte auch ich selbst drei Kinder betreuen und ihnen auf ganz individuelle Weise, wie zum Beispiel durch Memory spielen oder zeichnen Deutsch vermitteln. Ich muss wirklich sagen, dass ich mich jede Woche auf diese Stunden gefreut und somit auch gemerkt habe, dass ich entgegen meiner ursprünglichen Einschätzung sehr gern mit Kindern zusammenarbeite und auch generell gerne den direkten Kontakt zu Menschen habe. In diesem Zusammenhang habe ich auch gemerkt, dass ein purer Bürojob und Projektmanagement mich nicht unbedingt erfüllt. Dennoch habe ich in diesem Jahr 134 Kinder an Sprachpaten vermittelt und freue mich jedes Mal, wenn ich auf Austauschtreffen hörte, wie viel Freude den Ehrenamtlichen ihre Tätigkeit bringt.

    Aber auch andere Projekte durfte ich zwischendrin begleiten und somit viele tolle Menschen kennenlernen und dadurch auch so manche Freundschaften knüpfen. Sowohl bei den Seminarwochen in Spiegelau, Sevilla oder Tschechien, als auch bei den ganzen Aktionen, wie die Organisation des interkulturellen Weihnachtsfestes, der Weihnachtshütte, der Sprachpatenprojekte für Erwachsene und Jugendlicher oder beim Besuch der Lebenshilfe mit Langzeitarbeitslosen – das alles waren Erfahrungen, die mir Eindrücke vermittelt haben, die ich sonst niemals bekommen hätte.

    Die Menschen denen ich in diesem Jahr begegnet bin, aber auch die vielseitigen Tätigkeiten, sowie die ganzen internationalen Begegnungen haben sowohl zu meiner persönlichen, als auch zu meiner beruflichen Entwicklung erheblich beigetragen. Außerdem hatte ich in diesem Jahr auch Zeit zu überlegen und Meinungen von vielen verschiedenen Menschen einzuholen, was logischerweise tatsächlich dazu geführt hat, dass ich jetzt genauer weiß, was ich in meiner Zukunft – zumindest in der näheren – erreichen will.

    Alles in allem ein Jahr, das ich wirklich allen empfehlen kann, die mal eine kleine Auszeit von den ganzen Büchern und theoretischem  Wissen brauchen, denn hier lernt man auch – nur eben praktisch!

  • Anne Wicke

    #

    Anne Wicke, Studentin B.A. European Studies, Universität Passau

    Zeitraum: 01.03.16- 06.05.16

    Auf den Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ bin ich durch Zufall bei der Recherche nach einem geeigneten Praktikumsplatz gestoßen. Nachdem ich mich auf der Vereins- Website über die vielfältigen Tätigkeitsfelder informiert hatte, war schnell klar, dass ich gerne ein Praktikum dort absolvieren möchte, da mich die Themen Ehrenamt, Freiwilligenarbeit, Europa, Integration und Chancengleichheit sehr ansprachen. Schließlich bekam ich dann die Chance, im März 2016 in Vollzeit, ab April dann studienbegleitend beim Verein mitzuwirken.

     Ich betreute u.a. das Projekt „ 10 Bilder, 10 Stunden, 10 Begegnungen“, welches noch in den Startlöchern stand, so dass ich direkt von Anfang an bei der Projektentwicklung und Umsetzung dabei sein konnte. Interessant fand ich dabei, mitverfolgen zu können, wie sich der Ablauf von einer ersten Idee und den einzelnen Projektphasen zu einer konkreten Projektumsetzung gestaltet. Ziel des Projektes ist es, junge Freiwillige als Sprachpaten für junge Flüchtlinge auszubilden und gemeinsam geeignete Lehr- und Lernmaterialien, die der Lebensrealität junger Menschen entsprechen, zu entwickeln. Da wir dieses Projekt mit Schülern eines Gymnasiums durchführten, war es für mich auch spannend zu sehen, welche Ideen und Anregungen die jeweiligen Schüler miteinbrachten und wie wir diese gemeinsam verwirklichen konnten.

    Ebenfalls interessant war es, eine europäische Partnerschaft „hautnah“ miterleben zu dürfen. Die Schulung für ehrenamtliche Sprachpaten wurde während eines Transnationalen Treffens an  rumänischen und bulgarischen Partner vermittelt; so konnte ich sehen, wie eine europäische Partnerschaft abläuft, wie eine europäische Vertragsgestaltung aussieht bzw. welche Formalien man beachten muss und nebenbei noch interessante und engagierte Menschen kennen lernen.

    Allgemein kann ich sagen, dass das Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ eine Bereicherung für mich war, denn ich habe viel über interkulturelles Verständnis gelernt, in einem tollen, hilfsbereiten Team gearbeitet; gelernt, dass man auch mit kleinen Projekten viel erreichen kann; dass man mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte und so auch meinen Horizont erweitern können.

  • Joanne Sanlaville

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    Es fängt immer so an: der Freund einer Freundin eines Freunds erzählte mir von dem Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“, was mein Interesse weckte. Ich wollte ein Praktikum in einer Organisation finden, das mir die Möglichkeit bietet in verschiedenen Bereichen zu arbeiten und genau das habe ich im Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ gefunden. Als ich mich auf der Webseite informiert habe, war ich über die Vielfältigkeit des Vereins sehr überrascht. Ich war daher sehr erstaunt, dass ein Verein dieser Größe einen so großen Wirkungskreis haben könnte und war neugierig. Die Verschiedenartigkeit, die der Verein bietet, war genau das was ich gesucht hatte: es würde bestimmt eine interessante Aufgabe für mich geben. Vielleicht nicht unbedingt beim Projekt für die Sprachpaten helfen aber vielleicht bei der  Übersetzung oder der Gestaltung ein paar Veranstaltungen helfen oder irgendwas anders.

    Meine Situation war ein bisschen besonders: ich konnte nicht Vollzeit während zwei Monaten arbeiten, da ich gleichzeitig mein Studium verfolgen musste, deshalb war ich zwei Tage pro Woche im Verein.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich verschiedene Projekte organisieren würde! Für diese musste ich auch das Telefon beantworten und Emails schreiben, was für mich anfangs eine Herausforderung darstellte. Da ich aber jederzeit unterstützt und nie allein gelassen wurde, sind alle Projekte gut verlaufen. Und was für Projekte! So durfte ich zum Beispiel den Weihnachtsmarkt des Vereins organisieren, die Webseite des Vereins auf Französisch übersetzen, an der Gestaltung einer Filmreihe teilnehmen, Kindern zeigen, wie schön Frankreich ist oder mit Arbeitslosen ein Projekt mit behinderten Personen durchführen. Alle haben mir viel Spaß gemacht und dadurch konnte ich viel lernen. Die Organisation solcher Veranstaltungen ist einfach großartig für eine, die in ihr Leben nur den Geburtstag ihres kleinen Bruders veranstaltet hat.

    Perdita Wingerter und meine Kollegen waren immer hilfsbereit, obwohl sie jeden Tag einen gewaltigen Arbeitsumfang bewältigen mussten. Am Ende meines Praktikums sehe ich das Ergebnis: ich kann schneller als mein Schatten den Satz: „Gemeinsam-Leben-Und-Lernen-In-Europa-Joanne-Sanlaville-Hallo“ sagen und bin darauf sehr stolz. Meine Kollegen fanden meine französische Betonung so süß, dass sie auch begonnen haben miteinander Französisch zu reden. Außerdem vermute ich, dass ihr Deutsch besser geworden ist, bei all den grammatischen Fragen, die ich ihnen gestellt habe.

  • Sarah Hoffmann

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    Schülerin des Adalbert-Stifter-Gymnasiums in Passau (Zeitraum 22.02. – 26.02.2016 in Vollzeit)

    Im Rahmen eines Sozialpraktikums der 9. Klassen des ASGs habe ich mich mit meiner Mitschülerin Eva Vogl bei dem Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ eingetragen.

    Am ersten Tag wurden wir gleich fröhlich empfangen und über die Aufgaben die uns zugeteilt wurden informiert. Im Laufe der Woche sollten wir mit Hilfe unserer Mentorinnen Luisa und Sophia ein eigenes Projekt über die Werte Deutschlands übernehmen. Am Ende soll ein Video entstehen, indem wir Passauer zu ihren persönlichen Wertevorstellungen befragen und diese auf die Flüchtlingslage beziehen. Nach einer ausgiebigen Internetrecherche zum Thema fingen wir an uns die Fragen und das Konzept zu überlegen. Nachmittags fand eine Teambesprechung statt, in der alle aktuellen Projekte vorgestellt wurden.

    Am nächsten Tag beschäftigten wir uns mit dem Projekt „FremdenFREUNDlichkeit“, das zusammen mit Studenten weiterentwickelt wurde. Dieses hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche mit Vorträgen in den Schulen besser zu informieren und Vorurteile aus der Welt zu schaffen.

    Mittwoch und Donnerstag kümmerten wir uns um die Umsetzung unseres Videoprojektes und interviewten im Stadtzentrum Passanten, welche sehr interessante Antworten gaben.

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass in dem Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ ein sehr freundliches Arbeitsklima herrscht. Als Schüler ist es sehr interessant den Arbeitsalltag in einem ehrenamtlichen Verein mitzubekommen und daran teilzunehmen. Wir haben gleich viel Verantwortung übertragen bekommen, konnten aber auch jederzeit Fragen stellen, wenn wir uns unsicher waren oder etwas nicht verstanden haben. Außerdem wurden wir durch den Umgang mit fremden Menschen selbstsicherer und haben bemerkt, dass hinter Projekten und Veranstaltungen viel mehr Arbeit steckt als man als Außenstehender vermutet.

  • Viktoryia Kryhina

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    Viktoryia Kryhina, Studentin M.A. European Studies, Universität Passau, Zeitraum 03.08-25.09.2015 in Vollzeit

     

    Über den Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ habe ich während des Seminars an der Uni erfahren. Nach kurzer Recherche auf der Website war meine Begeisterung endlos: Die vielfältigen Bereiche, wo man sich engagieren konnte, vor allem Integration und Gleichstellung in der Gesellschaft, schienen mir immer sehr spannend und sehr relevant zu sein. Außerdem war ich auf der Suche nach einem verantwortungsvollen Praktikum in Passau, um Einblick in die Arbeitswelt und den Büroalltag in Deutschland Einblick zu haben.  

    Die Projekte sowie alle anderen Aufgaben übernahm ich mit großem Interesse: Besonders aktiv war meine Mithilfe und Unterstützung in der Weiterorganisation und Durchführung des „Markts des Ehrenamts“, wo zahlreiche ehenamtliche Organisationen eine Möglichkeit ausgenutzt haben, Kooperationen untereinander und mit Unternehmen aufzubauen. Dadurch lernte ich, wie man eine richtige Strategie und ein passendes Konzept ausarbeitet, um eine Veranstaltung solcher Art professionell und erfolgreich zu planen, zu koordinieren und durchführen zu können.

    „VoluMe - Voluntary Mentoring Project“ war ein europäisches Projekt, für das ich mitverantwortlich war. Das Ziel war, einen englischen Leitfaden zu erstellen, der als Guideline für die Ehrenamtlichen dienen kann. Zu meinen Aufgaben gehörten z. B. Korrespondenz und Korrekturlesen auf Englisch, sowie zusammen mit den Grafikern die Gestaltung einer europäischen Vorlage mit dem Programm „InDesign“.

    Aber natürlich konnten auch die anderen von mir etwas Neues lernen: So war ich eigenverantwortlich am Projekt „Kinder erleben Kulturen“ beteiligt, indem ich den Kindern mein Heimatsland Belarus im „5D-Format“ vorstellte. Es wurde vieles erzählt, Zeichentrick angeschaut und Leckeres gekocht. Das war super spannend.

    Außerdem nahm ich an einer internationalen Schulung zum Thema „Flüchtlingssituation“ teil. Im Anschluss war ich sogar bei der Entwicklung des Handbuches „Rede mit mir“ mitbeteiligt. Es soll mit Übungen und didaktischen Tipps den Ehrenamtlichen helfen, die Asylbewerbern Deutsch beibringen möchten.

    Dank netten Mitarbeitern und einer erfahrenen Geschäftsführerin war die Atmosphäre im Verein sehr angenehm und familiär. Ich wusste, dass das Team hinter mir steht und ich nicht alleine bei der Problemlösung bleibe. Im Laufe von diesen 2 Monaten bei GLL wurden meine Kompetenzen für des weitere Berufsleben definitiv verbessert.

    Im Großen und Ganzen kann ich das Praktikum im Verein weiterempfehlen für jeden, der viel Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen, richtig praktische Erfahrungen sammeln  und neue interessante Leute kennenlernen möchte.

     

  • Sabrina Kanski

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    Sabrina Kanski, Bundesfreiwilligendienst 01.09.2014 – 31.08.2015 in Vollzeit

    Nach dem Abitur sofort ins Studium zu starten, kam für mich nie in Frage.  Ich war auf der Suche nach einer guten Mischung zwischen Auslandsaufenthalt, selbstständigem Arbeiten und der Möglichkeit trotzdem noch in Passau wohnen zu können. Im Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ konnte ich all diese Dinge wunderbar miteinander verbinden.

    Nach meiner Einführung übernahm ich sofort die Projektleitung für eines unserer Hauptprojekte: „Sprachpaten für Kinder“. Meine Aufgabe war es, das Projekt erfolgreich weiterzuführen, d.h. Sprachpaten an Schulen zu vermitteln, sich um die Ausbildung neuer Sprachpaten zu kümmern, in Austauschtreffen die Sprachpaten fortzubilden, aber auch ihnen die Möglichkeit zu geben sich über ihre Erfahrungen mit den Kindern und Jugendlichen auszutauschen. Jedoch gehörte auch dazu, das Projekt mit steigender Anzahl von freiwilligen Paten und angemeldeten Kindern weiterzuentwickeln und Prozesse zu optimieren. Das Projekt verlangte von mir aber nicht nur andere Menschen zu koordinieren, sondern vor allem lernte ich meinen eigenen Arbeitstag zu planen und erweiterte meine Word und Excel Fähigkeiten enorm.

    Auch Bürotätigkeiten wie Adressverwaltung, Telefondienst, Bürokommunikation und Beschaffung zählten zu meinen Aufgaben. Weitergehend war ich auch für die Einweisung, Einarbeitung und Betreuung der meist studentischen Praktikanten zuständig.

    Durch meine zahlreichen Auslandaufenthalte wie z.B. in der Türkei, der Slowakei, England und Rumänien lernte ich viele inspirierende Menschen kennen und habe nun Kontakte quer durch Europa. Bei der 3-wöchigen Fortbildung in Rumänien entdeckte ich meine Liebe zum Referieren. Und nachdem der Verein seine Mitwirkenden vor allem in ihren Stärken und Interessen unterstützt, durfte ich zahlreiche Vorträge an der Universität Passau oder bei Veranstaltungen in Burghausen, Passau und Freyung – Grafenau übernehmen.  

    Auch eigene Ideen werden wertgeschätzt. So entstand mein Projekt „FremdenFREUNDlichkeit – Fakten zur Flüchtlingssituation“, ein Aufklärungsworkshop zum Thema, warum Flüchtlinge nach Deutschland kommen, wie sie in ihrem Land gelebt haben und unter welchen Bedingungen sie nun in Deutschland leben, sowie die Einführung ins Asylrecht. Ich durfte das Konzept selbst entwickeln und habe den Workshop schließlich mit 220 Kindern an Schulen und 40 Studenten an der Uni Passau durchgeführt. Und das ist hoffentlich erst der Anfang…

    Insgesamt kann ich jedem ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst im Verein empfehlen, der gern selbstständig und verantwortungsbewusst arbeitet. Der Verein lässt jedem viel Platz zum Wachsen und die eigenen Möglichkeiten und Talente zu entdecken und die Mitarbeiter, sowie die Geschäftsführung stehen immer unterstützend hinter einem. Vielen Dank für dieses erlebnisreiche Jahr!

  • Juliane Münch

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    Juliane Münch, Studentin M.A. Kulturwirtschaft, Universität Passau, Zeitraum 01.06.2015 – 31.07.2015 in Vollzeit

    Mir war es sehr wichtig, vor Beendigung meines Studiums noch weitere praktische Erfahrungen zu sammeln, die mir bei meiner späteren Berufswahl helfen sollten. Mit Unterstützung des Praktikumsführers, den der Career Service der Universität Passau auf seiner Homepage anbietet, konnte ich eine Vielzahl an interessanten Unternehmen und Organisationen im Raum Passau ausfindig machen, die spannende und anspruchsvolle Praktika anbieten. Besonders  ins Auge gefallen ist mir dabei der Verein  „Gemeinsam  leben und lernen in Europa e.V.“, der sich in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen engagiert. Nach einer kurzen Recherche im Internet war ich mir recht schnell sicher, dass dies die passende Anlaufstelle für mich wäre.

    Während meines Praktikums war ich hauptverantwortlich für die Organisation des diesjährigen Markts des Ehrenamts. Diese Veranstaltung soll ehrenamtlichen Vereinen, Unternehmen und am Ehrenamt interessierten Bürgern und Bürgerinnen eine Plattform bieten, sich über das Ehrenamt zu informieren und auszutauschen, sowie neue Kooperationen auf- und auszubauen. Die Koordination umfasste eine Vielzahl an Aufgaben, die ich größtenteils eigenverantwortlich durchführen durfte. Dazu zählten unter anderem die Konzeption der Veranstaltung, der Kontakt zu den Mitorganisatoren und Kooperationspartnern, die Gewinnung der  teilnehmenden Vereine und Organisationen und die Gestaltung von Werbemitteln und Pressetexten.

    Neben dem Markt des Ehrenamts bekam ich auch einen umfassenden Einblick in die anderen Projekte des Vereins, bei denen ich gelegentlich mithalf. Außerdem hat man auch jederzeit die Möglichkeit an Veranstaltungen und Schulungen teilzunehmen und so den eigenen Horizont zu erweitern und sich selbst ehrenamtlich zu engagieren.

    Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre im Verein, da alle Mitarbeiter wirklich nett waren und immer ein offenes Ohr hatten, wenn ich Fragen hatte oder mir unsicher war, wie ich ein bestimmtes Problem angehen sollte. Der Austausch untereinander war sehr rege und ich hatte in jedem Moment das Gefühl, in die Arbeit des Vereins und die jeweiligen Projekte integriert zu sein, weshalb ich mich auch sehr schnell mit dem Verein identifizieren konnte und ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl entwickelte.

    Ich kann ein Praktikum im Verein daher nur empfehlen! Man bekommt sehr schnell sehr viel Verantwortung und wächst an jeder neuen Aufgabe. Durch die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen zu probieren, lernt man außerdem viel Neues und auch Nützliches für das weitere Berufsleben.

     

  • Federica Mason Alimi

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    Federica Mason Alimi, Studentin M. A. European Studies, Universität Passau, Zeitraum 01.04.2015 – 07.08.2015 in Vollzeit

    Wie ein gemeinnütziger Verein funktioniert und wie man fremde Menschen zusammen bringen kann waren Fragen, die ich mir seit längerem gestellt habe. Ich war auf der Suche nach einem Verein in Passau, der sich mit diesen Themen beschäftigt und wurde sofort auf den Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa“ aufmerksam. Auf den ersten Blick fand ich die Bereiche Integration und Bekämpfung von Ungleichheit besonders interessant. Während des Praktikums jedoch hatte ich die Möglichkeit mich mit verschiedenen Themen, sowie europäischen Projekten zu beschäftigen und konnte mich schnell für diese begeistern.

     Mein Hauptprojekt war SMILE, in dem auch andere europäische Vereine aus Polen und der Türkei involviert waren. Ziel war es, den intergenerationellen Kontakt innerhalb Europas zu fördern. Meine Tätigkeit bezog sich auf die Organisation des Study Visits und der Erstellung des Leitfadens des Projekts, bei welchem ich der Ansprechpartner für Deutschland war. Dank dieses Projekts habe ich nicht nur gelernt, wie europäische Projekte in der Praxis funktionieren, sondern auch wie es ist mit Menschen aus anderen Kulturen zu arbeiten.

    Nebenbei war ich an anderen Projekten mitbeteiligt, wie Volume, der interkulturellen Filmreihe  „Menschen, die sich bewegen“, bei welchen  ich weitere Kompetenzen gewonnen habe, zum Beispiel in den Bereichen PR-Arbeit und Übersetzungen vom Deutschen ins Englische. Insbesondere habe ich an dem Projekt „Kinder-Erleben-Kultur“  teilgenommen, mit einem Workshop über meine Heimat Italien. Es war einfach wunderbar zu sehen, wie Kinder andere Kulturen wahrnehmen und wie schnell man sie dafür begeistern kann!

    Es war meine erste Erfahrung als Praktikantin in einem anderen Land und ich habe mir ein bisschen Sorgen gemacht, aber das Team im Büro hat mir sehr geholfen und mich in jeder Situation unterstützt. Letztendlich kann ich sagen, dass das Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich viel gelernt habe (sogar am Telefon ohne Panik zu antworten! J) .  Ich  habe viele Leute kennen gelernt, mit denen ich noch in Kontakt bin und die ich gerne wiedersehen werde! Danke an  Perdita und an die Mitarbeiter für die tolle Zeit!  

    GRAZIE A TUTTI! A presto!

  • Andreas Schrank

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    Andreas Schrank, 01.09.2013 – 31.08.2014 in Vollzeit

    Nach dem Abitur war ich mir über meinen genauen Studien- und Berufswunsch noch nicht im Klaren und suchte deshalb nach Alternativen eines sofortigen Studienbeginns. Ein Freiwilligendienst, bei dem seine Fähigkeiten selbstverantwortlich einsetzen und weiterentwickeln konnte, war das, was ich suchte. Beim Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.“ wurde ich fündig. Auch das Vorstellungsgespräch verlief zufriedenstellend für beide Seiten, sodass meinem 6-monatigen Bufdi-Einsatz nichts mehr im Weg stand.

    Was dann kam, erfüllte meine Erwartungen nicht nur, sondern übertraf sie bei Weitem. Von Anfang an durfte ich meine Kompetenzen unter Beweis stellen, zunächst beim Layouten und Redigieren eines Leitfadens. Damit ging Perdita Wingerter optimal auf meine Wünsche ein. Denn im Journalismus sah ich schon damals, wenn auch verschwommen, meine berufliche Zukunft.

    Schon in der ersten Woche bei GLL kam dann ein Projekt auf mich zu, dass mich nicht mehr loslassen sollte: Ganz eigenständig durfte ich die Organisationsstruktur des Projekts „Sprachpaten für Kinder“ entwickeln und implementieren, wobei mir Perdita und die Ehrenamtlichem im Verein immer als wertvolle Ansprechpartner zur Seite standen. Ich stand in ständigem Kontakt mit den am Projekt beteiligten Schulen, nahm die Anfragen der Sprachpaten und Interessenten entgegen und ordnete jedem Kind einen geeigneten Ehrenamtlichen zu, mit dem es regelmäßig Deutsch übt. Auch an der Organisation der Ausbildungskurse und Vernetzungstreffen war ich beteiligt. Mit dem hierbei erworbenen Wissens- und Erfahrungsschatz stand ich den Organisatoren des neuen Projektes „Sprachpaten für Flüchtlinge“ mit Rat und Tat zur Seite.

    Als Verantwortlicher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verein schrieb ich regelmäßig Pressemitteilungen zu sämtlichen Veranstaltungen und Projekten des Vereins, hielt die Website und Facebookseite von GLL aktuell, organisierte Pressekonferenzen und stand in Kontakt mit regionalen Medien. Die Vereinszeitschrift „Miteinander“ konzipierte ich als Chefredakteur inhaltlich und gestalterisch neu und verfasste zahlreiche Artikel für sie. Ich war so begeistert von den kreativen Möglichkeiten und Spielräumen, die mir eingeräumt wurden, fühlte mich als Person mit meinen Ideen so ernst genommen und kontinuierlich in meinem selbstständigen Arbeiten so sehr bestärkt, dass ich bald beschloss, aus dem halben Jahr Bufdi ein ganzes zu machen.

    Auch Bürotätigkeiten wie Adressverwaltung, Telefondienst, Bürokommunikation und Beschaffung zählten zu meinen Aufgaben. Daneben war ich für die Praktikant/innen-Betreuung und -Einarbeitung zuständig. Im EDV-Bereich wirkte ich unterstützend mit. Im Veranstaltungsmanagement assistierte ich bei vielen Projekten. Dazu zählten der Jahrmarkt des Ehrenamtes, ein interkulturelles Fest, der Boys´ Day und viele andere.

    Doch nicht nur im Büro verbrachte ich meine Arbeitstage, sondern nahm zusätzlich an bayernweiten Fortbildungen teil, die in Zusammenhang mit den von mir organisierten Projekten standen. Ein Beispiel hierfür sind die Austauschtreffen der Landesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligen-Agenturen (LAGFA Bayern). Vor allem die europäischen Lernpartnerschaften, die mich bis nach Tschechien, Polen, Litauen und nach Großbritannien führten, machten mir großen Spaß und eröffneten mir internationale Horizonte von freiwilligem Engagement. Ich lernte unterschiedlichste Perspektiven kennen und begegnete Menschen, die ganz entscheidend zu meiner Studien- und Berufswahl beitrugen. Ganz nebenbei konnte ich auch noch meine Englischkenntnisse pflegen und ausbauen.

    Ich kann jedem, der sich nach der Schule über seinen weiteren Lebensweg unschlüssig ist, nur wärmstens empfehlen, einen Bundesfreiwilligendienst bei GLL zu absolvieren. So viele bleibenden Erfahrungen und Erlebnisse, so viele Projekte und Aktionen, so viele Fähigkeiten und Kompetenzen konnte ich bis dahin in keinem anderen meiner Lebensjahre sammeln. Dem ganzen Team von „Gemeinsam leben und lernen in Europa“, vor allem Martin, Franz und natürlich Perdita, wie auch allen engagierten Praktikanten und allen anderen Menschen, die sich mit so viel Einsatz ehrenamtlich im Verein engagieren: Vielen vielen Dank für diese tolle Zeit!

  • Melanie Uttenthaler

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    Melanie Uttenthaler, Absolventin der HAK Schärding, Zeitraum 15.05.2015 – 12.06.2015

    Von 15. Mai bis 12. Juni war ich bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ tätig. In erster Linie war ich für die Erstellung einer Bibliothek zuständig. Die Buchhaltung und das Übersetzen der Guideline für das Projekt „ProVol“ zählten ebenfalls zu meinen Hauptaufgaben. Ich wurde auch in das Projekt „Sprachpaten für Kinder“ eingeführt und erhielt Einblicke in die Organisation und Tätigkeiten die sich mit diesem Projekt verbinden. Noch bevor meinem offiziellen Arbeitsbeginn bekam ich die Möglichkeit an dem study visit teilzunehmen. Der study visit fand in Passau statt und es kamen Mitarbeiter von ehrenamtlichen Organisationen aus England, Litauen, Tschechien und der Slowakei. Teil dieses Austauschtreffens zu sein brachte mir viele neue wertvolle Erfahrungen und Einblicke in die Freiwilligenarbeit. Nun weiß ich, wie unterschiedlich die Arbeit von Ehrenamtlichen in den verschiedenen Ländern abläuft. 

    Während meiner Tätigkeit bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ habe ich sehr schnell gelernt selbstständig zu arbeiten. Ich hatte die Möglichkeit viele praktische Erfahrungen zu sammeln die mir mit Sicherheit in meinem weiteren Berufsleben einen Vorteil verschaffen werden. Die Atmosphäre im Büro war immer angenehm und freundlich und die Arbeit sehr interessant. Ich kann nur jedem, der gerne selbstständig und eigenverantwortlich arbeitet und praktische Erfahrungen sammeln möchte ein Praktikum bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ empfehlen.

  • Asja Priester

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    Asja Priester, Studentin M. A. Kulturwirtschaft, Universität Passau, Zeitraum 01.04.2015 – 31.05.2015 in Vollzeit

    Im Rahmen meines Studiums musste ich ein Forschungsprojekt machen oder ein Praktikum absolvieren. Ich entschied mich für letzteres, da ich noch mehr praktische Erfahrung sammeln wollte. Besonders interessant fand ich den Bereich Integration und interkulturelle Kommunikation, und informierte mich online über Praktika in diesen Bereichen. So wurde ich auf Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. aufmerksam. Die Themen und die verschiedenen Projekte des Vereins fand ich sofort sehr interessant und beschloss, mich zu bewerben. Ich war schon etwas spät dran, deshalb rief direkt bei Frau Wingerter an und fragte, ob ich ab April ein Praktikum im Verein absolvieren könnte. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen geschickt hatte, wurde ich sehr schnell zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Bei diesem wurde ich auch gefragt, ob ich Interesse habe an einer Schulung zur Koordination von Ehrenamtlichen in Burghausen teilzunehmen. Dort vermittelt Frau Wingerter den Ehrenamtlichen, die in Burghausen einen Asylhelferkreis aufbauen, verschiedene Kompetenzen. An der Schulung nahm ich vor Beginn und nach Ende meines Praktikums noch teil.

    Mein Hauptprojekt war das Grundtvig Learning Partnership „VoluMe – Voluntary Mentoring Project“. Bei diesem europäischen Projekt tauschten sich 5 Organisationen über Patenschaftsprogramme aus und erstellten einen Leitfaden. Ich war für die Organisation einer Study Visit der Partnern in Passau mitverantwortlich, bei der die letzten Schritte des Projekts geplant wurden. Außerdem stellte ich die einzelnen Kapitel der Partner in einem Dokument zusammen, las bei diesen Erstkorrektur, verfasste ein paar Punkte zum Thema PR, übersetzte den Leitfaden auf Deutsch und fing mit der Gestaltung der englischen Version in InDesign an sowie der Website.
    Ich war aber noch an vielen anderen Projekten mitbeteiligt. So war ich zum Beispiel mit meiner Mitpraktikantin Federica für die Öffentlichkeitsarbeit der interkulturellen Filmreihe „Menschen, die bewegen“ verantwortlich.

    Ich hatte sehr viel Spaß bei dem Praktikum. Durch die verschiedenen Projekte lernte ich sehr viel über internationales Teamwork, über andere Kulturen und lernte inspirierende Menschen kennen. Am Anfang fühlte ich mich zwar etwas überfordert, da ich sehr viel Verantwortung bekam, aber dadurch lernte ich auch einiges, zum Beispiel wie man eine Pressemitteilung schreibt oder mit InDesign arbeitet.
    Durch die Schulung in Burghausen, und andere Projekte des Vereins, erfuhr ich mehr über Flüchtlinge und deren Situation in Deutschland.
    Alles in allem ist zu sagen, dass ich hier sehr viele praktische Erfahrungen gesammelt habe. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, der praktisch arbeiten möchte und nicht nur Kaffee kochen will, bei Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. ein Praktikum zu absolvieren.

  • Simon Hoenig

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    Simon Hoenig, Student B.A. European Studies, Universität Passau, Zeitraum: 02.02.2015 - 23.04.2015 in Vollzeit

    Da ich im Rahmen meines Studiums ein zweimonatiges Pflichtpraktikum absolvieren musste, informierte ich mich online über verschiedene Praktikumsalternativen in Passau. Nach kurzer Recherche wurde ich dann auf den Verein Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V. aufmerksam. Die Themen und die verschiedenen Projekte des Vereins fand ich sofort sehr interessant und beschloß, mich zu bewerben. Da ich bereits relativ spät dran war, rief ich direkt bei Frau Wingerter an, um zu fragen, ob in meinem bevorzugten Zeitraum noch ein Praktikumsplatz frei ist. Dann schickte ich meine Bewerbungsunterlagen an den Verein und wurde schnell zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, bei welchem mir auch gleich mitgeteilt wurde, an welchen Projekten ich während meines Praktikums arbeiten würde.

    Mein Hauptprojekt war die Organisation des Aktionstages für Jungs 2015. Hier ging es darum, Jungs ab 14 Jahren aus Stadt- und Landkreis an soziale Betriebe für Eintagespraktika zu vermitteln, um ihnen die Chance zu geben, Berufe kennenzulernen, die nur einen geringen Männeranteil aufweisen. Des Weiteren organisierte ich im Rahmen des Aktionstages für Jungs eine sogenannte Haushaltsrallye, bei welcher Jungs zwischen 12 und 14 Jahren verschiedene Haushaltskompetenzen von Männern vermittelt bekamen. Während meines Praktikums arbeitete ich jedoch auch an vielen anderen Projekten mit, was für mich sehr interessant war.

    Das Praktikum an sich machte mir sehr viel Spaß, da ich von Anfang an stets gefordert war. Anders als bei meinen bisherigen Arbeitsverhältnissen bekam ich hier sehr viel mehr Verantwortung übertragen, was anfangs zwar ungewohnt, im Nachinein jedoch sehr hilfreich war, da ich dadurch viel über selbstständiges Arbeiten gelernt habe. Auch das Vertrauen, welches mir während meiner gesamten Zeit bei allen Projekten entgegengebracht wurde, war sehr hilfreich für meine Arbeit und war stets sehr motivierend. Zusammenfassend kann ich definitiv sagen, dass ich durch mein Praktikum in diesem Verein sehr viel Praktische Erfahrungen gesammelt, sowie sehr viel über mich selbst gelernt habe. Ich kann deshalb jedem, der während seines Praktikums viel praktische Erfahrung sammlen möchte, empfehlen, sich bei Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. zu bewerben.

  • Kathrin B

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    Kathrin B. Schülerin, Zeitraum: 30.3. - 2.4.2015

    Ein unscheinbarer Verein

    Gemeinsam leben und lernen in Europa, ein scheinbar kleiner Verein, der in Passau leicht übersehen werden kann.
    An einem Eck in der Leopoldstraße befindet sich der Sitz des Vereins. Nach Betreten des Gebäudes muss man durch eine weitere Tür, um in das Büro zu gelangen. Man findet sich schnell zurecht und bemerkt schon anfangs, dass hier viel mehr dahinter steckt, als man erst vermutet hatte. Der Verein hat weitaus mehr zu bieten, als man vielleicht dachte. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Menschen, welcher sich in vielen in der heutigen Zeit wichtigen Bereichen engagiert. Rassismus, Vorurteile gegenüber Flüchtlingen und Immigranten, Seximus usw., all das wird gemeinsam versucht, aus der Welt zu schaffen. Der Verein besteht aus unzähligen Projekten, die meistens zeitgleich ablaufen. Jede/r Mitarbeiter/in kümmert sich zusammen mit anderen Mitarbeiter/innen um ein Projekt, das ihm/ihr am besten gefällt. Es gibt auch die Möglichkeit, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Individuelle Ideen und Kreativität werden somit stark gefördert. Ein Aspekt, den ich persönlich im Berufsleben mit am Wichtigsten finde. Dadurch hat mir die Arbeit sehr viel Spaß gemacht. Ich wurde im Projekt "Sprachpaten für ausländische Kinder und Flüchtlinge" eingeteilt. Die Tage vergingen schnell und ich habe gemerkt, dass man für ein Projekt weitaus mehr Zeit und Aufwand braucht, als die Zeit, die ich dort verbringen konnte. Trotzdem waren es schöne Tage und ich kann Jedem/r, der/die dazu beitragen möchte, die Welt zu bessern, empfehlen, ein Praktikum in diesem tollen Verein mit offenen, sympathischen Personen zu machen.

  • Marc Schillinger

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    Marc Schillinger, B.A. Staatswissenschaften, Universität Passau, Zeitraum: 21.10.2014 – 21.12.2014 in Vollzeit

    Da ich vom Verein Gemeinsam Leben und Lernen in Europa durch einen dort langjährig engagierten Ehrenamtlichen immer wieder gehört hatte, beschloss ich auf der Suche nach einem sinnvollen Praktikum mich eben dort zu engagieren. Zunächst nahm ich Kontakt mit der Geschäftsführerin Perdita Wingerter auf und brachte in Erfahrung, dass der Verein momentan gut einen Praktikanten gebrauchen könnte und so wurde ich zu einem Vorgespräch eingeladen. Im Vorgespräch lernte ich den Verein besser kennen und hatte die Möglichkeit meine Tätigkeitsfelder für die kommenden zwei Monate selbst mitzubestimmen.

    So kam es, dass ich nur wenige Tage später mein Praktikum beginnen konnte und fortan das Projekt: „Sprachpaten für Kinder“ mitbetreute. Dabei wurde ich zunächst umfassend in dieses doch komplexe Projekt eingearbeitet. Da zu diesem Zeitpunkt auch eine Schulungsreihe für neue Sprachpaten lief und eine weitere geplant war, bekam ich gleich zu Beginn viele Einblicke in das Projekt. Fortan half ich also die Schulungen zu organisieren und nahm an diesen natürlich auch teil. Im Anschluss an die Schulungen beschäftigte mich vor allem das Matching der neuen Sprachpaten mit den Kindern an den 30 Partnerschulen im Landkreis Passau. Außerdem betreute ich die über 100 Sprachpaten auch bei allen Fragen und versorgte Interessenten mit allen wichtigen Informationen über das Projekt.

    Zudem erhielt ich auch die Möglichkeit mein Hobby die Fotografie mit einzubinden und verschiedene Veranstaltungen für den Verein fotografisch zu dokumentieren.

    Abschließend lässt sich sagen, dass mir vor allem der tolle Zusammenhalt im Team, die Gelegenheit eigenverantwortlich zu arbeiten und der Kontakt mit den wunderbaren Sprachpaten viel Freude bereitet hat. Mein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa" war also eine sehr gewinnbringende Erfahrung für mich und ich kann ein Praktikum dort nur weiterempfehlen.

  • Corina Horeth

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    Corina Horeth, B.A. European Studies an der Universität Passau, 24.10.2014-19.12.2014, studienbegleitend

    Da ich neben meinem Studium noch Zeit hatte, habe ich beschlossen ein studienbegleitendes Praktikum beim Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa" zu machen.
    Während meines Praktikums habe ich an dem Sprachpatenprojekt für Kinder und dem Kurzfilmfestival ,,Lange Nächte-Kurze Filme 3.0 '' mitgearbeitet.
    Anfangs wurde ich sofort in das Sprachpatenprojekt für Kinder mit eingebunden und da zu Beginn meines Praktikums eine Schulungsreihe um neue Sprachpaten auszubilden begann, nahm ich an dieser auch teilweise teil.
    Nach einer kurzen Einarbeitungszeit durfte ich sehr schnell selbstständig arbeiten.
    Zu meinen Aufgabengebieten zählte die Aktualisierung der Daten der Sprachpaten, die Vorbereitung der Schulungen und auch das Mithelfen beim Matching von Sprachpaten und Sprachpatenkindern.
    Hauptsächlich war ich in meinem Praktikum aber für die Gestaltung eines Rahmenprogramms zu dem Kurzfilmfestival „Lange Nächte-Kurze Filme 3.0" zuständig. Dieses bestand aus Vorträgen und kleinen Aktionen zu den Filmreihen und es hat viel Spaß gemacht diese zusammen mit der Hochschulgruppe „Gemeinsam in Europa" zu organisieren.

    Ich wurde von Anfang an in einem freundlichen und hilfsbereiten Team aufgenommen und habe bei diesem Praktikum viel über die Durchführung eines Projekts und über die Organisation eines Filmfestivals gelernt. Durch den praktischen Umgang mit den Office-Programmen konnte ich auch in diesem Bereich meine Kenntnisse erweitern.
    Ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa" ist jedem zu empfehlen der gerne selbstständig und strukturiert arbeitet und durch die Vielfalt der Projekte im Verein ist auch vom Aufgabengebiet für jeden etwas dabei.

  • Simona Hamernikova

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    Simona Hamernikova, tschechische Austauschpraktikantin im Rahmen des Projekts „Praktikum" Zeitraum: 01.08.2014 - 31.08.2014

    Im Rahmen des Projekts Praktikum habe ich den zweiten Monat meines Praktikums im Verein Gemeinsam Leben und Lernen in Europa absolviert. Gleich am ersten Tag durfte ich bei dem „Sprachpaten Projekt für Flüchtlinge" anwesend sein. Dabei konnte ich sehen, wie die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen und Ausländern oft schwierig und anstrengend sein kann.
    Ich habe mich in den nächsten Tagen aber mit einem anderen Projekt beschäftigt und nämlich mit dem Projekt „Kinder erleben Kulturen". Meine Aufgabe war es, die Kultur Tschechiens den deutschen Kindern näher zu bringen. Der Inhalt sowie das Konzept des Projekts waren ganz in meiner Regie. In der Zusammenarbeit mit der Geschäftsleiterin Perdita Wingerter und dem Mitglied des Vereins Zuzana (einer Tschechin, die schon jahrelang in Passau lebt), habe ich meinen Vortrag über Tschechien den Kindern erfolgreich präsentiert. Diese Arbeit hat mir viel Spaß gemacht, weil ich mit den Kindern sehr gern arbeite und außerdem konnte ich dabei meiner Kreativität freien Lauf lassen.
    Den Rest des Monats habe ich an einer Übersetzung vom Deutschen und Englischen ins Tschechische gearbeitet. Es handelte sich um das Projekt „References for volunteers" - ein Leitfaden über „Wie soll man Referenzen für Ehrenamtliche schreiben". Diesen ganzen Leitfaden habe ich ins Tschechische übersetzt, sowie ein paar Tipps, wie man ein Arbeitszeugnis in Tschechien schreibt, hinzugefügt.
    Während meiner Tätigkeit bei dem Verein habe ich über das Ehrenamt viel gelernt und Einblicke in eine Ehrenamtliche Organisation gekriegt. Die Arbeit war sehr interessant und die Atmosphäre innerhalb des Teams sehr freundlich.
    Vor allem habe ich jetzt eine klare Vorstellung, wie es in einer solchen Organisation läuft, wie die Arbeit oft schwierig ist und welche Projekte bearbeitet werden. Es war für mich eine tolle Erfahrung!

  • Julia Reiterer

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    Julia Reiterer, BA Sprach- und Textwissenschaften, 30.4.-30.06.2014

    Mein zweimonatiges Pflichtpraktikum absolvierte ich aus verschiedenen Gründen beim Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa": Zum einen kannte ich den Verein bereits vom Hörensagen, da ich mit zwei Personen befreundet bin, die selbst dort arbeiteten oder arbeiten. Zum anderen war ich in meiner Studienplanung etwas knapp dran, sodass alle anderen Praktikumsstellen im Passauer Raum zur Zeit meiner Bewerbungsanfragen längst besetzt waren. Aber im Verein, so wusste ich, kann man immer Hilfe gebrauchen; und wenn man schon ein Pflichtpraktikum ableisten muss, dann schien mir ein gemeinnütziger Verein, in dem man etwas wirklich Sinnvolles tut, dafür die beste Wahl zu sein.

    Als Fazit kann ich jetzt sagen, dass ich mit dieser Entwicklung großes Glück hatte! Das hohe Maß an Selbstständigkeit, das in der Arbeit im Verein gefragt ist, entspricht genau meinen Vorlieben, eigenverantwortlich zu handeln und mich in der Umsetzung verschiedener Projekte bis zu einem gewissen Grad auch selbst ausprobieren zu können. Das heißt aber nicht, dass man alleingelassen wird - bei Fragen stehen Chefin wie Team mit Rat und Tat zur Seite. Allgemein ist die Atmosphäre im Büro eine sehr lockere und natürliche, in die man sich schnell einleben kann. Ich persönlich habe mich mit jedem der anderen Praktikanten und Ehrenamtlichen sehr gut verstanden.

    Auch das Arbeitspensum ist ausgewogen: Es gibt immer viel zu tun und somit keine unangenehmen Leerlaufpausen, dabei ist die Arbeit aber auch nur selten stressig. Die Bereiche, in denen man arbeiten kann, sind auch ebenso vielfältig wie die Projekte und Ziele des Vereins. Dadurch entsteht auch eine Flexibilität bzgl. der möglichen Einsatzbereiche, sodass auf meine Wünsche als Praktikantin, etwas mit Texten und Medien zu gestalten, eingegangen werden konnte. Ich kann ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen" nur jedem weiterempfehlen, der im Bereich Medien, Text, Kultur, Sprache, Integration, EDV oder auch einfach Ehrenamt arbeiten möchte.

    Abschließend möchte ich sagen, dass mir die Arbeit hier im Verein und besonders auch die Früchte dieser Arbeit zu sehen sehr viel, erstaunlich viel Spaß gemacht hat und ich mir mittlerweile überlege, mich auch nach meinem Praktikum weiterhin ehrenamtlich zu engagieren.

  • Marina Guggenthaler

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    Marina Guggenthaler, B.A. European Studies, 25.11.2013 - 17.04.2014

    Von November 2013 bis April 2014 absolvierte ich zuerst studienbegleitend und anschließend während der Semesterferien in Vollzeit mein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa e. V." Von Beginn an wurde ich von einem stets freundlichen und hilfsbereiten Team aufgenommen, das mich während des gesamten Praktikums unterstützt hat und mir bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stand. Das Sprachpatenprojekt, an dem ich während des Praktikums mitarbeitete, besteht im Wesentlichen darin, ehrenamtliche Sprachpaten für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu finden, die kein oder kaum Deutsch sprechen und verstehen. Nachdem die Sprachpaten vom Verein in Kooperation mit der vhs Passau eine Ausbildung erhalten haben, werden diese den gemeldeten Kindern und Jugendlichen an Schulen in Stadt und Landkreis Passau zugeordnet. Nach dem sogenannten Matching ist die Ausbildung der Sprachpaten aber noch nicht beendet, denn die Sprachpaten werden zu regelmäßigen Austauschtreffen eingeladen. Meine Aufgaben bei diesem Projekt bestanden hauptsächlich in der Mitorganisation des Projektes, z.B. war ich für die Bereitstellung von Materialien für die Sprachpaten zuständig, für die Austauschtreffen sammelte ich teilweise auch neue Materialien und besonders auch das Matching, also die Zuteilung Sprachpate-Kind, war eine tolle Erfahrung für mich, weil ich dadurch viel über Projektorganisation und -strukturen gelernt habe. Außerdem hat mir gut gefallen, dass im Laufe des Projekts v.a. mit den Sprachpaten ein persönlicher Kontakt entsteht, sodass man eine direkte Rückmeldung auf die organisatorische Arbeit erhält. Es war schön, mitzuerleben, dass sich so viele motivierte und engagierte Sprachpaten für das Projekt einsetzen und dass das Sprachpatenprojekt von ihnen überwiegend positives Feedback erhält.
    Während meiner Praktikumszeit habe ich einen guten Einblick in die Arbeit eines gemeinnützigen Vereins bekommen, habe dabei viel über Projektabläufe und -organisation gelernt und konnte mit einem tollen Team zusammenarbeiten, sodass ich das Praktikum jedem nur weiterempfehlen kann.

  • Christina Jürgens

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    Christina Jürgens, BA European Studies, 17.02.2014 - 22.04.2014

    Im Rahmen meines Studiums „European Studies" an der Uni Passau absolvierte ich mein zweimonatiges Pflichtpraktikum im Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.". Super war bereits vor Beginn des Praktikums, dass es auch ok war, mittwochs nur einen halben Tag zu arbeiten, damit ich meinem normalen Job auch weiterhin nachgehen konnte. Aber auch die Arbeit im Verein war echt super: ich bekam die Möglichkeit, in viele verschiedene Projekte reinzuschnuppern. Zum einen war ich - neben der Hauptverantwortlichen - auch zeitweise für den Boys‘ Day, den Aktionstag für Jungs, mitzuständig. Des Weiteren organisierte ich Sprachkurs und Rahmenprogramm für einen Austausch älterer Freiwilliger mit einer Partnerorganisation in Pilsen. Auch bearbeitete ich zwei Leitfäden, welche mit bis zu acht Partnerorganisationen in ganz Europa entstanden. Ich war sowohl für die Korrespondenz mit diesen verantwortlich, als auch für die Übersetzung vom Englischen ins Deutsche. Auch wurde mir die Mitarbeit an zwei Erasmus+ Förderanträgen ermöglicht.

    Es machte mir viel Spaß, in einem wirklich 1A Team einen Einblick in die Arbeit eines gemeinnützigen Vereins auf europäischer Ebene zu erhalten. Mir gefiel es, so viel Verantwortung übertragen zu bekommen und in Kontakt mit so vielen verschiedenen Leuten zu sein. Ich bin mir sicher, dass die Menge an praktischen Erfahrungen, welche ich sammeln konnte, mir auch weiterhin sehr weiterhelfen wird.

  • Simon Tagsold

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    Simon Tagsold, Student Kulturwirtschaft, Februar bis März 2014

    Die super netten Mitarbeiter, die entspannte Atmosphäre und die große Selbständigkeit beim Arbeiten haben mir während dem Praktikum im Verein sehr gefallen. Ich habe dort 5 Wochen Praktikum gemacht, vom 24. Februar 2014 bis zum 28. März. In dieser Zeit durfte ich im Rahmen des Boys' Day 2014 eine Haushaltsrallye für Jungs aus der 7. Klasse der Mittelschule St. Nikola vorbereiten. Das Schöne daran war, dass ich meiner Kreativität komplett freien Lauf lassen konnte und man nach der mehrwöchigen Entwicklungs- und Vorbereitungszeit die Früchte seiner Arbeit live miterleben konnte. Die Tätigkeiten habe ich eigentlich ausschließlich am Computer erledigt, aber Außeneinsätze wie z.B. mehrere Treffen mit der Schulleiterin oder Besorgungen von Materialien waren ebenso dabei. Die meiste Überwindung gekostet haben die zahlreichen Anrufe, da man die Leute am Ende der Leitung ja nicht kennt. Aber nach ein paar Anrufen war die Nervosität auch schon verflogen und man bekommt schnell Routine darin. Während dem Praktikum habe ich außerdem gelernt, viele verschiedene Aktivitäten zu organisieren und zu koordinieren, was sehr hilfreich für das spätere Berufsleben sein wird. Ich kann jedem, der nicht nur unter Anleitung arbeiten will, sondern selbstständig arbeiten möchte, ein Praktikum wärmstens empfehlen.

  • Anna Blumenthal

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    Anna Blumenthal, Studentin European Studies, 27.01.2014- 28.03.2014

    Nach Beendigung meines Auslandssemesters, absolvierte ich von Januar bis März ein zweimonatiges Praktikum im gemeinnützigen Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.". Meine Hauptaufgabe bestand darin, den „Aktionstag für Jungs" zu organisieren. Die Idee dahinter ist, Jungen einen „Schnuppertag" in sozialen, pflegerischen und pädagogischen Berufe zu ermöglichen, um ihnen eine neue Perspektive hinsichtlich der bevorstehenden Berufswahl aufzuzeigen. Für mich bedeutete das natürlich viel Arbeit, zu der beispielsweise die ständige Korrespondenz mit teilnehmenden Schulen und Betrieben oder das Verfassen eines Presseartikels gehörte. Der Spaß blieb trotzdem nicht auf der Strecke. Das lag zum einen am grandiosen Team, das immer ein offenes Ohr für Fragen, Wünsche und Anregungen hatte. Am besten gefiel mir aber die Tatsache, ein Projekt von Anfang bis Ende durchwegs begleiten zu können. Es ist einfach toll, anfängliche Planungen Stück für Stück in die Tat umzusetzen und zu erleben, wie das ganze Projekt mit jedem Tag mehr Gestalt annimmt, bis es letztendlich realisiert ist.
    Mein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V." hat mich daher vollends begeistert. Ich hatte die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag von Vereinen zu gewinnen, eine Menge praktische Erfahrungen zu sammeln und nicht zuletzt ein großartiges Team kennenzulernen. Deswegen an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an euch alle für diese schöne Zeit!

  • Anastsia Stokes

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    Anastsia Stokes, Studentin B.A. Medien und Kommunikation, Universität Passau, 01. März bis 31. Juli 2013, 8-10 Stunden/Woche

    Da ich in meinem letzten Semester an der Universität Passau nur noch wenige Kurse zu belegen hatte, habe ich beschlossen nach einer sinnvollen Nebentätigkeit zu suchen. Als ich dabei auf das Praktikumsangebot des Vereins „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa" gestoßen bin, war ich sofort begeistert und beschloss mich dort zu bewerben. Kurz nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich auch schon eine Einladung ins Büro. Schon am Anfang hat mir die offene und herzliche Atmosphäre sehr gut gefallen und schon eine Woche drauf habe ich mein 5-monatiges studienbegleitendes Praktikum im Verein angefangen. Von da an war ich einen Tag in der Woche im Büro, wo ich mit den verschiedensten Aufgaben betraut wurde. Sofort wurde ich in die Projektplanung für die Hochschulgruppe einbezogen und sollte kurzerhand ein „Werbevideo" erstellen. Zunächst war ich etwas unsicher, ob ich das auf die kurze Zeit überhaupt schaffen würde, aber mit Hilfe der anderen hilfsbereiten und motivierten Praktikantinnen konnten wir das Video auch unter Zeitdruck noch rechtzeitig fertig stellen. Meine Hauptaufgabe bestand daraufhin jedoch hauptsächlich im Schreiben und Redigieren von Artikeln für die Vereinszeitschrift sowie im Erledigen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für alle anfallenden Projekte. Im Verlauf des Praktikums konnte ich von den anderen Mitarbeitern zudem immer wieder Neues dazu lernen und war schließlich auch für das Layout der Zeitschrift mitverantwortlich. Außerdem durfte ich oft bei Projekten vor Ort dabei sein und konnte so direkte Einblicke in das Schaffen des Vereins erhalten. Ich habe die Teilnehmer auf ihren Besuchen in Passau begleitet, Fotos gemacht und sie über ihre Erfahrungen und Erlebnisse durch das Projekt befragt, um daraus dann verschiedene Artikel zu erstellen. So war die Tätigkeit im Büro eine sehr abwechslungsreiche. Da ich mich auch in der Hochschulgruppe engagiert habe, war ich außerdem bei der gesamten Planung des „Lebendige Bücher" Projekts dabei und konnte so das Entstehen des Projekts von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung miterleben und aktiv mitgestalten. Das Team war sehr aufgeschlossen und hilfsbereit und trotz manchmal anfallendem Chaos im Büroleben hat es immer Spaß gemacht im Verein zu arbeiten. Danke an Perdita, alle Mitarbeiter und Praktikanten für die tolle Zeit!

  • Martina Turba

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    Martina Turba, B.A. Kulturwirtschaft/International Cultural and Business

    Studies - Angloamerikanischer Kulturraum an der Universität Passau, Praktikum vom 01.07.2013 - 31.07.2013 in Vollzeit
    Da ich nach meinem Auslandssemester noch Zeit hatte, beschloss ich ein Praktikum bei „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e. V" zu machen. Dabei stellte es kein Problem dar, mich von Amerika aus zu bewerben und erst kurz vor Beginn des Praktikum nach Passau zu einem persönlichen Gespräch zu kommen.
    Während meines Praktikums arbeitete ich an zwei Projekten mit. Beim Projekt „Lebendige Bücher" half ich vor allem bei der Akquise und der Schulung der Bücher mit. Auf diese Weise kam ich mit vielen Menschen mit Migrationshintergrund in Kontakt und konnte mehr über andere Länder und fremde Kulturen lernen.
    Das Hauptaugenmerk meines Praktikums lag allerdings auf dem Projekt „Sprachpaten". Da ich mitten in der ersten Schulungsrunde der Sprachpaten mein Praktikum begann, war ich sofort ins Projekt eingebunden. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase konnte ich sehr schnell selbständig arbeiten. Zu meinen Aufgaben zählten alle Bereiche des Projekts, von der Akquise der Sprachpaten, über den Kontakt zu Schulen bis zur Erstellung von Verträgen zwischen den Kooperationspartner und Schulungsunterlagen. Die interkulturelle Schulung, die ich mit anderen Praktikanten inhaltlich vorbereitet habe, konnte ich auch zum Teil selbst mit durchführen.
    Auch die Atmosphäre zwischen den Praktikanten und Mitarbeitern war immer sehr angenehm und die Geschäftsführerin Perdita Wingerter stand bei Fragen immer mit neuen Ideen sowie Rat und Tat zur Seite.
    Ich habe bei diesem Praktikum sehr viel über die Organisation und Durchführung eines Projekts gelernt und kann jedem nur empfehlen, bei „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e. V." ein Praktikum zu machen - man lernt sehr schnell selbständig und strukturiert zu arbeiten, anstatt wie in vielen anderen Praktika nur zu kopieren.

  • Maximilian Wahmann

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    Maximilian Wahmann, Student BA Staatswissenschaften, 1.6.2013-31.7.2013

    Von Juni bis Juli absolvierte ich mein Vollzeitpflichtpraktikum bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V." Von Beginn an wurde ich in verschiedene Projekte des Vereins eingebunden. Aufgrund des Jahrhunderthochwassers in Passau Anfang Juni bestand meine erste Aufgabe darin, Informationen für Betroffene zu recherchieren und auf einen Blick zusammen zu fassen. Dieses Informationsblatt wurde täglich aktualisiert und sowohl auf relevanten Facebook-Gruppen als auch auf der Seite des Tatennetzes veröffentlicht. In der Folge übernahm „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V." die Hauptkoordination der Helfer und Hilfesuchenden von der Stadt nach der ersten großen Hilfswelle. Aus diesem Grund organisierte ich einen Informationsstand auf dem Bürgerfest, das Mitte Juli zu Gunsten der Flutopfer veranstaltet wurde. Der Stand war ein voller Erfolg, viele Menschen trugen sich weiterhin als Hilfesuchender oder freiwilliger Helfer ein.
    Außerdem hatte ich die Aufgabe, die Organisationsvorarbeit für den Jahrmarkt des Ehrenamts zu übernehmen. Hierbei erstellte ich eine komplette Adressliste der Vereine und gemeinnützigen Organisationen in Passau, die für eine eventuelle Teilnahme in Frage kommen könnten.
    Das Arbeitsklima war von Anfang an sehr angenehm und ich erhielt einen sehr guten Einblick in die enorme Organisationsarbeit, die gemeinnützige Vereine und Organisationen zu stemmen haben.
    Zuletzt will ich mich noch bei Perdita, allen Mitarbeitern und Helfern für diese spannenden und interessanten zwei Monate bedanken. Alle Menschen die Interesse an einem selbständig geführten, verantwortungsvollen Praktikum haben sind bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V." genau richtig!

  • Die Restlichen (last but not least)

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    Bitte bei Sabrina melden wenn ihr auch einen eigenen Eintrag wollt :)

    Enrique Hernandez, Estudiante de Ingenieria Industrial,4 semestre, Universidad Tecnologica de jalisco 17.07 - 06.09.2013

    [ES] Realicé una practica dentro del marco de mobilidad estudiantil Baviera- Jalisco en Gemeinsam leben und Lernen in Europa con el fin de aplicar y ampliar mis conocimientos. Mis actividades fueron varias.
    La primera de ellas fue coolaborar en el proyecto "Lebendiges Bucher" en donde mi actividad fue contar mi experiencia de vida en instituciones educativas de diferentes niveles con el fin de crear conciencia sobre el fenomeno de la inmigracion y sus efectos.
    La segunda, consistió en difundir en escuelas primarias la cultura y forma de vida en Mexico, de una forma general, para crear en los ninos habilidades y competencias interculturales.
    La tercera fue el desarrollo de un modelo administrativo en el proyecto Sprachpaten con el fin de optimizar los tiempos de trabajo y reducir las distancias recorridas entre Sprachpatens y Schulers.
    La cuarta consistió en realizar un analsis y una propuesta ante el problema del Hochwasser con el fin de mejorar el vinculo existente entre la gente que ofrece ayuda y la gente que la necesita.
    Las cuatro actividades en conjunto me ayudaron, por un lado, a tener una mejor perspectiva de lo que es una sociedad civil activa, y por el otro, a mejorar mis habilidades profesionales y personales.
    Por ultimo quiero agradecer a Gemeinsam leben und Lernen la oipoirtunidad que me brindó de coolaborar en sus causas y permitirme tambien un crecimiento profesional.

    Praktikumskommentar: Maria Ullrich, B.A. European Studies

    Im Frühjahr 2013 war ich in Teilzeit im Rahmen des Grundtvig-Projektes „Impulssenioren" beim Verein tätig, wo ich einen Seniorenfreiwilligenaustausch zwischen Pilsen und Passau mitorganisierte.
    „Ein Praktikum anderer Art", so würde ich es bezeichnen, und zwar in einem positiven Sinne! Der Verein fasziniert durch seine Glaubwürdigkeit, denn seine Ziele und Methoden zeigen sich auch in seiner inneren Struktur. Wenn man „Empowerment" als eine seiner Methoden festhält, so kann auch ich behaupten, „empowered" worden zu sein. Sicherlich verunsicherte mich die Selbstständigkeit zunächst, zu der ich aufgefordert wurde. Das Vertrauen jedoch, das Perdita Wingerter und ihre Mitarbeiter in mich setzten, ließ dieses Unsicherheitsgefühl schnell weichen. Stattdessen zeigte sich schnell, wie viel ich durch Eigeninitiative erreichen konnte und lernte so auch neue Seiten an mir selbst kennen.
    Eine besondere Erfahrung war es außerdem, so viele interessante Menschen aus der Region Passau kennen zu lernen, mit denen man im Alltag vermutlich nicht so leicht ins Gespräch käme. Es gibt vor Ort so viele spannende Initiativen von begeisterten Menschen, die für Ihre Überzeugungen eintreten. Viele waren sofort, „ohne Umschweife", bereit, unser Projekt zu unterstützen. So betreuten sie unsere tschechischen Seniorenfreiwilligen für eine bestimmte Zeit, berichteten diesen von ihren Tätigkeiten und traten in interessante Gespräche. Auf diese Weise kam es zu erstaunlichen Begegnungen und Synergien. Wenn der „BUND Naturschutz" begeistert von einem Projekt berichtet, dass ER mit Tschechien führt, oder wenn der Seniorenfreiwillige bei einer Vernissage der Hochschulgruppe „Blickpunkt Osteuropa" plötzlich den Sohn eines tschechischen Freundes trifft, dann hat sich das eigene Engagement schon gelohnt!
    Ich danke Perdita Wingerter, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kolleginnen und Kollegen, für die schöne und besondere Zeit bei „Gemeinsam leben und lernen in Europa". Danke für die schöne Atmosphäre, das Vertrauen, die Herausforderung und die Plaudereien und Gummibärchen zwischendurch.

    Ramona Scharl, Studentin Lehramt für Gymnasium, Englisch und Geschichte, 18.2.-18.3.2013

    Etwas Sinnvolles in den Semesterferien machen – das war der Grund, warum ich die Stellenanzeigen der Homepage der Universität Passau gelesen habe. Der Name des gemeinnützige Vereins „Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V.“ hat sich vielversprechend angehört und bot mir flexibel eine Praktikumsmöglichkeit an. Auf mich wartete ein freundliches und lockeres Team, das jederzeit bei Fragen und Probleme zur Seite stand. Passend zu meinem Studiengang Lehramt, das von einer weiblichen Mehrheit studiert wird, war meine Hauptaufgabe den Aktionstag für Jungs zu organisieren und diesen einen Praktikumstag in soziale, pflegerische und pädagogische Berufe zu ermöglichen. So hatte ich Gelegenheit, ein Projekt für mehr Chancengleichheit und Gleichgewicht der Geschlechter in diesen Berufen mit zu organisieren. Auch in andere Projekte konnte ich meine Ideen einbringen, z.B. in das Projekt „Lebendige Bücher“ oder das Sprachpatenprojekt. Besonders interessant fand ich, die nötigen Schritte von einer Idee zu einem Projekt kennenzulernen und zu erfahren, wie wichtig es ist, die Struktur einzuhalten. Auch wenn diese Projekte einen hohen Zeitaufwand bedeuten, habe ich erfahren, dass man mit einem gut organisierten Team viel erreichen kann - auf einer lokalen Ebene und nicht nur in theoretischem Diskurs. Gut gefallen hat mir, dass ich vom ersten Arbeitstag miteingebunden war, mir Verantwortung übertragen wurde und ich so nach wenigen Tagen schon eigenständig Arbeiten konnte. Besonderen Eindruck hat die Geschäftsführerin Perdita Wingerter selbst bei mir hinterlassen, die stets für Motivation sorgte. Zwar ist das Praktikum nicht finanziell vergütet, profitiert habe ich jedoch jede Menge an praktischer Erfahrung und ich habe einen vielseitigen Einblick in gemeinnützige Arbeit gewonnen! Der lange Name hat nicht zu viel versprochen!

    Tina Kiefer, Studentin Kulturwirtschaft, 22.10.2012-14.12.2012

    Da ich in meinem letzten Semester der Kulturwirtschaft nur noch wenige Kurse zu belegen hatte, entschied ich mich dazu, meine viele freie Zeit in etwas Sinnvolles zu investieren und bewarb mich beim Verein Gemeinsam Leben und Lernen in Europa um ein studienbegleitendes Praktikum. Es stellte überhaupt kein Problem dar, dass ich nicht Vollzeit würde im Büro sein können und in einem Gespräch mit der Geschäftsführerin Perdita Wingerter wurden die Arbeitszeiten festgelegt.
    Das Arbeitsklima im Büro erwies sich als äußerst angenehm: Das Team zeichnet sich durch einen herzlichen und lockeren Umgang und flache Hierarchien aus. Bei Fragen und Zweifeln hilft immer jemand weiter.
    In erster Linie war ich für das Projekt Mignet zuständig, einer Online-Informationsplattform für Migranten im Raum Passau. Es mussten Informationen gesammelt, verarbeitet und eingepflegt werden und das möglichst so, dass auch gerade angekommene Migranten, deren Deutsch noch nicht so gut ist, alles verstehen. Nachdem am Anfang vielleicht alles etwas unübersichtlich gewirkt hatte, konnte ich am Ende meiner Praktikumszeit aber auf ein tolles Ergebnis blicken, das nur durch die gute Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Krisztina möglich war.
    Ein weiteres Projekt, an dem ich mitarbeitete, beschäftigte sich mit dem Thema „Empowerment von Migranten". Auf ganz praktischer Ebene sollten Hilfestellungen und Tipps für Organisationen gesammelt werden, um erfolgreich mit Migranten zusammenzuarbeiten und diesen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial zu entfalten.
    Besonders bei diesen beiden Projekten ist mir einer der Punkte aufgefallen, die den Verein auszeichnen: An der Universität habe ich viel über Begriffe wie Integration, interkulturelle Kommunikation und Toleranz gehört. Der Verein versucht, diese theoretischen Konzepte auf eine ganz praktische Ebene herunterzubrechen, was sicherlich nicht immer einfach ist. Doch Integration lässt sich wohl nur schwer durch das Jonglieren mit Fachbegriffen erreichen- man muss sich bei der praktischen Arbeit zwingen, von den theoretischen Konzepten abzusehen und einfach den gesunden Menschenverstand einzusetzen.
    Abgesehen von den beiden erwähnten Projekten habe ich außerdem noch bei einigen Veranstaltungen mitgeholfen. Hier vor allem beim Filmfestival „Überall Dabei", bei dem sechs Filme zum Thema Inklusion von Behinderten gezeigt wurden. Neben den Erfahrungen, die ich bei der Veranstaltungsorganisation machen durfte, war es hier vor allem bereichernd, die Veranstaltungen selbst mitzuerleben. Ich persönlich habe keine Bekannten mit Beeinträchtigungen, sodass ich im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen eher unsicher bin. Die Filme und die anschließenden Diskussionsrunden mit betroffenen Personen haben mir den Umgang sicherlich erleichtert und dafür gesorgt, dass ich einige wunderbare Erlebnisse hatte, die mir gezeigt haben, wie viel möglich ist: Gehörlose trommeln, Blinde finden sich allein in der Stadt zurecht und am Ende können doch alle auf irgendeine Art und Weise miteinander kommunizieren.
    Aus den zwei Monaten bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa nehme ich viele wirklich bereichernde Erfahrungen mit. Vor allem die Tatsache, dass hier alles das, was ich in meinem Kulturwirtschaftsstudium auf theoretischer Ebene gelernt habe, in die Praxis umgesetzt wird, hat mir sehr zugesagt und mich sowohl in persönlicher als auch in beruflicher Hinsicht vorangebracht.

    Petra Haas, Studentin B.A. Staatswissenschaften, Universität Passau
    Zeitraum: 06.08. - 05.10.2012

    Von August bis Oktober absolvierte ich ein Praktikum bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.". Meine Hauptaufgabe bestand in der Mitarbeit an einer Plattform für Migranten des Stadt- und Landkreises Passau sowie des Landkreises Freyung-Grafenau. Diese Plattform soll neu zugewanderten Bürgern alle wichtigen Informationen, die ihnen die Orientierung und Integration in der neuen Heimat erleichtern, zur Verfügung stellen. Meine Aufgabe war es Adressen, Kontaktpersonen und weiterführende Informationen zu recherchieren.
    Neben den Recherchen war ich zudem gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des Vereins für die Organisation des bundesweiten Filmfestivals der Aktion Mensch „überall dabei" zuständig. Das Festival mit dem Thema „Inklusion" stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen beteiligen - unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter. Gemeinsam akquirierten wir u.a. Partner für die einzelnen Filme und erarbeiteten ein Rahmenprogramm für das Festival.
    Die Arbeit an diesen zwei Projekten ermöglichte es mir die unterschiedlichsten Institutionen, Behörden, soziale Einrichtungen sowie andere wichtige Anlauf- und Beratungsstellen in der Umgebung kennenzulernen und die einzelnen Arbeitsschritte bei der Organisation einer Veranstaltung wie dem Filmfestival besser nachzuvollziehen.
    Durch das Praktikum habe ich nicht nur einen Einblick in die Organisationsstruktur und Arbeitsweise eines gemeinnützigen Vereins gewinnen können, sondern sammelte auch viele nützliche Erfahrungen auf zwischenmenschlicher Ebene. Besonders positiv wird mir die Freundlichkeit der Mitarbeiter des Vereins, die immer hilfsbereit waren und einem mit Rat und Tat zur Seite standen, in Erinnerung bleiben.
    Jedem, der keine Lust auf typische Praktikantenaufgaben wie Kaffee kochen oder kopieren hat, sondern selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten in einem lockeren und angenehmen Arbeitsklima mit netten Kollegen bevorzugt, dem kann ich nur wärmstens ein Praktikum bei „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V." empfehlen!
    An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Perdita und allen Mitarbeitern des Vereins für die tolle Erfahrung bedanken!

    Judith Kunde, Studentin B.A. Medien und Kommunikation, 4. Semester, Uni Passau (studienbegleitendes Praktikum von April bis Juli 2012)

    Wie ein Projekt abläuft – von der ersten groben Idee über die einzelne Projektphasen bis hin zur praktischen Umsetzung – das habe ich bei meinem Praktikum bei „Gemeinsam Leben und Lernen e.V.“ erleben können. Meine Aufgabe war die Mitbetreuung eines integrativen Workshops für junge Leute mit und ohne Handicap, die zusammen Percussion trommeln sollten. Da galt es zunächst einiges an Organisatorischem zu regeln: Wann? Wo? Wer betreut das ganze? Wo bekommen wir die Instrumente her? Fragen wie diese haben uns in der Anfangsphase beschäftigt.

    Ab dann war das wichtigste Teilnehmer anzuwerben und das Projekt in die Medien zu bringen. Da mussten E- Mails versendet, Flyer entworfen und viel herum telefoniert werden. Dass es nicht so leicht ist, anderen sein Projekt nahe zu bringen, dass man mit 20 Leuten sprechen muss, um vielleicht einen dafür zu begeistern, auch dass lernt man. Doch gerade das war wohl eine der lehrreichsten Lektionen: geduldig bleiben, falls sich etwas nicht wie gewünscht umsetzen lässt, nach einer praktikablen Lösung suchen.

    Schließlich wurde ich auch selbst Teilnehmerin des Projekts, hab mich am samstagmorgendlichen Freestyle – Trommeln mit einem bunt gemischten Haufen netter Leute - beteiligt. Wohl die direkteste Möglichkeit, Feedback für seine Arbeit zu bekommen. Auch wenn sicher nicht alles reibungslos verlaufen ist: Wenn man in so einem Moment in die Runde schaut, weiß man, dass es sich gelohnt hat.

    Das Praktikum weiterempfehlen kann ich an alle, die Spaß am eigenständigen Arbeiten haben, aber genauso im Team zusammenarbeiten können. Wer das mit sozialem Engagement kombinieren möchte, ist hier richtig.

    Jan Göthlich, Student B.A. International Cultural and Business Studies, Universität Passau, Praktikant vom 19.03. bis 13.04.2012

    Um nach meinem ersten Semester Praxiserfahrung zu sammeln, habe ich mich kurzfristig für ein Praktikum bei „Gemeinsam leben und lernen e.V.“ beworben und habe sofort eine positive Antwort bekommen.

    Bereits an meinem ersten Arbeitstag begann ich, nach einer kurzen Einführung in die Büroorganisation, an der Planung des „Aktionstag für Jungs“ mitzuarbeiten. Die häufigen Telefonate und die Arbeit mit Excel waren zwar ungewohnt für mich, aber so konnte ich schnell und effektiv lernen. Schon nach ein paar Tagen war diese Arbeit Routine für mich und machte mir Spaß. Die Zusammenarbeit mit allen Kollegen funktionierte reibungslos und die Atmosphäre im Büro war immer herzlich und einladend.

    Das zweite Projekt, an dem ich arbeitete, war „Social Web Skills“. Ziel dieses Programms sollte die Einführung älterer Menschen in die Welt des Internets, insbesondere der sozialen Netzwerke sein. Hierzu musste ich mich erst in das Thema einlesen und sammelte dann Best Practice- Beispiele über ähnliche Projekte. Später verbesserte ich verschiedene Leitfäden, die der Begleitung eigener Kurse dienen sollten. An diesem Projekt arbeitete ich weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich. Kontrolliert wurde das Ergebnis erst am Ende meines Praktikums. Diese Arbeitsweise empfand ich als Herausforderung und machte mir Spaß.

    Ich danke dem gesamten Team des Vereins für die herzliche Aufnahme und Unterstützung. Ich hatte eine interessante und lehrreiche Zeit während meines Praktikums und werde gerne daran zurückdenken.

    Xenia Kirzuk, B.Sc. Business Administration and Economics, Universität Passau

    (Zeitraum 5.-30.3.2012 in Vollzeit)

    Nachdem dem Abschluss des ersten Semesters wollte ich mehr Erfahrungen in Bezug auf meinen Studiengang sammeln, weswegen mir ein wirtschaftlicher Schwerpunkt während des Praktikums sehr wichtig war. Glücklicherweise verlief das Bewerbungsgespräch sehr offen und unkompliziert. Als das Praktikum losging fühlte ich mich ein wenig überrumpelt mit der Fülle an Informationen und hatte Bedenken ob ich mich zu Recht finden würde. Diese anfängliche Unsicherheit ist aber schnell verflogen und ich stürzte mich in die Arbeit: zunächst starteten wir ein kleines Projekt unter den Praktikanten, in dem wir den Leitfaden zum transnationalen Qualitätsmanagement ausgearbeitet haben, ich bekam einen Einblick in die Finanzen und Buchführung des Vereins und machte den Anfang bei der Organisation des Austausches von tschechischen Freiwilligen.

    Überraschend war, dass alle Mitarbeiter den gleichen Zugang zu den Informationen hatten. Das sorgt für eine Gleichberechtigung im Büro und man wird auf keinen Fall als ein „Praktikant“ behandelt, sondern als ein Teil des Teams.

    Ich danke allen Mitarbeitern und Praktikanten für die immer gute Stimmung im Büro und für die sehr nette Zusammenarbeit!

    Andrea Kessler, Studentin B.A. International Cultural and Business Studies (Kulturwirtschaft), 12.9.-14.10.2011
    Nach dem 2. Semester meines Studiums Kulturwirtschaft habe ich mich für ein Praktikum bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa entschieden, und habe es auch nicht bereut. Während eines Monats lernte ich viele verschiedene Tätigkeitsbereiche kennen, beispielsweise wurde mir gezeigt wie ich unsere Website verändern konnte, oder Frau Wingerter lehrte uns in einem Workshop die wichtigsten Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam mit drei weiteren Praktikanten durften wir die Aktion „Ein Tatennetz zieht sich durch die Stadt" organisieren, und auch eine Interviewreihe zum Thema ehrenamtliches Engagement durchführen. Ich fand es sehr gut, dass uns so viel Verantwortung übertragen wurde und wir selbständig arbeiten konnten.
    Außerdem habe ich meinen Kollegen Alexander bei der Organisation eines Freiwilligen-Infotags im Rathaussaal in Passau geholfen, bei denen Referenten von Freiwilligendiensten eingeladen wurden und Schüler und junge Leute vor Ort über die Möglichkeiten des freiwilligen Engagements in Europa informieren sollten. Der Höhepunkt für mich war wohl meine Teilnahme an einer Weiterbildung in München, der das Thema „Corporate Volunteering" beinhaltete.
    Insgesamt fühlte ich mich sehr wohl bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa, so dass ich beschlossen habe, künftig weiterhin ehrenamtlich neben meines Studiums an einem geplanten Projekt mitzuarbeiten! Vielen Dank an alle Mitarbeiter und Praktikanten für die tolle Zeit! :-)

    Michael Bührer, Student B.A. International Cultural and Business Studies, Universität Passau

    (Zeitraum 20.02. - 23.03.2012)

    Nach meinem Auslandssemester absolvierte ich vom 20.02.2012 bis 23.03.2012 ein fünfwöchiges Praktikum bei Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. Perdita Wingerter hatte anfangs geplant, mich sowohl in die Organisation des Aktionstages für Jungs, als auch in den Austausch älterer freiwilliger Tschechen und die Antragstellung einer EU-Lernpartnerschaft einzubinden. Später entschieden wir uns jedoch gemeinsam dazu, dass ich vor allem am Aktionstag für Jungs mitarbeiten soll, da dies sehr zeitaufwendig ist.
    Es war bemerkenswert, wie viel Verantwortung uns Praktikanten übertragen wurde. Durch selbständiges Arbeiten lernte ich viel über das Organisieren von Veranstaltungen. Ich war zum einen zuständig für die Akquise von Betrieben und Schulen, denen man ständig hinterher telefonieren musste. Ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit bestand darin, ein Pressegespräch mit Sponsoren und Pressevertretern zu planen, an dem ich dann auch teilnehmen durfte, sowie vorab eine Pressemitteilung zu verfassen. Des Weiteren durfte ich Werbemaßnahmen bezüglich des Aktionstages für Jungs organisieren und durchführen, was sehr interessant war.
    In Teamarbeiten waren wir Praktikanten für Qualitätsmanagement in Transnationalen Partnerschaften zuständig. Die Arbeit im Team funktionierte hervorragend, jeder bekam nach gemeinsamer Absprache Aufgaben zugeteilt und unterstützte den Anderen. Besonders positiv wird mir die angenehme und lockere Arbeitsatmosphäre in Erinnerung bleiben, alle Mitarbeiter und Mitpraktikanten waren immer hilfsbereit und sehr freundlich. Insgesamt habe ich sehr viel gelernt und kann jedem ein Praktikum bei Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. empfehlen. Ich danke euch allen für eine tolle Zeit!

     Buket Karaazmak (Schülerin)
    Schülerpraktikum vom 30.01-10.02.2012

    Während meines 2-wöchigen Praktikums musste ich Papiere und Karteikarten sortieren und einordnen. Außerdem habe ich ein Plakat für die Spendenaktion vom dm-Markt gemacht. Alle Einnahmen von 17.00 - 17.30 Uhr gingen als Spende an den Verein. Dann habe ich mit Alexa - einer Studentin aus Österreich ,- ein Konzept für den Handyfilmwettbewerb 2012 gemacht. Wir sind zusammen in die Stadt gegangen und haben Jugendliche im Alter von 12-20 Jahren befragt, was sie dazu motivieren würde da mitzumachen. Ich habe mich mit den Kollegen sehr gut verstanden. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich würde den Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa" als Praktikumsplatz weiterempfehlen.

    Alexa Rieger, Studentin B.A. Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Universität Wien

    (Zeitraum 06.02.-23.02.2012)

    Mein 3-wöchiges Praktikum bei "Gemeinsam leben  und lernen in Europa" absolvierte ich während des vorlesungsfreien Monats zwischen dem ersten und zweiten Semester meines Studiums. Nach der Einführung wurde ich mit der Konzeptgestaltung des Handyfilmwettbewerbs "Respekt Oida" 2012 und mit der Mithilfe bei der Organisation des Aktionstags für Jungs betraut. In beiden Bereichen durfte ich sofort selbständig arbeiten, was mir für die Zukunft einiges an Sicherheit und Erfahrung in organisationstechnischen Dingen mitgegeben hat, zumal es für mich das erste Mal war, dass ich Projekte wirklich aktiv mitgestalt habe. Mein Aufgabenbereich fiel dabei vor allem auf die digitale Organisation und Ordnung der Informationen, aber auch direkter Kontakt mit Menschen war an der Tagesordnung. Durch die Arbeit an der Mitgliederzeitschrift "Miteinander" habe ich auch viele hilfreiche Tipps und Tricks zum Verfassen von Artikeln aufgeschnappt, die mir hoffentlich auch zukünftig weiterhelfen werden. Insgesamt habe ich durch das Praktikum einiges dazugelernt, nicht nur im technischen Bereich, sondern gerade unter dem zwischenmenschlichen Aspekt und Projekte wie der Aktionstag für Jungs haben mir genauso geholfen, meinen Horizont zu erweitern. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen des tollen Arbeitsklimas im Büro sehe ich diese drei Wochen als Bereicherung und Zugewinn an und möchte allen Beteiligten - insbesondere Perdita - dafür herzlich danken. 

    Anke Endreß (Studentin Master European Studies)

    (Zeitraum 5.9.-11.10.2011)

    Während meines 4-wöchigen Praktikums bei Gemeinsam Leben und Lernen beschäftigte ich mich mit dem Projekt "Social Web Skills". Die EU-Lernpartnerschaft „Social web skills" hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam Wege und Methoden zu entwickeln, wie jüngere Menschen Ältere dabei unterstützen können, sich die Welten der sozialen Netzwerke im Internet zu erschließen und dadurch auch den Dialog der Generationen zu fördern. Meine Aufgabe war es, einen Workshopleitfaden auszuarbeiten, der Lern- und Lehrkonzepte im Umgang mit Social Media im Netz enthält. Dies war für mich in mehrerer Hinsicht eine Herausforderung: Noch nie habe ich bisher einen Workshopleitfaden erstellt und mich mit den entsprechenden Methoden und Aufgaben eines Workshopleiters auseinandersetzen müssen. Hinzu kommt die Arbeit mit der Zielgruppe "Senioren". Außerdem nutzte ich selbst die neuen sozialen Internetmedien nur in geringem Umfang. Insofern war mir die Thematik insgesamt neu und fremd. Für mich war dies aber gleichzeitig auch eine große Chance, viel über mich und meine Mitmenschen zu lernen. Einerseits konnte ich völlig selbstständig einen Leitfaden erarbeiten und andererseits die Welt der sozialen Medien für mich und aus dem Blickwinkel von Senioren entdecken. In jeder Hinsicht war dieses Praktikum also ein persönlicher Zugewinn und ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass Senioren ebenfalls die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen des Internets mit Freude in Zukunft kennenlernen werden.

    Christine Zindath, Studentin B.A. International Cultural and Business Studies (Kulturwirtschaft), Universität Passau
    (Zeitraum: 19.09 - 19.10.2011)
    Während des zweiten Semesters Kulturwirtschaft hatte ich mir überlegt in den Semesterferien ein Praktikum zu machen. Bei der Suche bin ich auf Gemeinsam Leben und Lernen in Europa gestoßen. Perdita, die Geschäftsführerin, hat mir dann sofort einen Platz angeboten. In einem Vorstellungsgespräch hat sie mir erzählt, welche Projekte momentan im Verein laufen. Ich konnte ihr auch sagen was mich besonders interessieren würde, damit sie mich darin einbinden konnte. Da in meinem Studium viele interkulturelle Aspekte beinhaltet sind, waren für mich besonders die transnationalen Projekte interessant. Ich durfte daher bei dem Projekt „emPower of migrants" mitarbeiten und an der study visit teilnehmen, auch wenn diese erst nach Beendigung meines Praktikums im November stattfand. Zusammen mit den anderen Praktikantinnen habe ich an dem Projekten „Ein Tatennetz zieht sich durch die Stadt" und „Interviews mit Ehrenamtlichen" gearbeitet. Dabei habe ich viele interessante Institutionen in Passau kennen gelernt, die man als Student so nicht wahrnehmen würde. Nur mit einer kurzen Beschreibung, wie das Projekt laufen soll, konnten wir alles selbst organisieren und hatten somit viel Freiraum um unsere eigenen Ideen mit einzubringen.
    Ich danke allen Mitarbeitern für die immer gute Stimmung im Büro und für die sehr nette Zusammenarbeit!

    Andrea Keßler, Studentin B.A. International Cultural and Business Studies (Kulturwirtschaft), Universität Passau

    (Zeitraum: 12.09 - 14.10.2011)

    Nach dem 2. Semester meines Studiums Kulturwirtschaft habe ich mich für ein Praktikum bei Gemeinsam Leben und Lernen in Europa entschieden. Während eines Monats lernte ich viele verschiedene Tätigkeitsbereiche kennen, beispielsweise wurde mir gezeigt wie ich unsere Website