Gemeinsam in Europa
Gemeinsam in Europa

Flüchtlingshilfe in Stadt und Landkreis Passau

Tausende Flüchtlinge gelangten über die so genannte Balkan-Route nach Passau und Umgebung. Viele Bürger und Bürgerinnen möchten etwas für die nun hier lebenden Flüchtlinge tun, z.B. in Form von Sachspenden oder durch ehrenamtliches Engagement. Wir vom Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ haben deshalb diese Informationsseite geschaffen, um eine Übersicht über die bestehenden Hilfsangebote und Einsatzmöglichkeiten zu schaffen und nützliche Informationen für die Helfer und Flüchtlinge zusammenzutragen. Falls wir jemanden vergessen haben bzw. bestimmte Informationen nicht mehr aktuell sind: schickt uns bitte eine Mail mit den entsprechenden Infos, die wir dann umgehend einstellen. 

Und hier nun zur Übersicht: Was wollen Sie wissen?

  1. Wie fördert die Stadt Passau die Integration anerkannter Asylbewerber/innen? hier
  2. Sie wollen wissen, welche Organisationen in Passau sich für Flüchtlinge engagieren und wo Sie sich engagieren könnten? hier
  3. Sie suchen einen bestimmten Helferkreis im Landkreis Passau? hier
  4. Sie wollen spenden? Hier eine Übersicht über die Spendenkonten der Stadt sowie verschiedener Organisationen sowie Infos zu Kleiderspenden hier
  5. Sie brauchen Argumente und Fakten gegen Vorurteile und rassistischen Bemerkungen? hier
  6. Sie wollen weitere Infos zur Flüchtlingshilfe und Integraionsarbeit? Hier ein paar nützliche Links hier
  7. Sie sind auf der Suche nach Informationen, wie Sie jemanden helfen können, Deutsch zu lernen? hier
  8. Sie sind Flüchtling und sind auf der Suche nach nützlichen Infos und Angeboten im Internet? hier
  9. Sie sind auf der Suche nach einem geflüchteten Familienmitglied, der in Deutschland über Passau eingereist ist? hier
  10. Unsere HelpApp: Sie organisieren Flüchtlingshilfe und brauchen ganz konkrete Sachspenden bzw. Ehrenamtliche? Oder Sie wollen eine konkrete Sachspende machen bzw. sich in der Flüchtlingshilfe vor Ort engagieren? Dann nutzen Sie unser Online-Tool „HelpApp“, um konkrete Anfragen/Aufgaben einzustellen bzw. zu übernehmen hier
  11. Sie sind auf der Suche nach einem Schulungsangebot, wie Sie z.B. einen ehrenamtlichen Helferkreis aufbauen können bzw. wie Sie Ihre ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit vor Ort professionalisieren können? Vielleicht ist unsere Schulungsreihe "Mit Kompetenz in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit" etwas für Sie. Infos dazu hier
  • Integrationsmaßnahmen für anerkannte Asylbewerber/innen der Stadt Passau

    #

    "Wir werden die Integration der Flüchtlinge in unserer Stadt in den Themenbereichen "Sprache - Bildung - Arbeit - Wohnen" pragmatisch anpacken." (Oberbürgermeister Jürgen Dupper)

    Folgende Maßnahmen wurden oder werden umgesetzt:

    Koordinationsstelle für Flüchtlings- und Integrationsarbeit

    Sie soll das vielfältige Engagement der ehrenamtlichen Helfer und Initiativen in der Stadt koordinieren und die ehrenamtlichen Helferkreise unterstützen. Außerdem werden 2 Bundesfreiwilligendienststellen eingerichtet, die mit 2 Personen mit Arabisch-Kenntnissen besetzt werden und die Koordinierungsstelle unterstützen sollen. 

    Außerdem wird ein Dolmetscher-Pool eingerichtet.

    Koordinator bei der Stadt Passau

    Tobias Schmidt von der Koordinierungsstelle Ehrenamt
    Tel. 0851/396-421
    tobias.schmidt@passau.de

    Städtische Flüchtlingsmanager, "Integrationsteam Passau"

    In den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Passau ist das so genannte "Integrationsteam Passau" als Vor-Ort-Manager im Einsatz, und zwar die Hauptamtlichen Anna Lippl, Sandra Wagner-Putz und Alexander Lange. Das Integrationsteam ist Ansprechpartner für anerkannte Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften im Stadtgebiet Passau. Sie sollen Bedarfsprofile für die einzelnen Flüchtlinge erstellen, erforderliche Fachstellen und Hilfsangebote vernetzen und deren Einsatzmöglichkeiten koordinieren und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen (z.B. Wohnungssuche, Behördengänge) bieten, d.h. den individuellen Integrationsbedarf mit den Angeboten vor Ort matchen. Außerdem sind sie Ansprechpartner für Interessierte an freiwilligen Hilfen (Patenschaften) für die anerkannten Asylbewerber. 
    Ihre Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Integrationsteam-der-Stadt-Passau-222161641494134
    Telefonkontakt:
    Sandra Wagner-Putz: 0151 11195181 (Sandra.Wagner-Putz@passau.de)
    Anna Lippl: 0151 18840305
    Alexander Lange: 0151 14337492

     

    Sprachvermittlung

    In Passau gibt es schon seit längerer Zeit das Projekt "PASSgenAU", wo in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement und dem Staatlichen Schulamt, Maßnahmen gefördert werden, dass "Kein Kind verloren gehen darf", d.h. es ausreichend Förderangebote gibt, damit alle Kinder in Stadt und Landkreis Passau erfolgreich ihren Schulabschluss schaffen können. Das Projekt bietet daher schon Angebote zur Förderung zum Erlernen der Sprache. Die Angebote sollen zukünftig auch auf die KIndergärten ausgeweitet werden: das Modell der Vorkurse an den Kindertagesstätten soll durch sprachliche Bildungsangebote ergänzt werden und auch auf andere Schularten übertragen werden.

    Wohnung

    Da anerkannte Asylbewerber/innen aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen sollen, steigt der Bedarf auf dem freien Wohnungsmarkt. Hier sollen Lösungen mit den Wohnungsbaugesellschaften erarbeitet werden. Zusätzlich wird die Stadt ein "Wohnungslotse" installiert, der insbesondere erkannte Asylbewerber/innen bei der Vermittlung von Wohnungen helfen soll.

     

  • Organisationen und Initiativen in der Flüchtlingshilfe in Passau

    #

    Auf der Webseite http://info-asyl.de/ findet man eine Übersicht mit Piktogrammen über einige Hilfsangebote für Flüchtlinge in Passau.

    Darüber hinaus haben wir hier eine Übersicht über die Initiativen, Organisationen und Bildungsträgern, die Angebote für Flüchtlinge haben, erstellt. Wir werten nicht, daher haben wir die Angebote alphabetisch aufgelistet. Wenn wir jemanden vergessen haben: bitte uns per Email mit dem Namen und einem entsprechenden Infotext schicken (info@gemeinsam-in-europa.de):

     

    Amnesty International Gruppe Passau - Asylberatung

    Der Bezirk Passau-Ostbayern bietet bei Bedarf für Asylsuchende Sprechstunden an, in denen die Asylberater von Amnesty International die Asylbewerber über alle Fragen ihres Asylverfahrens informieren. Der Asylarbeitskreis

    • stellt Informationsmaterial zur Menschenrechtssituation in den Herkunftsländern der Asylbewerber zur Verfügung,
    • informiert über den allgemeinen Ablauf des Asylverfahrens,
    • bereitet auf das Verfahren beim BAMF vor und
    • beantwortet Fragen zum Stand des individuellen Verfahrens.

    Diese kostenlose Asylberatung in den Amnesty Bezirken findet unter Beachtung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) statt. Gerne stellen wir auch den Kontakt zu Anwälten im Bezirk her, die sich auf Asyl- und Flüchtlingsrecht spezialisiert haben.
    Öffentlichkeitsarbeit
    Durch Vorträge (u.a. an der Universität Passau, der Berufliche Oberschule Pfarrkirchen) und Aktionen zum nationalen und internationalen Flüchtlingstag machen wir auf das Thema Asyl aufmerksam und informieren die Bevölkerung. Darüber hinaus sammeln wir auch Unterschriften für Petitionen.

    Die Asylarbeit wird koordiniert von unserem Bezirksreferententeam für politische Flüchtlinge: Christa Seidel und Dominik K. J. C. Dorfner
    Kontakt
    asyl@amnesty-passau.de

    Bezirk 3830 Passau-Ostbayern, Postfach 1966, 94009 Passau

     

    Arbeitsagentur und das Jobcenter Passau

    Neben der regulären Arbeitsvermittlung und Berufsorientierung bietet die Arbeitsagentur Passau für Flüchtlinge in Kooperation mit regionalen Bildungsträgern Deutsch- und Integrationskurse sowie berufsbegleitende Maßnahmen an. Zusätzlich organisieren sie regelmäßig Bewerbertage für Flüchtlinge und Asylbeweber. 

    Mehr Infos dazu hier

    Kontakt: Arbeitsagentur Passau, Innstraße Innstraße 30, 94032 Passau, Service-Telefon: 0800 4555500

    bzw. Barbara Mayerhofer (Flüchtlingsberaterin),
    Barbara.Mayerhofer@arbeitsagentur.de

     

    Asylcafé

    Das Asylcafé ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Flüchtlingen im Raum Passau. Er versteht sich als Ergänzung und Entlastung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe des Diakonischen Werkes Passau. In enger Zusammenarbeitveranstaltet AsylCafé n.e.V. alle zwei Wochen ein offenes Treffen in den Räumen der Diakonie. Dort finden sich Asylbewerber, Ehrenamtliche und Interessierte zusammen, um sich auszutauschen, Probleme zu besprechen und sich kennen zu lernen. Dabei steht die persönliche, individuelle Hilfe im Vordergrund. Außerdem wollen Flüchtlinge oft die Gelegenheit nutzen, persönliche Kontakte zur lokalen Bevölkerung zu knüpfen und deutsch zu sprechen.
    Des Weiteren finden in unregelmäßigen Abständen Flohmärkte und Benefizveranstaltungen statt, deren Erlöse den Flüchtlingen in Form von Bustickets und Bildungsmaßnahmen zugutekommen.
    Beim AsylCafé kann jeder mitmachen, ob Student, Passauer Bürger oder Hinzugezogener. Entweder man nimmt an AsylCafé-Treffen teil, hilft beim Flohmarkt mit, übernimmt eine Einzelbetreuung, fungiert als privater Deutschlehrer und/oder übernimmt einen Aufgabenbereich innerhalb des Vereins, wie z. B. Öffentlichkeitsarbeit.
    Außerdem werden Spiele für Kinder oder Sachspenden zum Verkauf auf dem Flohmarkt immer wieder dankbar angenommen. Setzen Sie sich diesbezüglich bitte per Email mit dem Verein in Verbindung oder sprechen Sie seine Mitarbeiter beim nächsten Treffen darauf an.
    Sie finden deren Arbeit gut und würden sich auch gerne in diesem Bereich engagieren?

    Schreiben Sie ihnen eine Email oder kommen Sie einfach zu dem nächsten Treffen.
    E-Mail: asylcafe@gmail.com
    Homepage: www.asylcafe.blogspot.com

     

    Bayerisches Rotes Kreuz Passau

    Im BRK-Kreisverband Passau engagieren sich Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe, vor allem in der Erstversorgung und Betreuung. Das BRK sucht Ehrenamtliche bei folgenden Aufgaben für die Flüchtlingshilfe:

    - Sammelaktionen für Kleiderspenden, Kleidung sortieren und vorbereiten
    - Essen vorbereiten und austeilen
    - Unterstützung bei Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Aufbau von Zelten und Notunterkünften)
     

    Kontakt:
    Bayerisches Rotes Kreuz
    Kreisverband Passau
    Rotkreuzstraße 1
    94032 Passau
    Tel: +49 851 95989-0
    E-Mail: info@kvpassau.brk.de

    Leiter Servicestelle Ehrenamt
    Klaus Achatz, MSc.
    Tel.: +49 851 95989-73
    Fax: +49 851 95989-62
    E-Mail: achatz@kvpassau.brk.de
    Homepage: www.kvpassau.brk.de

     

    BAP - Berufsakademie Passau

    Die BAP ist ein Fort- und Weiterbildungsträger und bietet für Asylbewerber/innen, Flüchlinge und Migranten/-innen die Bildungsmaßnahme "Integration in den Arbeitsmarkt" an. Ziel ist es, die Deutschkenntnisse zu verbessern, Orientierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu bieten und gezielt auf einen Berufs- bzw. Ausbildungseinstieg vorzubereiten.

    BAP (Kontakt Frau Kristina Merckenschlager)
    Neuburgerstraße 60
    94032 Passau
    Tel. 0851-7208828

    Infos unter: www.bap-passau.de

     

    bfz Passau

    Das Berufliche Fortbildungszentrum der Bayerischen Arbeitgeber (kurz bfz) in Passau bietet zahlreiche Deutsch- und Orientierungskurse für Flüchtlinge an bzw. auch weitere Kurse zur Eingliederung ins Berufsleben.

    bfz Passau
    Bahnhofstr. 27
    94032 Passau
    0851/95625-0

    Mehr Infos hierzu: http://www.bfz.de/standorte/passau/unser-angebot-fuer-sie/

     

    Bistum Passau

    Ansprechpartner für Fragen zu Kirchenasyl im Bistum Passau
    Antonia Murr, Justiziariat
    Residenzplatz 8 ∙ 94032 Passau
    Tel.: 0851 393-1200 ∙ Fax: 0851 393-9091200
    E-Mail: antonia.murr@bistum-passau.de

    Bischöfliches Ordinariat Passau
    Referat Weltreligionen und Weltanschauungsfragen
    Martin Göth
    Residenzplatz 8 ∙ 94032 Passau
    Tel.: 0851 393-5250 ∙ Fax: 0851 393-8119
    E-Mail: martin.goeth@bistum-passau.de

    Diözesanrat der Katholiken im Bistum Passau
    Sachausschuß Asyl-Migration-Integration
    Domplatz 7 ∙ 94032 Passau
    Tel.: 0851 393-7210 ∙ Fax: 0851 393-7219
    www.dioezesanrat-passau.de

    Weiterhin stellt das Bistum Passau einige Räumlichkeiten zur Verfügung, wo Flüchtlinge untergebracht sind. Einen Überblick über weitere Sach- und Betreuungsleistungen in der Diözese Passau finden Sie unter:
    http://www.bistum-passau.de/aktuelle-meldungen/18/8/2015/fluechtlingshilfe-im-bistum-passau-zu-besuch-am-gartlberg

     

    Caritas Diözese Passau

    Im Bereich der Migranten und Asylbewerber ist die Caritas ist eine spezialisierte Sozialberatungsstelle, die den Zuwanderernkostenlose Unterstützung, Beratung und Integrationshilfe in vielen Lebenslagen bietet. 
    Es gibt die Migrationsberatungsstellen für Erwachsene, die sich für Integration und Gleichberechtigung der Migranten in Deutschland einsetzen und ihnen weitere Informationen und Orientierungshilfen bieten.
    Die Asyl-Sozialberatungsstellen bieten Hilfe bei der Orientierung in einem fremden Lebens- und Kulturbereich und bei der Bewältigung von Alltagsproblemen.
    Haben Sie Interesse daran, die Caritas im Bereich der Arbeit mit Migranten und Asylbewerbern zu unterstützen?

    Dann melden Sie sich bei:
    Fachbereitsleiter Migration und Integration
    Fritz LoosHöllgasse 24
    94032 Passau
    Tel: +49 851 38366-298
    Fax: +49 851 38366-25
    E-Mail: fritz.loos@caritas-passau.de
    Homepage:http://www.caritas-passau.de/hilfe-und-beratung/fuer-migranten-und-asylbewerber/fuer-auslaender-aussiedler-und-fluechtlinge

     

    Caritasverband für den Landkreis Passau

    Caritas - Einrichtungen zur Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge:
    Vom engagierten Fachpersonal des Caritasverbands für den Landkreis Passau werden derzeit 125 minderjährige unbegleitete Flüchtlingein zwei Einrichtungen versorgt und betreut. Die Jugendlichen kommen vorwiegend aus Afghanistan und haben unvorstellbare Schicksale und traumatische Ereignisse hinter sich. Sie finden in den Einrichtungen des Caritas-Kreisverbandes nicht nur Erstversorgungmit Nahrung, ärztlichem Check, Bekleidung sondern auchfachliche Betreuung, um zur Ruhe zu kommen, sich sicher zu fühlen und die vergangenen Eindrücke zu verarbeiten. Einen wichtigen Schritt in Richtung Integration bietet der Deutschunterricht für alle Jugendlichen.

    Es werden Kleider-, Sach- und Geldspenden gebraucht. Auch Ehrenamtliche werden gesucht. Mehr Infos finden Sie auf ihrer Webseite.

    Einrichtungen:

    Tettenweis, Haus PAX  (bis Okt 2015)                              
    Benediktinerinnenabtei St. Gertrud                  
    Clearing- und Inobhutnahmestelle umF
    D-94167 Tettenweis                                     
    Telefon 08534/9709-0

    Kellberg
    Gut Wolfersdorf 1
    Erstaufnahmestelle umF
    Gut Wolfersdorf 1
    D-94136 Thyrnau

    Kontakt:
    Caritas Geschäftsstelle
    Spitalhofstr. 72
    94032 Passau
    Tel. 0851 - 50 18 53
    E-Mail: info@caritas-pa-la.de

    Ansprechpartner:
    Anne-Kathrin Schmieg: Tel. 0151 / 56 88 32 13
    Florian Geyer: Tel. 0175 / 44 06 077
    Homepage:http://www.caritas-pa-la.de/index.php?option=com_content&view=article&id=194&Itemid=43

     

    Sozialdienste für Flüchtlinge der Caritas im Landkreis Passau

    für Breitenberg
    Horst Priebe
    Höllgasse 24 • 94032 Passau
    Tel.: 0851 38366-11
    E-Mail: horst.priebe@caritas-passau.de

     

    für Kellberg
    Elke David
    Höllgasse 24 • 94032 Passau
    Tel.: 0851 38366-292
    E-Mail: elke.david@caritas-passau.de

     

    für Salzweg
    Mouna Sabbagh
    Büchlberger Straße 1 • 94121 Salzweg
    Tel.: 0851 98865889
    E-Mail: mouna.sabbagh@caritas-passau.de

     

    für Vilshofen
    Peter Vogl
    Galgenberg 10 • 94474 Vilshofen
    Tel.: 08541 9689837
    E-Mail: peter.vogl@caritas-passau.de

     

    Chancen gestalten - Changes Passau e.V. - studentische Gruppe

    Chancen gestalten - Changes Passau V.i.Gr. ist ein Verein, der geflüchtete Menschen unterstützenmöchte, sich in Deutschland einzufinden und zu diesem Zweck insbesondere deren strukturelle und soziale Integration fördert.Die Grundidee ist die Vermittlung von Eins-zu-Eins Mentoring-Beziehungen zwischen 16 bis 30-jährigen Geflüchteten in Ausbildung und möglichst gleichaltrigen deutschsprachigen Bewohnern aus Passau und Umgebung. Durch solch persönliche Kontakte wird der gesellschaftlichen Trennung zwischen „Flüchtlingen“ und „BürgerInnen“ entgegengegangen.Ziel ist es, die Auszubildenden beim Erlernen der deutschen Sprache und anderen ausbildungsbezogenen Fächern zu unterstützen. Zusätzlich soll Ihnen auch die Möglichkeit gegeben werden, bei Amtsgängen und anderen Herausforderungen im alltäglichen Leben einen konkreten Ansprechpartner zu haben.

    http://www.chancengestalten.org/Standort/Passau
    Kontakt: passau@chancengestalten.org
    oder auf Facebook: https://www.facebook.com/ChangesPassau/

     

    Cook with the World

    If you are interested in food, cooking and experimenting, in foreign cultures, travelling, making new experiences and meeting new people, then Cook With The World is just the group for you ! They meet once per week in the evening at the place of one of the members, cook an international dish, talk and have lots of fun together. Everyone is welcome, no matter where you come from, they would love to get to know you and hope that you can show us new recipes!

    Facebook: https://www.facebook.com/CookWithTheWorld/
    Telefon: +4915227040387

     

    Diakonie Passau – Asylberatung und Migrationsdienst

    Die Diakonie Passau hat zum einen Asylberatungsstellenzum anderen einen Migrationsdienst. Die Asylberatungsstellen sind Ansprechpartner für persönliche Sorgen und Nöte und helfen den Zuwanderern dabei, die neue Situation zu meistern und zu ordnen. Sie stehen für alle Fragen rund um den Alltag im neuen Land zur Verfügung, organisieren Gruppenangebote und Freizeitbeschäftigungen und beraten bei Fragen zum Asylverfahren.
    Der Migrationsdienst hilft Flüchtlingen und Personen mit Migrationshintergrund bei der Integration: Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche, Kontakt zu Behörden oder auch Beratung in schwierigen Lebenslagen werden angeboten.

    Das Leben der Flüchtlinge wird durch freiwilliges Engagement an der richtigen Stelle enorm bereichert. Ehrenamtliche Helfer sind v.a. in folgenden Bereichen unerlässlich:
    • Hilfe zum Spracherwerb, sei es durch Deutschkurse oder Einzelunterricht
    • Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe
    • Begleitung zu Arztbesuchen
    • Dolmetschertätigkeiten
    • Hilfe bei der Arbeits- und Wohnungssuche
    • Spendenausgabe, z.B. in der Kleiderkammer
    • Gruppenangebote und Freizeitgestaltung

    Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte beim
    Diakonischen Werk Passau e.V.
    Nikolastraße 12 d
    94032 Passau
    Tel.: 0851 5606-0
    Fax: 0851 5606-160
    E-Mail: geschaeftsstelle@diakonie-passau.de
    Homepage: www.diakonie-passau.de

    Marion Patry-Lepold (Migrationsberatung)
    Passauerstr. 34 a
    94060 Pocking
    Tel. 08531 910 130
    m.patry-lepold@diakonie-passau.de

     

    Evangelische Studierendengemeinde Passau (ESG)

    Die Evangelische Studierendengemeinde Passau (ESG) bietet tägliche kostenlose Deutschkurse für Flüchtlinge, Asylbewerber oder Spätaussiedler an. Studierende und Nicht-Studierende unterrichten ehrenamtlich (ohne Bezahlung). Das Kursangebot wechselt auf verschiedenen Sprachniveaus, teilweise auch mit eigenen Kursen nur für Frauen, bzw. der Möglichkeit für Einzelunterricht (Alphabetisierung, Vorbereitung auf Prüfungen, Nachhilfe, höhere Sprachniveaus).

    Die neuen Kurse beginnen mit Vorlesungsbeginn und stehen dann für ein Semester fest, aber gerade im Bereich Einzelunterricht werden immer wieder Aktive gesucht. Bei Interesse als Ehrenamtliche*r mitzumachen, bittet die ESG um Kontaktaufnahme.

    Kursplan der ESG-Deutschkurse:
    http://asylcafe.blogspot.com/p/kurse-fur-fluchtlinge.html

     

    Außerdem haben sie seit neustem das Projekt "Come together for German". Hier die Info der ESG dazu: "Du bist Flüchtling, Asylbewerber oder Spätaussiedler und suchst jemanden, der dir beim Deutschlernen hilft?  Du möchtest gern Flüchtlingen, Asylbewerbern oder Spätaussiedlern
    beim Deutschlernen helfen? Dann komm: jeden Mittwoch von 12 bis 13 Uhr, Uni Passau, Nikolakloster (Innstraße 40) Raum 207. Hier ist Gelegenheit, sich zu treffen, kennenzulernen und individuelle Termine zum Deutschlernen zu vereinbaren.
    Infos: http://esg-passau.de/deutschkurse/

    Kontakt:
    Evangelische Studierenden Gemeinde Passau
    Universität Passau
    Nikolakloster NK207
    Innstraße 44
    94030 Passau
    Tel: 0851 / 5091975
    E-Mail: esg@uni-passau.de

    Verantwortliche: Sonja Sibbor-Heißmann
    E-Mail: sonja.sibbor.heissmann@googlemail.com
    Homepage: http://esg-passau.de/deutschkurse/

     

    Frauencafé – Women’s Café

    Das Frauen*Café ist ein Treffpunkt für Frauen in Passau, der alle 2 Wochen stattfindet. Es sollen insbesondere geflüchtete Frauen angesprochen werden, jedoch sind nicht-geflüchtete Frauen ebenso herzlich willkommen. Es geht um einen Raum des gemeinsamen Austauschs und des Kennenlernens, sowie gemeinsame Aktivitäten. Die Treffen finden freitags von 15 bis 17.30 Uhr trifft man sich hierfür im frei*raum Passau, Innstraße 18-20, 94032 Passau. Bitte vorab nachfragen, wann der aktuelle Termin ist, um nicht vor verschlossener Tür zu stehen.
    Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie einfach vorbei oder schreiben Sie eine E-Mail. Das Frauen*Café freut sich über Besucher*innen und Unterstützung. Selbstgemachte Speisen sind ebenso herzlich willkommen.

    Kontakt:
    FrauenCafé - Women’s Café
    frei*raum Passau
    Innstraße 18-20
    94032 Passau
    E-Mail: frauencafe@inventati.org
    Homepage: http://passauerbuendnis.de/frauencafe-womens-cafe/

     

    „Gemeinsam leben & lernen in Europa“

    Wir sind ein gemeinnütziger Verein aktiver Bürger/innen. Neben der Bereitstellung dieser Informationsseite und unser HelpApp Flüchtlingshilfe organisieren wir schon seit 3 Jahren die Projekte „Ehrenamtliche Sprachpaten für Kinder aus aller Welt“ bzw. „Ehrenamtliche Sprachpaten für Flüchtlinge“. Dieses Jahr starten wir mit einer "Jugendvariante" unseres Sprachpatenprojektes, d.h. junge Ehrenamtliche helfen jugendlichen Flüchtlingen beim Deutschlernen. Wir bieten eine Ausbildungsreihe "Informationslotsen in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit" an und haben eine Ehrenamtsberatungsstelle für Flüchtlinge. Außerdem organisieren wir Informationsveranstaltungen, den Arbeitskreis „GemeinsamLebenLernen“, interkulturelle Filmreihen und Festivals, haben einen internationalen Frauentreff, betreiben mit der vhs Passau die Infoseite für Migranten www.mignet-passau.de und organisieren im Rahmen unseres Ehrenamtsprojektes "FremdenFreundlichkeit" interaktive Workshops an Schulen, um über die Flüchtlingssituation zu informieren. Einige Flüchtlinge bieten auch interkulturelle Workshops für Kinder an, um schon frühzeitig Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. Durch unsere Ehrenamtsschulung „Mit Kompetenz im Ehrenamt – Ausbildung von Koordinatoren in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit“ unterstützen wir z. B. in der Stadt Burghausen bzw. im Landkreis Freyung-Grafenau den Aufbau und die Etablierung der ehrenamtliche Helferkreise. Wir vermitteln und beraten Ehrenamtliche bzw. interessierte Bürger/innen auch in die Flüchtlingsarbeit und vermitteln Flüchtlinge ins Ehrenamt. Außerdem arbeiten wir an einem  Handbuch mit Lehrmaterialien für ehrenamtliche Sprachpaten.

    Mehr Infos zu unseren Projekten finden sie auch auf unserer Homepage.

    Kontakt:
    Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.
    Leopoldstraße 9
    94032 Passau
    Tel. 0851-2132740
    E-Mail: info@gemeinsam-in-europa.de
    Homepage: www.gemeinsam-in-europa.de

     

    Handwerkskammer Niederbayern

    Die Handwerkskammer bietet Unterstützung zu folgenden Themen:

    • Information und Beratung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in "BAF-Klassen" sowie in Gemeinschaftsunterkünften zum dualen System
    • Information und Beratung von allen am Ausbildungsmarkt beteiligten Akteuren zum Thema "Ausbildung von Asylbewerbern und Flüchtlingen"
    • Akquisition von Ausbildungsplätzen schwerpunktmäßig für junge Asylbewerber und Flüchtlinge
    • Organisation von Informationsveranstaltungen für die Zielgruppe Asylbewerber und Flüchtlinge

    Ansprechpartnerin:

    Angela Sedlmaier
    Ausbildungsakquisiteurin spezialisiert auf die Zielgruppe der jungen Flüchtlinge, Asylbewerber und unbegleiteten Minderjährigen
    Nikolastraße 10
    94032 Passau
    Tel. 0851 5301-118
    Fax 0851 5301-281118
    angela.sedlmaier@hwkno.de

    https://www.hwkno.de/ansprechpartner/angela-sedlmaier-76,0,dadetail.html?id=603
     

     

    Helferkreise in Passau

    Letztes Jahr entstanden vor allem am Bahnhof und in den Dekra-Hallen große und engagierte Helferkreise. Da kaum noch Flüchtlinge ankommen, sind diese Helferkreise nicht mehr vor Ort aktiv, sondern haben ihre Aktivitäten verändert. Wir versuchen, eine Übersicht über das vielfältige Engagement in den verschiedenen Helferkreisen zu dokumentieren und Kontaktdaten zu vermitteln, falls Sie sich in einem der Helferkreise engagieren wollen. Kontakt zu den einzelnen Helferkreisen kann in der Regel auch Tobias Schmidt von der Stadt Passau herstellen (Kontaktdaten siehe oben)

    Helferkreis Bahnhof Passau

    Im Moment kommen fast keine Flüchtlinge in Passau an, d.h. es braucht schon seit längerem keine Hilfe mehr am Bahnhof. Daher organisierten die "ehemaligen" Helfer z.B. eine Demonstration gegen Rassismus; Hilfstransporte nach Griechenland, Filmvorführungen in Gemeinschaftsunterkünften bzw. engagieren sich in den Helferkreisen in den Flüchtlingsunterkünften ...
    Über Aktuelles informieren Sie sich auf deren Facebook-Seite: https://www.facebook.com/HelferkreisBahnhofPassau/?fref=ts

    Facebook-Gruppe "Vernetzung Helfer NUK und GU in und um Passau" (geschlossene Gruppe)

    Diese Gruppe möchte Helfer der einzelnen Notunterkünfte (NUK) und Gemeinschaftsunterkünfte (GU) für Flüchtlinge in und um Passau verbinden. Ziel ist der Austausch von Infos, Veranstaltungen, damit Spenden bei denen, die es brauchen, ankommen, Familienzusammenführungen oder nur Rat und Freunde finden sowie eine bessere Zusammenarbeit der ehrenamtlich Engagierten.
    https://www.facebook.com/groups/1674215262851324/

    Facebook-Gruppe "Wir helfen Flüchtlingen im Raum Passau und näherer Umgebung" (geschlossene Gruppe)

    Diese Gruppe will vor allem "den Kindern ein Stückchen Freude und Glück schenken. Die Kinder und auch Eltern sollen sich bei uns wohl fühlen und sich willkommen fühlen. ... Sie wollen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien regelmäßig was unternehmen und die einzelnen Personen oder Familien unterstützen, wenn Sie speziell was benötigen (Sachspenden)."
    https://www.facebook.com/groups/592538850885894/

    Freundeskreis Gemeinschaftsunterkunft Firmiangut/ Passau

    Sprecherin Margit Weigl, maweigl.passau@gmail.com

    Helferkreis Gemeinschaftsunterkunft Hacklberg:

    Kontakt u.a. über Andrea Edenharder 01590 2189876, Sanne Burkert 0172 7707483, Marion Leebmann 0171 5719816

     

    IHK Niederbayern

    Die IHK Niederbayern bietet Betrieben Informationen und Beratung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen an. Dazu haben sie ein Informationsportal "Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" eingerichtet und einen Leitfaden für Betriebe erstellt. Außerdem gibt e ein IHK-Aktionsprogramm für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie ein kostenloses Weiterbildungsprogramm der IHK-Akademie zur Beschäftigung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten.

    Mehr Infos und den Leitfaden unter: www.ihk-niederbayern.de/fluechtlinge

    Darüber hinaus hat die DIHK ein bundesweites Netzwerk "Unternehmen intergrieren Flüchtlinge" ins Leben gerufen, an dem sich auch die IHK Passau beteiligt. Die IHK unterstützt Unternehmen, die sich Praktika, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen einsetzen. Angeboten werden z.B. Informationspakete zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, Formate zum Austausch mit anderen Unternehmen, Workshops oder die Vermittlung von Experten und Partnern. Interessierte wenden sich direkt an die IHK Passau bzw. finden Informationen unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

     

    Integrationshilfe Passau - miteinander füreinander

    Der Zweck des sich neu gründenden Verein ist die Integration, Aktivierung, Orientierung und Qualifizierung von bleibeberechtigten Asylbewerbern zusammen mit Langzeitarbeitslosen. Durch Öffentlichkeitsarbeit soll die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht werden, dass Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge nicht nur nehmen, sondern Talente haben und ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten können.

    https://www.facebook.com/groups/821681984602400/

     

    Islamische Gemeinschaft e.V.

    Die 2003 gegründete Gemeinschaft ist für Muslime in Stadt und Landkreis da und versteht sich als internationale Gemeinschaft mit Menschen aus Afrika, arabischen Ländern, Bosnien, Deutschland, Indonesien, Österreich, Pakistan, Tschetschenien, Türkei und vielen anderen Nationen. Ziel ist es in erster Linie, den hier ansässigen Muslimen die Ausübung ihrer Religion zu ermöglichen. In der Roßtränke 6 in Passau gibt es Gebetsräume, wo die wöchentlichen Freitags- und die Festgebete, aber auch sonstige Gemeinschaftsgebete stattfinden. Hier gibt es auch verschiedene regelmäßige Aktivitäten wie seelsorgische Beratungen, Arabischunterricht für Kinder, Islamunterricht für Jugendliche, Frauentreffs oder andere aktuelle Veranstaltungen. Alle Tätigkeiten sind ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie sind Ansprechpartner für Bestattungen von Muslimen und haben ein Gräberfeld im Friedhof Hacklberg von der Stadt Passau zur Verfügung gestellt bekommen. "Um den guten Kontakt zu unseren nichtmuslimischen Mitbürgern zu pflegen, veranstalten wir unter anderem jährlich am 03. Oktober in unseren Räumen den bundesweit durchgeführten „Tag der offenen Moschee“. Regelmäßig begrüßen wir bei uns interessierte Schulklassen oder auch andere Gruppen, um über unsere Religion zu informieren, zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Wir stehen im interreligiösen Dialog, weil wir meinen, dass nur persönliche Begegnungen und Gedankenaustausch das oftmals verzerrte Bild des Islam ein Stück weit korrigieren und zu einem besseren Verständnis unserer Religion führen können. Damit können auch im Alltag mehr gegenseitiger Respekt und ein besseres Miteinander möglich sein."

    http://www.isgepa.de/

     

    Infoscouts für seelische Unterstützung

    Seelsorgerinnen und Seelsorger, die seit dem Sommer auch als Notfallseelsorger am Bahnhof in  Passau Ansprechpartner sowohl für freiwillige Helfende, als auch für Flüchtende sind, haben mit Unterstützung von „Passau verbindet“ ihre Arbeit mit Genehmigung der Bundes-Polizei auf die Clearingstelle in der Danziger Str. ausgeweitet. Dort wird künftig auch der   Handlungsschwerpunkt sein, da die Geflüchteten hier am längsten verweilen werden. Ziel ist es, durch Gespräche den verunsicherten Geflüchteten, die größtenteils Schlimmes durchgemacht haben, seelische Unterstützung sowie Informationen über ihre Situation (Asylverfahren, Rechtsstatus, etc.) anbieten können. 

    Zur Verstärkung werden Freiwillige gesucht, die keine ausgebildeten Seelsorger sein müssen und die sich vorstellen können hier als sog. "Infoscouts" mitzuwirken. Da  nicht alle Geflüchteten über Englischkenntnisse verfügen, sind auch Freiwillige mit Kenntnissen  in Arabisch und/oder Farsi willkommen.

    Wer Interesse hat, melde sich  bitte bei „Passau verbindet“ per Facebook-Nachricht oder E-Mail an info@passau-verbindet.de

     

    Kinderschutzbund Passau

    Der Kinderschutzbund Passau setzt sich ein für den Schutz von Kindern vor Gewalt, gegen Kinderarmut und für Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern in unserer Gesellschaft. Er unterstützt Familien mit Kindern durch Angebote wie z.B. individueller Lernhilfe, Deutschunterricht in Kindergärten und Grundschulen, Ferienprogramm mit Deutschförderung, Kleidung und Ausstattung für Kinder, aktiver Begleitung von Familien in schwierigen Lebenslagen, kompetenter Beratung im Familienbüro, Unterstützung von unbegleiteten Minderjährigen und Familienpaten für u.a. Flüchtlingsfamilien.

    Unterstützen können Sie den Verein zum Beispiel im Kleiderladen: es werden Babyausstattung, Kinderwägen, Kinder- und Reisebetten, modische Kinderkleidung, Spielsachen etc. benötigt.

    Nähere Informationen zu den Angeboten und Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage.   

    Kontakt:
    Deutscher Kinderschutzbund
    Ortsverband Passau eV.
    Nikolastraße 9
    94032 Passau
    Tel.  0851 - 2559
    Fax: 0851 – 4905843
    E-Mail: mail@kinderschutzbund-passau.de
    Homepage: www.kinderschutzbund-passau.de

     

    Malteser Passau

    Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer der Malteser sind nicht nur im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst tätig, sondern sie sind auch in der psychosozialen Notfallversorgung und im Sanitätsdienst tätig. Sie sind daher bei der Flüchtlingshilfe sehr aktiv.
    Ehrenamtliche Mitarbeit ist daher auch in all diesen Bereichen erwünscht.

    Kontakt:
    Malteser in Passau
    Vilshofener Str. 50
    94034 Passau
    Tel. 0851 95666- 0
    Fax: 0851 95666- 44
    E-Mail: irmgard.winke@malteser.org

    Ansprechpartner in der Flüchtlingshilfe:
    Michael Wall
    Handy (+49) 151 62442986

    Homepage: www.malteser-passau.de

     

    Medhilfe Passau

    Medhilfe Passau ist eine Gemeinschaft von Passauer medizinischen Personal mit dem Ziel, die medizinische Versorgung von Geflüchteten in Passau sicher zu stellen und zu verbessern.
    Ansprechpartner: Dr. med. Angelika Metzger-Weiser, Sanne Burkert

    Infos auf Facebook unter: https://www.facebook.com/medhilfepassau/info?tab=page_info
     

    Webseite für Eintragen in die Infoliste (d.h. Infos nur nach Registrierung zugängig): https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/medhilfepassau

    Kontakt über folgende Email-Adresse: medhilfepassau@listen.jpberlin.de

     

    Migration and Study Hub

    Eine Gruppe von Studenten möchte ein Begegnungszentrum für Geflüchtete, Migranten und Helfer schaffen. Eng verbunden ist der Migration Hub auch mit der Online-Lernplattform Kiron Open Higher Education, die Geflüchteten Zugang zur Hochschulbildung ermöglichen will. Mit Kiron können sie sich auf ihr Hochschulstudium vorbereiten. Es ist geplant, dass im Migration Hub, Computerräume dafür zur Verfügung gestellt werden. Die Initiative ist noch auf der Suche nach entsprechenden Räumlichkeiten.
    Kontakt: Lea Calmano und Victoria Scheyer, passau@migrationhub.org, Tel. 0157-59500442.
    Facebook: https://www.facebook.com/Migration-und-Study-Hub-Passau-eV-1715946262016291/

     

    NoBorder Passau

    NoBorder Passau ist ein politischer Zusammenschluss von Geflüchteten/Non-Citizens und Nicht-Geflüchteten/ Citizens, der sich seit Anfang 2010 für die Rechte von Asylsuchenden/ Non-Citizens in Passau und Umgebung einsetzt.Dabei unterstützt er vor allem Asylsuchende/Non-Citizens in ihren politischen Kämpfen und informiert über ihre Situation. NoBorder Passau ist in der politischen Öffentlichkeitsarbeit tätig, setzt sich für Solidarität im Einzelfall ein und organisiert langfristige Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten. Als offene Gruppe arbeitet der politische Zusammenschluss auf seinem wöchentlichen Plenum an den anstehenden Projekten: Kritik, Vorschläge und tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung sind dort sehr willkommen – an Ideen und an Möglichkeiten, aktiv zu werden, mangelt es nicht.

    Bei Interesse einfach bei einem der Treffen vorbeikommen oder eine E-Mail schreiben.

    Außerdem werden ständig neue Mitstreiter*innen mit und ohne Fluchterfahrung gesucht. Ein Treffen findet  jeden Donnerstag um 17.00 Uhr im Freiraum in der Innstraße 20 statt. Interessent*innen sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen!

    Weiterhin organisiert die Gruppe Vernetzungstreffen für Haupt- unf Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Wer daran interessiert ist, sollte die Organisatoren direkt kontaktieren, um über genaue Termine informiert zu werden.

    Kontakt:
    NoBorder Passau
    c/o frei*raum
    Innstraße 20
    94032 Passau
    E-Mail: fluechtlingsrechte-passau@gmx.de
    Facebook: https://www.facebook.com/NoBorder-Passau-213451825350234/timeline/
    Homepage: www.passauerbuendnis.de

     

    Ökumenischer Unterstützer*innenkreis Asyl Passau - Projekt: Willkommenskultur gestalten

    Der Ökumenische Unterstützer*innenkreis Asyl Passau ist im Mai 2015 als Initiative der Evangelischen und Katholischen Studierendengemeinden entstanden und möchte die Geflüchteten in Passau willkommen heißen sowie miteinander eine schöne Zeit gestalten.
     Ein Team des ÖUAP organisiert zudem für minderjährige, unbegleitete Geflüchtete einmal wöchentlich einen Sporttreff. Dies ist ein geschlossener Treff, bei Interesse zur Mitarbeit bitte bei der Initiative melden. Ein weiteres Team bastelt und malt unter der Anleitung einer Kunsttherapeutin mit den minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen einmal die Woche. Auch dies ist ein  geschlossener Treff, bei Interesse zur Mitarbeit bitte ebenfalls melden. Desweiteren gibt es einmal pro Monat einen Ausflug für Asylbewerber*innen und Passauer*innen, die Termine und Ausflugsziele werden frühzeitig per Emailverteiler und Facebookseite mitgeteilt. Auch hier freut sich der Unterstützerkreis über Ausflügler*innen und oder Menschen, die am Ausflugsorganisieren interessiert sind. Weitere Ideen sind immer willkommen!

    Kontakt:
    Andreas Rapp & Dominik Wagner
    E-Mail: unterstuetzerkreis.asyl.passau@gmail.com
    Facebook:https://www.facebook.com/pages/%C3%96kumenischer-Unterst%C3%BCtzerkreis-Asyl-Passau/763505617102234?fref=ts

     

    "Passau verbindet" - Refugee Support Network

    "Passau verbindet" versteht sich als Informations-, Einstiegs-, Koordinations-, Bündelungs- und Vermittlungsportal für die kurzfristige Flüchtlingshilfe und die mittel- und langfristige Unterstützung von Flüchtenden durch Projekte in der Stadt und der Region Passau.

    Selbstdarstellung: "Bei der Hochwasserhilfe 2013 haben wir gesehen, wozu wir alle gemeinsam (!) fähig sind. Hinter der Seite stehen daher Menschen, die in Passau und Umgebung leben, und die am Engagement der Koordinationsseite "Passau räumt auf" anknüpfen möchten, um sich kurz-, mittel- und langfristig für Flüchtende einzusetzen.
    Die Gemeinschaftsseite
    - bringt unterschiedliche Gruppen von Helfenden zusammen, bündelt und verteilt deren Informationen.
    - stellt Erstinformationen für all diejenigen bereit, die sich für Flüchtende engagieren möchten.
    - klärt (vorbehaltlich der Verfügbarkeit zuverlässiger Informationen) über die aktuelle Lage in und um Passau herum auf.
    - bemüht sich, einen dynamischen Wissenspool zu pflegen.
    - ist (politisch, religiös, weltanschaulich etc.) neutral und bekennt sich zu den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
    - wahrt die Anonymität der sie Unterstützenden, sofern sie dies wünschen.

    Mehr Infos zu "Passau verbindet" auf deren Facebook-Seite https://www.facebook.com/passauverbindet?fref=ts

     

    Projekt "Here's my story" 

    Die Staatliche Berufsschule 2 hat zusammen BS-Sozialpädagoge Heinze und Mediencoaches des BR ein multimediales Projekt umgesetzt, wo Flüchtlinge von ihrer Flucht und ihrem neuen Leben erzählen. Die Filme werden auf der Internetseite www.br.de/mystory veröffentlicht.

     

    Projekt "Lost: The story of refugees"

    Es ist ein Fotoprojekt des Passauer Fotografen Francois Weinert, Maximilian Schnürer, Martin Valentin Fuchs, Ilyas Akber und Franziska Tschinderle. Sie machen ein Buchprojekt, wo Flüchtlinge ihre Geschichte erzählen können. Ziel ist es, den Menschen die Emotionen, Eindrücke und Erlebnisse der Flüchtenden näher zu bringen. Ab 2016 ist auch eine Wanderausstellung geplant.

    Mehr Infos unter: www.refugeeslost.com

     

    Projekt "Christen und Muslime begegnen sich" des Schaldinger Pfarrgemeinderats

    Es sollen Veranstaltungen organisiert werden, mit denen die Veranstalter (Schaldinger Pfarrgemeinderat, Islamische Gemeinschaft in Passau) interkulturelle Begegnungen ermöglichen wollen, um aufzuklären, Gemeinsamkeiten zu entdecken, Ängste vor dem Unbekannten nehmen und Vorurteile abzubauen. Kontakt über stellv. Pfarrgemeinderatsvorsitzende  Silke Salzberger bzw. die Islamische Gemeinschaft.

     

    Rechtsberatung für Flüchtlinge/ "Refugee Law Clinic" der Universität Passau

    Passauer Jurastudenten werden ab Sommersemester 2016 Geflüchteten auf den Gebieten Asyl- und Ausländerrecht beraten. Sie werden jedoch nicht bei Fragen zu Abschiebeverfahren oder problematischen Fällen beraten. Sie werden Geflüchteten beim Behördenverkehr behilflich sein, sie auf ihre Anhörung vorbereiten, sie in Sachen Familienzusammenführung sowie Leistungen beraten. Die studentischen Berater werden vorher eingehend juristisch und psychologisch geschult und müssen eine Klausur bestehen.

    Helferkreise etc. können diese auch kontaktieren, um die Studenten auch für Informationsveranstaltungen etc. als Fachreferenten zu gewinnen.

    Studentische Rechtsberatung  der Universität Passau e. V.
    Innstraße 39
    94032 Passau
    info-stud-rechtsberatung@uni-passau.de
    https://www.srb-passau.de/refugee-law-clinic/

     

    Rechtsberatung der Kanzlei Haubner und Schank

    Die Kanzlei Haubner / Schank (http://www.haubner-schank.de/) ist seit vielen Jahren auf Asyl- und Aufenthaltsrecht, sowie Sozialrecht spezialisiert. Sie bieten Beratung und rechtliche Begleitung in ausländer- und aufenthaltsrechtlichen Fragen an. Zur Beratung sind möglichst alle Unterlagen mitzubringen, die ausländerrechtlichen sowie die Leistungsbescheide der Sozialleistungsträger und den „Ausweis“ (Duldung oder Aufenthaltsgestattung). Sollten keine ausreichenden Deutsch-, oder Englischkenntnisse vorhanden sein, muss ein Übersetzer mitgebracht werden. Eine Beratung auf Französisch ist in Absprache mit der Kanzlei möglich. Ein erster Beratungstermin kostet in der Regel 50,- € und kann telefonisch vereinbart werden. Außer in dringenden Fristsachen beträgt die Wartezeit auf einen Termin derzeit (Stand Ende September) etwa zwei Wochen. Die Beratungs- und Fortbildungstermine werden auf http://fan-online.org/ veröffentlicht.

    Jeden ersten Montag im Monat wird für Flüchtlinge eine kostenlose Erstberatung angeboten. Diese findet von 15-17 Uhr statt, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

     

    Refugees Welcome - Facebookseite

    Auf dieser Seite wird regelmäßig alles geteilt, was Passau und Umgebung im Bereich der Geflüchtetenarbeit zu bieten hat. In Passau ist überraschen viel los: diverse Gruppe und Einzelpersonen organisieren Treffen, Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Aktionen, Demonstrationen oder auch nur gemütliches Beisammensein mit Geflüchteten in und um Passau. Auf dieser Seite werden Events und Aktionen geteilt. Schreibt uns gern mit Informationen und helft uns, Bürger*innen und Geflüchtete zusammenzubringen und den Refugee Struggle zu unterstützen!

    https://www.facebook.com/refugeeswelcomepassau/info/?tab=page_info

     

     

    Runder Tisch gegen Rechts

    Der RTGR Passau existiert seit Mai 2007. Er wurde gegründet, um gemeinsam der Zunahme von rechtsextremen Aktivitäten im Großraum Passau entgegenzuwirken. Er setzt sich für eine aufgeschlossene und soziale Gesellschaft, die das Trennende beiseiteschiebt. Trotz politischer Differenzen wollen wir der Gefahr von Rechts gemeinsam begegnen. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Er will ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem es keinen Raum für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und soziale Ausgrenzung mehr gibt.  Im Rahmen der Flüchtlingsarbeit betreibt der Runde Tisch gegen Rechts vor allem Aufklärungsarbeit. Der RTGR Passau ist für alle Interessierten offen, die sich mit unserem Ziel "Gemeinsam gegen Nazis" identifizieren können!

    Kontakt:
    E-Mail an rtgr_passau@yahoo.de.
    https://www.facebook.com/runder.tisch.gegen.rechts.passau

     

    Seelsorge für Helfende: Gesprächsrunde und Information

    Viele Helfende gehen derzeit an (und über) ihre Belastungsgrenzen, um die ankommenden Geflüchteten zu unterstützen. Dennoch ist es wichtig, dass wir alle mögliche Zeichen nicht ignorieren und uns gegenseitig und selbst daran erinnern, auch an uns zu denken. Nur so können wir auch nachhaltig anderen helfen. Das Team der Notfallseelsorger der Stadt Passau hat hierfür eine kurze Übersicht für Helfende verfasst. Es werden auch Gesprächsrunden angeboten. Hier ein paar Tipps und Anregungen von diesem Team:

    https://www.facebook.com/passauverbindet/photos/pcb.498082707034447/498495773659807/?type=3&theater

     

     

    Stadt Passau

    Die Stadt Passau kümmert sich um die Koordinierung der Integrationsarbeit und Flüchtlingshilfe.Dabei werden die Hilfsangebote gebündelt und Kontakte hergestellt. Für private Personen, die sich engagieren möchten, stellt die Stadt hier eine Auflistung der bereits aktiven Organisationen zur Verfügung, damit gleich ein direkter Kontakt hergestellt werden kann.
    Organisationen, Vereine und weitere Initiativen, die sich im Bereich Integrationsarbeit und Flüchtlingshilfe engagieren möchten, können sich im Rathaus bei Tobias Schmidt melden.
    Darüber hinaus berät Herr Schmidt gerne, welche Organisationen noch dringend Unterstützung benötigen bzw. wo welcher Einsatz am hilfreichsten ist.

    Kontakt:
    Tobias Schmidt
    Tel. 0851/ 369 - 421
    Fax: 0851/ 396 - 151
    E-Mail: tobias.schmidt@passau.de
    Homepage: http://www.passau.de/Aktuelles/Pressearchiv.aspx?rssid=959c0848-15f1-4395-84fb-420fa9726660

     

    Technisches Hilfswerk /THW Passau

    Das THW ist eine nicht rechtsfähige Bundesanstalt mit eigenem Verwaltungsunterbau im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.
    Es hat folgende Aufgaben:
    Technische Hilfe im Zivilschutz und bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes. Daher hilft auch das THW bei der Flüchtlingshilfe.

    Kontakt:
    Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
    Ortsverband Passau
    Regensburger Straße 15
    94036 Passau
    Tel: 0851 - 6691
    Fax: 0851 -72656
    E-Mail: info@thw-passau.de
    Homepage: http://www.thw-passau.de/wb/

     

    Universität Passau - Angebote für Gefüchtete

    Die Universität Passau hat in diesem Semester die Aktion „Willkommen am Campus - Angebote zur Studienorientierung für Geflüchtete und Asylsuchende“ gestartet.

    Flüchtlinge, die die Universität kennenlernen möchten, können sich von Studenten (Kontakt über AStA/SprecherInnenrat) beraten lassen, einzelne Lehrveranstaltungen besuchen oder bei der Evangelischen Studentengemeinde (siehe Infos weiter oben) Deutsch lernen.

    Mehr Infos unter: http://www.uni-passau.de/index.php?id=19863

    Flyer „Willkommen am Campus“ unter: http://www.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/Studieninteressierte/Gefluechtete/Angebote_fuer_Gefluechtete_-_Study_options_for_refugees.pdf

    Veranstaltungsangebote für Geflüchtete und Asylsuchende unter: http://www.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/Studieninteressierte/Gefluechtete/LVA-f%C3%BCr-Fl%C3%BCchtlinge_%C3%9Cbersicht-alle-Fakult%C3%A4ten_kurz_DE_web.pdf

    Infos auf Englisch für Geflüchtete

    General Information: http://www.uni-passau.de/en/study/before-you-begin/fuer-gefluechtete/
    Welcome Leaflet: http://www.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/Studieninteressierte/Gefluechtete/Angebote_fuer_Gefluechtete_-_Study_options_for_refugees.pdf
    Programm: http://www.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/Studieninteressierte/Gefluechtete/Courses_for_refugees_and_asylum_seekers.pdf

    Infos über Studieren in Deutschland: http://www.inobis.de/

    Kontakt
    Studentenvertretung/ Student Representatives' Council (AStA)
    Raum ZB 159 Zentralbibliothek
    Innstrasse 29
    Tel: +49

  • Helferkreise Asyl und Flüchtlinge im Landkreis Passau und in der Region

    #

    Viele Menschen wollen sich auch im Landkreis Passau für Flüchtlinge engagieren. Dies ist eine erste Übersicht über alle ehrenamtlichen Helferkreise im Landkreis Passau, die wir gefunden haben. Von einigen Orten, wo es schon Unterkünfte für Flüchtlinge gibt (am Ende dieses Dokumentes finden Sie ein Übersicht über die Asylunterkünfte im Landkreis Passau), haben wir bisher keine Informationen finden können. Bitte helfen Sie uns und melden uns, wenn wir einen Helferkreis bzw. Informationen und Kontaktdaten übersehen haben, was wir als zusätzliche Infos vergessen haben bzw. wenn wir einen falschen Ansprechpartner genannt haben! Kurze Mail mit den korrekten Infos an: info@gemeinsam-in-europa.de. DANKE!

     

    Landkreisübergreifenden Hilfs- und Beratungsangebote

    Koordinierungsstelle Ehrenamt Asyl - Passauer Land

    Seit November 2015 gibt es eine Koordinierungsstelle für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit im Landkreis Passau, die von der Caritas und Diakonie betrieben wird. Sie verstehen sich als zentrale Ansprechpartner für alle Freiwilligen, Helferkreise, Verbände und Kommunen in der ehrenamtlichen Arbeit mit Asylbewerbern im Landkreis Passau.
    Ziele der Koordinationsstelle sind:
    - Vernetzung und Beratung der regionalen Akteure
    - Schaffung von verlässlichen Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement
    - Zentrale Veranstaltungen für Helferkreise
    - Fortbildungen von Ehrenamtlichen
    - Zentraler Ansprechpartner für die Gewinnung und Vermittlung von Freiwilligen
    - Informationen zur Unterstützung der freiwilligen Arbeit mit Asylbewerbern

    Ansprechpartner für den Landkreis Passau nördlich der Donau:
    Caritasverband für die Diözese Passau e. V.
    Beate Heindl
    Steinweg 8, 94032 Passau
    Telefon: 0851 38366-13
    Fax: 0851 38366-25
    beate.heindl@caritas-passau.de

    Ansprechpartner für den Landkreis Passau südlich der Donau:

    Diakonisches Werk des Evang.-Luth. Dekanatsbezirk Passau e.V.
    Maximilian Gerleigner
    Nikolastraße 12b
    94032 Passau
    Telefon: 0851 5606-150
    Fax: 0851 5606-160
    ehrenamt@diakonie-passau.de

     

    Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte
    Ansprechpartnerin:
    Patrizia Hager (Landratsamt PassauFachbereich 221)
    Domplatz 11
    94032 Passau
    Tel.: 0851/397-466
    Fax: 0851/2894
    E-Mail: patrizia.hager@landkreis-passau.de
    Internet: www.landkreis-passau.de

    Wohnungsvermittlung

    Der Landkreis sucht dringend Wohnraum für anerkannte Asylbewerber/innen im Landkreis. Wer Wohnraum anbieten kann, kann sich auf der Seite des Landkreises über die Details informieren: hier_klicken

     

    Die weiteren im Landkreis tätigen Organisationen wie z.B. Diakonie, Caritas etc. finden Sie bei den aufgelisteten Organisationen bei Passau insgesamt, weil die meisten von ihnen auch Sitz in der Stadt Passau haben, wenngleich Sie auch im Landkreis tätig sind.

     

    Übersicht über die Helferkreise im Landkreis Passau

    Die Helferkreise sind alphabetisch anhand der Ortsnamen sortiert.
    (Wenn Sie weitere Helferkreise in Bayern suchen, empfehlen wir die Webseite www.asylhelfer.bayern)

     

    Aidenbach

    Der Helferkreis in Aidenbach hat sich dem Arbeitskreis Vilshofener Asylbewerber_innen e.V. (AVA) angeschlossen (nähere Infos siehe Vilshofen).

    Ansprecher für den AVA Helferkreis Aidenbach ist:
    Herrmann Weiß
    e-mail: phmweiss@web.de

    Ansprechpartner für den Markt Aidenbach:
    im Rathaus ist es Sandra Bauer
    sowie Bürgermeister Obermeier, Karl
    Marktplatz 18
    Aidenbach
    08543-96030
    info@aidenbach.de

    Neben offiziellen Betreuern hat sich in Aidenbach ein ehrenamtlicher Helferkreis etabliert, der bei der persönlichen Betreuung praktische Hilfe vor Ort leistet: es werden Sprachkurse in Deutsch gegeben, beim Ausfüllen von Formularen geholfen und Kleiderspenden gesammelt. Im ehemaligen immer noch nicht genutzten Schlecker-Markt wird eine Kleiderkammer eingerichtet.

    Notwendige Sach- und Kleiderspenden können unter der Tel.-Nr. Tel. 08543-91171 in Erfahrung gebracht werden.

     

    Bad Füssing

    Helferkreis „Hand in Hand“
    Bad Füssing/ Egglfing
    Ansprechpartnerin: Steidele, Brigitte
    Tel. 08531-21449
    Email: bj.steidele(at)freenet.de

     

    Breitenberg

    dort gibt es den Sozialdienst für Flüchtlinge der Caritas- Breitenberg
    Ansprechpartner ist Horst Priebe
    Höllgasse 24 • 94032 Passau
    Tel.: 0851 38366-11
    E-Mail: horst.priebe@caritas-passau.de

     

    Büchlberg

    Der Helferkreis hat schon Handlungsfelder mit verantwortlichen Personen gebildet:
    - Deutschkurse (Stefanie Hasenöhrl und Maria Gastinger), 
    - Kleiderkammer und Spenden (Otto Windpassinger)
    - Soziales und Behörden (Michaela Neuhauser und Wolfgang Hailer)
    - Vereine & Sport

    Es findet auch ein Asylcafé statt. Geplant sind auch Patenschaften, bei dem sich ein Büchlberger um eine Asylbewerber-Familie kümmert.
    Welche Sachspenden benötigt werden, kann man über Hans Garhammer in der Gemeinde erfahren.

    Koordinatoren des Helferkreises ist der 2. Bürgermeister Albert Petzi und der Geschäftsleiter Hans Garhammer
    Kontakt zum Helferkreis: helferkreis@buechlberg.de

     

     

    Eging am See

    Der Helferkreis in Eging ist unter dem Dach des Arbeitskreis Vilshofener Asylbewerber (siehe Kontaktdaten Vilshofen).

     

    Fürstenstein

    Helferkreis unbekannt

    Es gibt eine Kleiderkammer im Nebengebäude der Gemeinschaftsunterkunft (Dreiburgerstr. 34)

     

    Fürstenzell

    Asylcafe Fürstenzell
    Ansprechpartner: Graf, Peter (1. Vorsitzender Volksbildungswerk Fürstenzell)
    Fürstenzell
    08502-917976

    Es werden Sprachpaten und Navigatoren für Familien von Asylbewerbern gesucht!
    Ansprechpartnerin: Nadine Obermeier
    nadine.obermeier@fuerstenzell.de

    Ein Kulturcafé findet jeden Freitag zwischen 15:00 – 17:00 Uhr (außer in den Ferien) statt.
    Kirchenweg 18, Fürstenzell (Evang. Gemeindehaus)

     

    Hartkirchen

    Helferkreis Hartkrichen
    Abspacher, Beate
    Hartkirchen

    Wer sich ehrenamtlich engagieren will, meldet sich bei:
    beate.abspacher@gmail.com

    Wer über die momentane Lage und benötigte Spenden informiert sein will, kann sich bei der Stadt Pocking unter folgender Email-Adresse eintragen lassen:
    lichtblau_thomas@pocking.de

    Facebookseite:
    https://www.facebook.com/Rottal-am-Inn-zeigt-Herz-1511058505887787/?_rdr=p

     

    Hauzenberg

    In Hauzenberg gibt es einen Helferkreis auf Initiative des Pfarrgemeinderates.
    Ansprechpartner ist Maria Reischl maria11@web.de sowie das Hauzenberger Pfarrbüro 08586/96330!
    Jeden letzten Freitag im Monat ist Café der Kulturen im Hauzeberger Pfarrsaal.
    Weitere Informationen sind zu finden unter

    https://www.facebook.com/cafederkulturen/

    Außerdem werden an folgenden Tagen Deutschkurse gegeben:
    Montag - 8.00 - 9.30 in der Hauptschule, Eckmühlstraße 8
    Dienstag - 18.00 - 19.30 in der Grundschule, Eckmühlstraße 14
    Mittwoch - 17.00 - 18.30 in der Grundschule, Eckmühlstraße 14
    Freitag - 9.00 - 10.30 im Pfarrsaal, Kirchplatz 4

    Kleiderspenden werden vom Rot-Kreuz-Laden im Rot-Kreuz-Haus in Hauzenberg angenommen und verteilt. Nachfrage ist sehr groß bei warmer Jungen- und Männerkleidung.
    Kontakt:
    Bayerisches Rotes Kreuz - Dienststelle Hauzenberg
    Brigitte Dichl
    Florianstraße 5
    94051 Hauzenberg
    Tel. 08586 97 09-0
    Florianstr. 5, 94051 Hauzenberg

     

    Kellberg

    In Kellberg befinden sich Einrichtungen für Asylbewerber, der Helferkreis gehört zu Thyrnau (siehe weiter unten)

    In Kellberg gibt es auch einen Sozialdienst für Flüchtlinge der Caritas
    Ansprechpartnerin: Elke David
    Höllgasse 24 • 94032 Passau
    Tel.: 0851 38366-292
    E-Mail: elke.david@caritas-passau.de

     

    Neuhaus am Inn

    Es hat sich ein Helferkreis etabliert, mit eigener Webseite:

    https://helferkreisneuhaus.wordpress.com/

    https://www.facebook.com/helferkreisneuhaus/timeline?ref=page_internal

    Hierbei handelte es sich vor allem um die Sofortversorgung der Flüchtlinge, die in Schärding/Neuhaus über  die Grenze kommen. Jeder konnte mit anpacken. Man musste nur zwischen 8:30 und 20:00 Uhr im Zelt vorbeikommen und jemanden mit Warnweste ansprechen.

    Ansprechpartnerin:
    Bea Doppelhammer
    Tel. 08503/1584

    Spendenkonto: „Flüchtlingshilfe Gemeinde Neuhaus“
    IBAN: DE26 7406 1564 0200 1051 04
    BIC: GENODEF1NUI
    Raiffeisenbank Unteres Inntal

     

    Ortenburg/Söldenau

    Seit September 2014 gibt es im Markt Ortenburg eine Unterkunft für Flüchtlinge. Die Flüchtlinge, die aus verschiedenen Ländern stammen, sind in einem ehemaligen Gasthaus im Ortsteil Söldenau untergebracht. Betreut werden die Flüchtlinge von einem ehrenamtlichen Helferkreis.
    Ansprechpartner
    Um die ehrenamtliche Arbeit und die sozialpolitischen Fragen besser zu koordinieren und zu kanalisieren, gibt es die 3 Asyl-Ansprechpartner:

    ·         Frau Pfarrerin Sabine Hofer (Evang. Kirchengemeinde u. Helferkreis), Tel.: 08542/7526

    ·         Herr Ludwig Nothaft (Markt Ortenburg, 2. Bürgermeister), Tel.: 08542/7118

    ·         Frau Katja Maier (Markt Ortenburg, Verwaltungsangestellte), Tel.: 08542/164-20
         nimmt Neuinteressenten für den Helferkreis telefonisch entgegen und führt die Sachspendenliste.

    Der Helferkreis kümmert sich vor Ort um die zahlreichen Aufgaben des täglichen Lebens:Deutschunterricht, Begleitung zu Ämtern und anfallende Korrespondenzen mit den Behörden, Begleitung zu Ärzten und Aufklärung zu Medikationen, Kindergarten- und Schuleinschreibung, Lernunterstützung für Kinder, Kleider- und Sachspendenorganisation, Fragen zur Hygiene und Ordnung, Begleitung zu Veranstaltungen im Ort, Fahrten zum Flohmarkt in Schweiklberg, Handarbeitsangebote und Abholung zum Handarbeitsabend, Betreuung im Allgemeinen, Fahrdienste, Sportangebote, Unterstützung bei der Ausbildungsplatz- und Praktikumssuche, Öffentlichkeitsarbeit

    Der Markt Ortenburg und der Helferkreis bitten nochmals darum, Kleider- und Sachspenden nicht einfach vor der Flüchtlingsunterkunft in Söldenau abzustellen, bzw. sie dort abzugeben, sondern Sachspenden beim Markt Ortenburg, Frau Katja Maier, anzumelden.

     

    Pocking

    Helferkreis Pocking

    Es wurde ein so genannten „Innerer Kreis“ gegründet, der eine aktivere Tätigkeit vorsieht. Deutschkurse wurden organisiert, Mitfahrgelegenheiten zu auswärtigen Terminen, Arztbesuche, Hilfe bei Behördengängen. Mit Hilfe der Pfadfinder seien Fahrräder beschafft worden. Es wurde ein „Cafe International“ initiiert, um ein Kennenlernen von Flüchtlingen und Einheimischen zu ermöglichen.

    Beim „Äußeren Kreis“, gibt es eine Email-Liste. Empfänger erhalten Mail-Nachrichten, in denen man über  die aktuelle Lage, momentane Erfordernisse, wie zum Beispiel den Bedarf an gebrauchten Fahrrädern, den Bedarf an Kleidung, Fahrdienste oder ehrenamtliche Sprachvermittlungen usw. informiert wird.

    Wenn sich jemand ehrenamtlich engagieren möchte, kann er sich gerne bei Herrn Manfred Strupf, E-Mail: manfred.strupf@t-online.de oder Herrn Thomas Lichtblau, E-Mail: lichtblau_thomas@pocking.de, Tel.: 08531 / 709-47, melden.

    Facebookseite:
    https://www.facebook.com/Rottal-am-Inn-zeigt-Herz-1511058505887787/?_rdr=p

     

    Pleinting

    Der Helferkreis in Pleinting hat sich dem Arbeitskreis Vilshofener Asylbewerber_innen e.V. (AVA) angeschlossen (nähere Infos siehe Vilshofen).

    Ansprecher für den AVA Helferkreis Pleinting ist:
    Marja Fuchs und Barbara Vilotic-Reiter
    e-mail: fuchsart@t-online.de

     

    Ruhstorf

    Helferkreis Ruhstorf

    Ansprechpartner:

    Jakob, Andreas (1. Bürgermeister)
    Auer, Karl (Caritas Ortsvorsitzender)
    Markt Ruhstorf a.d.Rott
    Am Schulplatz 8 und 10
    D-94099 Ruhstorf a.d.Rott
    Tel.: +49 (08531) 9312-0
    Fax: +49 (08531) 9312-30
    E-Mail: andreas.jakob@ruhstorf.de

     

    Caritas - Ortsverband Ruhstorf
    Karl Auer
    Bachweg 1
    94099 Ruhstorf a. d. Rott
    Tel. (08531) 32598

     

    Salzweg

    Die Flüchtlinge sind im Salzweger Hof untergebracht. Der ehrenamtliche Helferkreis bietet Deutschkurse an, hilft bei Behördengängen oder Arztbesuchen, vermittelt Kontakte, verteilt Sachspenden, organisiert Ausflüge, hat eine Kinderspielgruppe eingerichtet. Mehr Infos zur Flüchtlingsunterkunft finden Sie unter:

    http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/flyer2neu_asylbewerber-salzweg.pdf

    Bei Fragen rund um das Thema "Flüchtlingshilfe und Asyl in Salzweg" und als Kontakt zum Helferkreis steht der 3. Bürgermeister Christian Domes als "Beauftragter für Asylfragen in Salzweg" gerne zur Verfügung. Kontakt Christian Domes: email: christian-domes@web.de Tel.: 08505/93129. Mehr Infos und den Flyer des Helferkreises finden Sie unter: http://www.salzweg.de/texte/seite.php?id=223180

    Darüber hinaus sind Ansprechpartner im Salzweger Hof Heimleiter Herr Pfleger, Tel. 0851-21372774 bzw. die Sozialpädagogin vom Sozialdienst für Flüchtlinge des Caritasverbandes der Diözese Passau,
    Frau Mouna Sabbagh
    Büchlberger Straße 1 • 94121 Salzweg
    Tel.: 0851 98865889
    E-Mail: mouna.sabbagh@caritas-passau.de

     

    Tittling

    Der Helferkreis ist gerade im Aufbau.
    Es wird erst einmal vier Aufgabengebiete geben: 1. Sprachvermittlung Deutsch; 2. Begleitung und Unterstützung im Alltag; 3. Spenden und Sachmittel sowie 4. Aktivitäten und Freizeitgestaltung.
    In den nächsten Wochen wird es weitere Treffen des Helferkreises geben. Auch wer sich erst zu einem späteren Zeitpunkt für eine Mitarbeit entscheiden möchte, ist jederzeit herzlich dazu eingeladen. Einfach melden bei

    • Frau Helga Hensel, Tel. 08504-9558890,
    • Gaßler, Rainer, Tel. 08504-922490,  oder
    • bei der Gemeinde Tittling, Frau Kerstin Blöchl, Tel. 08504-401-15, E-Mail: bloechl@vg-tittling.de
    • Email: helferkreis_asyl_tittling@t-online.de

    Spendenkonto:

    Kath. Kirchenstiftung Tittling
    IBAN: DE75 7405 0000 0030 5569 14

    Ev.-luth. Kirchengemeinde
    IBAN: DE66 7405 0000 0030 5577 55

    Mehr Infos auf: http://www.tittling.de/index.php/helferkreis-asyl-tittling

     

    Thyrnau/Kellberg

    Ansprechpartner/Vorsitzender für den Helferkreis:
    3. Bürgermeister Robert Grübl
    Tel.: 08501/ 1614 (ab 18:00 Uhr)
    Mail.: robert.gruebl@gmx.de

    Asylcafé

    Jeden zweiten Freitag von 16:00 – 18:00 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft der Asylbewerber

    Kleiderkammer
    Ansprechpartnerin: Carola Sigl-Rothammer
    Tel. 08501/8700
    Anlieferung: Montag 14:00 – 17:00
    Öffnungszeiten: Montag 15:00 – 17:00
    Bachl, Gut Wolfersdorf (ehemaliges Schwimmbad)

    Spendenkonto:
    Kath. Pfarrkirchenstiftung Kellberg
    Raiffeisenbank Thyrnau-Kellberg
    IBAN: DE3174 0657 8206 0041 1914
    BIC: GENODEF1SZT

     

    Vilshofen


    AVA ( Arbeiskreis Vilshofener Asylbeweber)

    Der Verein AVA e.V. hatte in den vergangenen Monaten einen großen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen da sich die Helferkreise Pleinting, Eging und Aidenbach unter das Dach des AVA gestellt haben. Insgesamt über 70 aktive Helfer kümmern sich nun derzeit in der Gemeinschaftsunterkunft Vilshofen, dem Erstaufnahmelager Pleinting und der Unterkunft in Aidenbach um die Belange der Flüchtlinge.

    Ansprechpartner:
    Vorsitz Gesamt-AVA e.V.
    Felscher, Eva
    08541-916 600
    evafelscher@hotmail.com

    Sprecher für den AVA Helferkreis Vilshofen:
    Eva Felscher, Godehard Limmer

    Sprecher für den AVA Helferkreis Pleinting:
    Marja Fuchs, Barbara Vilotic-Reiter
    e-mail: fuchsart@t-online.de

    Sprecher für den AVA Helferkreis Aidenbach:
    Herrman Weiß
    email: phmweiss@web.de

     

    https://www.facebook.com/AVA-Arbeitskreis-Vilshofener-Asylbewerber-626934767435557/

    Der Helferkreis organisiert Hilfe bei Deutschunterricht, Hausaufgabenbetreuung, Ausfüllen von Formularen, bei Arztbesuchen, bei Behördengängen, Wohnungsbesichtigungen, Kleiderkammer

    Dort gibt es auch einen Sozialdienst für Flüchtlinge der Caritas
    Peter Vogl
    Galgenberg 10 • 94474 Vilshofen
    Tel.: 08541 9689837
    E-Mail: peter.vogl@caritas-passau.de

     

    Wegscheid

    Das Ziel des Helferkreises Wegscheid ist die Integration der Flüchtlinge in den Ort.
    - Cafe der Kulturen -
    jeden Freitag von 17.00-19.00 Uhr im Pfarrheim Wegscheid
    zum Austausch zwischen Wegscheider Bürgern und Asylbewerbern
    - Sprachpaten -
    es stehen 8 Sprachpaten zum Lernen der deutschen Sprache zur Verfügung
    - Unterstützung -
    - wir unterstützen Asylbewerber, die in die Berufsschule gehen, eine Ausbildung machen, oder arbeiten wollen
    - wir helfen bei Behördengängen und Arztbesuchen, sowie bei der Wohnungssuche
    Kleiderspenden
    Es werden immer auch Helfer gesucht, die bei der Kleiderausgabe im Zelt oder bei Spendentransport helfen.
    Kleiderspenden (v.a. warme Kindersachen, Handschuhe und dicke Jacken) können in der alten Schule in Wildenranna oder bei Familie Erhard abgegeben werden.
    Kontakt Wegscheider Helferkreis:
    Marieluise Erhard/ Familie Dr. Erhard
    Ebenäckerring 63, Wegscheid
    Tel. 08592-93150
    erhard.wegscheid@t-online.de

     

    Asylunterkünfte im Landkreis Passau

    Dezentrale Unterkünfte:
    Aidenbach, Bad Füssing, Eging, Fürstenzell, Haarbach, Neuburg am Inn, Obernzell, Ortenburg, Pocking, Thyrnau, Untergriesbach, Vilshofen-Pleinting (Notunterkunft) und Wegscheid.

    Gemeinschaftsunterkünfte (GU):
    Bad Griesbach, Breitenberg, Büchlberg, Fürstenstein, Hauzenberg, Pocking, Ruhstorf Salzweg, Thyrnau und Vilshofen.

    Gemeinschaftsunterkünfte in Bau (Stand April 2016):
    Hutthurm, Tittling. Die Baugenehmigung für die geplante GU in Neuburg-Pfennigbach wird gerade geprüft.

    Unterbringung von unbegleiteten Minderjährigen:
    Büchlberg, Tettenweis (bis Okt. 2015), Thyrnau, Vilshofen

     


     


     

  • Geld-, Kleider-, Möbel- und Sachspenden für die Flüchtlingshilfe

    #

    Hier haben wir die Spendenkonten der verschiedenen Organisationen aufgelistet, die in Passau Flüchtlingshilfe leisten. Nach den Spendenkonten finden Sie auch Informationen, wie und wo Sie Sachspenden, vor allem Kleider, spenden können. Natürlich können Sie dazu auch unsere HelpApp nutzen!

     

    Spendenkonten:

    Spendenkonto der Stadt Passau

    Kennwort: "Flüchtlingshilfe"
    IBAN: DE79740500000030536957
    BIC: BYLADEM1PAS
     

    AsylCafé Passau n.e.V.

    Kontoinhaber:    AsylCafe Passau n.e.V.
    Kontonummer:   30197289
    Bankleitzahl:      74050000
    IBAN:  DE56 7405 0000 0030 1972 89
    Kreditinstitut:     Sparkasse Passau
    Wenn Sie wollen, dass das Geld nur für die Ersthilfe am Bahnhof verwendet wird, bitte im Verwendungszweck „Bahnhof“

    Caritas für den Landkreis Passau
    Spendenkonto der Caritas
    Sparkasse Passau        
    IBAN: DE19 7405 0000 0000 0501 61
    BIC: BYLADEM1PAS
    Wichtig: Für die Erstellung einer Spendenquittung benötigen wir die kompletten Kontaktdaten auf der Überweisung.

    Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Passau
    Sparkasse Passau
    Bankleitzahl:  74050000
    Kontonummer:  240200527
    IBAN:  DE03740500000240200527
    BIC:  BYLADEM1PAS

    Diakonie
    Diakonisches Werk Passau e. V.
    Sparkasse Passau
    IBAN: DE 34 7405 0000 0240 3741 81
    BIC: BYLADEM1PAS
    Stichwort: Asylarbeit im Diakonischen Werk Passau (unbedingt angeben!)

     

    Evangelisches Dekanat
    Sparkasse Passau
    IBAN: DE81740500000030259113
    BIC: BYLADEM1PAS
    Stichwort "Hilfe für Menschen an den Grenzen"



    Gemeinsam leben & lernen in Europa
    Kreditinstitut: VR-Bank Zwiesel
    Kontoinhaber: Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V.
    Kontonummer.: 2538180
    Bankleitzahl: 74164149
    IBAN: DE59 7416 4149 0002 5381 80
    BIC: GENODEF1RGE

    Malteser
    Malteser Hilfsdienst e.V.  
    Pax-Bank  
    IBAN: DE08370601201201217993
    BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7

    NoBorder Passau
    Kontoinhaber: Z.A.K.K. e.V.
    Sparkasse Passau
    Kontonummer: 240 298 596
    Bankleitzahl: 740 500 00
    Verwendungszweck: Stichwort „Unterstützung Geflüchtete“ (unbedingt anzugeben)

     

    Kleiderspenden

    Bei Kleiderspenden bitte immer vorher nachfragen und prüfen, ob überhaupt noch Kleiderspenden gebraucht werden, was genau gebraucht wird und ob genügend Lagerkapazitäten gebraucht werden! Unkontrollierte Kleiderspenden können schnell die Kapazitäten der Helfer und Lagermöglichkeiten sprengen und die Lage vor Ort verkomplizieren. Also bevor Sie irgendwo Kleidersäcke vorbeibringen, immer nachfragen, ob dies auch wirklich gewünscht ist.


    Kinderspielzeug

    Spielzeugspenden (gut erhalten) können Sie auch bei der Toys Company in Passau abgeben
    Spitalhofstr. 72, 94032 Passau, Telefon: 0851 - 4905065
    Öffnungszeiten:
    Montag von 08.00 - 16.45 Uhr
    Dienstag - Donnerstag von 08.00 - 15.00 Uhr
    Freitag von 09.00 - 13.00 Uhr

     

    Möbel- und Ausstattungsspenden

    Zurzeit gibt es in Passau kein "Möbellager" für geschenkte Möbel. Wer jedoch seine Sachen Spenden will, sollte auf folgende Facebook-Seite gehen, wo man kostenlos seine Sachen abgeben kann. Diese Seiten werden auch von Flüchtlingen und den Helfern genutzt, um Sachen zu finden.

    Facebook-Gruppe "Verschenk's Passau" (geschlossene Gruppe)

    Info: "Jeder von uns besitzt ollen Plunder, den er oder sie nicht mehr braucht. Statt den Kram in Kisten und Schränken verstauben zu lassen oder ihn wegzuschmeißen, könnte man ihn doch auch einfach weiterverschenken. Vielleicht gibt es ja jemanden, der die Sachen gebrauchen kann, die du für völlig nutz- und wertlos hältst. Das mit dem Verschenken funktioniert total einfach: Du durchforstest deine Kisten und Schränke nach Sachen, die Du nicht mehr brauchst, machst ein Foto davon und postest es auf die Pinnwand dieser Gruppe. Wer den Kram haben möchte, der kommentiert dein Foto. Die genaue Übergabe handelt Ihr unter Euch aus. Es gibt nur eine Regel: Du verschenkst deine Sachen und erwartest dafür keinerlei Gegenleistung.

    https://www.facebook.com/groups/264707563629065/

     

    Facebook-Gruppe "Zu Verschenken -  Passau und Umgebung" (geschlossene Gruppe)

    Erlaubt nur Einträge, wo jemand wirklich Sachen verschenken möchte.

    https://www.facebook.com/groups/427153567369387/


    Günstige gebrauchte Möbel- und Ausstattungssachen und Haushaltswaren findet man auch bei:

    "Die Trödelbuam"

    Wiener Str. 14
    94032 Passau/Innstadt
    Telefon: 0851 / 988 58 489
    http://www.troedelbuam.de/index

    Dort kann man auch gebrauchte Möbel etc. (nach Absprache) abgeben.
     

  • Fakten gegen Vorurteile und falsche Behauptungen

    #

    Fakten gegen Vorurteile in der Flüchtlingsdebatte

    Täglich kommen Flüchtlinge nach Deutschland, die meisten kommen aus Syrien. Auf Rang zwei und drei sind Asylbewerber aus Albanien und dem Kosova, wobei deren Zahlen absolut stark zurückgegangen sind, da fast niemand eine Chance auf Anerkennung haben. Die meisten anderen Flüchtlinge kommen aus dem Irak und Afghanistan.

    Es kursieren viele Vorurteile und falsche Behauptungen, wenn es um Flüchtlinge geht. Wir wollen allen Helfern, Privatpersonen, Hauptamtlichen etc. Argumentationshilfen bieten, wenn sie mit Falschaussagen, aber auch Fragen konfrontiert werden. Wenn Sie hier noch keine Fakten gegen Vorurteile, mit denen Sie konfrontiert werden, finden, mailen Sie uns - wir versuchen Ihnen entsprechende Fakten zu lieferen.

    1.    „Die kommen alle nach Deutschland!“

    Das deutsche Grundgesetz und die UN-Flüchtlingskonvention verpflichten Deutschland, Flüchtlingen Schutz zu bieten. Die Zahl der Asylanträge schwankt jedoch ständig. Bis 2008 ist die Zahl der Geflüchteten deutlich gesunken, seither steigt sie wieder. Dafür hat eine Phase mit vielen bewaffneten Konflikten gesorgt, zum Beispiel der Arabische Frühling oder jetzt der Krieg in Syrien. Aktuell haben von Jan. - August 256.938 Menschen einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Damit ist Deutschland das Land in dem weltweit die meisten Asylanträge 2015 gestellt wurden.

    Den Großteil der Verantwortung für die Aufnahme von Flüchtlingen tragen jedoch weiterhin die Länder, die unmittelbar an die Konfliktzonen angrenzen; viele von ihnen sind Entwicklungsländer.Wegen der weiter ansteigenden Flüchtlingszahlen wird auch der Druck auf die Aufnahmeländer immer größer. In absoluten Zahlen nahm die Türkei bis 30. Juni 2015 mit 1,84 Millionen die meisten Flüchtlinge unter UNHCR-Mandat auf (Palästinenser fallen unter das Mandat der Schwesterorganisation UNRWA). Im Verhältnis der Flüchtlingszahl zur einheimischen Bevölkerung hat der Libanon mit 209 Flüchtlingen pro 1.000 Einwohnern die meisten Menschen aufgenommen. Mit 469 Flüchtlingen pro Dollar des Bruttoinlandsprodukts trägt Äthiopien in Relation zu seiner Wirtschaftskraft die größte Last. (Infos UNO Flüchtlingshilfe)

    Die größten Aufnahmeländer von Flüchtlingen neben Deutschland:

    Pakistan:       1.600.000 Flüchtlinge
    Iran:                982.400 Flüchtlinge
    Libanon:        1,15 Mio Flüchtlinge
    Jordanien:     654.100 Flüchtlinge
    Äthopien:        659.500 Flüchtlinge
    Türkei:            über 2 Mio. Flüchtlinge

    Deutschland hat im Jahr 2015 rund 760.000 Flüchtlinge aufgenommen. Von einer Million war ständig die Rede, das wären ca. 40% der Flüchtlinge, die in die EU kommen. Weltweit gibt es laut UNHCR 60 Millionen Flüchtlinge. Nimmt man aber die absoluten Zahlen von Asylbewerber pro 1.000 Einwohner als Maßstab sieht es ganz anders aus: da liegt Ungarn mit 4,09 an der Spitze, gefolgt von Schweden mit 1,74, Österreich mit 1,66 und dann erst kommt Deutschland mit 1,36 (Zahlen bis April 2015).

    Hier paar gute und einfach erklärte Präsentationen zu dem Thema:

    von Tagesschau.de: Flüchtlinge - Daten und Fakten hier

    von der Süddeutschen Zeitung: Flüchtlingsstrom - Flüchtlingswelle? hier

     

    2.    „Die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge!“

    Richtig ist: Ein Großteil der Asylsuchenden erhält einen Schutzstatus.
    Niemand setzt alles aufs Spiel, lässt alles los – die Heimat, Besitz, Familienangehörige, Kinder – und das alles nur in der Hoffnung auf den Bezug von Sozialleistungen. Asylsuchende kämpfen meist ums Überleben, weil im Herkunftsland Krieg herrscht, Verfolgung droht, Diskriminierung an der Tagesordnung oder die eigene Existenz permanent in Gefahr ist.
    Im Jahr 2014 kamen 39.300 der Asylsuchenden in Deutschland aus dem syrischen Bürgerkrieg – sie stellten damit fast ein Viertel aller Asylanträge. Rund 13.000 Flüchtlinge flohen aus Eritrea, wo eine brutale Militärdiktatur herrscht, die Regimekritiker auf unbestimmte Zeit in geheimen Gefängnissen verschwinden lässt.[2]

     

    3. „Alle Flüchtlinge sind kriminell!“

    Immer wieder wird behauptet, dass mit dem anhaltenden Zuzug von Flüchtlingen ins Land auch die Kriminalität ansteige. Eine aktuelle Studie des Bundeskriminalamts (Zeitraum Jan - Sept 2015) zeigt: Trotz der extrem hohen Flüchtlingszahlen haben die Straftaten von "Zuwanderern" nur geringfügig zugenommen ,zudem verüben sie meist nur Delikte geringer Schwere (z.B. Busfahren ohne gültigen Fahrausweis). Wenn Zuwanderer Straftaten begangen hatten, so handelte es sich dabei zumeist um weniger schwere Delikte: ca. 1/3tel aller Fälle bestand aus kleineren Diebstählen (oft auch Diebstähle bei anderen Flüchtlingen), ca. 1/3tel waren Vermögens- und Fälschungsdelikte, v. a. Schwarzfahren. Gewaltdelikte wie Raub oder Körperverletzung beliefen sich auf 16 Prozent der Fälle. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung lagen bei unter 1%! Was jedoch stark zugenommen hat, sind Straftaten, die sich gegen Zuwanderer oder Flüchtlingsunterkünfte richten und bei denen Zuwanderer (v.a. Syrer und Afghanen) Opfer geworden sind. Straftaten gegen Asylbewerberunterkünfte sind im Vergleich zum gesamten Vorjahr bereits mehr als verdreifacht (von Jan - Anfang Nov 600!). Darunter sind v.a. Gewaltstraftaten, Sachbeschädigung und Propagandadelikte.

    Zugenommen hat die Kriminalität in Erstaufnahmeeinrichtungen, dies sind v. a. Vermögensdelikte wie Raub sowie Körperverletzungen. Das BKA machte aber auch deutlich, dass die Geschädigten dabei meist selbst Asylbewerber seien. "Dass auch im Umfeld von Flüchtlingswohnheimen Straftaten begangen werden, bei welchen Flüchtlingen sowohl als Täter als auch als Opfer in Erscheinung treten, ist uns bekannt. Auch hier können Drogendelikte und Einbrüche festgestellt werden. Ob dies allerdings signifikant höher ist als andernorts und Flüchtlinge mehr kriminelles Tun aufweisen, kann durch die Polizei so pauschal weder behauptet noch belegt werden", sagt Laura Riske, Pressesprecherin der Freiburger Polizei. Die Behauptung, dass Ausländer krimineller als Deutsche sind, ist ein Vorurteil, das so pauschal nicht den Tatsachen entspricht. Wahr ist, dass in allen gesellschaftlichen Bereichen Straftaten und gesetzliche Regelverstöße vorkommen. [3]

    Insgesamt ist zu beobachten, dass die Bereitschaft extrem groß ist, Geschichten über angebliche kriminelle Taten von Flüchtlingen zu glauben und weiterzuleiten, ohne zu überprüfen, ob die Behauptung wahr ist. Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele (z.B. die angebliche Entführung und Vergewaltigung einer 13-jährigen aus einer russlanddeutschen Familie, die Schlachtung von Tieren aus einem Streichelzoo, die angebliche Plünderung eines Supermarktes in Meßstetten): obwohl diese Ereignisse nachweislich NICHT stattgefunden haben, halten sich diese Behauptungen. Mit diesen Gerüchten will man sich gegenüber einer vermeindlichen Gefahr durch Fremde abgrenzen bzw. die Stimmung gegen Flüchtlinge weiter anheizen. Wenn also jemand in Ihrem Umfeld wieder einfach was behauptet, lassen Sie sich gar nicht erst auf eine Argumentation ein, sondern hinterfragen Sie sehr detailliert, woher Ihr Gegenüber diese Information hat, wie er/sie diese beweisen kann. Zeigen Sie auf, dass diese Aussage allein auf einem Eintrag im Internet bzw. auf Hörensagen beruht.
    Und da wo Gerüchte entstehen hilft nur Transparenz: vor allem öffentlichwirksame Richtigstellungen durch die örtliche Polizei helfen. Und Aufklärungs- und Begegnungsarbeit ist wichtig, damit erst gar keine Gerüchte entstehen: denn je mehr die Menschen in Kontakt mit Flüchtlingen auf 1:1-Ebene sind, desto geringer sind Vorurteile und unbegründete Behauptungen. Und natürlich darf man tatsächliche kriminelle Taten nicht verschleiern, kleinreden etc,, sondern man sollte sie behandeln wie jede Straftat auch - egal von wem sie begangen wird.

     

    4. „Die wollen doch gar nicht arbeiten!“

    Das Ziel vieler Flüchtlinge ist es, Arbeit zu finden, um die Familien daheim zu ernähren. Sie sind vielseitig einsetzbar, arbeits- und lernwillig. Nicht wenige verfügen über eine gute Ausbildung oder sogar ein Studium.
    Das Problem ist: Laut dem Asylbewerbergesetz dürfen sie gar nicht sofort arbeiten. Sie dürfen erst nach 3 Monaten eine unselbstständige Arbeit aufnehmen, aber nur wenn kein gleichwertiger Deutscher oder EU-Ausländer gefunden wurde (Vorrangprüfung). Das nachzuweisen ist schwer und ein bürokratischer Aufwand, weshalb viele Arbeitgeber noch vor der Einstellung eines Flüchtlings zurückschrecken.[4] Die Vorrangprüfung durch die Agentur für Arbeit darf nicht mehr länger als 15 Monate dauern.
    Problem:
    abgelehnte Flüchtlinge mit Duldung oder aus sog. sicheren Herkunftsstaaten erhalten oft keine Arbeitserlaubnis.
    Gerade in Syrien ist das selbstständige Unternehmertum weit verbreitet, für  diese ist es daher meist schwer sich an diese neue Situation zu gewöhnen.

    Ausbildungsverhältnisse sind auch ohne die Zustimmung der Arbeitsagentur möglich. Eine Erlaubnis der Ausländerbehörde ist dennoch erfoderlich. Dasselbe gilt für Praktika, die allerdings mindestlohnfrei sind.

     

    5. „Die kriegen alles bezahlt: teure Handys, die neuste Kleidung…!“

    Das bundesweit geltende Asylbewerberleistungsgesetz sieht vor, dass Flüchtlinge das erhalten, was sie brauchen, um ihr Existenzminimum zu sichern: Essen, Unterkunft, Heizung oder Körperpflegeartikel gehören dazu. Wie viel Bargeld der Flüchtling jeweils bekommt, hängt davon ab, wie lange er in Deutschland ist, und was er in seiner Unterkunft an Sachleistungen erhält.
    Asylbewerber erhalten keine Regelsozialleistungen, sondern als Alleinstehende ca. 325 Euro, Ehegatten und Kinder weniger (gestaffelt). Dabei wird das Einkommen und das Vermögen miteingerechnet. Medizinische Versorgung wird nur bei akuten Erkarnkungen oder Schwangerschaft geleistet.
    Problem: Gerade Traumatisierte oder Personen mit anderen psychischen Erkrankungen bräuchten zusätzliche Leistungen, die nicht bezahlt werden.
    Ist ein Flüchtling länger als 15 Monate im Land, stehen ihm bei Bedürftigkeit Leistungen auf dem Niveau der Sozialhilfe zu. Damit erhält ein alleinstehender Asylbewerber etwa 335Euro und eine Krankenversicherungskarte. Außerdem werden - wie bei Hartz-IV-Empfängern - Wohnkosten erstattet.[5]

    Grundsätzlich haben Asylbewerber keinen Anspruch auf kostenlose Sprach- bzw. Integrationskurse, werden mittlerweile aber auch oft von Ehrenamtlichen abgehalten.

    Warum wird der Vorschlag, den Flüchtlingen nur Sachleistungen zukommen zu lassen, immer abgelehnt?
    Es wäre ein zu großer Verwaltungs- und Zeitaufwand. Man müsste Geschäfte finden, in denen die Gutscheine umgetauscht werden könnten und man müsste das bundesweit einheitlich gestalten.

     

    6. Die können sich alle teure Handys leisten - viel bessere als die meisten von uns ...
    Handys
    oder ähnliches besitzen die Flüchtlinge oft noch aus ihrem alten Leben in ihren Herkunftsländern, in denen sie teilweise auch gutbezahlte Jobs besessen haben. Handys mit Internetflat sind oftmals günstiger als Festnetzanschlüsse und in ihren Herkunftsländern haben sich Festnetzanschlüsse nie durchgesetzt, weil die Bedingungen dafür nicht erfüllt sind. Für viele ist es die einzige Möglichkeit Kontakt zu Familienangehörigen in den Herkunftsländern zu halten. Auch für Familien, die bei der Flucht getrennt wurden, ist es meist die einzige Chance, in Kontakt zu bleiben oder sich wiederzufinden.[6]Auch Fotos von Freunden oder einmaligen Erlebnissen sind nur über das Handy abrufbar, die einzigen Erinnerungsstücke an die Heimat. Damit ist das Handy wohl eins der wertvollsten Dinge, die die Flüchtlinge besitzen, und das nicht im materiellen Sinn. Handys sind für die FLucht ein unersetzliches Begleitmittel, weil sie die Möglichkeit zum informieren und orientieren geben. Heutzutage sind Handys auch kein Luxusgut mehr, sondern Gebrauchsgegenstand.

     

    7. Die bringen dann alle ihre Familie nach Deutschland ...
    Grundsätzlich dürfen Ausländer aus Nicht-EU-Staaten ihre Familie nach Deutschland, wobei sich dieses Recht NUR auf Ehegatten und minderjährige Kinder bezieht. In der Regel muss der Lebensunterhalt dieser dann gesichert sein, d.h. wer seine Familie holen möchte, muss nachweisen, dass er/sie den Lebensunterhalt dieser bestreiten kann, genügend Wohnraum für die Familienmitglieder vorhanden ist und keine zusätzlichen Sozialleistungen für den deutschen Staat entstehen. Au0erdem muss der nachziehende Teil des Ehepaar einen Sprachtest bestehen. 
    Flüchtlinge, die Asyl nach dem deutschen Grundgesetz, die subsidären Schutzstatus (z.B. weil in ihrem Heimatland Todesstrafe oder Bürgerkrieg droht) oder Flüchtlingsschutz gemäß der Genfer Konvention erhalten haben, dürfen in den ersten 3 Monaten nach ihrer Anerkennung Ehegatten oder minderjährige Kinder nachkommen lassen, auch wenn sie den Lebensunterhalt und die Unterkunft nicht bereithalten können. 
    Diese Voraussetzungen erfüllen doch viele der hier ankommenden Flüchtlinge nicht. So kamen z.B. 2015 von den syrischen Flüchtlingen nur 1600 Kinder, 900 Ehefrauen und 100 Ehemänner nachgezogen. Außerdem müssen die Familienangehörigen lange auf ein Visum für den Familiennachzug warten, weil sie persönlich in den deutschen Konsulaten vorsprechen müssen. So beträgt die Wartezeit im Generalkonsultat Istanbu beträgt zurzeit ca. 16 Monate. 

    8. Es kommen fast nur junge Männer! Wo sind die Frauen und Kinder?
    Das ist ganz einfach erklärt. Eine Flucht is teuer und gefährlich. Da das Geld meistens nicht für die ganze Familie reicht, ist es logisch eine einzelne Person loszuschicken. Junge Männer sind meist strapazierfähiger und können die Gefahren und Hindernisse besser meistern. Ein weiterer Grund ist, dass junge Männer in den Herkunftsländern meist besonders gefährdet sind, da sie für den Krieg eingezogen werden können.

     


     



    Weitere Links zum Thema:

    Broschüre „pro menschenrechte. contra vorurteile“ von ProAsyl und der Amadeu Antonio Stiftung
    http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/themen_materialien/pg9_material/broschuere-pro-mr-contra-rassismus-proasyl.pdf
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-einwanderer-die-wichtigsten-fakten-a-1030320.html
    http://www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/pdf/dpw_sozialleistungen-fluechtlinge.pdf
    http://asyl.journalistenschule-ifp.de/

     

    Speziell zum Thema Flüchtlinge:

    - Was tun, damit´s nicht brennt? Leitfaden zur Vermeidung von rassistisch aufgeladenen Konflikten im Umfeld von Sammelunterkünften für Flüchtlinge, BAG K+R, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin

    http://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/fileadmin/user_upload/extern/Gut_zu_wissen_materialien/wastun_webversion_neu.pdf

    - Pro Asyl: pro Menschenrechte - contra Vorurteile
    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/broschuere_pro_contra_internet.pdf
    (man kann es auch kostenlos bestellen)

    - Einwanderung und Asyl - Die 101 wichtigsten Fragen
    http://www.chbeck.de/Meier-Braun-Heinz-101-wichtigsten-Fragen-Einwanderung-Asyl/productview.aspx?product=14947389

    - Argumentationshilfen der Landeshauptstadt München (kann man auch kostenlos bestellen)
    http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie/Aktuelles-Archiv/argumente.html

    und Flugblätter hier: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie/Literatur-zum-Thema.html

    ZDF-Beitrag zum Thema Leitkultur aus "Der Anstalt": http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2726406/Leitkultur#/beitrag/video/2726406/Leitkultur

     

    Bücher:

    - Argumente am Stammtisch: Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und Populismus
    http://www.wochenschau-verlag.de/argumente-am-stammtisch.html

    - Politik wagen - ein Argumentationstraining
    http://www.wochenschau-verlag.de/politik-wagen-2077.html
    eine Leserprobe ist einen Monat lang hier abrufbar: http://www.daten.wochenschau-verlag.de/download/Argumentationstraining_Stammtischparolen_Politiker.pdf?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=20-04-2016+Newsletter+4%2F2016&utm_content=Mailing_6523910

    Bilder:

    http://bildkorrektur.tumblr.com/
     

  • Nützliche (mehrsprachige) Infos für Flüchtlinge

    #

     

    Info-Angebote für Flüchtlinge in Passau/ Useful information for refugees living in Passau

     

    Auf der mehrsprachigen Webseite http://info-asyl.de/ findet man eine Übersicht mit Piktogrammen über einige Hilfsangebote für Flüchtlinge in Passau.

     

     

    RefugeeGuide.de

    Eine gute Broschüre zum Thema "Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland“: viele  alltägliche Dinge werden einfach und verständlich erklärt. In folgenden Sprachen als Download erhältlich:  deutsch, englisch / english, französisch / français, arabisch /العربية, kurdisch / kurdî, türkisch / türkçe, pashto /پښتو‎, dari / ‏درى‎, urdu /اردو,tigrinya / ትግርኛ, russisch / русский, serbisch / srpski, serbisch / српски, albanisch / shqip, mazedonisch / македонски

    http://www.refugeeguide.de

     

    Anerkennung von Berufsabschlüssen

    Die App der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen – in sieben Sprachen.

    anerkennung-in-deutschland.de/app

     

    Broschüre des Bundesministerium für Gesundheit: Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland
    Deutsch: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Gesundheit/Broschueren/Ratgeber_Asylsuchende/Ratgeber_Asylsuchende_dt.pdf
    Englisch: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Gesundheit/Broschueren/Ratgeber_Asylsuchende/Ratgeber_Asylsuchende_engl.pdf
    Arabisch: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Gesundheit/Broschueren/Ratgeber_Asylsuchende/Ratgeber_Asylsuchende_arab.PDF
    Kurdisch: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Gesundheit/Broschueren/Ratgeber_Asylsuchende/Ratgeber_Asylsuchende_kurd.pdf

     

    Praktikumsbörse für junge Geflüchtete in Bayern:
    https://www.sprungbrett-intowork.de/fluechtlinge/
     

     

    Bilderwörterbuch und Übersetzungshilfe der Apotheken-Umschau zum Thema Gesundheit in verschiedenen Sprachen
    http://static.apotheken-umschau.de/media/gp/article_506373/bildwoerterbuch.pdf
     

     

     

    Tipdoc: Übersetzungshilfen und Hilfestellungen für Ärzte und ehrenamtliche Helfer

    Hier finden ÄrztInnen und (ehrenamtliche) HelferInnen eine Vielzahl von Materialien, die ihnen bei der täglichen Arbeit mit Menschen helfen, die (noch) nicht Deutsch sprechen. Alle Materialien stehen zum kostenlosen Download bereit und dürfen - in unveränderter Form - weiterverwendet werden. Der Download beginnt durch einen Klick auf den entsprechenden Link in einem neuen Fenster.

    Das Gesundheitsheft Asyl sowie der Informationsflyer Zahngesundheit sind Veröffentlichungen des Vereins für Bild und Sprache e. V. Über diesen können sie gegen eine Schutzgebühr auch in gedruckter Form bestellt werden.

    http://www.setzer-verlag.com/epages/79584208.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/79584208/Categories/Download

     

     

    „Willkommen in Deutschland“ – Informationsbroschüre vom BAMF

    "Was brauche ich für die Einreise nach Deutschland? Wo kann ich  Deutsch lernen? Wie finde ich eine Wohnung und Arbeit? Gibt es  Betreuungsangebote für meine Kinder? Wird mein Schulabschluss oder  meine Ausbildung anerkannt? Welche Versicherungen sind ratsam oder gar  Pflicht? Zu diesen und weiteren Fragen gibt diese Broschüre Auskunft. "Willkommen in Deutschland" ist kostenlos und kann in Deutsch,  Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch,  Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch,  Russisch, Spanisch und Türkisch online kostenlos bestellt werden."

    https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/willkommen-in-deutschland.html

     

    "Willkommen in Deutschland! Wegweisung für muslimische Migranten zu einem gelingenden Miteinander in Deutschland

    Das Münchner Forum für Islam hat eine 16-seitige Willkommensbroschüre für muslimische Migranten herausgebracht. Besonderheit ist, dass die Inhalte islamisch begründet werden. Die Broschüre erklärt die Themen

    • Grüßen
    • Verschiedener Glaube
    • Bildung in Deutschland
    • Arbeiten in Deutschland
    • die deutsche Geschichte
    • Gesetze achten
    • Art1 des Grundgesetzes
    • Privatsphäre und Ruhetage bzw. Ruhezeiten
    • Sauberkeit und Umwelt
    • Toleranz

    Die Broschüre gibt es auch auf arabisch und englisch. Weitere Übersetzungen sind geplant.

    http://www.islam-muenchen.de/wp-content/uploads/2015/12/03-Willkommen-in-Deutschland.pdf

    Auf Arabisch hier
    Auf English hier

     

    "Willkommen in Deutschland" Broschüre für Asylanten:
    http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/broschuere-islam-hier-und-heute-100.html

     

    AOK-Service: Infos für Zuwanderer

    www.aok-business.de/bayern/zuwanderung

    www.healthinsurance-germany.com

     

     

    Bei rechtsextremen Übergriffen sollte man sich an folgende Stellen wenden:

    Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Niederbayern
    c/o KJR Deggendorf, Amanstraße 21, 94496 Deggendorf
    0991 3831642 oder 0151 12413338, www.lks-bayern.de 


    Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Oberbayern/Schwaben
    c/o KJR Ebersberg, Bahnhofstr. 12, 85560 Ebersberg
    0 80 92/2 10 39, regionalstelle@kjr-ebe.de

     

    Refugees Guide des ARD auf Deutsch, Englisch und Arabisch:
    http://www.ard.de/home/ard/guide-for-refugees-wegweiser-fuer-fluechtlinge/Guide_for_refugees/2214428/index.html

     

    Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer:

    www.refugio-muenchen.de

     

    Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende

    www.exilio.de

     

    Projekt für geflüchtete Frauen:

    www.lia-bayern.de

     

    Zanzu.de - das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen

    Das Webportal gibt in 13 Sprachen einfache Erklärungen und anschauliche Informationen (z.B. Piktogramme) zu den Themenfeldern Körperwissen, Schwangerschaft und Geburt, Verhütung, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen. Zudem erklärt es die Rechte und Gesetze in Deutschland. Das Portal wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa erarbeitet.

    www.zanzu.de

     

  • Nützliche Infos zu Asyl und zur Flüchtlingshilfe

    #

    Hier finden Sie nützliche Informationen, kostenlose Broschüren zum Download, relevante Webseiten und Kontaktdaten zu folgenden Themen:

    • THEMA ASYL UND ASYLVERFAHREN
    • THEMA EHRENAMTLICHE FLÜCHTLINGSHILFE UND HELFERKREISE
    • THEMA ARBEIT
    • THEMA SCHUTZ VON FLÜCHTLINGSKINDERN UND -FRAUEN VOR (SEXUALISIERTER) GEWALT
    • THEMA ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND SENSIBILISIERUNG

     

    THEMA ASYL UND ASYLVERFAHREN

    Kurze Aufklärung zum Asylverfahren für ehrenamtliche Helfer/innen

    Grundsätzlich gilt für alle ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer/innen: Bitte geben Sie den Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden KEINE Rechtsauskünfte, wenn Sie über keine entsprechende Ausbildung verfügen. Das Asylrecht ist eines der kompliziertesten und schwierigsten Rechtsbereiche, wo sich auch viele Juristen nicht auskennen. Außerdem gibt es ständig neue rechtliche Verordnungen, Regelungen und Gesetze. Dennoch wollen wir Ihnen hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Regelungen geben sowie Hinweise auf andere Informationsseiten geben, wo Sie sich vertiefter über die Regelungen einlesen können. Aber auch hier der Hinweis: diese Informationen sind KEINE verbindlichen Rechtsauskünfte, sondern nur der Versuch, die aktuellen Regelungen für Laien (wie wir selbst) kurz und verständlich zu erklären.

    Was passiert, wenn Flüchtlinge/ Asylsuchenden über die Grenze (z.B. bei Passau, Wegscheid, Neuhaus etc.) kommen?

    1. Flüchtlinge, die die Grenze überwunden haben, können in jeder Behörde, auch bei der Polizei, einen Asylantrag stellen.

    2. Wenn Flüchtlinge über die deutsche Grenze (z.B. bei Passau, Neuhaus, Wegscheid) kommen, dann können sie sich erstmal nicht mehr frei bewegen. So müssen sie z.B. den Zug an den Grenzorten verlassen bzw. können nicht mehr frei weiterreisen. Grundsätzlich werden die Flüchtlinge alle vor Ort von der Bundespolizei, die sie in Empfang nehmen, registriert. Das heißt, sie müssen ihre Fingerabdrücke abgeben, werden nach Daten und Ausweisdokumenten gefragt. Dies erfolgt meist bei der Polizei oder in der Clearingstelle (z.B. in der Danziger Straße). Wer in Deutschland registriert wird, darf nicht in ein anderes Land weiterreisen und dort Asyl beantragen. Das Asylverfahren findet in Deutschland statt!
    3. Anschließend werden sie in Erstaufnahmeeinrichtungen in Deutschland verteilt. Dieses kann deutschlandweit der Fall sein und hängt vom Zufall ab und davon, wo gerade Plätze frei sind. Die Verteilung auf die Bundesländer bestimmt sich nach einem speziellen Verteilungsschlüssel (dem sogenannten Königsteiner Schlüssel). Es gibt keinen Anspruch, zur bereits in Deutschland lebenden Familie oder zu Bekannten verteilt zu werden. Die nähstgelegene Erstaufnahmeeinrichtung in unserer Region ist in Deggendorf. Erstaufnahmeeinrichtung sind große, oft eingezäunte Gelände mit Polizei, Arzt, Kantine und Schlafsälen für viele Personen. Im Erstaufnahmelager müssen die Asylsuchenden erst einmal wohnen.
    4. In der Erstaufnahmeeinrichtung wird der Asylantrag aufgenommen, d.h. sie werden erstmalig im so genannten Easy-System (EASY steht für Erstverteilung von Asylbegehrenden) registriert. Mit diesem Datenbanksystem wird auch die Verteilung der Asylbewerber/innen auf die Bundesländer organisiert, d.h. auch festgelegt in welchem Bundesland das Asylverfahren letztendlich stattfinden muss. Die Flüchtlinge erhalten eine Bescheinigung über die Stellung eines Asylantrags (BÜMA).und erhalten eine Aufenthaltsgestattung, mit der sie die Erlaubnis haben, in Deutschland zu bleiben, bis über den Asylantrag entschieden ist. 
    5. Die Aufenthaltsdauer in der Erstaufnahmeeinrichtung sollte nicht über 3 Monaten liegen. Während dieser Zeit besteht Residenzpflicht. Das heißt, die Personen in der Erstaufnahme dürfen den Bezirk nicht verlassen, in dem sich die Erstaufnahmeeinrichtung befindet. Die maximale Verweildauer in einer Erstaufnahmeeinrichtung darf jedoch nicht länger als 6 Monate sein, dannach kommen die Asylbewerber/innen in eine Gemeinschaftsunterkunft oder eine dezentrale Unterkunft.
    6. Um "Fehlanreize bei Menschen ohne Bleibeperspektive" zu vermeiden, wird nach der neuen Asylgesetzgebung der persönliche Bedarf, der bislang mit dem "Taschengeld" abgedeckt wurde, künftig möglichst in Sachleistungen gewährt. Dies gilt für den gesamten Zeitraum, den die Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen verbringen. Geldleistungen werden höchstens einen Monat im Voraus gezahlt.
    7. Die so genannten Balkan-Flüchtlinge (z.B. aus dem Kosovo, Albanien, Montenegro etc.), die in Bayern bleiben, werden in eines der beiden Balkan-Zentren (Malching und Bamberg) gebracht. Dort sollen die Asylverfahren, die in der Regel aussichtslos sind, schneller bearbeitet werden können.
    8. Auch dürfen die Flüchtlinge in den ersten drei Monaten nicht arbeiten. Nach drei Monaten dürfen Flüchtlinge grundsätzlich arbeiten, wobei es die Regelung der "bevorrechtigte Arbeitnehmer" gibt. D.h. nur wenn nachgewiesen werden kann, dass für eine bestimmte Stelle kein bevorrechtigter Arbeitnehmer (d.h. Deutsche, aber auch EU-Ausländer oder anerkannte Flüchtlinge) gefunden werden kann, kann der Asylbewerber diese Stelle antreten. Ausgenommen von dieser Regelung sind nach der neusten Gesetzgebung jedoch Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten, die ab dem 1. September 2015 einen Asylantrag gestellt haben: für sie wurde ein Beschäftigungsverbot eingeführt. (Dazu ausführlich siehe entsprechendes Kapitel weiter unten).
    9. Nach drei Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung werden sie –  streng nach der vom Computer ermittelten Quote – einer bestimmten Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. Manche Flüchtlinge bitten darum, dort untergebracht zu werden, wo bereits Verwandte leben. Darauf muss aber nur bei Ehepartnern und minderjährigen Kindern Rücksicht genommen werden. Ab jetzt kann ein Zuzug zur Familie bzw. von Familienmitgliedern beantragt werden. Die Unterbringung ist – je nach Ort – unterschiedlich: Mal ist es eine eigene Wohnung, mal ein Bett im Lager.

    Was passiert bei und während der Prüfung des Asylverfahrens?

    Die deutsche Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Das Amt hat seinen Sitz in Nürnberg und unterhält Büros auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtungen. Dort führt das BAMF das Asylverfahren durch und entscheidet in der ersten Instanz, ob jemand Asyl erhält oder nicht. Bei der Anhörung müssen Flüchtlinge einem Bediensteten des BAMF alle Gründe für ihren Asylantrag mündlich vortragen. Dies ist die zentrale Grundlage für eine Anerkennung oder Ablehnung.Wenn das Bundesamt einen Asylantrag erhält, entscheidet es zunächst, ob überhaupt ein Asylverfahren durchgeführt wird. Etwa ein Drittel aller Asylanträge wird gar nicht inhaltlich geprüft, weil z.B. der Asylbewerber aus einem sicheren Drittstaat kommt..

    Asylbwerber/innen mit einer guten Bleibeperspektive (z.B. Flüchtlinge aus Syrien), sollen frühzeitig in den Arbeitsmarkt integriert werden. Weil gute Deutschkenntnisse dafür essentiell sind, können Asylbewerber und Geduldete mit guter Bleibeperspektive die Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bzw. die von der Bundesagentur für Arbeit geförderten Sprachkurse besuchen.

    Was passiert wenn ein Antrag bewilligt wird, d.h. die Asylbewerber/innen anerkannt sind?

    Ist das Asylverfahren erfolgreich abgeschlossen und der Antrag bewilligt, sollten anerkannte Asylbewerber/innen so schnell wie möglich aus der Gemeinschaftsunterkunft oder der dezentralen Unterkunft ausziehen und sich eine eigene Wohnung suchen. Anerkannte Asylbewerber/innen haben Anspruch auf normale Sozialleistungen und können auch ohne gesetzliche Einschränkungen arbeiten.Sie müssen i. d. R. auch so schnell wie möglich aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen.

    Was bedeutet "subsidiäre Schutz"?

    Manche Flüchtlinge erhalten statt (wie z.B. bei Syrern bisher üblich) einer Flüchtlingsanerkennung nur subsidiären Schutz. Der subsidiäre Schutz hat gegenüber der Flüchtlingsanerkennung vor allem folgende Nachteile.
    1. Es gibt keinen blauen Flüchtlingspaß.
    2. Die Aufenthaltserlaubnis wird zunächst nur für 1 Jahr erteilt.
    3. Eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis ist erst nach 5 Jahren (nicht nach 3) möglich.
    4. Der Familiennachzug wird demnächst (mit dem Asylpaket II) für zwei Jahre ausgesetzt.
    5. Meistens wird eine Wohnsitzauflage verhängt.
    Wenn jemand nur subsidären Schutz erhalt, aber nicht als Flüchtling anerkannt wird, gibt es die Möglichkeit innerhalb von 2 Wochen gegen den Bescheid des BAMF dagegen Klage einzureichen.

    Wann wird ein Asylbewerber abgelehnt?

    Der wichtigste Grund ist meist, dass der Asylbewerber aus einem "Sicheren Drittstaat" stammt, d.h. aus einem Land, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten gewährleistet ist.  Auch können Flüchtlinge, die über einen sicheren Drittstaat eingereist sind, grundsätzlich auch wieder in einen sicheren Drittstaat zurückgeschoben werden, da dort ja auch die Möglichkeit bestand, Asyl zu beantragen. Um diese Folge zu umgehen, verschleiern viele Asylbewerber oft ihre wirklichen Einreisewege. Außerdem wird diese Regelung zurzeit nicht angwandt, wie die aktuelle Situation an der Grenze zu Österreich (einem sicheren Drittstaat) zeigt.

    Neben den EU-Ländern, Norwegen und der Schweiz gelten folgende Länder als "Sichere Drittstaaten":
    Albanien
    Bosnien und Herzegowina
    Ghana
    Kosovo
    Mazedonien, ehemalige jugoslawische Republik
    Montenegro
    Senegal
    Serbien

    D.h. Flüchtlinge aus diesen Herkunftsländern haben in der Regel keine Chance in Deutschland Asyl zu bekommen. Aktuell gelten auch große Teile von Afghanistan als sicher, d.h. knapp 50% der Antrag auf Asyl von Flüchtlingen aus Afghanistan werden abgelehnt.

    Was passiert, wenn ein Antrag auf Asyl abgelehnt wird?

    Lehnt das BAMF einen Asylantrag ab, kann der Flüchtling dagegen vor dem Verwaltungsgericht klagen. Dazu holen sich Asylbewerber/innen oft die Unterstützung eines Anwalts, der/die sich im Asylrecht gut auskennt. Generell gibt es aber wenige Anwälte, die sich auf Asylrecht spezialisiert haben. Entscheidet dann auch das Verwaltungsgerichts die Ablehnung ist das Asylverfahren in der Regel beendet. Die Betroffenen müssen die Bundesrepublik verlassen. Meistens haben die abgelehnten Asylbewerber/innen dazu einen Monat Zeit, in bestimmten Fällen auch weniger. Wenn diese nicht freiwillig ausreisen, droht die Abschiebung. Abschiebungen werden fast immer per Flugzeug durchgeführt und sehr kostspielig. Die Kosten (Fahrkarten oder Flugtickets, Reiseproviant) werden übernommen. Weil die Abschiebung so kostspielig ist, versuchen einige Behörden die Ausreisepflichtigen durch finanzielle Anreize zur freiwilligen Ausreise zu bewegen.

    Wenn die abgelehnten Asylbewerber/innen aber nicht reisefähig sind (z.B. wegen Krankheit), kein Pass für eine Rückkehr vorliegt oder die Situation im Herkunftsland eine Rückreise nicht zulässt (z.B. Bedrohung durch Todesstrafe, Folter, fehlende notwendige medizinische Versorgung) , erhalten sie eine Duldung bis die Abschiebung möglich ist. Das kann oft Jahre dauern.

     

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

    Als zuständige Behörde im Asylverfahren sind auf der Webseite des BAMF alle relevanten Informationen zum Asylverfahren und -gesetz zu finden.
    http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/asylverfahren-node.html

    oder die Broschüre: "Das deutsche Asylverfahren ausführlich erklärt"

    https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/das-deutsche-asylverfahren.pdf?__blob=publicationFile

    Newsletter 'Asyl in Bayern'

    Mit dem Newsletter Asyl in Bayern bietet der Flüchtlingsrat Bayern Ehrenamtlichen und anderen Aktiven in der Flüchtlingsarbeit die Möglichkeit auf dem Laufenden zu bleiben. Das Asylrecht ist häufigen Änderungen unterworfen, es gibt viele Materialien & Veranstaltungen, die hilfreich aber kaum bekannt sind, und spannende Neuigkeiten verbreiten sich oftmals nur träge in der Fläche Bayerns. Mit dem Newsletter erhält man in unregelmäßigen Abständen (ca. max. 3 pro Monat) vom Team des Projekts VOR ORT per E-Mail Informationen über rechtliche Neuerungen, Änderungen in der Praxis, neue Beratungshilfen, interessante Veranstaltungen und andere praktisch relevante Neuigkeiten. Unter
    http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/vor-ort-newsletter.html#formular
    kann man sich  in den Newsletter eintragen.

    Mailingliste 'Asyl-BY'

    Die Mailingliste Asyl-BY des Bayerischen Flüchtlingsrats bietet Ehrenamtlichen und anderen Aktiven in der Flüchtlingsarbeit in Bayern die Möglichkeit des Austauschs, der Diskussion und der Vernetzung untereinander. Ehrenamtliche in ganz Bayern haben oft mit den gleichen Probleme zu kämpfen, einen intensiven Austausch gibt es aber nur punktuell. Viele Initiativen entwickeln tolle Lösungen & Konzepte, die nachahmenswert aber wenig bekannt sind. Die lokalen Behörden handeln vielfach sehr unterschiedlich, so dass die Praxis andernorts spannend zu wissen wäre. Um die Möglichkeit zu haben, sich mit anderen Ehrenamtlichen über solche und andere Sachverhalte auszutauschen, können Sie sich in die Mailingliste Asyl-BY eintragen. Mit einer einzigen E-Mail können Sie dadurch viele Aktive erreichen, Fragen stellen, Anfragen beantworten und an Diskussionen teilnehmen. Die Menge der E-Mails, die Sie über die Mailingliste erhalten, hängt von den Abonnentinnen ab. Jede Teilnehmerin kann eine E-Mail auf die Liste senden. Jedenfalls sind mehrere E-Mails wöchentlich zu erwarten.
    Sie können Sich über das Formular bei
    http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/vor-ort-newsletter.html#formular
    in die Mailingliste eintragen.

     

    Das Asylverfahren in Deutschland: Ablauf des Verfahrens, Fallbeispiele, weiterführende Informationen: Basisinformationen für die Beratungspraxis

    „Basisinformationen für die Beratungspraxis“  sind Beilagen des Asylmagazins vom Informationsverbund Asyl und Migration (www.asyl.net). Sie sollen einen Überblick zum jeweiligen Thema bieten und sind besonders auch für Personen gedacht, die keine Fachleute auf dem Gebiet des Flüchtlings- und Migrationsrechts sind. Erfahrene Praktikerinnen und Praktiker können sie als Schulungs- und Informationsmaterial einsetzen.

    http://www.paritaet-mv.de/fileadmin/dokumente/Fachinformationen/Migration/Basis-Info_Asylverfahren.pdf

     

    Infoseite über Migration und Flüchtlingshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes

    Hier finden sie Informationen über die Aktivitäten des Paritätischen, Informationen zur Asylthematik sowie Positionen des Verbandes zur Ausgestaltung der Flüchtlingspolitik.

    http://www.migration.paritaet.org/fluechtlingshilfe/browse/1/

     

    Asyl – Flucht – Migration – Ein Glossar

    Im Glossar der Hanns Seidel Stiftung finden Sie alle wichtigen Fachbegriffe zum Thema kurz und verständlich erklärt. Angesprochen sind alle politisch, ehrenamtlich und professionell engagierten Bürger.
    In Kürze auch als App verfügbar!

    http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/160315-Asyl-Flucht-Glossar_04.pdf

     

     

    PROJEKT-Q: Qualifizierung der Flüchtlingsberatung, Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V.

    Übersicht über alle gesetzlichen Änderungen und Regelungen der Aufenthaltsgesetzgebung seit Sept. 2015

    hier klicken

     

    Themenportal: Migration und Flucht der Hanns-Seidel-Stiftung

    Hier finden sie alle relevanten Publikationen, Tagungsberichte, Interviews und Veranstaltungseinladungen zum Thema Migration und Flucht:

    http://bit.ly/1H48JEx


    AOK-Service: Infos für Zuwanderer

    www.aok-business.de/bayern/zuwanderung

    www.healthinsurance-germany.com

     

    THEMA EHRENAMTLICHE FLÜCHTLINGSHILFE UND HELFERKREISE

    Broschüre "Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen"

    Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen. Informationen, Fakten und Hilfsmöglichkeiten für Pfarrgemeinden, Ehrenamtliche und Helferkreise

    http://www.caritas-passau.de/cms/contents/caritas-passau.de/medien/dokumente/caritas-broschuere-f/caritas_broschuere_fluechtlingshilfe.pdf?d=a&f=pdf

     

    Engagiert für Flüchtlinge - Ein Ratgeber für Ehrenamtliche

    Viele Menschen beteiligen sich bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise oder wollen vor Ort mithelfen. Viele fragen sich auch, wo man einschlägige Informationen findet? Dieser Ratgeber der Hanns Seidel Stiftung gibt auf 60 Seiten Hilfestellung, was es bedeutet, ehrenamtlich in diesem Bereich tätig zu sein, welche Regeln in der Flüchtlingsarbeit zu befolgen sind und erklärt wie ein Asylverfahren abläuft. Dazu gibt es Linktipps fürs Internet.

    http://www.hss.de/ratgeber/

     

    Online- Wegweiser Flüchtlinge und Asylsuchende vom Deutschen Instituts für Urbanistik

    Diese Sammlung von Online-Quellen soll Kommunen bei der Recherche rings um das Thema Flüchtlinge und Asylsuchende unterstützen. Die Links führen zu

    • Informationen allgemeiner Art rings um das Thema Flüchtlinge und Asylsuchende,
    • Infos, die für die verschiedenen Fachämter der Kommunen interessant sind,
    • Infos, die Kommunen für Bürgerinnen und Bürger bereitstellen können,
    • Infos, die Kommunen für Flüchtlinge und Asylsuchende bereitstellen können,
    • Infos zu Veranstaltungen sowie zu weiterführender Literatur zum Thema.

    Die gelisteten Links geben kein vollständiges Bild zum Thema wieder. Auch wurden sie bewusst nicht bewertet. Bei der Zusammenstellung geht es vielmehr darum, aufgrund der hohen Aktualität des Themas schnell fortschreibbare Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Veröffentlichung ist als Online-Publikation konzipiert und wird stets weiter aktualisiert: durch neue Links, aber auch durch die Aufnahme bzw. Veränderung von Rubriken.

    Download zur Online-Publikation hier

     

    Flüchtlinge begleiten. Informationen für Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Baden-Württemberg

    Eine Handreichung und Arbeitshilfe von Diakonisches Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V., Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V., Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V., Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

    http://www.diakonie-baden.de/fileadmin/documentpool/Fluechtlinge_begleiten_-_BroschA4_web.pdf

     

    FLÜCHTLINGE Willkommen heißen – begleiten – beteiligen

    Eine Handreichung für Kirchengemeinden der Diakonie Württemberg

    https://www.diakonie-wuerttemberg.de/fileadmin/Medien/Pdf/Mg_Handreichung_Fl%C3%BCchtlinge.pdf

     

    „Handreichung für Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit“

    im Landkreis Esslingen

    http://www.landkreis-esslingen.de/site/LRA-Esslingen-ROOT/get/10698113/Handreichung%20Fl%C3%BCchtlingsarbeit%204-2015.pdf

     

    "Leitfaden für Asylbewerber - Helferkreise im Landkreis Kitzingen"

    Von Angela Hufnagel

    http://www.kitzingen.de/media/www.kitzingen.de/org/med_4149/34807_leitfaden-fuer-asylbewerberhelferkreise-a4-juli2015-lra.pdf

     

    "Informationen und Hinweise für ehrenamtliche Helfer/innen von Asylbewerber/innen"

    im Landkreis Erlangen-Höchststadt (Metropolregion Nürnberg/ Bündnis für Familien)

    http://www.familie-erh.de/fileadmin/eigene_dateien/familie_soziales/Sozialamt/Asylbewerber/ERH_Broschuere_Infos_und_Hinweise_Helfer.pdf

     

    Flüchtlinge begleiten: Informationen für Ehrenamtliche und Hauptamtliche

    Um Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen bei der Arbeit mit Flüchtlingen zu unterstützen haben die Spitzenverbände der Caritas und der Diakonie in Baden-Württemberg eine Broschüre gemacht, die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit, Übersichten über Unterstützungs- und Förderungsangeboten bis hin zu Beschreibung des Asylverfahrens und Definitionen und Erklärungen beinhalten.

    http://www.diakonie-baden.de/fileadmin/documentpool/Fluechtlinge_begleiten_-_BroschA4_web.pdf

     

    Übersicht Initiativen zur Flüchtlingshilfe in BRD

    Zur Information über weitere Initiativen in ganz Deutschland: Pro-Asyl Karte
    http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/foerderverein/mitmachen/

     

    Wie kann ich helfen? Informationsportal über Hilfsprojekte für Flüchtlinge in Deutschland

    http://wie-kann-ich-helfen.info/fluechtlingshilfe-konkret-eine-handreichung-fuer-ehrenamtliche-fluechtlingsinitiativen/1641

     

    Vernetzungswebsite für Helferkreise in Bayern mit Forum

    www.Asylhelfer.Bayern

     

    Forum Asyl Niederbayern:

    www.fan-online.org

     

    BAGFA (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen)

    Auf deren Unterseite http://www.bagfa.de/infopool/engagement-von-und-fuer-fluechtlinge.html finden Sie eine Sammlung von Material, guten Beispielen aus Freiwilligenagenturen und Hinweisen zum Engagement für Flüchtlinge.

     

    "Willkommen in Deutschland" Broschüre für Asylanten:
    http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/broschuere-islam-hier-und-heute-100.html
     

     

    THEMA ARBEIT

    "Arbeiten in Deutschland: Grundbegriffe und wichtige Rechte" auf Deutsch, Englisch und Arabisch

    Broschüre des DGB Bayern

    http://bayern.dgb.de/themen/++co++f5944696-8856-11e5-85f8-52540023ef1a

     

    Anerkennung von Berufsabschlüssen

    Die App der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen –  in sieben Sprachen.
    anerkennung-in-deutschland.de/app

     

    "Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen" (Infodokument des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

    Eine gute, kurze Übersichtsseite des BAMF über "Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen" klärt die wichtigsten zentralen Fragen.
    http://www.bamf.de/DE/Infothek/FragenAntworten/ZugangArbeitFluechtlinge/zugang-arbeit-fluechtlinge-node.html

     

    Anerkennung von Berufsabschlüssen

    Wenn man in seinem erlernten Beruf arbeiten möchte, muss man seinen im Ausland erworbenen Berufs- bzw. Hochschulabschluss als gleichwertig mit einem deutschen Zeugnis anerkennen lassen, wenn sie in einem "reglementierten" Beruf arbeiten wollen, für den in Deutschland die Ausbildung und die Qualifikationensanforderungen festgelegt sind. Seit 2012 haben Menschen it einem ausländischen Berufs- bzw. Hochschulabschluss den Rechtsanspruch, dass innerhalb von 3 Monaten geprüft wird, ob ihr Abschluss auch in Deutschland anerkannt wird. Eine der wichtigsten Beratungsstellen dafür ist das "Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ)", das von der Bundesregierung gefördert wird. An 97 Standorten gibt es Beratungsstellen, wo sich die Betroffenen persönlich beraten lassen können, ob ihre Qualifikationen anerkannt werden. Deren Hotline ist: 030-18151111, mehr Infos unter: www.anerkennung-in-deutschland.de. Die Handwerks- bzw. die Industrie- und Handelskammern sind für bundesrechtliche Berufe (z.B. Ärzte, Ingenieure, Juristen, Bäcker, Metzger etc.) zuständig. Berufe, die unter das Landesrecht fallen (wie z.B. Lehrer), werden von den Anerkennungsstellen der Länder geprüft. Die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) kann ausländische Zeugnisse bewerten und eine Zeugnisbewertung auf Deutsch ausstellen, was für Bewerbungen sehr sinnvoll sein kann. Mehr Infos unter: http://www.kmk.org/zab
    Auf der Webseite des Informationsportal "Anabin" zur Anerkennung ausländischer BildungsabschlüsseInformationsportal gibt es ausführliche Informationen zur Bewertung ausländischer Bildungsnachweise. Die Datenbank soll Behörden, Arbeitgeber und Privatpersonen, helfen, eine ausländische Qualifikation in das deutsche Bildungssystem einzustufen.Mehr Infos unter: http://anabin.kmk.org/

     

    "Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen" - Informationen für Arbeitgeber

    Infobroschüre der Bundesagentur für Arbeit

    https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjc3/~edisp/l6019022dstbai771709.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI771708

     
    Arbeitshilfe "Rahmenbedingungen von Praktika und ähnlichen betrieblichen Tätigkeiten für Asylsuchende und geduldete Ausländer/innen"
    Der Caritasverband Osnabrück (Autoren Dr. Barbara Weiser und Norbert Grehl-Schmitt) hat eine Arbeitshilfe zu den Rahmenbedingungen von Praktika für Asylsuchende und "geduldete" Personen herausgegeben. Die Informationen richten sich an die Arbeitsverwaltung, an Arbeitgeber sowie an Beratungsstellen. Neben den verschiedenen Arten von Praktika, die möglich sind, werden auch auch weitere Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration, wie z. B.freiwillige und verpflichtende Praktika,Praktika zur beruflichen Orientierung,Einstiegsqualifizierungen,Freiwilligendienste und so genannte "Ein-Euro-Jobs" eingegangen.
     
     

    Handwerkskammer Niederbayern - Oberpfalz

    Gute Übersichtsseite zum Thema "Handwerk und Flüchtlinge"

    https://www.hwkno.de/artikel/asylbewerber-im-handwerk-76,3648,7393.html

    Gut auch die Leitfäden:

    "Willkommenspaket für die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer"
    download unter: https://www.hwkno.de/downloads/willkommenspaket-fuer-beschaeftigung-auslaendischer-arbeitnehmer-76,15186.pdf

    und:

    "Junge Flüchtlinge und Asylbewerber in Praktikum und Berufsausbildung"
    https://www.hwkno.de/downloads/broschuere-junge-fluechtlinge-und-asylbewerber-in-praktikum-und-berufsausbildung-ein-praktischer-leitfaden-76,16045.pdf

     

    IHK Niederbayern

    Die IHK Niederbayern bietet Betrieben Informationen und Beratung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen an. Dazu haben sie ein Informationsportal "Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" eingerichtet und einen Leitfaden für Betriebe erstellt. Außerdem gibt e ein IHK-Aktionsprogramm für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie ein kostenloses Weiterbildungsprogramm der IHK-Akademie zur Beschäftigung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten.

    Mehr Infos und den Leitfaden unter: www.ihk-niederbayern.de/fluechtlinge

    Darüber hinaus hat die DIHK ein bundesweites Netzwerk "Unternehmen intergrieren Flüchtlinge" ins Leben gerufen, an dem sich auch die IHK Passau beteiligt. Die IHK unterstützt Unternehmen, die sich Praktika, Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen einsetzen. Angeboten werden z.B. Informationspakete zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, Formate zum Austausch mit anderen Unternehmen, Workshops oder die Vermittlung von Experten und Partnern. Interessierte wenden sich direkt an die IHK Passau bzw. finden Informationen unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

     

     

    „Zugang zum Arbeitsmarkt von Asylbewerbern und Geduldeten“

    Merkblatt der IHK München und OberbayerN
    https://www.muenchen.ihk.de/de/recht/Anhaenge/merkblatt-zugang-zum-arbeitsmarkt-von-asylbewerbern-und-geduldeten-.pdf

     

    Infoblatt „Praktika“ und betriebliche Tätigkeiten für Asylbewerber und geduldete Personen

    Übersicht der Bundesagentur für Arbeit über bestehende Regelungen

    https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjc3/~edisp/l6019022dstbai772426.pdf

     

    Dossier ausländische Fachkräfte

    In der Ausgabe der Agentur Zeitung – Faktor A- geht es um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. In der Ausgabe werden sowohl Praxisbeispiele aufgezeigt, wie auch wichtige Informationen zu dem  Thema Arbeitsmarkt und Flüchtlinge frei nach dem Motto: „Was Unternehmer wissen müssen“ aufgegriffen. 

    http://faktor-a.arbeitsagentur.de/themen/auslaendische-fachkraefte/

     

    Arbeitsrecht "Wie werden aus Flüchtlingen Mitarbeiter?"
    Interview mit Hendrik Bourguignon, Rechtsanwalt und Fachwalt für Arbeitsrecht vom 4.11.2015, in buisness-wissen.de

    http://www.business-wissen.de/artikel/arbeitsrecht-wie-werden-aus-fluechtlingen-mitarbeiter/

     

    Informationsportal "Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" und Leitfaden für Betriebe von der IHK Niederbayern

    Die IHK Niederbayern bietet Betrieben Informationen und Beratung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen an, wie z.B. zu Fragen wie:
    - Welche Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es?
    - In welchen Fällen müssen Ausländeramt und Arbeitsagentur eine Beschäftigung genehmigen?
    - Wo gibt es Sprachförderung für Bewerber?
    Antworten zu diesen Fragen gibt es auf dem Informationsportal "Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" sowie in dem Leitfaden für Betriebe. Außerdem gibt e ein IHK-Aktionsprogramm für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie ein kostenloses Weiterbildungsprogramm der IHK-Akademie zur Beschäftigung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten.

    Mehr Infos und den Leitfaden unter: www.ihk-niederbayern.de/fluechtlinge

     

    Jobbörse

    https://www.jobbörse.de/ bietet als eine der größten Jobbörsen in Deutschland auch„Jobs für Geflüchtete“ an. Sie möchten damit einen solidarischen Beitrag zur aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland leisten, daher bieten wir ab sofort unsere Dienste für Arbeitgeber und Geflüchtete kostenlos an:
    - Geflüchtete finden auf unserer Webseite aktuelle Jobs für Geflüchtete und können zusätzlich ihr Bewerbungsprofil kostenlos eintragen.
    Wir selektieren unsere Stellenangebote passend zum Bewerberprofil und schicken regelmäßig passende Jobs per Email an registrierte Bewerber.
    - Für Arbeitgeber haben wir einen Leitfaden mit wichtigen Fragen zum Thema „Ausbildung bzw. Beschäftigung von Flüchtlingen“ veröffentlicht,
    sodass interessierte Arbeitgeber alle wichtigen Aspekte bei der Beschäftigung berücksichtigen können.

    Dieses besondere Angebot finden Sie auf https://www.jobbörse.de/refugees/

     

    THEMA GESUNDHEIT

    Zanzu.de - das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen

    Das Webportal gibt in 13 Sprachen einfache Erklärungen und anschauliche Informationen (z.B. Piktogramme) zu den Themenfeldern Körperwissen, Schwangerschaft und Geburt, Verhütung, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen. Zudem erklärt es die Rechte und Gesetze in Deutschland. Das Portal wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa erarbeitet.

    www.zanzu.de

     

    THEMA SCHUTZ VON FLÜCHTLINGSKINDERN UND -FRAUEN VOR (SEXUALISIERTER) GEWALT

    Um Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen bei der Arbeit mit Flüchtlingen zur Seite zu stehen, haben die Spitzenverbände der Caritas und der Diakonie in Baden-Württemberg eine neue Broschüre aufgelegt. Unter dem Titel „Flüchtlinge begleiten“ werden auf mehr als 50 Seiten ausdifferenziert Informationen zum Thema geboten. Von den Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit, Übersichten über Unterstützungs- und Förderungsangeboten bis hin zu Beschreibung des Asylverfahrens und Definitionen und Erklärungen finden sich alle Facetten des Themas, die nochmals in einem Stichworteverzeichnis übersichtlich zusammengestellt sind. - See more at: http://www.diakonie-baden.de/de/aktuelles-presse/publikationen/fluechtlinge-begleiten/index.html#sthash.uO4QWXKL.dpuf
    Flüchtlinge begleiten (Handreichung und Arbeitshilfe) - See more at: http://www.diakonie-baden.de/de/aktuelles-presse/publikationen/fluechtlinge-begleiten/index.html#sthash.uO4QWXKL.dpuf

    Mehrsprachiges „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“

    Beratung, auch Onlineberatung in diesen Sprachen: Türkisch, Russisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Polnisch, Serbokroatisch, Chinesisch, Bulgarisch, Rumänisch, Arabisch, Persisch und Vietnamesisch.

    http://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html .

     

    Mehrsprachiges „Hilfetelefon Schwanger und viele Fragen“

    Beratung, auch Onlineberatung in diesen Sprachen: Türkisch, Russisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Polnisch, Serbokroatisch, Chinesisch, Bulgarisch, Rumänisch, Arabisch, Persisch und Vietnamesisch.

    http://www.schwanger-und-viele-fragen.de/de/.

     

    Arbeitshilfe "Empfehlungen an ein Gewaltschutzkonzept zum Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Gemeinschaftsunterkünften"

    Der PARITÄTISCHE Gesamtverband will mit dieser Arbeitshilfe auf die besonderen Situationen und Bedarfe von Frauen und Kindern, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, aufmerksam machen und auf bestehende Schutzlücken hinweisen und informiert über den Schutz dieser.

    http://www.paritaet-hamburg.de/fileadmin/Jugend-_und_Familienhilfe/2015-07-parit_empf_gewaltschutzkonzept_gemeinschaftsunterkuenfte_web.pdf

     

    Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt – auch in Flüchtlingsunterkünften

    Heike Rabe hat für das Deutsche Institut für Menschenrechte dieses Papier geschrieben, das konkrete und detaillierte Empfehlungen für eine menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Gewaltschutzsystems für Asylsuchende und Geduldete in Flüchtlingsunterkünften gibt.

    http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Policy_Paper/Policy_Paper_32_Effektiver_Schutz_vor_geschlechtsspezifischer_Gewalt.pdf

     

    CHECKLISTE. MINDESTSTANDARDS ZUM SCHUTZ VON KINDERN VOR SEXUELLER GEWALT. IN FLÜCHTLINGSUNTERKÜNFTEN

    Herausgegeben von Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

    https://beauftragter-missbrauch.de/fileadmin/Content/pdf/Pressemitteilungen/September/Checkliste_Missbrauchsbeauftragter_Mindeststandards_Fl%C3%BCchtlingsunterk%C3%BCnfte.pdf

     

    Frühe Hilfen – auch für asylsuchende Flüchtlinge und Zuwanderer? Was brauchen Familien mit Säuglingen und Kleinkindern?

    Dokumentation Fachgespräch der LandesKoordinierungs- und Servicestelle Berlin. Netzwerke Frühe Hilfen und des Kinderschutznetzwerkes Berlin vom 3.6.2015

    Fachkräfte aus Flüchtlingsheimen sowie andere Akteure, die Asylsuchende und Flüchtlinge unterstützen sowie Akteure der Frühen Hilfen von öffentlichen und freien Trägern aus den Bereichen Jugendhilfe und Gesundheitswesen diskutierten über die Situation und die Hilfebedarfe insbesondere von Flüchtlingsfamilien mit Säuglingen und Kleinkindern. Dokumentation enthält auch weiterführende Links auf weitere Positionspapiere und Projektbeschreibungen.

    https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/_assets/beauftragte/integration/pdf/doku_fachgesprach_fruhehilfen_asylsuchende.pdf

     

    THEMA ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND SENSIBILISIERUNG

    Buch „Nennen wir sie Eugenie“

    Das Buch von Maria Berg ist für alle, die mit Jugendlichen arbeiten zu den Themen Flucht, Menschenrechte, Asyl – konkret geht es hier um sogenannte »LSBTTI*-Flüchtlinge« (lesbisch-schwul-bi-trans*-inter), deren Verfolgungsgeschichte oftmals in Asylverfahren für unglaubwürdig befunden wird, weil sie aus Sicht der Behörden nicht genügend Informationen über ihr Intimleben preisgeben. Hinzu kommt, dass diese Flüchtlinge in den Unterkünften und auf der Straße sehr oft auf homophobe Vorurteile treffen - sowohl in der Mehrheitsgesellschaft als auch bei vielen anderen Asylsuchenden.
    https://buch-ist-mehr.de/buecher/nennen-wir-sie-eugenie

     

    Wussten Sie schon ...

    (Infos aus dem Newsletter Sept. 2015 von Ismail Ertug, MdE)

     

    ... was der rechtliche Unterschied zwischen Asyl und Flüchtlingsschutz ist?
    Der erste wichtige Unterschied ist, dass Asyl im Grundgesetz (Artikel 16a) verankert ist. Flüchtlingsschutz hingegen ist Teil des Asylverfahrensgesetz (§ 3 Abs. 1 AsylVfG).
    Asyl bekommen Menschen, die auf Grund ihrer politischen oder religiösen Einstellung vom Staat verfolgt werden. Sie sind also politisch Verfolgte. Im Gegensatz dazu ist die Bandbreite für Flüchtlingsschutz größer. Die Verfolgung auf Grund anderer Merkmale wie beispielsweise Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, Ethnie, Nationalität, aber auch wieder politische oder religiöse Einstellung kann dazu führen, dass jemand Flüchtlingsschutz bekommt. Ob die Verfolgung vom Staat ausgeht oder von einem nichtstaatlichen Akteur (beispielsweise einer Terrororganisation) ist dabei nicht relevant.


    Der letzte große Unterschied ist folgender: wenn man beispielsweise in einem Land politisch verfolgt wird, flieht und in ein sicheres Drittland kommt (beispielsweise in die Schweiz), dann kann man in Deutschland kein Asyl mehr beantragen. Der Grund dafür ist, dass man sich zuvor in einem sicheren Staat aufgehalten hat. Flüchtlingsschutz hingegen kann auch anerkannt werden, wenn man  zuerst in einem sicheren Staat war und erst dann nach Deutschland kommt.
    Die Rechtsfolgen sind jedoch bei Anerkennung auf Asyl und Flüchtlingsschutz dieselben.

    ... welche Leistungen einem Flüchtling in Deutschland zustehen?
    Kommt ein/e AsylbewerberIn nach Deutschland, wird er/sie zuerst von einer Erstaufnahmestelle aufgenommen.  Dort bekommt er/sie Essen, Kleidung und ein Taschengeld (für alleinstehende Volljährige 140 €).

    Wenn das Asylverfahren nach 3 Monaten nicht abgeschlossen ist, kommt der/die AsylbewerberIn in eine Gemeinschaftsunterkunft oder eine Wohnung. In diesem Stadium des Asylverfahrens erhält  ein alleinstehender Erwachsener 212 € für den notwendigen Bedarf und seit 1. März 2015 noch einen Barbetrag von 143 € (also insgesamt 359 €). 

    Sobald das Asylverfahren erfolgreich abgeschlossen ist, kann jeder Flüchtling Leistung nach SGB II beantragen. Die Leistungen (Taschengeld und andere) werden erst gewährt, wenn nachgewiesen ist, dass der/die AsylbewerberIn kein Erspartes mehr hat.

    ... wie lange ein durchschnittliches Asylverfahren dauert?
    Nach eigenen Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dauert ein Asylantrag von der Antragsstellung bis zum Abschluss des Verfahrens 5 - 6 Monate. Das Problem ist aber, dass es monatelang dauern kann, bis ein Flüchtling überhaupt einen Antrag stellen kann. Davor ist er lediglich registriert. Experten schätzen deshalb die Dauer des gesamten Asylverfahrens auf mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre. 


    ... es eine neue, gesetzliche Regelung für die Arbeit von Flüchtlingen gibt?
    Dieses neue Gesetz erlaubt Asylbewerbern, nach 3 Monaten im Land eine Stelle anzunehmen, falls keine geeignete Arbeitskraft aus Deutschland oder einem anderen EU-Land für die Stelle in Frage kommt. Die Regelung, dass ein Asylbewerber erst nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten darf, bleibt bestehen. Ist das Asylverfahren positiv abgeschlossen, steht der Arbeitsmarkt den Flüchtlingen offen.


    ... was Dublin III genau bedeutet?
    Unter Dublin III versteht man eine EU-Verordnung, die die Kriterien und Verfahren für Asylanträge EU-weit regelt. Nach diesem Abkommen muss ein Flüchtling in dem Land einen Asylantrag stellen, in dem er/sie zum ersten Mal EU-Boden betreten hat.  Auf Grund der geografischen Lage sind das vor allem Griechenland und Italien.

    Deutschland schickt schon seit einiger Zeit keine Flüchtlinge mehr nach Griechenland zurück, weil die Zustände dort unzumutbar sind. Jetzt gibt es auch eine vorläufige Ausnahme, dass syrische Flüchtlinge nicht mehr nach Ungarn zurückgeschickt werden.

    Ein weiterer wichtiger Punkt des Dublin III Abkommens ist "Eurodac", ein System zum Abgleich von Fingerabdruckdaten. Das Land, in dem der Flüchtling zum ersten Mal seine Fingerabdrücke abgibt, ist dann zuständig für die Bearbeitung des Asylantrags.

  • Möglichkeiten der Suche nach Angehörigen

    #

    Es haben uns immer wieder Anrufe oder Emails erreicht, wo Flüchtlinge Familienangehörige suchen, die über Passau nach Deutschland gekommen sein müssen. Hier kann weiterhelfen:

     

    Suchdienst des DRK

    Sie sind auf der Suche nach Familienangehörigen, oder möchten Asylbewerber bei der Suche nach vermissten Verwandten helfen, dann können Sie sich an den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes wenden:

    https://www.drk-suchdienst.de/de

    DRK-Kreisverband Passau

    Frau Gertraud Zehntner
    Rotkreuzstraße 1
    94032 Passau
     
    Telefon:
    0851/9 59 89 - 61
    Fax:
    0851/7 29 40
    Sprechzeiten:

    Montag - Donnerstag: 08.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
    Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

     

    Möglichkeit in den DEKRA-Hallen

    Auch in den DEKRA-Hallen kann angefragt werden, ob Personen dort registriert wurden.

  • Deutschlernen und lehren: kostenlose Angebote im Internet

    #


    Titel des Projekts
    Deutschlernen und lehren: kostenlose Angebote im Internet

    Beschreibung

    Sehr viele Flüchtlinge und Migranten leben nun in Deutschland und Österreich. Für sie ist es wichtig, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen. Viele können keinen (weiteren) staatlich finanzierte Deutschkurs besuchen. Für sie haben wir zahlreiche kostenlose Möglichkeiten im Internet recheriert, mit deren Hilfe man weiterhin Deutsch lernen kann. Und als Unterstützung für die vielen ehreanmtlichen Helfer/innen, die Flüchtlingen und Migranten Deutschunterricht geben oder als Sprachpate fungieren, haben wir rechieriert, wo kostenlos Lehr- und Lernmaterialien heruntergeladen könnnen. Wenn Sie weitere Links kennen oder Links nicht mehr funktionieren, bitte mailen Sie diese Infos an uns, damit unsere Liste wachsen und aktuell bleiben kann.

    Kontakt

    Perdita Wingerter von Gemeinsam leben & lernen in Europa e. V., Email: info@gemeinsam-in-europa.de

     

    Viel Spass beim Deutschlernen! Danke für Ihr ehrenamtliches Engagement!

     

    Für das Handy zum Selbstlernen: kostenlose Apps und Wörterbücher

    Allgemeiner Tipp: Am besten ist die Google-Suche unter Stichworten wie: „Deutsch lernen kostenlos“, „Vokabeltrainer Deutsch kostenlos“, „Wörterbuch deutsch kostenlos“

     

    Vokabeltrainer-App des Goethe-Instituts

    Unterwegs Deutsch lernen mit der Vokabeltrainer-App des Goethe-Instituts. Mit dem mobilen Vokabeltrainer des Goethe-Instituts können Sie flexibel und mobil neuen Wortschatz für Deutsch als Fremdsprache üben und verbessern. Laden Sie die vom Goethe-Institut angebotenen Wortschatzlisten für unterschiedliche Niveaustufen herunter, lernen Sie eigene Vokabeln nach dem Karteikastensystem oder arbeiten Sie in Verbindung mit einem Deutschkurs mit Vokabelkarten auf der Lernplattform.

     

    Download Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.goethe.vokabelTrainer&feature=search_result&hl=de

     

    Kostenlos für Android: Deutschkurs App „Learn German DeutschAkademie“

    „Mit dieser App kannst du auf deinem Android Smartphone oder Tablet intensiv Deutsch lernen. "Learn German DeutschAkademie" kommt mit 20.000 Grammatikübungen und einer praktischen Statistik. Von jetzt an kannst du immer und überall Deutsch lernen, also viel Spaß!"

    Download Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=da.app.grammatiktrainer

     

    Memrise

    Bietet verschiedene Kurse für A1, A2 und Vokabeltrainer. A1 German: „The official Memrise beginner's German course, covering both vocabulary and grammar. Learn the words that are used most frequently, and learn to use them in common phrases. All the vocabulary and grammar you need to be conversational in German.“

    Download Link: http://www.memrise.com/courses/german/

     

    Duolingo Deutschkurs App:

    “About the German course: German is spoken by over 200 million people around the world, primarily in Europe.  After taking this course, you'll be able to visit Berlin and sound authentic with all your recently learned skills! We teach 'Hochdeutsch' or 'High German,' the most widely spoken version of German."

    Download Link: https://en.duolingo.com/course/de/en/Learn-German-Online

     

    Projekt DaFür (Deutsch als Fremdsprache für Integrationen)

    Dort gibt es kostenlose Materialien und Apps zum Deutschlernen für Flüchtlinge und andere Menschen, die sich in die deutsche Gesellschaft integrieren möchten. Alle Lernmaterialien sind so konzipiert, dass sie von den Lernenden und Lehrkräften unabhängig von einen Kurs oder Lehrwerk genutzt werden können und zum Selbststudium oder ergänzend zu den Sprachkursen geeignet sind. DaFür besteht aus Online-Modulen und verschiedenen Apps (Module sowie zwei Wortschatztrainer), welche alle kostenlos über die App-Stores (Google Play Store / Apple Store) erhältlich sind. Die Komponenten können auch Offline genutzt werden. Für Lehrkräfte steht  ein Downloadbereich mit Kopiervorlagen, Video- und Audiodateien zur Verfügung. Die Module behandeln Alltagssituationen zum Leben in Deutschland wie Wohnen, Einkaufen oder Mülltrennung. Die inhaltliche Aufbereitung der Themen erfolgt anhand von kurzen Film-Clips, die den tatsächlichen Alltag der Lernenden widerspiegeln. Basierend auf diesen authentischen Videos wird der benötigte Wortschatz vermittelt und durch ergänzende Übungen vertieft.
    Mehr Infos auch unter: www.dafür.saarland

    .

    welcomegrooves.de

    Auf der Webseite welcomegrooves.de kann man erste Wörter, Sätze, Redewendungen auf Deutsch und ein wenig über die deutsche Kultur lernen. Der kostenlose Einstiegskurs vermittelt Sprache durch Musik, um das Lernen zu vereinfachen. Die Sprachlektionen sind Audio-Dateien in MP3-Format vorhanden. Dazu gibt es Übersetzungen als PDF-Dokumente zum Download, wie z.B. in Englisch, Französisch oder Arabisch.

    www.welcomegrooves.de

     

    LEO Wörterbuch

    „Die Applikation ermöglicht Ihnen den Online-Zugriff auf die LEO-Wörterbücher Deutsch- Englisch (793.000), Französisch (247.000), Spanisch (201.000), Italienisch (178.000), - Chinesisch (176.000), Russisch (228.000), Portugiesisch (72.000), Polnisch (57.000). Für die Resultate von Suchanfragen werden als zusätzliche Informationen angeboten (sofern vorhanden bzw. sinnvoll): Begriffsklärung/Definition; Verbtabellen; Aussprache; Grammatik & Etymologie.“ Die LEO App enthält auch einen Vokabeltrainer und kann offline genutzt werden.

    Download Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.leo.android.dict

     

    dict.cc Wörterbuch

    “Wörterbuch für 51 Sprachpaare, ohne Internetverbindung nutzbar (Offline-Wörterbuch, Sprachausgabe allerdings nur online). Die Wortschätze können innerhalb der App kostenlos heruntergeladen und aktualisiert werden. Alle Wörterbücher funktionieren bidirektional.”

    Download Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=cc.dict.dictcc

     

    Digitales Vokabelheft

    „Durch das integrierte Lernsystem ist es auch nicht mehr nötig jemanden zu finden, der einem die Vokabel abprüft. Damit bildet es besonders für Menschen mit Lernschwäche eine gute Alternative zu herkömmlichen Lernmethoden. Der spielerische Aufbau am Handy motiviert auch jüngere Menschen dazu, ihre Vokabel zu lernen und abzuprüfen.“

    Download Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.site90.dheliTech

     

     

    Für Lernende: weiterführende Links für das Selbststudium

    www.deutsch.info

    Kostenlose Online-Plattform zum Erlernen der deutschen Sprache, die sich moderner didaktischer Werkzeuge bedient und gleichzeitig praktische Informationen über das Leben und Arbeiten in Deutschland und Österreich bietet.

    www.deutsch.info

     

    Online-Plattform zum Erlernen der deutschen Sprache, die sich moderner didaktischer Werkzeuge bedient und gleichzeitig praktische Informationen über das Leben und Arbeiten in Deutschland und Österreich bietet. - See more at: http://deutsch.info/de#sthash.jnwqvPXi.dpuf
    Online-Plattform zum Erlernen der deutschen Sprache, die sich moderner didaktischer Werkzeuge bedient und gleichzeitig praktische Informationen über das Leben und Arbeiten in Deutschland und Österreich bietet. - See more at: http://deutsch.info/de#sthash.jnwqvPXi.dpuf
    Online-Plattform zum Erlernen der deutschen Sprache, die sich moderner didaktischer Werkzeuge bedient und gleichzeitig praktische Informationen über das Leben und Arbeiten in Deutschland und Österreich bietet. - See more at: http://deutsch.info/de#sthash.jnwqvPXi.dpuf

    Goethe Institut (auch auf Facebook: Goethe-Institut)

    „Das Goethe-Institut bringt die deutsche Sprache in die Welt: In über 90 Ländern bieten wir Deutschkurse und Deutschprüfungen an. Üben Sie kostenlos Deutsch mit unserem vielfältigen Online-Übungsangebot und in der Community. Entdecken Sie das Fortbildungsangebot und Materialien für Deutschlehrkräfte (DaF/DaZ).“

    • Deutschlandlabor: www.goethe.de/deutschlandlabor („Eine Entdeckungsreise in 20 Videofolgen für Deutschlernerinnen und -lerner mit Grundkenntnissen ab dem Niveau A2.“)
    • Forum/ Community zum Austausch
    • Quiz
    • Deutsch am Arbeitsplatz

    Link: https://www.goethe.de/de/spr/ueb.html

     

    Deutsche Welle (auch bei facebook: „dw – learn german“)

    „Kostenloser Online-Deutschkurs auch für AnfängerInnen, nach unterschiedlichen Sprachniveaus sortiert (A1 – C). Mit den kostenlosen Deutschkursen der DW lernt ihr Deutsch, wie es euch gefällt: per E-Learning am Computer, mit Videos, Audios und Podcasts - oder ganz klassisch mit Arbeitsblättern zum Ausdrucken. Wählt zwischen Deutschkursen für Anfänger und Fortgeschrittene. DaF-Lehrer können unsere multimedialen Materialien im Unterricht einsetzen.“

    Link: http://www.dw.com/de/deutsch-lernen/deutschkurse/s-2068

     

    “Deutsch XXL“

    Trainiere deine Deutschkenntnisse mit einfach verständlichen Nachrichten, mit Informationen zur Landeskunde oder mit unserer Telenovela "Jojo sucht das Glück".

    Link: http://www.dw.com/de/deutsch-lernen/deutsch-xxl/s-12376

     

    DeutschAkademie (Online Deutsch Kurs)

    „Der Online-Deutschkurs der DeutschAkademie ist der umfassendste Grammatiktrainer der deutschen Sprache und ist gratis. So lernen Sie effektiv Deutsch- Ihre Vorteile (alles kostenlos):

    Über 20.000 Online-Übungen zur deutschen Grammatik und Wortschatz, über 800 Stunden interaktiver Deutschkurs online, Übungen nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen und nach Lehrbüchern gegliedert. Der DeutschAkademie Online-Deutschkurs wurde von erfahrenen Deutschlehrern erstellt und ist gratis.“

    Link: http://www.deutschakademie.de/online-deutschkurs/

     

    Deutschkurs für Anfänger

    „Deutsch lernen - online, einfach, selbstständig und gratis! 10 Grammatik-Tafeln geben eine Übersicht über die deutsche Sprache und Grammatik. Mit ausgewählten interaktiven Übungen in drei Schwierigkeitsstufen können Sie die deutsche Grammatik selbstständig einüben. Beispieltexte veranschaulichen das Gelernte!”

    Link: http://www.deutsch-lernen.com/

     

    Deutsch Lernen Online

    Du möchtest erfolgreich, kostenlos und bequem Deutsch lernen? Mit uns hast du dazu deinen idealen Lernbegleiter gefunden! Wir haben uns für dich nach hochwertigen Online-Lernangeboten umgesehen, die sich durch Abwechslung und Effizienz hervorheben! Von effektiven ortschatzaufgaben über entspannte Hörbücher bis hin zu cleveren Addons findest du hier alles. Egal, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist – Wir sind dein Wegweiser, der dir zeigt, was wirklich gut ist!

    Link: http://www.deutsch-lernen-online.net/

     

    Kostenlose PODCASTS „Deutsch perfekt Audio kompakt“ – Deutsch zum Anhören und Verstehen

    Podcast für besseres Deutsch in drei Minuten. Hören Sie jede Woche ein kostenloses Highlight aus der aktuellen Ausgabe von Deutsch perfekt Audio.

    Download Link: http://www.deutsch-perfekt.com/audio/podcast

     

    „Grüße aus Deutschland – Ein Podcast für Deutschlerner“

    Sind Sie ein mobiler Lerntyp? Möchten Sie Deutsch auch unterwegs auf unterhaltsame Art lernen? Dann sind Sie richtig bei „Grüße aus Deutschland“!

    Verbessern Sie Ihre Sprachkenntnisse und Ihr Wissen über Deutsch und Deutschland mit 60 unterhaltsamen Folgen! Damit Sie wirklich alles verstehen und das Gehörte auch nachlesen können, können Sie alle Sprechermanuskripte als PDF-Datei herunterladen. Viel Spaß!

    Download Link: http://www.goethe.de/lrn/prj/gad/deindex.htm

     

    SLOW GERMAN PODCAST

    Die Journalistin Annik Rubens spricht langsam, deutlich und vorbildlich, zudem noch kostenlos 50 Podcasts mit Themen aus dem deutschen Alltag, geeignet für Lernende mit Grundkenntnissen. Über den kostenpflichtigen Zugang erhält man Vokabellisten und Arbeitsblätter.

    Download Link: http://slowgerman.com/

     

    PUKKA German Podcast

    Webseite ist in Englisch und Deutsch. Deutlich und langsam gesprochen. Jugendsprache, Sprichwörter, Redensarten, Wörter können mitgelesen und übersetzt werden es gibt auch den ganzen Text.

    Download Link: http://pukkagerman.com/

     

    Youtube-Kanal mit Ausspracheübungen “Deutsch lernen mit dem Sprachschaf”

    Gratis-Videos zu Aussprache, aber auch Wortschatz, z. B. Farben (mit arabischen Untertiteln), Zahlen oder auch Grammatik.

    Link: https://www.youtube.com/user/LanguageSheep

     

    Vokabelliste für Flüchtlinge und Helfer in der Flüchtlingsarbeit

    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1IpkETNzRzletRpLEeLUKAldB2j_O8UJVn1zM_sYg56Y/edit?pref=2&pli=1#gid=1137079143

     

    Kostenlose Hörbücher

    Links: www.ohrka.de

    http://www.vorleser.net/

     

    Online-Bilderwörterbuch Babadada

    Das kostenlose Online-Bildwörterbuch gibt es für praktisch alle Sprachen und Dialekte:

    www.babadada.com

     

    Vokabeln zum Thema Gesundheit (Apotheken Umschau)
    http://static.apotheken-umschau.de/media/gp/article_506373/bildwoerterbuch.pdf

     

    Für (ehrenamtliche) Lehrer/innen und Sprachpaten: Konzepte, Materialien, Kopiervorlagen

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

    Bietet sein Kurskonzept zum Download an, das zur Erstorientierung von Asylbewerber/innen dient.

    Link: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Integration/Sonstiges/konzept-kurse-asylbewerber.pdf?__blob=publicationFile

     

    Deutsch lehren – kostenlose Materialien über das “LL-Web”

    „Es sind Lern-, Übungs- und Festigungsmaterialien zusammengestellt, die kostenlos für den Schulunterricht heruntergeladen werden dürfen. Sie finden dort Arbeitsblätter, anhand derer Kinder die Buchstaben schreiben lernen können, Diktate und Lückentexte, Lesesammlungen, Arbeitsblätter zur Grammatik, Tafelspiele usw. Möglicherweise sind einige dieser Materialien auch für erwachsene Analphabet_innen geeignet.“

    Link: http://wegerer.at/deutsch/d.htm

    Link: http://wegerer.at/deutsch/d_daz.htm

     

    Deutsche Welle (auch bei facebook: „dw – learn german“)

    „Seite für Lehrerinnen/ Lehrer „Deutsch unterrichten“: Sie sind auf der Suche nach neuen Materialien oder Anregungen für Ihren Deutschunterricht? Dann sind Sie hier genau richtig. Setzen Sie unsere Audiokurse und Übungsmaterialien im Unterricht für Anfänger oder Fortgeschrittene ein. Die Audios eignen sich besonders gut zur Schulung des Hörverstehens. Mit dem Onlinekurs Deutsch Interaktiv können Ihre Schüler auch außerhalb des Unterrichts trainieren. Anhand der Arbeitsblätter zu Grammatik und Wortschatz kann das Erlernte zusätzlich vertieft werden.“

    Link: http://www.dw.com/de/deutsch-lernen/deutsch-unterrichten/s-2233

     

     

    Das Schulportal "Owlfinch"

    Auf diesem Schulportal finden Sie u. a. ein spezielles Modul, wie man Kindern mit Fluchthintergrund Deutsch vermitteln kann. Das Modul "Lerne Deutsch":
    - Es bietet Lern- und Übungsmöglichkeiten in sechs Bereich: von der digitalen Version eines regelrechten Kurses (nach dem Workbook des „Thannhauser Modells“) bis zur Grammatik, von sehr einfachen Start-Übungen bis zu mehr emotional geprägten Fragesätzen über Land und Kultur der Neuen und Alten Heimat.
    - Gedacht ist „Lerne Deutsch“ als muntere Ergänzung zum Standard-Deutsch als Zweitsprache-Unterricht: als Abwechslung, weitere Übungsmöglichkeiten, Motivation durch interaktives Tun
    - Gearbeitet wird mit Partnerbezug, eine pädagogisch sinnvolle, aber auch motivationale Komponente
    - Konsequente Bildunterstützung
    - Extrinsische Motivationselemente, wie z. B. Avatar, grafische Gestaltung literarischer Figuren
    - Es gibt fünf verschiedene Quiz-Typen.
    Die Verwendung dieses Portals ist kostenlos.

    Owlfinch.com

     

    Online-Kurs "Deutsch für Asylbewerber. Ehrenamtlich"

    Der Paritätische Wohlfahrtsverband und das IT-Unternehmen SAP bieten ab sofort einen kostenlosen Online-Kurs an, der engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Grundlagen liefert, um Flüchtlingen und Asylsuchenden ehrenamtlich Deutschunterricht zu geben.

    Interessierte melden sich ab sofort online auf der Internet Lernplattform "Open SAP". Dafür ist lediglich eine Registrierung mit E-Mail Adresse und Passwort notwendig. Den Teilnehmern stehen dann mehrere kurze Videos zur Verfügung, die sie ganz nach Bedarf ansehen können. Darin erfahren sie die Grundlagen für ehrenamtlichen Deutschunterricht: Neben rechtlichen, organisatorischen, didaktischen und psychologischen Aspekten lernen sie, welche Modelle es für den Unterricht gib. Zudem erhalten sie weiterführende Links und schauen erfahrenen Deutschlehrern beim Unterrichten über die Schulter.

    https://open.sap.com/courses/than1?locale=de

     

    Schubert Verlag

    „Hier finden Sie eine Sammlung von unterschiedlichen Übungen, die direkt im Internet auszuführen sind. Sie erweitern das Angebot zu unseren Lehrwerken. Der progressive Charakter der Aufgaben ist anhand der Einordnung im jeweiligen Kapitel gut zu erkennen. Selbstverständlich kann jeder Lernende entsprechend seinem Sprachniveau mit dem Üben beginnen.“

    • Online Übungen
    • Internet Aufgaben
    • Arbeitsblätter

    Link: http://www.schubert-verlag.de/aufgaben/index.htm?PHPSESSID=5498362ff28d8737afd5c791c1802b33

     

    Klett Verlag

    „Kostenlose Materialien für Ihre Flüchtlingskurse: Damit Sie gleich loslegen können, haben wir geeignete Materialien zum kostenlosen Download zusammengestellt. Das Angebot wird ständig erweitert und ausgebaut. Sprachtests, Online- Übungen für Wortschatz und Grammatik und Kopiervorlagen. Themen: Deutsch im Alltag.“

    • Kinder/ Jugendliche
    • Erwachsene

    Link: http://www.klett-sprachen.de/kostenlose-materialien-fuer-daf-daz/c-1161

    Darüber hinaus hat der Klett-Verlag speziell für die Arbeit mit Flüchtlingen Zusatzangebote entwickelt:

    Erste-Hilfe-Sprachmaterialien für Flüchtlinge (Wortschatz) hier
    Refugees Welcome Guide (mit wichtigen Wörtern und Redewendungen, Gedruckte Version hier
    Erste Hilfe Wortschatz */Refugees Welcome hier
    eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland: www.klett-sprachen.de/flüchtlinge bzw. hier
    Eine Übersetzung des Refugee Guides in weiteren Sprachen finden Sie auf www.refugeeguide.de sowie hier 
    Sonderseite Flüchtlinge hier

     

    Lingolia: Kostenlose Unterrichtsmaterialien für ehrenamtliche Lehrkräfte

    Lingolia stellt eine PDF-Datei (69 Seiten, ca. 3,6 MB groß), die im Rahmen von ehrenamtlichen Unterricht kostenlos für die Teilnehmer ausdruckt und genutzt werden kann. Es handelt sich bei der PDF-Datei um eine lose Materialsammlung (kein kompletter Sprachkurs) mit Arbeitsblättern zum (spielerischen) Wortschatztraining sowie Erläuterungen und Übungen zu bestimmten Grammatikthemen. Einige Materialien eignen sich für den Unterricht mit Teilnehmern ohne Vorkenntnisse, andere Arbeitsblätter sind eher für Teilnehmer mit Vorkenntnissen gedacht.

    Link: https://www.lingolia.com/de/daf

     

    Bildungsbibel

    Hier finden Sie einzelne, kurze Übungen zum Deutschlernen als Download.

    Link: http://bildungsbibel.de/deutsch-uebungen-und-aufgaben-kostenlos-deutsch-lernen-fuer-auslaender

     

    Linkliste für Deutsch als Zweitsprache

    http://media.wix.com/ugd/cefcca_f4739e036d784d21a7d6f6f0982701ef.pdf

     

    Kostenlose Grammatik:

     

    Kostenlose Übungsblätter:

     

    Weitere nützliche Links für Flüchtlings- oder DAZ-Kinder:

     

    Leichte Sprache

    Auch Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen bzw. Lernbehinderungen fällt es nicht leicht, Deutsch zu lernen. Daher eignen sich oft Materialien für diese Zielgruppe auch für die Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Flüchtlingen.

    Hier ein paar Tipps aus der Richtung:

     

    Zanzu.de - das neue Webportal der BZgA bietet Informationen zur sexuellen Gesundheit in 13 Sprachen

    Das Webportal gibt in 13 Sprachen einfache Erklärungen und anschauliche Informationen (z.B. Piktogramme) zu den Themenfeldern Körperwissen, Schwangerschaft und Geburt, Verhütung, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen. Zudem erklärt es die Rechte und Gesetze in Deutschland. D.h. wenn Sie diese Themen aufgreifen wollen, finden Sie hier ausreichend Material in einfacher Sprache und Bilder. Das Portal wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa erarbeitet.

    www.zanzu.de

  • Unsere Help App

    #

    Sie organisieren Flüchtlingshilfe und brauchen ganz konkrete Sachspenden bzw. Ehrenamtliche? Oder Sie wollen eine konkrete Sachspende machen bzw. sich in der Flüchtlingshilfe vor Ort engagieren? Dann nutzen Sie unser Online-Tool „HelpApp“, um konkrete Anfragen/Aufgaben einzustellen bzw. zu übernehmen?

    Unsere HelpApp zur Koordination von Flüchtlingshilfe finden Sie HIER

  • Schulungsreihe "Professional Volunteering - Mit Kompetenz im Ehrenamt"

    #

    Titel des Projekts
    "Professional Volunteering (ProVol)" - "Mit Kompetenz im Ehrenamt"

     

    Beschreibung

    Professional Volunteering – “ProVol” – ist ein länderübergreifendes Projekt zwischen Deutschland, Großbritannien, Rumänien und Tschechien. Koordiniert durch den deutschen Partner „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.“, setzt sich diese strategische Partnerschaft das Ziel, gemeinsam ein europäisches Modell eines leicht zugänglichen, flexiblen und nachhaltigen Trainingsprogramms für (a) Koordinatoren von Freiwilligen und (b) freiwillig Engagierte zu entwickeln. „ProVol“ wird 2014 - 2016 durch das Erasmus+ Programm der EU gefördert.

    Wir haben das Konzept nun für unterschiedlichste Zielgruppen adaptiert: den Aufbau von ehrenamtlichen Helferkreisen in der Flüchtlingsarbeit, Arbeitslose, ehrenamtliche Bewährungshelfer, Studenten, Bundesfreiwilligendienstler, aber auch einfach einer gemischten Gruppe an Ehrenamtlichen aus unterschiedlichsten Engagementfeldern.


    Ziel des Projektes

    Diese qualifizierte Weiterbildung soll eine effizientere Planung und Umsetzung freiwilliger Aktivitäten bewirken. Durch die Schulung der Ehrenamtlichen und Koordinatoren von ehrenamtlicher Arbeit sowie durch die Bereitstellung von Lehrmaterial und nützlichen Checklisten, Tools und Methoden wollen wir die Qualität und Effizienz ehrenamtlicher Arbeit steigern.

     

    Das Schulungskonzept

    Auftaktveranstaltung

    Die Auftaktveranstaltung kann je nach Themenschwerpunkt ganz unterschiedlich genutzt werden:

    In Burghausen informierten wir beispielsweise über unser Projektkonzept und entwickelten gemeinsam mit allen Teilnehmenden eine Vision und mögliche Schwerpunktbereiche für die ehrenamtliche Asylarbeit in der Stadt.

    In der Auftaktveranstaltung im Landkreis Freyung-Grafenau vermittelten wir Basiswissen über die Situation der Flüchtlinge und erläuterten die Gründe für die Flucht, vermittelten Wissen über die Hauptherkunftsländer und Wege nach Deutschland sowie über die Lebenssituation der Flüchtlinge vor Ort. Dann erhielten die Teilnehmer einen Einblick in das Asylverfahren in Deutschland.

    In der Zusammenarbeit mit dem bfz Passau wird die Auftaktveranstaltung dafür genutzt, in das Konzept „Ehrenamt“ einzuführen, verschiedenste Formen ehrenamtlichen Engagements darzustellen und mögliche Wege in ein Ehrenamt aufzuzeigen.

     

    Modul 1: Ziele setzen und Rolle(n) definieren

    An erster Stelle des Trainings steht immer die Absicht, eine Basis für die weitere Zusammenarbeit zu schaffen. Es werden organisatorische Fragen geklärt und schließlich gemeinsam erarbeitet, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollen und wie wir miteinander zusammenarbeiten wollen und können.

    Das erste Trainingsmodul hilft den Teilnehmern dabei, zu erörtern, was sie vor Ort mit ihrem ehrenamtlichen Engagement erreichen wollen und auf welchem Weg dies möglich ist. Weiterhin geht es darum, die eigene Rolle genau zu erkennen und zu definieren.

     

    Modul 2: Projekt- und Zeitmanagement

    Dieses Modul ermöglicht den Teilnehmern, eine Situationsanalyse vorzunehmen, eine professionelle Projektplanung auszuführen, die Durchführung eines Projekts zu überwachen und es zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Es werden ebenso Methoden zum Zeitmanagement erlernt.  

     

    Modul 3: Kommunikation

    Um Missverständnisse/ Frustrationen zu vermeiden, findet eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Kommunikation und einem konstruktiven Umgang mit schwierigen Situationen statt. Ebenso können Fähigkeiten zum Reden vor Publikum & Moderation von Gruppen verbessert werden.

     

    Modul 4: Arbeiten im Team und Konfliktmanagement

    Teamarbeit ist für alle Bereiche unseres Lebens unerlässlich. Schulungsteilnehmer lernen, wie Teams funktionieren, welche verschiedenen Rollen die Teammitglieder einnehmen können und wie sich eine gute Zusammenarbeit als Team unterstützen lässt. Außerdem lernen die Teilnehmenden, woraus Konfliktsituationen resultieren können und wie sich diese vermeiden oder lösen lassen. Koordinatoren von Ehrenamtlichen lernen ergänzend Methoden des Managements von Ehrenamtlichen, beispielsweise, wie man professionelle Tätigkeitsbeschreibungen verfasst und erfolgreich Ehrenamtliche gewinnen und halten kann.

     

    Modul 5: Kulturelle Sensibilisierung

    Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger, weshalb es in dieser Einheit um die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und der Entstehung von kulturellen Missverständnissen geht. Die Teilnehmer/innen erhalten Einblicke in länderspezifische kulturelle Differenzen. Ziel ist es, die Teilnehmer/innen für kulturelle Unterschiede zu sensibilisieren und womöglich bestehende Ängste und Vorurteile abzubauen.

     

    Modul 6: Öffentlichkeitsarbeit

    Wie man eigene Anliegen öffentlichkeitswirksam präsentieren kann und nach welchen Regeln die Zusammenarbeit mit Medienvertretern verläuft, lernen die Teilnehmer in diesem Modul.

     

    Modul 7: Veranstaltungsmanagement

    In dieser Einheit erlernen die Teilnehmer Methoden, um verschiedene Arten von Veranstaltungen erfolgreich planen und umsetzen zu können.

     

    Modul 8: Netzwerken

    Die Teilnehmer befassen sich in diesem Modul mit folgenden Fragen und erlernen passende Methoden zur Umsetzung: Wie funktionieren Netzwerke und welche Voraussetzungen sind zu beachten, um als Netzwerker erfolgreich zu sein? 

    Speziell für den Asylbereich gilt es, die vorhandenen Netzwerkstrukturen und Unterstützungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. Im Hinblick auf die Zielgruppe Arbeitssuchender steht hier im Mittelpunkt, beispielsweise neu entstehende Kontakte durch ehrenamtliches Engagement für die Jobsuche zu nutzen. Die Teilnehmer/innen erhalten auch wichtige Tipps, wie man die vorhandenen Netzwerke effizient nutzen und in die eigene Arbeit einzubeziehen kann. Auch wird es praktische Übungen geben, um schwierige Situationen in der Zusammenarbeit mit anderen Personen zu meistern.

     

    Modul 9: Geld – Fundraising, Finanzen und Steuern

    Auch Ehrenamtliche kosten Geld: im Bereich des freiwilligen Engagements stellt sich immer wieder die Herausforderung, Geldquellen für die Finanzierung sicherstellen zu müssen. Als eingetragene Organisation hat man außerdem vielfältige finanzielle und steuerliche Regularien zu beachten.

     

    Modul 10: Versicherung und Recht

    Was es hinsichtlich Versicherungen für Ehrenamtliche und rechtlicher Angelegenheiten – wie Urheberrecht oder die Arbeit mit schutzbedürftigen Gruppen – zu beachten gilt, ist Thema des letzten Trainingsmoduls. Auch das Schreiben von Referenzen oder Zertifikaten als Anerkennung freiwilliger Arbeit sind wichtige Punkte.

     

    Modul 11: optionales Zusatzmodul, z.B. im Kontext „Asylhilfe“ zum Thema Sprachförderung

    Dieses Modul wird als Austauschtreffen für Ehrenamtliche, die die deutsche Sprache vermitteln (wollen) organisiert. Als Input erhalten die Teilnehmer/innen eine Einführung in die Methodik und Didaktik des Zweispracherwerbs und erhalten einen Einblick in die von GLL entwickelten Materialien. Dann können sich die Teilnehmer/innen über ihre praktischen Erfahrungen, Methoden und Lernmitteln austauschen.

     

    Unsere Leistungen

    • für die Teilnehmer/innen ist die Schulung kostenlos
    • alle Teilnehmenden erhalten:
      • ein ausführliches Handbuch, das sämtliche Trainingsmethoden und Übungen enthält
      • notwendige Kopien, Materialien etc. zur Durchführung der praktischen Übungen
      • ein ausführliches Protokoll zum Nachlesen zu jeder Sitzung
      • feste Ansprechpartner bei GLL für den Zeitraum eines Jahres, falls über das Training hinaus Beratungsbedarf besteht
    • Perdita Wingerter ist die Trainerin, unterstützt durch Kathrin Zenger – bei den Trainings sind somit immer mindestens 2 Ansprechpartner von GLL anwesend
    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

     

    Was wir benötigen:

    • Ko-Finanzierung durch die Gemeinde/ den Landkreis/ den Bildungsträger
    • einen geeigneten Schulungsraum und entsprechendes Equipment (Moderationswände, Flipchart + Papier, Moderationskoffer mit funktionsfähigen Stiften, Papier usw.)
    • Getränke für die Teilnehmenden
    • Unterstützung bei der Teilnehmerakquise

     

    Kontakt

    Perdita Wingerter

    Gemeinsam leben & lernen in Europa e. V.
    Leopoldstraße 9, 94032 Passau
    Telefon: +49 (0)851 - 2132740
    Telefax: +49 (0)851 - 2132739
    E-Mail: info@gemeinsam-in-europa.de

     

  • Kontakt zu uns

    #

    Diese Informationsseite wird rein ehrenamtlich von Perdita Wingerter und Mona Gerhartinger betreut.

     

    Unser Büro ist Mo bis Fr von 8 - 16:30 Uhr geöffnet, d.h. Sie können uns dort telefonisch erreichen bzw. uns immer eine Email schicken.

    Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V.
    Leopoldstraße 9
    94032 Passau
    Tel. 0851-21327-38 bzw. -40
    info@gemeinsam-in-europa.de

    Wir bekommen immer wieder Anfragen zu den Angeboten und Diensten anderer Organisationen und Initiativen. Wir können Ihnen da meist nicht weiterhelfen, da wir auch nicht mehr wissen, als wir hier an Infos zusammengetragen haben. Bitte kontaktieren Sie die entsprechenden Organisationen bei Fragen bitte direkt. Auch Kleider- und Sachspenden können bei uns NICHT abgegeben werden; entsprechende Abgabestellen finden Sie weiter oben beschrieben.

    Wir möchten Sie daher noch einmal darauf hinweisen, dass wir eine kleine, hauptsächlich ehrenamtlch strukturierte Organisation sind! Wir versuchen aber dennoch, in der Masse an Informationen und Angeboten Orientierung zu bieten und Informationen zielgerecht zu verbreiten. Und das wollen wir so gut wie möglich leisten. 

    Also sollten Sie Fehler, nicht mehr aktuelle Informationen etc. entdecken bzw. sollten wir auch etwas vergessen haben: kontaktieren Sie uns, damit unsere Informationsseite so aktuell und umfassend wie möglich bleibt. DANKE für Ihre Mithilfe und Ihr Engagement für Flüchtlinge!