Gemeinsam in Europa
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Abgeschlossene Projekte - Eine Übersicht

Unser Verein hat schon vielfältige Projekte zu unterschiedlichsten Themen umgesetzt, die zum größten Teil mit viel ehrenamtlichen Engagement umgesetzt wurden. Hier eine Übersicht, was wir schon alles gemacht haben:

 

  • Hallo Nachbar - Generationen gestalten Gemeinschaft

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    Projekttitel:

    „Hallo Nachbar – Generationen gestalten Gemeinschaft“ –

    Programm:

    Generationenübergreifendes Lernen

    Hintergrund und Umsetzung:

    In einer lebendigen, von Menschen jeglichen Alters und aus aller Welt bewohnten Stadt wie Passau leben viele Leute leider nur nebeneinander her, aber nicht wirklich „miteinander“. Das Projekt „Hallo Nachbar“ öffnet verschlossene Türen und motiviert die Teilnehmer*innen, sich nicht nur zu treffen, sondern vor allem auch gemeinsame Aktionen zu unternehmen.

    Ob ambitioniertes Kunstprojekt, Urban Gardening, Upcycling oder Spaziergänge: Als Teil des regelmäßigen Sonntagsbrunches gibt es eine Abstimmung zwischen den Teilnehmer*innen, was bei den nächsten Treffen passieren wird. Die Umsetzung des Projekts erwächst dann quasi aus sich selbst und wird vom Verein unterstützt, aber möglichst in den Händen der Teilnehmer*innen gelassen.

    Ziel:

    Wir bringen Menschen einander näher, die sich sonst im Alltag zwar über den Weg rennen oder Tür an Tür leben aber nicht „wirklich“ begegnen. Das Zugehörigkeitsgefühl zur Passauer Gesellschaft und das Bewusstsein, dass man in seiner Nachbarschaft und Stadt umgeben ist von potenziellen Freunden, spannenden Begegnungen und Hilfsbereitschaft, wird nachhaltig gestärkt.

    Zeitraum: Seit Mai 2018

    Orte: Gemeinschaftsraum des Vereins als Treffpunkt, dann je nach Freizeitaktivität wechselnde Örtlichkeiten

    Zielgruppe:

    - Jüngere Menschen zwischen 20 und 30 Jahren

    - Senioren ab 60+

    Das Hauptaugenmerk liegt auf generationenübergreifenden Begegnungen zwischen Senioren und jungen Menschen, ist aber natürlich offen für alle Interessierten. Durch die Arbeit unseres Vereins und die Leute, die wir über unsere Netzwerke erreichen, ist das Projekt darüber hinaus auch interkulturell.

    Finanzierung:

    „Hallo Nachbar“ wird als einer von bisher drei Pilotstandorten des Projekts „Generationenübergreifendes Lernen“ durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie die Lagfa Bayern gefördert.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • ProVol Digital – Professional volunteer management and training through digitalisation

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    Projekttitel: "ProVol Digital – Professionelles Ehrenamt durch Digitalisierung"

    Projektzeitraum: 01.02.2022 – 01.07.2024

    Förderprogramm: Erasmus+ 

     

    Antragsteller/ Leitende Organisation:

    • Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. - Deutschland (Koordinator)
    Partner:
    • EB projektmanagement GmbH - Österreich
    Dobrovolnické centrum, z.s. - Tschechische Republik
    • Centrul de Voluntariat Cluj-Napoco - Rumänien

     

    Vision und Ziele des Projektes

    ProVol Digital hat als Ziel, die Digitalisierung für Vereine und Organisationen leicht und verständlich zu erklären. Durch mehrere Handreichungen und Workshops soll das Projekt erreichen, dass mehr digitales Ehrenamt möglich ist und gleichzeitig auch bestehendes Ehrenamt besser (übersichtlicher) durch digitale Tools gemanagt werden kann. Dabei sollen eben nicht nur die jungen Leute und Vereine bzw. Organisationen involviert sein, sondern auch „alteingesessene“ Vereine bzw. Organisationen und Leute sollen bei der Digitalisierung des Ehrenamts mitgenommen werden.

     

    Geplante Ergebnisse:

    • Trainer-Curriculum und Toolbox "Digitalisierung in der Freiwilligenarbeit - die Grundlagen der digitalen Arbeit": Ein allgemeines Training für Organisationen und Vereine, in dem die Grundlagen digitaler Arbeit behandelt werden; gleichzeitig soll damit aufgezeigt werden, warum ein Wandel nötig ist und was die Chancen der Digitalisierung sind
    • Handbuch "Empfehlungen zum digitalen Freiwilligenmanagement": Empfehlungen zum Mitglieder- und Ehrenamtlichen-Management (Empfehlungen zu Tools, Verwendung dieser Tools, digitale Plattformen, digitale Ehrenamtlichen-Akquise, etc.)
    • Handbuch "Digitale Freiwilligenarbeit" mit 20 guten Beispielen: Ein Leitfaden für das virtuelle Ehrenamt, damit dadurch noch mehr Menschen eine ehrenamtliche Tätigkeit ermöglicht wird.
    • Freiwilligen-Training online: Bereitstellung eines ProVol-Online-Trainings für Freiwilligenkoordinatoren und Freiwillige: Das bereits bestehende „Professional Volunteering Training“ für Ehrenamtlichen-Koordinatoren wird als digitale Training (weiter-)entwickelt, damit ein größere Flexibilität herrscht. Damit erhalten Koordinatoren weitere Möglichkeiten zur Weiterbildung, eben auch mit digitalen Möglichkeiten.
    • ProVol (Franchise) Network: Ein ProVol-Netzwerk soll etabliert werden, das ein hoch qualitatives Ehrenamtlichentraining in ganz Europa ermöglicht

     

     

  • WAKE UP! Junge Europäer werden zu "Change-Maker" für ein besseres Europa

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    Aktuelle Entwicklungen in ganz Europa zeigen einen markanten Anstieg an Populismus, Nationalismus und eine wachsende Angst vor Terrorismus und Verbrechen, welche Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit sowie Rassismus und Antisemitismus schürt. Eine negative Einstellung gegenüber Flüchtlingen, Migration und Integration wird mehr und mehr “normal”. Auch steigt bei BürgerInnen eine Entfremdung und Ernüchterung gegenüber der etablierten Politik weiter an. Gleichzeitig sinkt der Sinn für `Empowerment` was bei vielen Menschen dazu führt den Glauben in “das System” zu verlieren und sich extremen politischen Ansichten zuzuwenden. Parallel dazu steigt der Euroskeptizismus und das Vertrauen in EU Institutionen ist gesunken. Diese Entwicklungen zeigen eine dringende Notwendigkeit zu Veränderung auf: um diesem Bedarf gerecht zu werden haben Partnerorganisationen aus 8 Europäischen Ländern das Konsortium “Wake UP! - junge EuropäerInnen werden zu “Change Makern” für ein besseres Europa” gegründet.

    Das Projektkonsortium zielt darauf ab TrainerInnen, Lehrkräfte, ErzieherInnen und JugendarbeiterInnen/JugendleiterInnen mit innovativen Ansätzen, Methoden und Tools auszustatten, damit diese wiederum junge Menschen entsprechend befähigen können sich aktiver in die Gesellschaft einzubringen.

    Daher werden während der Dauer des Projekts die folgenden Ergebnisse produziert:

    • Pädagogische Leitlinien: “Wake UP” für ein Train-the-Trainer Training und ein Peer-Education Training sowie Implementierungsrichtlinien
    • Curriculum und Trainingskonzept: “Aktive Bürgerschaft”: Sensibilisierung und Aktivierung von jungen Menschen
    • Curriculum und Trainingskonzept: “Demokratische Bürgerschaft”: Wertvermittlung für junge Menschen
    • Curriculum und Trainingskonzept: “ Europäische Bürgerschaft”: Etablierung von Europäischen Werten und engagierter EU- Bürgerschaft unter jungen Menschen
    • Curriculum und Trainingskonzept: “Informierte Bürgerschaft”- wie kritisches Denken, verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Daten und die Fähigkeit verlässliche Informationen im Kontext des Internets und der sozialen Medien gefördert werden können
    EU-Programm: Erasmus+, KA205 – Strategische Partnerschaften im Bereich Jugend
    Koordinator: Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. (Deutschland)
    Kontakt: Perdita Wingerter
    Laufzeit: Februar 2019 - Juli 2021
    Webseite: wakeup-europe.eu

    Dieses Projekt (Projektnr.: 2018-3-DE04-KA205-017083) wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

     

  • "Lebenskoffer" (Suitcase of my life): Förderung des Dialogs der Generationen durch Biographiearbeit, Kunst und Kreativität

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    Projekttitel: „Suitcases of my life“: Promoting intergenerational dialogue through biographic work, art and creativity

    Projektzeitraum: 1.3.2021 - 28.2.2023

    Förderprogramm: Erasmus+ Strategische Partnerschaften für Kreativität

     

    Antragsteller/ Leitende Organisation:

    • Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. - Deutschland (Koordinator)
    Partner:
    • ILEWASI Centro de investigación, defensa y promoción de los derechos de los niños niñas y adolescentes  - Spanien
    • CYPRUS ORGANIZATION FOR SUSTAINABLE EDUCATION AND ACTIVE LEARNING (S.E.A.L CYPRUS)  - Zypern
    • Multikultura  - Republik Nordmazedonien

     

    Vision und Ziele des Projektes

    Durch unser Projekt schaffen wir wieder persönliche Begegnungen auf Augenhöhe zwischen den Generationen (d.h. Menschen unter 27 und über 65) und zwar durch Biographiearbeit, Kunst und Kreativität. So entsteht wieder ein selbstverständliches Miteinander der Generationen.

    Mit den Methoden der Biographiearbeit, Kunst und Kreativität wollen wir 1:1-Begegnungen zwischen den Generationen organisieren, damit sie miteinander ins Gespräch kommen, Gemeinsamkeiten und Verbindendes, aber auch Unterschiede entdecken, mit- und voneinander lernen und hoffentlich zukünftig in Kontakt bleiben.

    Wir schaffen neue Anlässe und Raum für Begegnungen von älteren und jüngeren Menschen, die sich nicht kennen und in der Regel sich auch nicht getroffen hätten. 

    In mehrerenTreffen unterhalten sich die Paare über ihr Leben, ihre Erfahrungen, ihre Werte und was ihnen im Leben wichtig ist. So können beide Seiten von den Erfahrungen, dem Wissen und den Kenntnissen des jeweils anderen Menschen profitieren und Neues lernen und erfahren.

    Auch Vorurteile, Stereotypen gegenüber der jeweils anderen Generation können abgebaut und der Respekt und die Wertschätzung füreinander gefördert werden.

     

    Geplante Ergebnisse:

    a. eine umfassende Studie, die einen Einblick in die Erfolgsfaktoren, aber auch die Hindernisse für intergenerationelles Lernen in Europa gibt
    b. ein Train-the-Trainer-Programm und ein Handbuch für Moderatoren/Anleiter, um ein Projekt «Koffer meines Lebens» zu leiten
    c. ein Training für junge Teilnehmer und ein Info-Sitzungsplan für Senioren zur Förderung und Unterstützung des generationenübergreifenden Dialogs und der Arbeit
    d. Online-Tutorials zu Kunst & Kreativarbeit sowie zu Kreativ-Kunst-Boxen
    e. Wanderausstellungen mit 20-30 «Koffer meines Lebens» in allen 4 Ländern und
    f. eine virtuelle Ausstellung und Galerie

     

    Als Ergebnisse sind mindestens angestrebt ein Minimum von:

    • 40 ausgebildete Moderatoren/ Anleiter
    • 40 ausgebildete und engagierte Jugendliche
    • 40 ausgebildete und involvierte Senioren
    • 8 kreative Kunst-Boxen
    • 80 Koffer des Lebens
    • 4 nationale Ausstellungen, die mindestens zweimal in jedem Land gezeigt werden und 400 Besucher erreichen
    • 1 Europäische virtuelle Ausstellung mit mindestens 1000 Zuschauern
    • 100 Partnerorganisationen kennen die Ergebnisse
    • 4000 Nutzer/Besucher sollen insgesamt durch zusätzliche Verbreitungsaktivitäten sollen erreicht werden

     

    Kontakt:

    Perdita Wingerter
    Gemeinsam leben & lernen in Europa
    Tel. +49-851-2132740
    wingerter(at)gemeinsam-in-europa.de

  • MotherSchools

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    „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ mit Sitz in Passau wurde 2021-2022 ein weiterer bayerischer Standort des Projekts „MotherSchools: Parenting for Peace!“ und wurde in Niederbayern 3 Durchgänge des Projektes organisiert.

    Das Projekt basiert auf dem weltweit erfolgreichen Konzept der „MotherSchools“ von „Frauen ohne Grenzen“ (https://wwb.org/), einer Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Wien.

    In den MotherSchools werden Mütter für die Gefahren radikaler Ideologien sensibilisiert und für die Präventionsarbeit gestärkt. Die MotherSchools sind ein einzigartiges Modellprojekt und international anerkannte Best Practice Modell, das seit 2012 in vielen Ländern erfolgreich umgesetzt wurde, darunter Bangladesch, Indien, Indonesien, Jordanien, Kashmir, Nigeria, Pakistan, Tansania, Tajikistan, aber auch in europäischen Ländern wie Belgien, England, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Österreich.

    Die MotherSchools haben zum Ziel, das Potential von Müttern beim Schutz ihrer Kinder vor Radikalisierung freizusetzen und zu stärken. Durch die physische und emotionale Nähe zu ihren Kindern nehmen Mütter eine sehr wichtige Rolle dabei ein, wenn es darum geht, negative Einflüsse von ihren heranwachsenden Kindern abzuwehren. In den MotherSchools werden die Mütter daher gestärkt: Die Teilnehmerinnen lernen über Entwicklungspsychologie, sie bekommen die Möglichkeit, kollektiv Erziehungsstrategien zu entwickeln und werden für Radikalisierungsprozesse sensibilisiert. Zudem bilden die MotherSchools einen sicheren Raum für die Mütter, um Probleme anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden und sich zu vernetzen.

    Die MotherSchools bestehen aus zehn aufeinanderfolgenden wöchentlichen Treffen über einen Zeitraum von circa drei Monaten, in welchem die Mütter sensibilisiert und trainiert werden, um ihre Familie und Gemeinschaft schützen und widerstandsfähiger zu machen.

    Der Freistaat Bayern hat das Projekt als erstes Bundesland nach Deutschland geholt. In diesem Zuge wurden die „MotherSchools“ 2017 in Bayern an vier unterfränkischen Standorten pilotiert. 2019 starteten die „MotherSchools“ erfolgreich in Nürnberg und Augsburg

    2021 starteten nun auch Mother Schools in Niederbayern in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ mit Sitz in Passau.


    Dr. Edit Schlaffer, Gründerin und Direktorin von Frauen ohne Grenzen: „Die MotherSchools sind eine internationale Bewegung, die weltweit Netzwerke von selbstbewussten und informierten Müttern bildet. So können sie ihre heranwachsenden Kinder vor den Gefahren extremistischer Ideologien und den Netzwerken radikaler Rekrutierer schützen.“

     

    Der nächste Kurs startet am 16.10.2021 um 13 Uhr in Passau und ab dem 2.11.2021 in Altötting.

    Anmeldung:

     

    Die Mütter, die Interesse haben, mitzumachen, melden sich bei Perdita Wingerter, Johanna Scheifele oder Patricia Vásquez vom Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.“.

    Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.

    Tel.: +498512132738

    projekt@gemeinsam-in-europa.de


     

  • 10 Fotos - 10 Stunden - 10 Begegnungen: junge ehrenamtliche Sprachpaten für junge Flüchtlinge

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    „10 Bilder – 10 Stunden – 10 Begegnungen“ - Ehrenamtliches Sprachpatenprojekt für jüngere Ehrenamtliche und Asylbewerber

    Zeitraum: seit März 2016

    Orte: Passau als Hauptort, und ggfs. auch in Kellberg, Büchlberg und Vilshofen, da sich dort Einrichtungen für junge unbegleitete Flüchtlinge befinden.

    Grundidee

     

    Die Grundidee des Projektes ist „peer to peer“ – Lernen auf Augenhöhe. Asylbewerber*innen unter 27 Jahren treffen 10 x  Sprachpaten*innen ungefähr gleichen Alters. Dabei geht es nicht um einen reinen, klassischen Deutschunterricht, sondern um den Austausch untereinander zu frei wählbaren Themen. Den Patenschaften wird ein Rahmen geboten, ohne strikte Vorgaben, in dem sich alle Teilnehmer*innen willkommen und ungezwungen fühlen sollen. Im Vordergrund steht der Austausch, bei dem die Teilnehmer*innen individuell auf ihre Interessen eingehen und eigene Ideen mit einfließen lassen können.

    Sowohl die jungen Ehrenamtlichen als auch die jungen Flüchtlinge erhalten im Vorfeld eine Schulung als Vorbereitung auf den Austausch. Auch erhält jeder Sprachpate eine Sprachpaten-Box mit Lernmaterialien, die speziell für junge Menschen entwickelt wurden und als Anregung/ Inspiration dienen sollen. Diese Materialien wurden von jungen Menschen entwickelt! Außerdem gibt es ein persönliches Gespräch mit jedem Teilnehmer, um die Rahmenbedingungen klar zu stellen und um die Motivation zu prüfen.

    Dann findet ein gemeinsames Matching-Treffen statt. Dort können sich die Teilnehmer*innen etwas kennenlernen und dann werden von den Koordinator*innen die Sprachpatenschaften, d.h. die 1:1-Tandems bestimmt. Vor den zehn Begegnungen suchen sich die Tandem-Partner jeweils ein Bild zu einem bestimmten Thema aus, über welches sie sich gerne unterhalten und austauschen möchten. Dies geschieht ebenfalls erst einmal in dem 1:1-Verhältnis zwischen Sprachpate*in und Asylbewerber*in in deutscher Sprache. Die Patenschaften treten in einen Austausch, der je nach Interesse und Fortschritt der Deutschkenntnisse der Teilnehmer*innen variiert. Der Sprachpate*in kann individuell auf seinen Partner eingehen, Informationen, Vokabeln und andere Deutschkenntnisse vermitteln. Allerdings liegt das Augenmerk auf dem ständigen interkulturellen Austausch, bei dem Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse miteinander geteilt werden sollen.

    Natürlich kann die Sprachpatenschaft auch über die 10 Stunden hinausgehen, wenn es denn beide Partner wünschen. Im Optimalfall entstehen Freundschaften und der Kontakt der Gruppe läuft über die zehn Begegnungen hinaus weiter, sodass Asylbewerber*innen auch längerfristig gute Kontakte zu Deutschen haben.So schaffen wir unkomplizierte Begegnungen und Kontakte von jüngeren Menschen mit und ohne Flüchtlingshintergrund und tragen so für ein besseres Miteinander sowie Verständnis von den Lebenswelten des jeweils anderen bei.

     

    Ziel

    Junge Asylbewerber unter 27, die kein oder kaum Deutsch können, bekommen bekommen durch die Vermittlung von eines gleichaltrigen Sprachpaten bzw. einer Sprachpatin  individuell die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

    Wir hoffen natürlich auch, dass sich aus diesen zeitlich begrenzten Begegnungen auch längerfristige Kontakte und Freundschaften entwickeln und sich jüngere Menschen für die ehrenamtliche Arbeit für und mit Asylbewerber/innen oder auch andere ehrenamtliche Tätigkeiten begeistern lassen.

     

    Zielgruppe:

    - jüngere Freiwillige unter 27 Jahre aus Stadt und Landkreis Passau

    - junge (unbegleitete) Asylbewerber/innen unter 27 aus Stadt und Landkreis Passau

     

    Weitere Infos zum Mitmachen:

    Aktuell läuft das Projekt als "Corona-Variante", d.h. die Begegnungen finden rein digital statt. Eine neue Ausbildungsrunde startet Anfang Februar, d.h. Mitte Februar dann die Sprachpatenschaften. Darüber hinaus könnt ihr gerne euch z.B. auch aktiv bei Aktivitäten im Gemeinschaftsraum einbringen, der hoffentlich im März wieder offen ist.

     

    Kontakt:

    Interessierte junge Ehrenamtliche oder Jugendeinrichtungen, Schulen, Bildungseinrichtungen, die mit jungen Geflüchteten arbeiten, melden sich telefonisch unter 0851/2132738 bei Elizabeth Montero Morales oder Perdita Wingerter oder via E-Mail an projekt@gemeinsam-in-europa.de

     

    Förderung:

    Das Projekt wurde bis Ende Ende 2020 durch das Programm "Sprache schafft Chancen" finanziell unterstützt, dass die Lagfa Bayern mit Freiwilligenzentren aus ganz Bayern umsetzt und dass über das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration finanziert wird.

    2021 werden wir das Projekt mit dem Preisgeld des Hidden Mover Award finanzieren, den uns die Deloitte-Stiftung verliehen hat.

     

     

  • "Mit Kompetenz ins Berufsleben" - Schulungsreihe für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen

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    "Mit Kompetenz ins Berufsleben" - Schulungsreihe für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen

     

    Zeitraum: Mai bis Dezember 2018, Informationsveranstaltung und Start am 30.7.2018 um 18 Uhr

    Förderprogramm: Sprache schafft Chancen der LAGFA Bayern aus Mitteln des Bayerischen Ministeriums für Arbeit, Soziales und Familie

    Ort: Ort 9 in Passau

    Ziel des Projektes:

    Engagierte Freiwillige informieren Geflüchtete in persönlichen Treffen oder bei Informationsveranstaltungen in einfacher Sprache über die wichtigsten Rahmenbedingungen, Erwartungen und Abläufe im deutschen und regionalen Arbeitsmarkt und begleiten sie bei den ersten Schritten in die Arbeitswelt.

    Wer kann teilnehmen?

    Interessierte, die mit Geflüchteten arbeiten (möchten) und die ihnen dabei helfen, eine Arbeit oder Ausbildung zu finden. Teilnehmen können auch Geflüchtete, die bereits gut Deutsch sprechen und anderen helfen möchten, sich in der Arbeitswelt in Deutschland zurechtzufinden.

    Ablauf der Schulung:

    Die 7 thematischen Schulungsinhalte beinhalten nicht nur relevante Informationen rund um das Thema Arbeit und Ausbildung, sondern die Teilnehmer*innen erhalten auch pädagogische Tipps, wie man diese Inhalte in einfacher Sprache an Geflüchtete weitergeben kann. Die Teilnehmer*innen bekommen außerdem ein Handbuch des Vereins zur Verfügung gestellt, in dem die wichtigsten Informationen zur beruflichen Integration von Geflüchteten zusammengetragen sind und das viele praktische Tipps enthält, wie man diese Informationen so einfach wie möglich vermitteln kann.

    Themen der Schulung sind:

    • Rechtliche Rahmenbedingungen: Wer darf in Deutschland arbeiten?
    • Berufsorientierung und Berufsplanung
    • Stellensuche und Bewerbung
    • Erwartungen in der Arbeitswelt
    • Unterstützung bei der Arbeitssuche
    • Rechtliche Grundlagen am Arbeitsplatz
    • Typische Situationen und Kommunikation am Arbeitsplatz

    Die Teilnehmer*innen erhalten außerdem am Ende der Schulung ein Zertifikat.

    Kontakt:

    Gemeinsam leben und lernen in Europa
    Perdita Wingerter/ Isabella Kremer
    Leopoldstraße 9
    94032 Passau
    Tel. 0851-2132738
    info@gemeinsam-in-europa.de


     

  • EmpowerHer: KONVERSATIONSTRAINING “SELBSTBEWUSST IM BEWERBUNGSGESPRÄCH”

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    "EmpowerHer: Konversationskurs für Migrantinnen und geflüchtete Frauen als Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche"
     

    Zeitraum: 1.2.2024 - 31.12.2025

    Förderprogramm: "Sprache schafft Chancen" des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und der Integration in Kooperation mit der Lagfa 

    Ort der Schulungen: Gemeinschaftsraum in der Lederergasse 1

    Was bieten wir den Teilnehmerinnen?

    Sie wollen in Deutschland arbeiten? Sie haben Angst vor Vorstellungsgesprächen, weil Sie noch nicht so gut Deutsch können? Kein Problem, bei uns können Sie in 1:1-Gesprächen üben, sich in Vorstellungsgesprächen gut auf Deutsch zu präsentieren.

    Außerdem bekommen Sie in jeder Stunde zuerst ganz praktische Tipps, was Sie bei Vorstellungsgesprächen gut machen können und welche Fehler Sie nicht machen sollten. Dann können Sie das mit einer Frau auf Deutsch üben.

    Diese Übungsstunden sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht.

     

    Wer kann teilnehmen?

    Migrantinnen und geflüchtete Frauen mit guter Bleibeperspektive.

     

    Themen, die wir erklären:

    • Etwas über sich erzählen
    • Schule, Studium, Ausbildung
    • Mein beruflicher Werdegang
    • Lücken im Lebenslauf erklären
    • Warum gerade diese Firma?
    • Warum ich für die Stelle geeignet bin
    • Kinderwunsch & Kinderbetreuung
    • Meine Fragen an den Arbeitgeber

    Alle Termine findet ihr hier

    Wegbeschreibung hier

     

    Kontakt:

    Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.
    Perdita Wingerter
    Leopoldstraße 9
    94032 Passau
    Tel. 0851-2132740
    info@gemeinsam-in-europa.de

  • Mental Matters – Unterstützung junger Menschen mit psychischen Erkrankungen

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    Projekttitel: Mental Matters – Unterstützung junger Menschen mit psychischen Erkrankungen
    Projektnummer: KA210-YOU-4769166D
    Dauert: 01.03.2025 – 30.04.2026
    Förderprogramm: KA210 Jugend Erasmus+ Programm

    Wer sind wir?

    „Mental Matters“ ist eine Zusammenarbeit von drei gemeinnützigen Organisationen, die sich der Jugendarbeit, sozialen Inklusion und psychischen Gesundheit widmen:

    • Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V. (Deutschland)
    • Sosiaalipedagogiikan Säätiö / Sosped Foundation (Finnland)
    • Pista Mágica – Associação (Portugal)

    Wir arbeiten mit jungen Menschen, Freiwilligen, Jugendarbeiter*innen, Fachleuten für psychische Gesundheit und NGOs zusammen. Gemeinsam wollen wir Unterstützungssysteme für junge Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen (PMPS) stärken – durch non-formales Lernen, Freiwilligenarbeit und gesellschaftliches Engagement.

    Unsere Motivation

    In ganz Europa ist etwa jede*r Dritte junge Mensch von psychischen Problemen betroffen, während der Zugang zu professioneller Unterstützung oft eingeschränkt ist. Unsere Organisationen haben jeweils vielversprechende Ansätze entwickelt – z. B. inklusive Freiwilligenarbeit, Kulturhäuser und Instrumente zur Wirkungsmessung –, sahen aber den Bedarf, voneinander zu lernen, unsere Stärken zu bündeln und unsere Angebote für junge Menschen zu verbessern.

    Dieses Projekt entstand aus unserem gemeinsamen Glauben, dass:

    • junge Menschen durch Freiwilligenarbeit, Peer-Support und non-formales Lernen wachsen, stabilisieren und aufblühen können,
    • Jugendarbeiter*innen mehr Werkzeuge und Training benötigen, um PMPS wirksam zu unterstützen,
    • nachhaltige Dienste solide Fundraising-Strategien und langfristige Organisationsstrukturen erfordern.

    Wir möchten dauerhafte Verbesserungen für die psychische Gesundheit junger Menschen schaffen – durch den Austausch bewährter Praktiken, das Lernen aus verschiedenen europäischen Modellen und die Stärkung unserer Organisationen von innen heraus.

    Ziele

    1. Umsetzung bewährter Praktiken durch Integration von mindestens zwei erfolgreichen Partner-Methoden in die lokale Jugendarbeit und psychische Gesundheitsförderung jeder Organisation.
    2. Stärkung der Kompetenzen von Jugendarbeiter*innen durch gezielte Schulungen, Hospitationen und praxisorientierte Werkzeuge zur Unterstützung junger Menschen mit psychischen Problemen.
    3. Befähigung junger Menschen durch Einbindung in Freiwilligenarbeit, Peer-Aktivitäten und non-formales Lernen zur Förderung von Wohlbefinden und Teilhabe.
    4. Organisatorische Nachhaltigkeit aufbauen durch gemeinsame Strategien für Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und langfristige Planung im Bereich der psychischen Gesundheitsförderung.
    5. Inklusion und psychisches Wohlbefinden fördern durch Verbesserung der Angebotsqualität und Beitrag zu europäischen Prioritäten im Bereich Jugend und mentale Gesundheit.

    Ergebnisse

    Entdecken Sie praktische Werkzeuge, Erfahrungen von Jugendleiter*innen und Strategien zur Unterstützung junger Menschen, die in ganz Europa mit psychischen Herausforderungen konfrontiert sind. Auf Grundlage dieser internationalen Zusammenarbeit entwickelten die Partner mehrere praktische Ergebnisse, die Jugendorganisationen, Jugendleiter*innen und Freiwillige in ganz Europa unterstützen sollen: 


    E-Book: 3 Praktiken zur Unterstützung junger Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen
    Eines der wichtigsten Ergebnisse des Projekts ist das Mental Matters E-Book, das die besten Praktiken jeder Partnerorganisation zusammenführt.
    Während des Projekts besuchten sich die Partner gegenseitig und untersuchten, wie verschiedene Organisationen junge Menschen mit psychischen Herausforderungen unterstützen. Diese Besuche ermöglichten es Jugendleiter*innen, Aktivitäten zu beobachten, neue Ansätze kennenzulernen und darüber zu reflektieren, wie diese Praktiken in ihren eigenen Organisationen angepasst werden könnten.
    Das E-Book enthält:
    • Gute Praktiken aus Deutschland, Finnland und Portugal
    • Lerntagebücher von Jugendleiter*innen, die ihre Erfahrungen während der Besuche reflektieren
    • Einblicke darin, wie verschiedene Organisationen mit Freiwilligenarbeit und Peer-Support arbeiten
    • Informationen über jede Partnerorganisation

    Die Lerntagebücher bieten eine wertvolle Perspektive auf den Austauschprozess und zeigen auf, welche Erkenntnisse die Jugendleiter*innen während des Projekts gewonnen haben.
    Das E-Book ist auf Englisch und Deutsch verfügbar.


    Vorlagen für Lerntagebücher (Learning Diary Templates)
    Als zusätzliches Projektergebnis entwickelten die Partner Vorlagen für Lerntagebücher.
    Diese Vorlagen wurden erstellt, um Jugendleiter*innen dabei zu unterstützen, ihre Lernerfahrungen während Austauschprogrammen, Job-Shadowing-Aktivitäten und Trainingsprogrammen zu dokumentieren.
    Die Vorlagen helfen den Nutzer*innen dabei:
    • Methoden und Praktiken zu reflektieren, die sie beobachtet haben
    • Zu analysieren, was gut funktioniert hat und was verbessert werden könnte
    • Zu planen, wie neue Ideen in die eigene Organisation übertragen werden können
    • Die persönliche Lernentwicklung und berufliche Weiterentwicklung zu dokumentieren
    Das Ziel dieser Vorlagen ist es, reflektierendes Lernen zu fördern und es Jugendleiter*innen und Organisationen zu erleichtern, ihre Erfahrungen zu dokumentieren und Wissen zu teilen.
    Die Vorlagen sind so gestaltet, dass andere Jugendleiter*innen und Organisationen sie leicht in ihren eigenen Projekten verwenden können.
    Sie sind auf Englisch und Deutsch verfügbar.

    Strategiepapier: Fördermöglichkeiten zur Unterstützung junger Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen in non-formalen Kontexten
    Ein weiteres wichtiges Projektergebnis ist das Strategiepapier zu Fördermöglichkeiten zur Unterstützung junger Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen in non-formalen Kontexten.
    Während des Projekts beschäftigten sich die Partnerorganisationen mit einer zentralen Frage:
    Wie können Jugendorganisationen Projekte zur psychischen Gesundheit nachhaltig gestalten?
    Um diese Frage zu beantworten, sammelten die Partner Erkenntnisse von den Leiter*innen der beteiligten Organisationen, die über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Jugendprogrammen verfügen.
    Das Strategiepapier enthält:
    • Praktische Tipps, wie NGOs Fördermittel für Projekte zur psychischen Gesundheit sichern können
    • Empfehlungen zur Entwicklung nachhaltiger Angebote für junge Menschen
    • Ratschläge zum Aufbau von Partnerschaften und Netzwerken
    • Strategien zur Ansprache von Förderern und zur Kommunikation von Wirkung
    Ziel des Strategiepapiers ist es, Jugendorganisationen dabei zu unterstützen, ihre Kapazitäten für langfristige Initiativen zur Förderung der psychischen Gesundheit junger Menschen zu stärken.
    Das Strategiepapier ist auf Englisch und Deutsch verfügbar.
    Projektergebnisse entdecken
    Alle Projektmaterialien sind kostenlos verfügbar und können unten heruntergeladen werden.
     

    Diese Materialien richten sich an:
    • Jugendleiter*innen
    • NGOs, die mit jungen Menschen arbeiten
    • Freiwillige und Peer-Educators
    • Organisationen, die sich für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen interessieren

    Wir hoffen, dass diese Materialien neue Projekte und Initiativen inspirieren, die junge Menschen mit psychischen Herausforderungen unterstützen.
    Wenn Sie Feedback zu den Materialien haben, kontaktieren Sie uns bitte unter:
    eu-projects@gemeinsam-in-europa.de

    Kontakt

    Perdita Wingerter
    Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.

  • Among us - Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung unter Migranten und Geflüchteten

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    Among us - Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung unter Migranten und Geflüchteten

    Projektnummer: 2023-1-DE02-KA210-ADU-000151021
    Förderprogramm: Erasmus +, Kleine strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung
    Dauer: 01.09.2023 - 31.08.2025
    Koordinator: Gemeinsam leben & lernen in Europa
    Kooperationspartner: Mirsal (Finnland), Copenhagen Youth Network (Denmark)

    Über das Projekt

    Im Rahmen dieses Projekts untersuchten die Partner die Situation von Migranten und Flüchtlingen in ihren örtlichen Gemeinschaften und versuchten, vorhandene Vorurteile, Voreingenommenheit, Stereotypen, Ethnozentrismus, diskriminierende Verhaltensweisen und Denkweisen sowie feindselige Einstellungen gegenüber anderen Migranten- und Flüchtlingsgruppen und deren Stigmatisierung zu ermitteln. Wir wollten auch ihre Werte, Ideen und Visionen zur Schaffung einer friedlichen Gemeinschaft kennenlernen, in der Toleranz, Integration, Verständnis und Solidarität zwischen den verschiedenen Gruppen möglich waren. Auf der Grundlage unserer Erkenntnisse wollten wir Lösungen finden, um Rassismus unter Migranten und Flüchtlingen entgegenzuwirken, wie zum Beispiel:

    • Identifizierung von Gemeinsamkeiten und Werten zwischen den verschiedenen Gruppen und Definition einer gemeinsamen Perspektive für eine friedliche Gemeinschaft
    • Überbrückung der interkulturellen Spaltung durch den Aufbau von Netzwerken verschiedener Migranten- und Flüchtlingsgruppen
    • Förderung des bürgerlichen Engagements und der Teilhabe von Migranten und Flüchtlingen durch die Organisation gemeinsamer Aktivitäten und Veranstaltungen (z. B. am „Internationalen Tag des Zusammenlebens in Frieden“ am 16. Mai)
    • Schulung von Pädagogen und Freiwilligen, die mit der Integration von Migranten und Flüchtlingen zu tun hatten, durch Empfehlungen, wie man rassistischem und diskriminierendem Verhalten unter Migranten und Flüchtlingen entgegenwirken konnte.

    Die Ergebnisse der Untersuchungen, die erarbeiteten Lösungen und unsere Empfehlungen wurden im folgenden Online-E-Book sowie im Workshop-Curriculum dokumentiert, die für eine Verbreitung in ganz Europa vorgesehen waren.

    Bitte diese Ergebnisse gerne mit anderen teilen und nutzen, damit wir alle zu einem friedlicheren und toleranteren Miteinander in unserer Vielfalt beitragen können!

     

    E-Book "Among Us" in English here

    E-Book "Among Us" auf Deutsch hier

    E-Book "Among Us" suomeksi täällä

    E-Book "Among Us" på dansk her
     

    Workshop Curriculum in English here

    Workshop Curriculum auf Deutsch hier

    Workshop Curriculum suomeksi täällä

    Workshop Curriculum på dansk her

     

     

  • "The Common Good" - Wie Gemeinwohl funktionieren kann

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    Projektnummer: 2022-1-AT01-KA210-ADU-000083495

    Förderprogramm:

     

    Erasmus +, Kleine strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung

    Dauer: 1.11.2022 – 1.11.2024

    Koordinator:

    Kooperationspartner:

      

     

    Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine und andere soziale Unruhen und Herausforderungen in unserer Gesellschaft haben gezeigt, dass das Gemeinwohl ständig bedroht ist: Die Achtung der Person, das soziale Wohlergehen und das soziale Miteinander, Frieden und Sicherheit sind nicht mehr selbstverständlich, sondern bedroht.

    In unserem Projekt "The Common Good“ (übersetzt Gemeinwohl)  wollen NGOs aus Österreich, Italien und Deutschland untersuchen, was die Zivilgesellschaft und insbesondere NGOs tun können, um den Zusammenhalt und die vorurteilsfreie Miteinander in der Gesellschaft wiederherzustellen, um demokratische Prinzipien und Werte zu schützen. Wir wollen uns auf Lösungen konzentrieren, die dazu beitragen, dass das soziale Miteinander, den Gemeinsinn, aber auch das emotionale Wohlbefinden von Menschen in den Fokus rücken. Es gilt herauszufinden, wie man Menschen emotional erreichen kann, sich wieder das „WIR“ und das „MIT- und FÜREINANDER“  aktiv einzusetzen und sich dafür auch verantwortlich zu fühlen. Denn wie man das ganz praktisch erreichen kann, gibt es viel zu wenige Studien und praxisnahe Ansätze.

    Die Partner werden bewährte Praktiken der Gemeinschaftsbildung in jedem Land untersuchen und beschreiben und selbst einige gemeinwohlorientierte Aktivitäten planen und umsetzen, wie z.B. lokale Nachbarschaftsaktionen.  Unsere Erkenntnisse, Erfahrungen und guten Lösungen, werden wir in einem EBook und in kleinen Online-Tutorials für alle Interessierten kostenlos zu Verfügung stellen.  

    Nachbarschaftsfest - Leitfaden

    Unser Team hat ein Leitfaden entwickelt, um die Organisation eines Nachbarschaftsfestes zu ermöglichen. Was ist aber ein Nachbarschaftsfest? Dabei soll das Miteinandersein von Menschen in einer Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Darunter kann ein richtiges Festival mit vielen Programmen für alle verstanden werden, aber man kann natürlich auch im kleineren Rahmen denken. Das hängt ganz von Dir/Ihnen ab. Mit unseren Tipps und Hinweise kann jeder ein Fest für seine Nachbarschaft organisieren.

    Zum Leitfaden

    Community Compass: Leitfaden für Nachbarschaftsinitiativen 

    Das Gemeinwohl besteht darin, eine faire und inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der wir das Wohlergehen aller schätzen. Das Gemeinwohl umfasst ausreichende öffentliche Dienstleistungen und Gesundheitsversorgung für alle, aber es geht auch darum, in Harmonie zusammenzuleben, einander zu respektieren und einander zu unterstützen. In dieser Art von Gemeinschaft sind Fairness und Gerechtigkeit von entscheidender Bedeutung, und das bedeutet aktive Beteiligung von uns allen und das Verantwortungsgefühl aller. Indem wir uns engagieren und einander zuhören, können wir erkennen, was wichtig ist, und unsere Verbundenheit durch Handlungen wecken, die unsere gemeinsamen Stärken täglich inspirieren.

    In unserem Leitfaden findet ihr Empfehlungen und inspirierende Aktionen, die ihr in eurer eigenen Nachbarschaft umsetzen könnt:

    Zum Leitfaden auf Deutsch

    Zum Leitfaden auf Englisch

    Zum Leitfaden auf Italienisch

    Disclaimer: „Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“

     

  • ENTREPRENEUR+ : Unternehmertum jenseits von theoretischen Konzepten fördern

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    Projekttitel:
    ENTREPRENEUR+ : EXPLORING ENTREPRENEURSHIP BEYOND CONCEPTS (Unternehmer+: Unternehmertum jenseits von theoretischen Konzepten)

    Projektnummer: 2021-1-RO01-KA220-YOU-000029184

    Projektzeitraum: 01/2022 – 08/2023

    Förderprogramm: Erasmus+ (KA220-YOU) Strategische Partnerschaften im Jugendbereich

    Ziele des Projektes

    "Entrepreneur +: Exploring Entrepreneurship beyond Concepts" ist ein Erasmus+-Projekt (Leitaktion 2 - Partnerschaften für die Zusammenarbeit). Das Projekt will die Kompetenzen von Fachkräften der Jugendarbeit verbessern, unternehmerische Kompetenzen von Jugendlichen durch qualitative Lernprogramme und – aktionen zu fördern. Dazu werden vier innovative Instrumenten und Methoden im Rahmen des Projekts entwickelt.

    Geplante Ergebnisse:
    Zu den Ergebnissen des Projekts gehören verschiedene geistige Produkte wie: ein Brettspiel für die Entwicklung nicht-formaler Lernkontexte "Future Entrepreneur", zwei Handbücher und Ausbildungslehrpläne "Von der Idee zum Unternehmen" bzw. "Wie finanziere ich mein eigenes Freiwilligenprojekt" und eine Reihe von 15 Videos "How to - Business Plan". Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Durchführung eines Businessplan-Wettbewerbs mit mindestens 40 Teilnehmern, die Organisation einer internationalen Schulung zum Thema Unternehmertum mit 24 Teilnehmern aus vier Ländern, die Durchführung von vier lokalen Freiwilligenprojekten, an denen mindestens 40 junge Menschen beteiligt waren, und die Organisation von acht Multiplikatorveranstaltungen mit mindestens 300 Jugendarbeitern.

    Zielgruppe
    Die entwickelten Produkte richten sich an Jugendbetreuer und Personen, die direkt mit jungen Menschen an ihrem Arbeitsplatz arbeiten (Lehrer, Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen usw.). Das Projekt bezieht junge Menschen aus den Partnerländern, die sich für Unternehmertum interessieren, aktiv in verschiedene Aktivitäten ein.
    Projektwebseite (demnächst):

    Antragsteller/ Koordinator:
    Cluj-Napoca Volunteer Centre or Centrul de Voluntariat Cluj-Napoca (CVCN)
     

    Partnerorganisationen:
    Gemeinsam leben und lernen in Europa (Deutschland)
    Backslash (Spanien)
    Associazione di promozione sociale joint (Italien)

    Kontakt:
    Perdita Wingerter
    Gemeinsam leben & lernen in Europa
    Tel. +49-851-2132740
    wingerter(at)gemeinsam-in-europa.de

     

     

     

    Future Entrepreneur: Brettspiel

    Ein Brettspiel zur Erweiterung deines unternehmerischen Wissens!

    Das Spiel Future Entrepreneur ist eines der Ergebnisse des ENTREPRENEUR+ Projekts, das die Spieler dabei unterstützt, auf unterhaltsame Weise etwas über Entrepreneurship zu lernen
    - besonders gut geeignet für Workshops mit jungen Teilnehmern. Es ist eine Mischung aus Ressourcenmanagement- und Entscheidungsspiel, das den eigenen Wortschatz erweitert und lernt, wie man ein Unternehmen gründet und führt.

    Zu Beginn wählt jeder der Spiele eine zufällige Businesskarte aus. Die Businesskarten sind in drei Sektoren eingeteilt: Gastgewerbe, Dienstleistungen und Lebensmittelindustrie. Jedes Unternehmen hat einige Eigenschaften, die auf der jeweiligen Karte aufgelistet sind: die jährlichen Einnahmen, die Risiken, denen es ausgesetzt ist, und die Höhe einer Kosteneinheit. Während des Spiels würfeln die Spieler und bewegen sich auf dem Spielbrett vorwärts. Ähnlich wie bei anderen beliebten Spielen werden sie je nach Feld, auf dem sie sich befinden, einen Teil ihres Geldes ein- oder auszahlen. Auf manchen Feldern müssen sie eine Karte ziehen:

    • Wissenskarten testen das unternehmerische Wissen der Spieler
    • Überraschungskarten lösen Überraschungssituationen aus, die jedoch nur Auswirkungen auf den Spieler haben, wenn er laut seiner zu Beginng gezogenen Businesskarte
    • Wachstumskarten testen die unternehmerischen Fähigkeiten der Teilnehmer und verleihen dem Spiel mehr Interaktivität

     

    Da wir eine gesunde Denkweise fördern wollen, haben wir auch die Glückspunkte eingeführt, die man nach erfolgreicher Beantwortung einer Frage auf einer Wissenskarte erhält. Die Glückspunkte haben eine spezifische Rolle im Spiel und sind mit verschiedenen Vorteilen verbunden.
    Das Spiel kann einzeln oder zu zweit mit maximal 12 Personen gespielt werden und dauert 90-120 Minuten. Ein Spielleiter ist erforderlich, um den Lernprozess der Teilnehmer zu unterstützen und die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten.

    Future Entrepreneur ist ein Open-Source-Spiel, das man ausdrucken und für gemeinnützige, pädagogische Zwecke verwenden kann: im Klassenzimmer, im Schulungsraum oder unter anderen Umständen. Das Kit enthält auch eine Druckanleitung. Das Spiel ist in 5 Sprachen erhältlich: Englisch, Deutsch, Italienisch, Rumänisch und Spanisch.
    Man kann es kostenlos downloaden: hier

    Kostenloses Handbuch: „Von der Idee zum Unternehmen“

    Das Handbuch "Von der Idee zum Unternehmen" ist ein weiteres Ergebnis des Projekts Entrepreneur+.

    Es besteht aus einem Handbuch und einem Methoden-Set mit Aktivitäten für Ausbilder und Jugendbetreuer. Sie helfen dabei, Jugendlichen theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten im Bereich Unternehmertum beizubringen. Die Materialien beinhalten Werkzeuge, Übungen und Aktivitäten für die nicht-formale Bildung. Dabei werden die Jugendlichen aktiv in den Lernprozess einbezogen.

    Damit werden zwei Ziele verfolgt:

    1. Jugendbetreuer sollen  mit Hilfe einer partizipativen Methodik die erforderliche unternehmerische Ausbildung erhalten, um eigene Workshops zu dem Thema zu geben
    2. Künftige Unternehmer sollen dabei angeleitet werden, ihre Geschäftsideen von einem Traum in eine greifbare Realität umzusetzen.


    "Von der Idee zum Unternehmen" wurde entwickelt, um ein breites Verständnis der grundlegenden unternehmerischen Themen zu fördern, auch wenn der Leser nur über ein geringes Maß an unternehmerischer Bildung verfügt. Das Material wurde von Jugendbetreuern für Jugendbetreuer erstellt, wobei die Beteiligung und Einbeziehung der Jugendlichen der Schlüssel zum Erfolg ist.

    Die Methodik ist in drei Kapitel unterteilt, die die drei Phasen darstellen, die notwendig sind, um ein eigenes Projekt zu starten:

    1. Generierung der Geschäftsidee: Es wird erklärt, wie man eine Projektidee entwickelt, Ziele festlegt, die man konkret überprüfen kann, und wie man den Projektvorschlag richtig, messbar und funktional präsentiert. Das hilft dabei, die notwendigen Schritte zu verstehen, um ein Projekt zu planen und erfolgreich umzusetzen.
    2. Geschäftsmodell: Es werden grundlegende Ideen vermittelt, wie man ein Unternehmen aufbaut und dabei alle wichtigen Dinge berücksichtigt. Das beinhaltet Mitarbeiter, Kunden, Schlüsselressourcen, Kostenmanagement und Risiken.
    3. Unternehmensführung: Alles, was man wissen sollte, um ein Unternehmen perfekt zu führen. Behandelt werden relevante Themen vom Marketing bis zum Projektmanagement.

     

    Am Ende befindet sich ein Handbuch Workshop-Anleitungen zu den einzelnen Kapiteln. Darin werden verschiedene praktische Aktivitäten vorgestellt (inklusive Dauer, Durchführungsschritte und benötigte Materialien.)

    Die Methodik ist in 5 Sprachen verfügbar: Englisch, Deutsch, Italienisch, Rumänisch und Spanisch. Man kann es kostenlos downloaden: hier

     

    Internationales Training in Cluj-Napoca

    Zwischen dem 30. Mai und dem 4. Juni nahmen 22 junge Menschen an einem internationalen Training in Cluj-Napoca, Rumänien, teil. Die jungen Leute aus vier europäischen Ländern - Deutschland, Italien, Rumänien und Spanien - hatten die Möglichkeit, kostenlos an einer Reihe von unternehmerischen Schulungen teilzunehmen, aber auch lokale Unternehmer zu treffen, von deren Erfahrungen sie lernen konnten.

    Der Kurs wurde im Rahmen des ERASMUS+-Programms organisiert, dem Programm der Europäischen Union in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Programm bietet seit mehr als 35 Jahren Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, und bis heute haben etwa 13 Millionen Menschen daran teilgenommen.

    Die Teilnehmer des Lehrgangs wurden im Rahmen eines Businessplan-Wettbewerbs ausgewählt. Sie hatten die Möglichkeit, ihre Ideen zu verbessern, um auf dem Markt wettbewerbsfähiger zu sein. Während einige erst am Anfang ihrer Reise stehen, haben andere ihr Unternehmen bereits gegründet oder werden es bald tun. Die von ihnen gewählten Geschäftsfelder sind unterschiedlich: Einige der jungen Leute wollen mit verschiedenen mobilen Anwendungen in das Unternehmertum einsteigen, andere haben sich dafür entschieden, auf der Grundlage ihrer Fähigkeiten bestimmte Dienstleistungen anzubieten, während einige bereits ihre eigene Produktionslinie für Hundepflegeprodukte, Sportbekleidung usw. ins Leben gerufen haben.

    "Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, eine neue Erfahrung, die mich aus meiner Komfortzone herausführte. Ich hatte die Gelegenheit, wunderbare Menschen aus verschiedenen Ländern kennen zu lernen, äußerst freundliche und einfühlsame Menschen, mit denen ich auch in Zukunft in Kontakt bleiben werde. Der Kurs war sehr nützlich, und ich glaube fest daran, dass er mir in der Zukunft helfen wird. Ich denke, dieser Kurs hat mir am meisten geholfen, Kosten, Risiken und Zeit besser zu managen" - Sergiu, junger Mann aus Rumänien, der ein Unternehmen gründen möchte, das sich auf die Entwicklung von Softwareprodukten spezialisiert hat.

    Zusätzlich zu den Bildungsaktivitäten genossen die Teilnehmer auch soziale und kulturelle Aktivitäten, darunter eine Stadtführung durch Cluj-Napoca und einen kulturellen Abend, bei dem jedes der vertretenen Länder kulturelle Elemente und Geschichten mit den anderen teilte.

    Der Kurs ist Teil des Programms "ENTREPRENEUR+: EXPLORING ENTREPRENEURSHIP BEYOND CONCEPTS", das von Cluj-Napoca Volunteering in Partnerschaft mit Associazione di promozione sociale Joint, Backslash Association und Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. koordiniert und von der Europäischen Kommission kofinanziert wird. 

     

     

    Entrepreneurship...aber in 2 Minuten

    Du bist ein junger Mensch, der mehr über die Welt des Unternehmertums erfahren möchte, vielleicht um sein eigenes Projekt zu starten? Oder Pädagoge, der nach Instrumenten sucht, mit denen er jungen Menschen die Welt des Unternehmertums näher bringen und ihre unternehmerischen Fähigkeiten verbessern kann?

    Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, haben wir beschlossen, eine Serie von 15 zweiminütigen Videos zu starten, die helfen, mehr darüber zu erfahren, wie man eine Geschäftsidee in die Tat umsetzen kann. Die für TikTok konzipierten Videos verwenden eine einfache und verständliche Sprache, die sowohl jungen Menschen mit geringen Kenntnissen in diesem Bereich helfen als auch erfahreneren Menschen nützliche Tipps geben kann.

    Die 15 Videos können nacheinander angesehen werden, oder ihr könnt euch nur die Videos ansehen, die ihr am interessantesten findet. Die Inhalte decken verschiedene Themen ab und können ein nützliches Instrument sein, um Antworten auf spezifische Fragen zu erhalten und sich ein klareres Bild von der Welt der Unternehmer im Allgemeinen zu machen.

    Die Videos werden euch helfen, Antworten auf Fragen wie diese zu finden: Wie definiere ich den Umfang meines Unternehmens? Wie definiere ich meine langfristigen Ziele? Welche Rechtsform sollte ich meinem Unternehmen geben? Wie kalkuliere ich meine Anfangsinvestitionen und wie verwalte ich die Kosten? Was muss ich tun, um meine Idee den Geldgebern zu präsentieren? Wie kann ich mein Personal führen? 

    Die Videos sind ein nützliches Instrument für die unternehmerische Bildung junger Menschen, da sie als Unterstützung bei der Einführung oder Vertiefung der Unterrichtsinhalte dienen kann. Die Videos sind in 5 Sprachen verfügbar (Englisch, Deutsch, Italienisch, Rumänisch und Spanisch) und können auf TikTok, Instagram, Facebook und Youtube abgerufen werden.

    Hier könnt ihr die Videos auf Englisch anschauen: https://www.tiktok.com/@entrepreneur_plus

    Hier gibt es die Videos mit deutschen Untertiteln:https://www.youtube.com/watch?v=jYQ6WZ7684Y&list=PLNAs4XySZ1GROsCRWaFjoDhrDAEiqyYg6&index=1&pp=iAQB

    Handbuch: "Wie finanziere ich mein Ehrenamtsprojekt?"

    Ihr möchtet euer eigenes Ehrenamtsprojekt umsetzen?

    Damit euer Projekt erfolgreich ist und ihr effizient arbeitet, braucht ihr unternehmerisches Wissen und unternehmerische Fähigkeiten. Gerade wenn es um die Finanzierung eines Ehrenamtsprojekts geht, kennen sich viele überhaupt nicht aus.

    Und hier wollen wir euch unterstützen. Im Rahmen unseres EU-Projekts "Entrepreneur+" haben wir Workshops zu diesem Thema durchgeführt. Unser geballtes Wissen findet ihr nun auch in unserem Handbuch „Wie finanziere ich mein eigenes Ehrenamtsprojekt?“. Das Handbuch eignet sich auch für Leute, die wenig Erfahrung im Bereich Finanzen haben.

    In dem Handbuch vermitteln wir euch nicht nur theoretische Kenntnisse, sondern es enthält auch viele praktische Übungen und Vorlagen. Wir hoffen, dass wir euch so dabei unterstützen können, eure eigenen Ehrenamtsprojekte zu finanzieren.

    In den drei Kapiteln stellen wir euch die folgenden Arbeitsschritte vor, die bei der Finanzierung eines Projektes wichtig sind:

    • Was brauche ich für mein Projekt?Ihr lernt, wie man ein Projekt plant, wie man sich genaue Ziele setzt und wie ihr ermittelt, welche Mittel ihr dafür braucht.
    • Wie bekomme ich das, was ich brauche?Euch werden verschiedene Finanzierungsmethoden vorgestellt. So könnt ihr herausfinden, welche Methode am besten zu euren Bedürfnissen passt.
    • Wie gehe ich mit dem Geld um?Ihr lernt, wie ihr einen Überblick über eure Kosten habt, wie ihr Transaktionen erfasst und wie ihr zuständige Stellen informiert.

    Ihr könnt euer Wissen dann auch weitergeben und einen Workshop selbst durchführen: Im Anhang des Handbuchs befinden sich ein Ablaufplan für einen 3-stündigen Workshop und praktische Übungen rund um das Thema Finanzierung.

    Unser Handbuch „Wie finanziere ich mein eigenes Ehrenamtsprojekt?“ könnt ihr kostenlos downloaden. Es ist in 5 Sprachen verfügbar, und zwar in Englisch, Deutsch, Italienisch, Rumänisch und Spanisch. Ihr könnt es hier kostenlos downloaden.  

     
  • Remember to act - ein Projekt zur Erinnerungskultur

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    Projekttitel: "Remember to act" UNDERSTAND - LEARN - ACT

    Projektnummer: 32.5.1C16.0053.0

    Projektzeitraum: 1.08.2022 – 31.12.2023

    Schlüsselaktion: MEET UP! Youth for Partnership, gefördert durch die Bundesstiftung Erinnern - Verantwortung - Zukunft, das Auswärtige Amt und Civil Society Cooperation

    Das Projekt "Erinnern, um zu handeln" möchte erreichen, dass junge Menschen durch generationenübergreifenden Dialog und das Erzählen von persönlichen Geschichten von Betroffenen ein tiefes Verständnis für die Gräueltaten des Nationalsozialismus, aber auch für kriegerische Konflikte entwickeln. Sie werden sensibilisiert und verstehen besser, wie wichtig es ist, aktiv gegen Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorzugehen.

    Aktionstyp: Erinnerungskultur, Jugendbeteiligung und UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

    Förderprogramm: MEET UP! Youth for Partnership, Foundation Remembrance, Responsibility and Future (EVZ)

    Hintergrundinformationen: (Erklärung: Warum ist Projekt notwendig bzw. relevant)

    Das Projekt befasst sich mit den Themen:

    - Kultur des Erinnerns,

    - Jugendpartizipation und

    - den UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung: SDG 4. Hochwertige Bildung und SDG 16. Frieden und Gerechtigkeit sowie Starke Institutionen.

    In den 3 Phasen des Projektes, bekommen junge Menschen die Möglichkeit,

    1. Geschichte und die jüngste Vergangenheit durch kulturelle Erinnerungen von einzelnen Menschen besser zu verstehen (Erinnerungskultur)
    2. die gegenwärtige Situation durch non-formale Friedenserziehung zu begreifen (Erziehung zum Frieden) und
    3. eigene Ideen zu entwickeln, wie sie die Zukunft aktiv gestalten können, basierend auf dem, was sie in den beiden vorangegangenen Phasen des Projekts gelernt haben (Jugendpartizipation).

    Die Jugendlichen werden in der Phase der Erinnerungskultur ein tiefes Verständnis für vergangene Gräueltaten und Konflikte erlangen, welches dann die Grundlage für die zweite Phase der Friedenserziehung bilden wird. Junge Menschen werden mit Hilfe von Methoden des non-formales Lernens über Frieden aufgeklärt. Diese Phase des Projekts stützt sich auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der UN, insbesondere der SDG 4 über die Qualität der Bildung und das SDG 16 über Frieden und Gerechtigkeit - starke Institutionen. In der letzten Phase werden wir die Jugendlichen dazu anregen, ihre eigenen Projektideen zu entwickeln, die zur Beteiligung der Jugendlichen an Friedens- und Demokratieprozessen beitragen sollen.

    Vision und Ziele des Projektes

    Um das Engagement junger Menschen für demokratische Prozesse und die Friedensbewegung zu fördern, werden junge Menschen mit Konzepten und Methoden des non-formalen Lernens, der Friedenserziehung und der Jugendbeteiligung vertraut gemacht.

    Um sie zu befähigen, die Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitzugestalten und für Frieden und Menschenrechte einzutreten, werden die Partner junge Menschen bei der Planung und Umsetzung ihrer eigenen Projektideen unterstützen. Daher werden die Partner nicht nur bewährte Methoden zurückgreifen, sondern die jungen Menschen auch schulen und coachen, um ihre Projektmanagement- und Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.

    Das Projekt verfolgte die folgenden Ziele:

    - Den Teilnehmern soll ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Demokratie, Frieden und Toleranz vermittelt werden;

    - Jugendliche werden über Demokratie und Frieden, aber auch über Methoden des nicht-formalen Lernens unterrichtet;

    - Junge Menschen werden in Friedens- und Demokratieprozesse eingebunden;

    - Jugendliche sollen befähigt werden, zumindest auf lokaler Ebene aktiv zu werden und sich ehrenamtlich zu engagieren und aktive Bürger zu werden.

    Umsetzung:

    In dem Projekt arbeiten die jungen Menschen in analogen, digitalen und hybriden Formaten auf internationaler und lokaler Ebene zusammen. In Deutschland und Aserbaidschan werden jeweils 5-tägige "Train-the-Trainer"-Workshops zu den Themen Erinnerungskultur und Friedenserziehung organisiert, an denen jeweils ein Koordinator und zwei Teilnehmer aus jedem Partnerland in analoger Form teilnehmen. Das Projekt wird in allen 3 Ländern mit jeweils 15 Teilnehmern auf lokaler Ebene erprobt. In einem letzten Schritt wird in Georgien ein Ideathon organisiert, an dem 6 junge Menschen aus jedem Partnerland in analoger Form teilnehmen.

     

    Ergebnisse:

    - 3 Train-the-Trainer-Konzepte zu den Methoden a) Lebenskoffer, b) Lebendige Bibliothek und c) Mündliche Überlieferung

    - 5-tägige Train-the-Trainer-Schulung in DE

    - nationale Pilot-Tests (mindestens 15 junge Teilnehmer/Land)

    - 3 virtuelle Austauschtreffen (mind. 30 junge Teilnehmende)

    - Sammlung bewährter Praktiken von friedenspädagogischen Trainings

    - 5-tägige "Lern- und Trainingsaktivität" in AZE

    - gemeinsames Trainingskonzept für ein friedenspädagogisches Training, national erprobt

    - Ideathon in GEO ==> 3 Ideen für Aktivitäten, die in allen Ländern umgesetzt werden sollen

    - Website, Videos, Social Media Aktivitäten, PR-Arbeit, 1 internationale Online-Konferenz

    Die Ergebnisse findet man auf Deutsch, Englisch, Aserbaidschanisch und Georgisch auf der Projektwebseite.

    Projektwebseite:

    www.remember-to-act.de

    Partnerschaft:

    Antragsteller/ Leitende Organisation: Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V., Germany

    Partnerorganisationen: Azərbaycan Respublikası Gənclər Təşkilatları Milli Şurası (Nayora); ProActive Group Georgia (PGG)