Aktuelle Projekte - Eine Übersicht
Unser Verein setzt viele und vielfältige Projekte um, die zum größten Teil rein ehrenamtlich organisiert werden. Im Durchschnitt werden in unserem Verein monatlich 2.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet! Hier eine Übersicht über die aktuell laufenden Projekte, die zum Teil seit vielen Jahren laufen. Hier ein Liste über langlaufende Projekte, aber schaut am Ende auch noch, da wir dort auch die aktuellen Projekte als direkte Projekte mitauflisten:
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The FutureMe – Jugendarbeiter*innen und jungen Menschen Zukunftskompetenzen vermitteln
Projekttitel: The FutureMe – Jugendarbeiter*innen und jungen Menschen Zukunftskompetenzen vermitteln
Projekt Nummer: 2024-2-DE04-KA220-YOU-000287434
Dauer: 1.3.2025 - 28.2.2027
Förderprogramm: Erasmus+ KA220 Youth Erasmus+ ProgrammeWer sind wir?
Das Konsortium besteht aus „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ (Deutschland) als Koordinator sowie dem Cluj-Napoca Volunteer Center (Rumänien), Joint (Italien) und Backslash (Spanien). Wir sind kleine NGOs aus Deutschland, Rumänien, Spanien und Italien, die im Bereich der non-formalen Jugendarbeit, der Freiwilligenarbeit und der Bereitstellung non-formaler Lernmöglichkeiten tätig sind.
Hintergrundinformationen: Warum machen wir dieses Projekt?
Junge Menschen stehen heute vor großen Herausforderungen – vom Klimawandel über Arbeitslosigkeit und digitalen Wandel bis hin zu Kriegen und kriegsähnlichen Konflikten und psychischen Problemen. Viele sind unsicher, was ihre Zukunft angeht. Daher ist es für Jugendarbeiter unerlässlich, die richtige Unterstützung anzubieten. Dafür muss sich die Jugendarbeit aber auch an eine sich schnell verändernde Welt anpassen. Junge Menschen müssen Zukunftskompetenzen wie Resilienz, kritisches Denken und Problemlösungskompetenz erlernen – und Jugendarbeiter benötigen die richtigen Werkzeuge und Methoden, um sie dabei zu unterstützen.
Gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt: Fast die Hälfte aller beruflichen Qualifikationen wird sich in den nächsten Jahren ändern. Auch die Jugendbetreuer selbst müssen zukunftsfähig sein, um die nächste Generation selbstbewusst anleiten zu können.
Aus diesem Grund wurde FutureMe ins Leben gerufen: um praktische, zukunftsorientierte Schulungen anzubieten, die Jugendarbeitern dabei helfen, sich weiterzuentwickeln, länderübergreifend Kontakte zu knüpfen und junge Menschen darauf vorzubereiten, ihre eigene Zukunft in einer unsicheren Welt zu gestalten.Unsere Motivation:
Als Führungskräfte kleiner NGOs müssen wir selbst fit für die Zukunft sein und uns laufend an die veränderten Bedürfnisse junger Menschen, aber auch an die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen anpassen. Mit „FutureMe“ wollen wir aber auch die Qualität unserer eigenen Arbeit verbessern und sicherstellen, dass wir der nächsten Generation die Fähigkeiten und Werkzeuge vermitteln, die sie für eine erfolgreiche Zukunft braucht. In einer sich rasant wandelnden Welt ist es entscheidend, den jungen Menschen, mit denen wir arbeiten oder die sich bei uns engagieren, die passende Unterstützung zu bieten.Darum möchten wir sie nicht nur beim Erwerb beruflicher und sozialer Kompetenzen unterstützen, sondern auch darin, die großen Aufgaben der Zukunft aktiv anzugehen. Junge Menschen brauchen Resilienz, Anpassungsfähigkeit und Zukunftsdenken, um Herausforderungen mit Selbstvertrauen zu begegnen.
Darüber hinaus möchten wir Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter in ganz Europa dabei unterstützen, mit den schnellen Veränderungen Schritt zu halten, um weiterhin junge Menschen – durch Weiterbildung und Kompetenzentwicklung - auf eine unsichere Zukunft vorzubereiten.Ziele:
1. Die Effektivität der Jugendarbeit zu steigern, indem wir den Jugendarbeitern hochwertige Lernmöglichkeiten bieten, um sie besser auf die Zukunft vorzubereiten.
2. Jugendarbeiter mit Fähigkeiten, Know-how, Methoden und Werkzeugen ausstatten und ihre Kapazitäten stärken, um auch junge Menschen dabei zu unterstützen, zukunftsfähig zu sein.
3. Unterstützung der beruflichen Weiterentwicklung von Jugendarbeitern und anderen Fachkräften in der Jugendarbeit, um sie auf das Denken in die Zukunft vorzubereiten und ihnen die Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, mit der Zukunft umzugehen und diese in ihrer Arbeit anzuwenden.
4. Das non-formale Trainingsprogramm „FutureMe – Skills for the future“ zu einem hochmodernen Training auf europäischer Ebene im Bereich der Jugendarbeit machen
5. Junge Menschen erwerben „Kompetenzen für die Zukunft“ und werden proaktiver und widerstandsfähiger bei der Gestaltung ihrer Zukunft und der Bewältigung künftiger Herausforderungen.Aktivitäten:
- Entwicklung einer Präsenzschulung für Jugendarbeiter, um sie durch den Erwerb von „Kompetenzen für die Zukunft“ auf die Zukunft vorzubereiten.
- Entwicklung eines Train-the-Trainer-Programms für Jugendarbeiter, damit diese jungen Menschen auch im persönlichen Gespräch „Kompetenzen für die Zukunft“ vermitteln können
- Pilotversuche dieser Schulungen auf nationaler Ebene
- Anpassung dieser beiden Schulungen an ein interaktives Online-Schulungsprogramm zum Selbststudium auf einem Lernmanagementsystem (LearnWorld)
- Pilotierung des Selbstlerntrainings auf nationaler und internationaler Ebene
- Förderung von Ausbildungsprogrammen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, um sie als hochmoderne Ausbildung für Jugendarbeiter zu etablieren
Ergebnisse:
2 Curricula mit 13 Modulen, einschließlich Schulungsmaterialien, die als Präsenz- und eTraining-Versionen in 5 Sprachen verfügbar sind
Pilottest der persönlichen Version in LTTA mit 20 Jugendarbeitern
3 ausgebildete Jugendbetreuer pro Land bilden mindestens 25 junge Menschen aus
eTraining-Kurs zum Thema LMS
Online-Pilotprojekt von FutureMe eTraining mit 100 Jugendarbeitern, 80 erhalten Zertifikate
Werbematerialien und 4 nationale und 1 internationale Multiplikatorveranstaltung
Teilnehmer sind zukunftsfähigÜber das Trainingsprogramm
Die Ausbildung besteht aus 13 Modulen, wobei das Modul „Foresight – Über die Zukunft nachdenken und sie vorhersagen“ als Einführung dient.
Die weiteren 12 von uns identifizierten „Skills for Future“ basieren auf dem Weltwirtschaftsforum (Future of Jobs Report 2023), dem Modell der 8 europäischen Schlüsselkompetenzen für Bürger, dem VUCA- und dem BANI-Modell. Die Fähigkeiten Mut, Hoffnung und technisch versierte Resilienz haben wir selbst als Zukunftskompetenzen identifiziert.
1. Intro: Umgang mit und Vorhersage der Zukunft
2. Analytisches und kritisches Denken
3. Kreatives Denken, Innovation, Argumentation und Ideenfindung
4. Resilienz, Stresstoleranz, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Agilität
5. Emotionale Intelligenz, Management und Regulierung von Emotionen
6. Motivation und Selbstbewusstsein (persönlich und sozial)
7. Neugier und lebenslanges Lernen
8. Technologische/digitale Kompetenz, stärkere Nutzung von Technologie
9. Zuverlässigkeit, Selbstmanagement und Liebe zum Detail
10. Zwischenmenschliches Verständnis und Effektivität, Zuverlässigkeit, Empathie, Achtsamkeit in der verbalen und nonverbalen Kommunikation und aktives Zuhören
11. Führung und sozialer Einfluss, bürgerschaftliches Engagement, Initiative und Entscheidungsfindung
12. Qualitätskontrolle, Managementfähigkeiten
13. Technisch versierte Belastbarkeit: Innovationen meistern und gleichzeitig durch praktische Fähigkeiten und leistungsorientierte Unabhängigkeit auf dem Laufenden bleibenKontakt:
Perdita Wingerter, Gemeinsam leben & lernen in Europa -
All Inclusive - Der Podcast für alle
Projekttitel: All Inclusive – Der Podcast für alle
Projektnummer: 2024-1-CZ01-KA220-ADU-000246131
Projektdauer: 01.09.2024 – 31.08.2026
Förderprogramm: Erasmus+, KA220-ADU – Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung
Koordinator: Dobrovolnické centrum, z.s., Ústí nad Labem (Tschechien)
Partner: Gemeinsam Leben und Lernen in Europa und UNIAMOCI (Italien)
Vision und Ziele des Projekts
All Inclusive hat das Ziel, Podcasts zu einem Werkzeug für soziale Inklusion zu machen. Menschen mit Behinderungen sollen dabei unterstützt werden, ihre Stimmen und Erfahrungen zu teilen. Durch barrierefreie Podcasts möchten wir Vorurteile abbauen, soziale Hürden überwinden und eine Medienwelt schaffen, in der jeder Mensch gesehen, geschätzt und einbezogen wird.Das Projekt möchte außerdem zeigen, wie man barrierefreie Podcasts einfach und verständlich erstellen kann. So soll Podcasting zu einem Raum werden, in dem alle – unabhängig von ihren Fähigkeiten – mitmachen und glänzen können.
Ergebnisse
Die Ergebnisse, Lösungen und Empfehlungen des Projekts werden hier dokumentiert und geteilt, um in ganz Europa inklusives Podcasting zu fördern. Im Projektzeitraum sollen folgende Ergebnisse erreicht werden:- Ein einfacher und inklusiver Kurs „Wie erstelle ich einen Podcast?“, der Schritt für Schritt zeigt, wie man einen Podcast produziert.
- 30 inklusive Podcast-Episoden zu allgemein interessanten Themen, die in leicht verständlicher Sprache eine Brücke zwischen verschiedenen Gemeinschaften schlagen und Vorurteile abbauen.
- Ein praktischer Leitfaden für inklusives Podcasting in mehreren Sprachen, damit Organisationen das Modell des inklusiven Podcastings übernehmen können.
- Eine Reihe von Online-Workshops in Tschechien für gemeinnützige Organisationen und Menschen mit Behinderungen, um die Methode des inklusiven Podcastings zu verbreiten.
- Eine crossmediale Aufklärungskampagne mit Influencern, Treffen mit dem Podcast-Team und Öffentlichkeitsarbeit, um die Ergebnisse und Vision des Projekts zu teilen.
Durch die Bereitstellung von Ressourcen stellt das Projekt Werkzeuge für Lehrkräfte, gemeinnützige Organisationen und Medien bereit, um inklusivere Umgebungen zu schaffen.

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ProVol Learn – Digitalisierung von Freiwilligengewinnung und Onboarding durch eTraining
Projekttitel:ProVol Learn – Digitalisierung von Freiwilligengewinnung und Onboarding durch eTraining
Projektnummer: 2025-1-CZ01-KA210-ADU-000349772
Laufzeit: 01.09.2025 – 31.10.2026
Förderprogramm: KA210 Erwachsenenbildung – Erasmus+Wer sind wir?
„ProVol Learn“ ist eine Zusammenarbeit zwischen drei gemeinnützigen Organisationen mit Schwerpunkt auf freiwilligem Engagement, Organisationsentwicklung und Erwachsenenbildung:
• Dobrovolnické centrum, z.s. (Tschechien)
• Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V. (Deutschland)
• BildungsLAB – Hands&Minds Learning Center (Österreich)Wir arbeiten mit Freiwilligenkoordinatorinnen, NGOs, zivilgesellschaftlichen Initiativen, ländlichen Gemeinden, Expertinnen für digitale Bildung sowie Freiwilligen aus ganz Europa. Gemeinsam wollen wir den Onboarding-Prozess für Freiwillige professionalisieren, beschleunigen und digitalisieren – durch moderne eTrainings und zugängliche Lernplattformen.
Unsere Motivation
Viele Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten – besonders kleine NGOs und solche in ländlichen Regionen – nutzen immer noch zeitintensive, manuelle Anmelde- und Einführungsprozesse.
Dies führt zu:- Überlastung von Koordinator*innen
- ungleicher Vorbereitung von Freiwilligen
- Barrieren für Menschen, die helfen möchten, aber wenig Zeit haben oder nicht persönlich teilnehmen können
Dieses Projekt entstand aus unserer gemeinsamen Überzeugung, dass:
• digitale Tools wie LMS Recruiting & Onboarding revolutionieren können
• flexible, selbstgesteuerte Einführungskurse Freiwilligenarbeit zugänglicher machen
• Wissensaustausch kleinen NGOs hilft, professionelle Systeme aufzubauenWir möchten nachhaltige Verbesserungen für den Freiwilligensektor schaffen, indem wir digitale Infrastruktur aufbauen, eTrainings entwickeln und Mitarbeitende im digitalen Freiwilligenmanagement stärken.
Ziele
- Digitale Onboarding-Lösungen umsetzen– durch die Nutzung eines Learning Management Systems (LMS) zur Automatisierung von Registrierung und Einführung.
- Kompetenzen von Mitarbeitenden stärken– durch Schulung zu LMS-Nutzung, eTraining-Gestaltung und digitalem Freiwilligenmanagement.
- Selbstgesteuerte Onboarding-Module entwickeln, die Freiwillige jederzeit und überall absolvieren können – besonders wertvoll für ländliche Regionen.
- Onboarding-Praktiken in 60 NGOs analysieren(CZ, AT, DE), um Bedarf und Best Practices zu erkennen.
- Ergebnisse und Tools mit Organisationen in ganz Europa teilen– durch Handreichungen, Seminare und frei zugängliche Ressourcen.
Erwartete Ergebnisse
• Forschungsbericht zu Onboarding-Praktiken in Organisationen mit Freiwilligen
• Selbstgesteuerte Onboarding-eTrainings über LMS
• Digitale Registrierungsfunktion für Freiwillige
• „ProVol – Empfehlungshandbuch“ zur digitalen Einführung von Freiwilligen
• 5 internationale Online-Multiplikator-Events für NGOs aus Europa
• Mehr digitale Kompetenz und Effizienz im FreiwilligenmanagementKontakt
Perdita Wingerter
Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V. -
"Gemeinschaftsraum"
"Der Gemeinschaftsraum - Ein Ort des Miteinanders und der Begegnung"
Zeitraum: seit Juni 2017
Förderprogramm:
* "Miteinander leben - Ehrenamt verbindet" des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in Kooperation mit Lagfa Bayern (until 12/2025)
* „Der Gemeinschaftsraum" ist seit 2017 Teil des bayernweiten Projekts "Miteinander leben - Ehrenamt verbindet" gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und koordiniert von lagfa bayern e.V.
Ort: Lederergasse 1, 94032 Passau (Innstadt)
Was ist der Gemeinschaftsraum?
Der Gemeinschaftsraum in Passau (Lederergasse 1 in der Innstadt) ist ein Treffpunkt / Nachbarschaftstreffen, wo sich Einheimische, Neuankömmlinge, Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund, Jung und Alt, Erwerbstätige und Arbeitslose, Menschen mit und ohne Behinderung usw. treffen und sich gemeinsam ehrenamtlich engagieren. Gemeinsame Projekte, Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten, Treffen und Schulungen werden von Ehrenamtlichen organisiert.
Im Gemeinschaftsraum finden Interessierte Raum für ihre eigenen Ideen und Aktivitäten, sofern diese einen respektvollen Umgang mtieinander fördern. Der Raum dient als Innoviations- und Experimentierfeld für neue, offene Formen des ehrenamtlichen Engagements für alle Interessierten. Vereinsmitglieder und Mitgliedsorganisationen können den Raum für Treffen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen buchen und erhalten bei Bedarf Unterstützung in Form von Informationen, Beratungen und Schulungen.
Welche Aktivitäten finden im Gemeinschaftsraum statt?
- Kulturabende
- Treffen Frauencafe
- Schulungen und Informationsveranstaltungen für Freiwillige
- Treffen zwischen ehrenamtlichen Mentor*innen und ihren Mentees
- Spielabende (jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat)
- "Sing mit mir" - Gemeinsames Singen für alle (einmal im Monat)
- Kreativabende
- Nähcafé für Frauen
- Solidarity Bread: Gemeinsam Brot backen für die Tafel
- Handy-Nachhilfe (nicht nur) für Senior*innen
- Café Deutsch
- "So schmeckt die Welt" - Gemeinsam kochen und die Welt entdecken
- "So tanzt die Welt" - jeder kann mitmachen, auch ohne Partner
- Resteessen: Jeder bringt Reste mit und wir kochen gemeinsam
- Beratung für Freiwillige (z.B. Tipps)
- Ausstellungen
- Kleinere Musik- und Kulturabende
- Diskussionsgruppen
- und vieles mehr …
Diese vielfältigen Aktivitäten und Angebote werden durch das Engagement zahlreicher Freiwilliger ermöglicht. Einzelne Angebote werden durch Projektmittel oder Budgetumschichtungsen anderer Förderer finanziert.
Aktuelle Termine finden Sie auf unserer Seite "Termine" oder auf unserem Instagram und Facebook Profil
Das aktuelle Programm können Sie als PDF-Dokument auf unserer Homepage www.gemeinsam-in.europa.de oder unter "Neuigkeiten" herunterladen
Wegbeschreibung hier
Contact:
Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.
Perdita Wingerter
Leopoldstraße 9
94032 Passau
Tel. 0851-2132740
info@gemeinsam-in-europa.de
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Ehrenamtliche Sprachpaten für Kinder aus aller Welt
Projekttitel:
Ehrenamtliche Sprachpaten für Kinder aus aller Welt
Finanzierung:Das Projekt wird seit 2014 ausschließlich durch Spenden finanziert. Für das Schuljahr 2022/23, 2023 und 2024 finanzierte die Katholische Erwachsenenbildung (KEB Passau e.V.) 4 Schulungen.
Aber der Bedarf nach ehrenamtlichen Sprachpaten steigt – wir sind also weiter auf der Suche nach Unterstützern. Jede Spende wird ausschließlich für die Organisation des Sprachpatenprojektes verwendet! Damit die Organisation des Sprachpatenprojektes gelingt, sind wir auf weitere Spenden angewiesen.Hintergrund und Zielsetzung:
Das Projekt „Sprachpaten“ soll Kindern und Jugendlichen mit Migrations- und Fluchthintergrund in Stadt und Landkreis Passau dabei helfen, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen. Dafür bilden wir ehrenamtliche „Sprachpaten“ aus, die sich einmal wöchtentlich mit ihren „Patenkindern“ treffen, um eine Stunde lang im eins-zu-eins-Format spielerisch Deutsch zu üben. Das Ziel des Projekts ist es, dass die Kinder und Jugendlichen so schnell wie möglich dem Unterricht folgen und sich mit anderen Kindern unterhalten können. Dadurch möchten wir:
- die Bildungschancen der Kinder erhöhen
- es auch Nichtmuttersprachlern ermöglichen, eine Realschule oder ein Gymnasium zu besuchen
- die Integration der Kinder fördern
- das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler stärken
- Menschen aus der Region motivieren, sich aktiv und ganz praktisch für Integration zu engagieren.
Als Sprachpate kann sich jeder bewerben, der Muttersprachler ist oder Deutsch auf sehr gutem Niveau beherrscht, offen für fremde Kulturen ist, Spaß an der Arbeit mit Kindern hat und sich zuverlässig ehrenamtlich engagieren möchte. Um einen Lernerfolg erzielen zu können, sollte die Patenschaft für mindestens ein Schuljahr übernommen werden. Die Sprachpaten werden im Vorfeld sorgfältig ausgewählt, müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und eine von uns durchgeführte Schulung (3 Termine) mitmachen. Erst wenn sichergestellt ist, dass ein Bewerber geeignet ist, werden wir ein Kind vermitteln.
Die Sprachpaten werden von uns mit dem notwendigen pädagogischen und interkulturellen Wissen sowie mit Informations- und Lehrmaterial ausgestattet. An jeder Schule steht den Sprachpaten eine sogenannte „Sprachpatenkiste“ zur Verfügung, in der wir Lern-, Lehr- und Spielmaterialien für die Sprachpaten kostenlos bereitstellen.Die Treffen mit den Kindern finden ausschließlich in der Schule bzw. im Hort statt. Eine Sprachpatenschaft dauert im Idealfall so lange an, bis die Deutschkenntnisse des Kindes so gut sind, dass es ohne Unterstützung des Sprachpaten selbständig kommunizieren und dem Unterricht folgen kann.
Zudem organisieren wir regelmäßige Treffen für die Sprachpaten, bei denen sie sich mit anderen Sprachpaten und mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins austauschen und wichtige zusätzliche Informationen für ihre Arbeit erhalten können. Um die Anfahrtswege der Sprachpaten so gering wie möglich zu halten, finden die Treffen an verschiedenen Orten statt. Bisher waren das: Passau, Vilshofen, Hauzenberg, Bad Griesbach und Pocking.
Die Teilnahme an dem Projekt ist für Sprachpaten, Kinder und Schulen freiwillig und kostenlos.Seit Juli 2013 haben wir insgesamt 311 Sprachpaten ausgebildet und etwa 1470 Kinder vermittelt bzw. in unserer Datenbank erfasst. Aktuell (Schuljahr 2024/25) sind 41 Sprachpaten bereit ein Kind zu betreuen und 162 Kinder profitieren von dem Programm. Insgesamt 22 Schulen in der Stadt und im Landkreis haben dieses Schuljahr Bedarf angemeldet.
Die aktuellen Termine:
Wir organisieren für dieses Schuljahr noch eine weitere neue, verbindliche Schulungsreihe für Sprachpaten. Die Termine sind:
Freitag, 30. Januar 2026, 14-17 Uhr und
Samstag, 31. Januar 2026, 10-17 Uhr
Schulungsort ist der Gemeinschaftsraum von "Gemeinsam leben & lernen in Europa", Lederergasse 1, 94032 Passau
Anmeldung:
Wenn Sie Interesse daran haben, Sprachpate zu werden oder weitere Fragen zum Projekt haben, kontaktieren Sie uns telefonisch unter 0851/2132738 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an sprachpaten@gemeinsam-in-europa.de. Wir freuen uns über Ihr Engagement!
Dauer:
Der Einsatz der Sprachpaten ist als langfristiges Projekt angelegt. Ein Einstieg ist auch während des laufenden Schuljahres jederzeit möglich.
Sie wollen uns unterstützen?
Da wir für die Weiterführung des Projekts auf Spenden und freiwillige Zuschüsse angewiesen sind, können Sie uns auch finanziell unterstützen. Als anerkannte gemeinnützige Organisation können wir Ihnen Spendenbescheinigungen ausstellen. Jede Spende ist willkommen und hilft!
Unsere Kontoverbindung:
VR GenoBank DonauWald eW
IBAN: DE90 7419 0000 0003 2381 80
BIC: GENODEF1DGV
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Café Deutsch - Lass uns mal über die Arbeit und das Leben reden
Laufzeit:
ab September 2019 bis 31.12.2026, donnerstags zweimal im Monat
Förderprogramm: "Sprache schafft Chancen" des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und der Integration in Kooperation mit der Lagfa Bayern
Hintergrund:
Die Nachfrage nach individuellen Sprachpaten zur Begleitung und Unterstützung von Geflüchteten ist weiterhin in großem Umfang vorhanden, jedoch die Bereitschaft, sich auf ein solch zeitintensives Ehrenamt einzulassen ist gering.
Genau hier setzt unser Projekt an: um Geflüchteten weiterhin die Möglichkeit zu bieten, ihr Deutsch praktizieren bzw. verbessern zu können, gleichzeitig aber den geringeren zeitlichen Ressourcen der (potentiellen) Ehrenamtlichen gerecht zu werden, bieten wir das "Café Deutsch" an: Auf den zeitlichen Einsatz von max. zweimal im Monat 2 Stunden plus etwas Vorbereitungszeit begrenzt, können sich Ehrenamtliche als Sprachpaten/Thementisch-Leiter*in auf Zeit betätigen. Geflüchtete haben wiederum die Gelegenheit, mit Deutschen ins Gespräch zu kommen und die deutsche Sprache aktiv anwenden zu können.
Ziel:
Zweimal im Monat an einem Donnerstag organisiert der Verein ein „Café Deutsch“, wo Geflüchtete an verschiedenen Thementischen alltagtaugliches Deutsch - vor allem für das Berufsleben - aktiv (selbst sprechen) und passiv (Gesagtes - auch auf Bayerisch - verstehen können) üben können. Die Thementische werden von Freiwilligen (Ehrenamtliche und Beschäftigte mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund sowie Freiwilligen aus der Region) "betreut", die mit den Teilnehmenden
a) über typische Gesprächssituationen in ihren Berufsfeldern berichten und berufsbezogenes Vokabular sowie typische Kommunikationssituationen in dem Arbeitsfeld üben können. So erfahren die anerkannten Asylbewerber*innen in einfacher Sprache über die Gepflogenheiten, Rahmenbedingungen, Erwartungen und berufsspezifisches Vokabular auf dem (regionalen) Arbeitsmarkt.
b) über alltägliche Dinge und Gegebenheiten reden können, um Kontakt zu "Einheimischen" aufbauen zu können
c) Basisdeutsch und Grundlagen der Alltagssprache üben, wenn das Sprachniveau der Teilnehmenden noch sehr gering ist.
c) bei Bedarf können auch grammatikalische Themen aufgegriffen werden, wenn dies für Teilnehmende wichtig und relevant ist.Termine
Aktuelle Termine für das Café Deutsch erfährt man im Monatsprogramm von unserem "Gemeinschaftsraum". Das aktuelle Monatsprogramm findet man immer auf unserer Eingangsseite www.gemeinsam-in-europa.de.
Förderinfo:
Das Projekt wird durch das Programm "Sprache schafft Chancen" finanziell unterstützt, dass die Lagfa Bayern mit Freiwilligenzentren aus ganz Bayern umsetzt und dass über das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration finanziert wird.

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Frauen-Erleben-Kulturen - Treffpunkt für Frauen aus aller Welt
Es ist nicht immer leicht, sich in einem fremden Land zurecht zu finden: die Sprache an sich, die Kommunikation, das Verhalten, der Umgang miteinander, das Essen - einfach alles ist anders und fremd. Es fällt schwer, sich zurechtzufinden, Freundschaften zu schließen und Menschen zu finden, mit denen man reden kann. In den ersten Jahren ist man viel allein, redet wenig und kommt selten raus. Tammy Hendrickx, ehemaliges Vorstandsmitglied unseres Vereins, hat dies selber erlebt, als sie vor einigen Jahren aus Kanada nach Deutschland kam. Sie initiierte den Frauentreff 2009. Von 2009 - 2020 organisierten die Niederländerin Ankie Visschers und die Deutsche Maritta Steinmeier einmal im Monat einen Ausflug, eine Besichtigung, Vorträge oder Kulturabende für Frauen aus aller Welt.
Seit 2020 findet der Frauentreff nun im "Gemeinschaftsraum" des Vereins in der Lederergasse 1 statt, nämlich jeden 1. und 3. Freitag im Monat von 15-17 Uhr.
Dort hatten Frauen die Möglichkeit, über ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu reden - und zwar in einem Kreis von Frauen, die verstehen, wovon man redet. Außerdem kann man anderen von seiner Kultur, seiner Heimat und Familie erzählen bzw. von anderen Ländern und Kulturen etwas lernen. Aber der Frauentreff ist vor allem dazu da, dass man nette Frauen kennenlernt, sich gut unterhält, sich austauscht, lacht, gemeinsam Spass hat.
Wer mehr wissen will, informiert sich beim Verein unter Tel. 0851-2132738, info(a t)gemeinsam-in-europa.de.
Die regelmäßigen Treffen in lockerer Runde finden in der Regel zweimal im Monat statt.
Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Email in der Geschäftsstelle, damit wir Ihnen die aktuellen Termine und Aktionen mitteilen können. Wenn Sie uns Ihre Email schicken, können wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen, wo sie dann jeden Monat aktuell über alle Planungen informiert werden.
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Gemeinsam aktiv: So singt, tanzt und schmeckt die Welt
So schmeckt, tanzt und singt die Welt
Zeitraum: 1.5.2024 - 31.12.2025
Ort: Gemeinschaftsraum, Lederergasse 1
Förderprogramm: "Sprache schafft Chancen" mit finanzieller Förderung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und der Integration
Was machen wir?
2-3 mal im Monat organisiert der Verein folgende Begegnungsformate:
a) "So schmeckt die Welt": jemand mit Migrations- oder Fluchthintergrund sucht 2-3 Rezepte für ein typisches Landesgericht aus. Wir besorgen die Lebensmittel und gemeinsam wird gekocht, wobei dabei auch Vokabeln rund ums Essen vermittelt werden und man unkompliziert mit deutschen Ehrenamtlichen ins Gespräch kommt
b) "So tanzt die Welt": unter der Anleitung eines professionellen Tanzlehrers bzw. eine -lehrerin wird einmal im Monat ein landestypischer Tanz gemeinsam einstudiert. Mit Bewegung kommt man gemeinsam in Kontakt und tanzt zusammen. Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund sind eingeladen volkstümliche Tänze vorzuführen und andere anzuleiten.
c) So singt die Welt: in jedem Treffen wird gemeinsam ein Lied aus einem anderen Land einstudiert. Gemeinsam wird der Text dann auch auf Deutsch übersetzt. Wir suchen immer ein Lied aus einem anderen Land aus, Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund bereiten die Texte vor, suchen nach Musiker*innen, die begleiten können.
So kommen auch Deutsche in Kontakt mit anderen Sprachen und das gemeinsame Übersetzen und Singen verbindet.
Kontakt:Perdita Wingerter / Petra Stangl / Zainab Yousofi
Tel. 0851-2132738
projekt@gemeinsam-in-europa.de

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IMPROVE Passau: Inklusionsnetzwerk und Engagementplattform Tatennetz
Unter dem Motto "Improve - Inklusion machen" führen wir seit dem 1.10.2022 verschiedene Projekte durch, um das Thema "Inklusion durch Ehrenamt" in Stadt und Landkreis voranzubringen. Folgende Projekte haben wir schon umgesetzt bzw. sind gerade dabei:
5. Projekt: "Simply Mixed - Der inklusive Podcast"
Projektzeitraum: 1.1.- 31.12.20264. Projekt: Tatennetz Inklusion Passau: Informieren - Beraten - Schulen - Vernetzen
Projektzeitraum: 1.1.- 31.12.20253. Projekt: Netzwerk Inklusion
Projektzeitraum: 1.1.2024 – 31.12.20242. Projekt: Check my City
Projektzeitraum: 1.10.2023 – 31.12.20231. Projekt: ImProve Passau – Inklusion machen
Projektzeitraum: 1.10.2021 – 31.12.2022Förderprogramm: Alle diese 5 Projekte wurden im Rahmen des Projektes "Teilhabe und Inklusion durch Engagement" der Lagfa Bayern durchgeführt, das durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird.AKTUELLES: Wir suchen Menschen mit Beeinträchtigungen, die unsere Webseite www.inklusion-passau.de checken: wie verständlich sind die Informationen? Kann man alles gut lesen und verstehen? Haben wir vielleicht ein Angebot vergessen?
Wer Interesse hat, meldet sich bei Thomas oder Perdita, Tel. 0851-2132738 oder schickt eine Mail an projekt@gemeinsam-in-europa.de.
Hintergrundinformationen zu den Projekten:
Projekt 1: Aktuell ist es so, dass viele Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen gar nicht im Blick haben, dass sie ehrenamtlich tätig sein können, ebenso wenig wie deren Betreuungspersonen bzw. Eltern. Auch Vereine und gemeinnützige Organisationen haben kaum bis keine Ehrenamtliche mit Beeinträchtigungen im Einsatz. Es bestehen auf vielen Ebenen Barrieren für das inklusive Ehrenamt und das muss sich ändern. Wir sind der festen Überzeugung, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben sollten, am Gemeinschaftsleben teilzunehmen und ein aktiver Bürger zu werden.Projekt 2: Zudem gibt es viele Hürden für Menschen mit Behinderungen, einfach selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben: physische Barrieren, sprachliche Barrieren, aber auch Barrieren im Kopf von Menschen ohne Behinderungen.
Projekt 3: Weiterhin gibt es zwar viele Angebote und Möglichkeiten der Unterstützung für und von Menschen mit Behinderungen, aber eine Übersicht über diese vielfältigen Angebote gibt es nicht zentral. Außerdem fehlt es an einer Vernetzung von den Fachorganisationen der Behindertenarbeit mit den vielen verschiedenen Vereinen und Organisationen im Ehrenamt.
Vision und Ziele des Projektes
Projekt 1: Im Projekt Improve soll ein Modell für inklusive Freiwilligenarbeit auf lokaler Ebene entwickelt werden. Menschen mit Behinderung/Beeinträchtigungen sollen die Möglichkeit erhalten, sich aktiv auf lokaler Ebene zu engagieren und auf einer persönlichen Ebene davon zu profitieren, ehrenamtlich tätig zu sein.
Durch Beratungen und Schulungen sollen Träger/Organisationen ehrenamtliche Einsatzstellen motiviert und unterstützt werden, das Potential von Freiwilligen mit Behinderungen/ Beeinträchtigung für die eigene Organisation zu nutzen und ihre Strukturen inklusiver zu gestalten.
Vorort sollen ein Angebotsstruktur an Ehrenamtsstellen geschaffen werden, die inklusiv gestaltet sind, die eine aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderungen/ Beeinträchtigungen überhaupt erst ermöglicht. Dazu sollen bestehende Ehrenamtsstellen entsprechend adaptiert werden, aber auch ganz neue Formen von Ehrenämtern geschaffen werden.Projekt 2: Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen zeigen auf, wo die Barrieren bestehen und zusammen mit ihnen entwickeln wir Lösungsvorschläge, wie man diese Barrieren abbauen kann. Diese Forderungen werden an die Politik weitergebenen. Außerdem ermöglichen wir es Menschen mit Behinderungen, sich leichter und in einfacher Sprache darüber zu informieren, wie und wo man sich engagieren kann.
Projekt 3: Wir wollen in der Region ein Netzwerk Inklusion aufbauen: d.h. die verschiedenen Organisationen und aktiven Menschen als natürlich auch Menschen mit Behinderungen in Kontakt bringen und gemeinsam erarbeiten, wie eine Informationsplattform aussehen kann, damit man leicht an Informationen, Ansprechpartner, Kontakte und Kooperationspartner kommt.
Projekt 4: Tatennetz Inklusion Passau – Gemeinsam für ein inklusives Ehrenamt
Das Projekt Tatennetz Inklusion Passau setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen sich ehrenamtlich engagieren können. Ziel ist es, Vereine und Organisationen für inklusives Ehrenamt zu öffnen und Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt zu unterstützen.
Unsere Angebote:
✔ Beratung & Schulung: Wir bieten regelmäßig Beratungen für interessierte Ehrenamtliche an – möglichst durch Menschen mit eigenen Erfahrungen. Zudem schulen wir Vereine, damit sie sich für inklusives Engagement öffnen.
✔ Online-Schulungen: Gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Behindertenhilfe können sich in speziellen Online-Kursen zum Thema inklusives Ehrenamt fortbilden.
✔ Barrierefreie Ehrenämter: Wir suchen neue, barrierefreie Ehrenamtsstellen und vermitteln sie an interessierte Freiwillige.
✔ Netzwerk & Austausch: Wir bauen Verbindungen zwischen Einrichtungen, Vereinen und der Stadt Passau aus, um Inklusion gemeinsam voranzutreiben.
✔ Öffentlichkeitsarbeit: Mit Social Media-Kampagnen und Aktionen machen wir auf die Bedeutung eines inklusiven Ehrenamts aufmerksam.Das Projekt unterstützt zudem die Stadt und den Landkreis Passau auf dem Weg zur Inklusiven Region. Gemeinsam gestalten wir eine Gesellschaft, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, sich ehrenamtlich einzubringen!
Projekt 5: Simply Mixed - der inklusive Podcast
Mit dem Podcast Simply Mixed wollen wir zeigen, dass Inklusion auch in den Medien funktioniert. Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen machen den Podcast selbst – sie planen, sprechen, schneiden und teilen die Folgen in den sozialen Medien
(Geplante) Ergebnisse:
Projekt 1:
1. Die von der Lagfa entwickelten Beratungsstrategien für mehr Inklusion in Freiwilligenorganisationen in der Region Stadt und Landkreis Passau umsetzen, um mehr Einsatzmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in Ehrenämtern auf Gemeindeebene zu schaffen
Wir unterstützen die Lagfa mit unserer bisherigen Expertise bei der Beratungs- und Strategieentwicklung für inklusive Freiwilligenarbeit innerhalb von Trägern/ Organisationen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten. Wir werden mind. 10 Freiwilligenorganisationen beraten, wie diese praktisch inklusivere Freiwilligenprogramme und die entsprechende inklusive Umgebungen bereitstellen können. Ziel ist es, dass es am Ende vor Ort viel mehr konkrete Ehrenamtsstellen für Menschen mit Behinderung gibt.
Dazu haben wir
a) vor Ort 5 Beispiele guter Praxis für inklusives freiwilliges Engagement gesammelt
b) einen Pool von inklusiven Freiwilligenstellen auf lokaler Ebene akquiriert und eine Ehrenamtsberatungskonzept in leichter Sprache entwickelt.
c) 2 Videos zum Thema inklusives Ehrenamt erstellt
d) angefangen ein lokales Netzwerk zu inklusiver Freiwilligenarbeit unter gemeinnützigen Organisationen/ Vereinen aufzubauen.
e) wir bieten Engagementberatung für Menschen mit Behinderungen an, vermitteln in ehrenamtliche Stellen und bieten bei Bedarf auch Schulungen für Menschen mit Behinderungen an.
f) Ausbildung und Bereitstellung von InklusionsbuddiesUnser Hauptaugenmerk richten wir auf die direkte Arbeit mit Menschen mit Behinderung: Wir möchten sie dazu befähigen, selbst Freiwillige zu werden. Unser Ziel ist es, die ehrenamtliche Arbeit für sie attraktiv zu machen.
Projekt 2:
- wir organisieren eigene ehrenamtliche Aktivitäten für Menschen mit Behinderung, wie z.B.:
- wheelmap.org: Aktualisierung dieser internationalen interaktiven Online-Karte, wie barrierefrei unsere lokalen Gemeinden für Menschen in Rollstühlen und Rollatoren sind. Mit dieser Karte wird es möglich sein, unsere Orte und Institutionen daraufhin zu überprüfen, wie barrierefrei sie wirklich sind. Dies wird eine freiwillige Aktivität für Menschen mit einer körperlichen Behinderung sein.
- "Checkup my place" - Wie inklusiv sind wir? Freiwillige mit einer intellektuellen/kognitiven Behinderung werden z.B. die Website und das Material unserer Stadtverwaltung überprüfen: Ist es in leichter Sprache? Sie überprüfen auch andere wichtige Einrichtungen (z.B. Jobcenter, Beratungsstellen, öffentliche Verkehrsmittel). Die Gemeindeverwaltung wird auch einbezogen. Wir organisieren, dass die Ergebnisse ihrer Erfahrungen und Recherchen vor den Verantwortlichen vorgestellt werden. Auch Lösungsvorschläge der Menschen mit Beeinträchtigungen sollen präsentiert werden. Idealerweise sollen die Freiwillige auch weiterhin als Experten für Inklusion in die hoffentlich daraus resultierenden Veränderungen eingebunden werden.Unsere erste Aktion fand am 5.5.2022 unter dem Motto "Schatzsuche Inklusion" statt. Dank der Förderung von Aktion Mensch konnten wir einen professionellen Infostand aufbauen und einen Film über die Aktion drehen.
Am 5.5.2023 organisierten wir dann eine inklusive Podiumsdiskussion mit Kandidaten und Kandidatinnen für die Landtags- bzw. Kreistagswahlen.
Projekt 3:
Bis Ende 2024 wollen wir ein Netzwerk Inklusion für die Region aufgebaut haben sowie eine zentrale und barrierefreie Informationswebseite, wo alle wichtigen Infos, Kontakte und Hilfsangebote aufgelistet sind.
Projekt 4:
- Weiterer Ausbau unserer Infoplattform "inklusion-passau.de"
- Ausbau Netzwerk
- zusätzliche inklusive Ehrenamtsstellen auf tatennetz.de
- Engagementsprechstunden
Projekt 5:
Alle Episoden des Podcastes sollen auf allen gängigen Plattformen zu hören sein. Geplant sind 10 Episoden - hoffentlich werden es mehr. Zudem werden wir auf unserer Webseite simply-mixed.de alle Folgen zugängig machen und noch zusätzliche Infos bereitstellen, wie z.B. mehr Infos zum Podcast-Team, aber auch eine Anleitung, wie man so einen inklusiven Podcast selber starten kann.Produkte/ Ergebnisse:
- Podcast-Seite: simply-mixed.de
- Infowebseite: inklusion-passau.de
- Konzept "Ausbildung zum Inklusionsbuddy"
- Leitfaden "Barrierefreie Webseiten für Vereine"
- TV Niederbayern Beitrag "Schatzsuche Inklusion"
- Video "Schatzsuche Inklusion"
- Video zur inklusiven Podiumsdiskussion "Aufgemerkt - unsere Forderungen an die Politik"
Kontakt:
Gemeinsam leben und lernen in Europa e. V.
Leopoldstraße 9
94032 Passau
Tel. +49 851 2132738
Fax +49 851 2132739
info@gemeinsam-in-europa.de
Ansprechpartnerin:
Perdita Wingerter
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Koch mit mir
Mit dem Projekt "Koch mit mir" möchten wir Jung und Alt auf unkomplizierte Weise zusammenbringen.
Jung und Alt - auch aus anderen Ländern - kochen gemeinsam. Man lernt voneinander, tauscht sich aus und hat Spaß. Das Projekt gibt es in drei Varianten: a) Senioren besuchen montags sie St. Nikola Schule in Passau und kochen mit den Schüler*innen b) Junge Freiwillige besuchen Freitag Nachmittag in kleinen Gruppen das Malteserstift-Seniorenheim und kochen dort gemeinsam c) Außerdem ist eine offene Gruppe für Jung und Alt geplant, die thematische Kochabende veranstaltet, zum Beispiel "Kochen und Backen wie früher", "Neues lernen - Vegan kochen und backen", "Syrische Küche", "Karneval" usw. (Die Möglichkeiten sind unbegrenzt; die Ideen kommen von den Teilnehmern).
Unser Ziel ist es, dass beide Generationen voneinander lernen, aber auch einfach in Kontakt bleiben und sich vernetzen. Vor allem möchten wir Besuche von jungen Menschen aus aller Welt bei älteren bettlägerigen Menschen in Pflegeheimen ermöglichen, damit diese wieder Kontakt zu jüngeren Menschen und jungen Menschen aus anderen Kulturen knüpfen können. Im Idealfall entstehen dadurch Verbindungen, sodass beispielsweise internationale Studierende ihre Deutschkenntnisse verbessern und gleichzeitig ihr Wissen über ihr Land und ihre Kultur mit der älteren Generation teilen können.
Zusätzlich wird ein Film für das Projekt produziert. Wir haben außerdem während der Kochkurse Fotos gemacht, die Rezepte gesammelt und ein Kochbuch erstellt, das alle Teilnehmer am Ende als Geschenk erhalten haben.
„Koch mit mir" Ein Kochbuch für Jung und Alt hier.
Von Januar bis Dezember 2017 erhielten wir einen kleinen Zuschuss aus dem Programm "Generationenübergreifendes Lernen" der Bayerischen Staatsregierung. Dadurch konnten wir zusätzliche Lebensmittel und den Druck des Kochbuchs finanzieren. Wir möchten das Projekt jedoch langfristig fortführen und freuen uns über jede Spende!
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Kinder-Erleben-Kulturen
Projekttitel
Kinder - Erleben - Kulturen
Interkulturelle Workshops von Migranten für Kinder und Jugendliche
Programm
keinesDauer
laufendHintergrund und Zielsetzung
Vorurteile gegenüber Menschen aus fremden Ländern und Rassismus entstehen oft aus Unwissenheit. Kulturen erscheinen einem fremd, man weiß wenig bis gar nichts von diesem Land bzw. dessen Kultur. Und das macht manche Menschen unsicher bzw. verursacht Gefühle wie Angst und Ablehnung. Dabei ist anders und fremd nicht gleich schlecht. Es gibt viele Kulturen betreffend auch angenehme und schöne Bräuche und Gewohnheiten, die erst zutage kommen, wenn man über die engstirnigen Vorurteile hinwegsieht, die vielerorts vorherrschen. Kindern genau das zu zeigen und so früh wie möglich Ängste und Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abzubauen, ist das Ziel des Projekts „Kinder - Erleben - Kulturen". Und wir wollen Menschen mit Migrationshintergrund dabei unterstützen selbst aktiv mitzuwirken, Vorurteile und Rassismus abzubauen.Über die Workshops
In einem ersten Schritt erarbeiten wir zusammen mit den Migranten ein Workshopskonzept, wie sie Kindern und Jugendlichen ihr Heimatland und ihre Kultur näher bringen können. Dann stellen wir den Kontakt zu Kindergärten, Schulen, sozialen Einrichtungen etc. her und arrangieren einen Termin für einen interkulturellen Workshops. Die Migranten und Migrantinnen vermitteln dann den Kindern sehr lebens- und praxisnah ihre Kultur und ihr Heimatland. In dem Workshop wird unter anderem gebastelt, gekocht, es werden Bilder und Filme gezeigt, Musik vorgespielt, Tänze gezeigt, Gegenstände und Gewürze/Kräuter aus dem Herkunftsland mitgebracht, typische Gesprächssituationen angesprochen, Spiele gespielt und vieles mehr. Die andere Kultur soll schließlich durch Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen erlebbar werden.
Mehr Informationen hier
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Aktionstag für Jungs - Neue Wege für Jungs in pflegerische, pädagogische und soziale Berufe
Parallel zum bundesweiten Girls' Day organisieren wir den "Aktionstag für Jungs", wo Jungen ab 14 Jahren einen Tag lang ein Schnupperpraktikum in sozialen Betrieben und Einrichtungen, wie z.B. Kindergärten, Horten, Pflege- und Sozialeinrichtungen machen können. Sie sollen so die Gelegenheit haben, praktische Erfahrungen in Berufsfeldern zu gewinnen, in denen es viel zu wenige Männer gibt und so ihren Horizont in Sachen Berufswegeplanung erweitern.
mehr Infos unter: http://www.aktionstag-fuer-jungs.de/
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KLIPA - Arbeitskreis Passau für klischeefreie Berufs- und Studienwahl
Berufe für Mädchen, Berufe für Jungen - solche Vorstellungen sind überholt, oder? Leider nein: noch immer wird die Berufswahl von Geschlechterstereotypen bestimmt. Dabei sollen junge Menschen Berufe finden, die zu ihren Stärken passen und ihnen Spaß machen – frei von Klischees und Geschlechterzuweisungen.
Wer ist der AK KLIPA?
KLIPA ist der Arbeitskreis Passau für klischeefreie Berufs- und Studienwahl. Wir sind ein regionaler Arbeitskreis in Stadt und Landkreis Passau, bei dem verschiedene Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, um auf regionaler Ebene den bundesweiten Girls´Day und Boys´Day zu organisieren sowie Projekttage zum Thema klischeefreie Berufswahl an Schulen zu unterstützen.
Mitglieder des Arbeitskreises: Arbeitsagentur Passau, Universität Passau, Gemeinsam leben & lernen in Europa, Landkreis Passau, Stadt Passau, IHK, HWK, DGB, Wissenswerkstatt Passau, Staatliche Schulämter in der Stadt und im Landkreis Passau, KWA Klinik Stift Rottal und KWA Kuratorium Wohnen im Alter, Ein.Stein Bildungswerkstatt, Wirtschaftsforum
Wie können Sie als Unternehmen und als Schule mitmachen?
Jedes Jahr findet bundesweit der Girls´Day und der Boys´Day statt. Dieser Aktionstag ist wieder am 27.04.2023 und ein wichtiger Baustein in der geschlechtersensiblen Berufs- und Studienwahl.
Der Girls' Day bietet Schülerinnen Chancen, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern. Sie erkunden Zukunftsberufe in Technik, Informatik, Naturwissenschaft und Handwerk. Bringen Sie den Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag in Ihre Schule und in Ihr Unternehmen! Über den Girls' Day-Radar finden die Schülerinnen Angebote in ihrer Nähe: www.girls-day.de
Der Boys´ Day erweitert das Berufs- und Studienwahlspektrum und hilft Jungen, ihre Potenziale zu entdecken. An diesem Tag machen Jungen neue Erfahrungen für ihre Berufs- und Lebensplanung. Sie lernen Berufe in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege kennen. Bitte informieren Sie Ihre Schüler über den Berufserkundungstag: www.boys-day.de
Projekttage an Schulen finden ganzjährig statt.
Lassen Sie uns auch an Ihrer Schule Projekttage zur Berufsorientierung durchführen! Schülerinnen und Schüler sollen neue Perspektiven für ihre Zukunft erleben können – frei von Rollenklischees durch Azubi- und Karrierescouts. Es sind individuelle Termine möglich. Kommen Sie auf uns zu!
Neben Schulanfragen freuen wir uns auch über neue Partner, die unserem Arbeitskreis beitreten möchten!Leitungsteam:
Daniela Taverne (Arbeitsagentur Passau)
Perdita Wingerter (Gemeinsam leben & lernen in Europa)Kontakt:
Daniela Taverne
Beauftragte für Chancengleichheit, Arbeitsagentur Passau
daniela.taverne@arbeitsagentur.de
Tel. 0851-508407 (Mo - Fr 8:00 - 12:00 Uhr)Links:
www.girls-day.de
www.boys-day.de
Über die Initiative | Klischeefreie Berufs- und Studienwahl (klischee-frei.de)
www.aktionstag-fuer-jungs.de -
 "TatenNetz" - Plattform für ehrenamtliches Engagement in Passau
Unser "TatenNetz" ist in erster Linie unsere Online-Datenbank, in der gemeinnützige Organisationen in Passau Stellenanzeigen für Freiwillige veröffentlichen. Interessierte Bürger*innen erhalten hier einen Überblick darüber, wie und in welcher Form sie sich engagieren können. Gemeinnützige Organisationen, Freiwillige und auch Unternehmen finden auf der Website wichtige Informationen zum Thema Freiwilligenarbeit. Unser TatenNetz bietet ausßerdem eine persönliche Beratung an. Tel. 0851-2132738
Hier geht's zur Webseite: "TatenNetz"
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Handynachhilfe (nicht nur) für Senior*innen
Haben Sie Fragen rund ums Handy?
Jeden 1. Montag im Monat beantworten junge Ehrenamtliche von 14-16 Uhr alle Fragen rund um die Nutzung von Smartphone und Handy.
Fragen sind z.B.
Wie verschickt man Bilder oder macht Fotoalben? Wie funktionieren WhatsApp, YouTube und Co?
Wie lädt man Apps herunter oder speichert Bilder?
Unsere jungen Ehrenamtlichen beantworten Ihnen Ihre Fragen!
Gerne können Sie uns Ihre Fragen vorab zusenden, damit wir die Antworten besser vorbereiten können.
Wir freuen uns auf Sie!

